Miteinander freuen

Diskussionen und Anregungen zu praktizierter Ökumene in der Neuapostolischen Kirche

Re: Miteinander freuen

Beitragvon manfredo » 19.09.2013, 14:49

Stellungsnehmer schrieb:
Siehe auch da: http://www.nak.org/de/glaube-kirche/nak ... onnenfrau/


Dort wird nach NAK Definition von getauften Christen gesprochen die sich durch die Taufe im Näheverhältnis zu Jesus Christus befinden. Die getauften Christen werden in zwei Gruppen eingestellt.

1. Sonnenweib (Christenheit)
2. Knabe (NAK)

Zum Sonnenweib gehören die getauften Christen, zum Knaben die getauften und mit dem hl. Geist versiegelten neuapostolischen Christen .

Das Sonnenweib ist dem schrecklichen Verderben das nach der Wiederkunft Christi den ganzen Erdkreis erfasst ausgeliefert.
Dem Knaben gelten bessere Bedingungen.
Er wird vor dem Verderben zum Thron Gottes entrückt. Unter dem Bild des Knaben ist die Gemeinde Christi zu verstehen. Dort befinden sich die Erstlinge, die Braut des Lammes. Mit Wasser getauft und mit heiligen Geist versiegelt, vom Apostelamt zubereitet auf die Wiederkunft des Herrn.

Erfreuliche Gemeinsamkeiten ?
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Re: Miteinander freuen

Beitragvon Bert » 19.09.2013, 15:25

Hier noch eine aktuelle Äußerung von JLS (nachzulesen in UF vom 20.9.13 S. 12 ff):

Zitat
"Weil wir Gemeinschaft haben wollen mit Gott, weil wir das ewige Leben mit ihm haben wollen, müssen wir auch etwas in der Gemeinschaft miteinander tun. Warum? ... Er will keine Einzelpersonen zu sich nehmen, der Herr Jesus kommt nicht, um Individuen heimzuholen, er will sein Volk ..., seine Herde ..., seine Gemeinde heimholen.... Er will nicht hier den Besten, da den Schönsten, dort den Bravsten holen, er will seine Gemeinde heimholen, also die Gemeinschaft der Gotteskinder. Das ist nicht nur ein schönes Thema für die Predigt, das ist eine Herausforderung: "Vater, lass sie eins sein, wie du und ich eins sind" ...Die Gemeinschaft ist ein wichtiger Bestandteil des Heilsgedankens Gottes. Dafür, dass diese Gemeinschaft immer stärker und immer mehr sichtbar wird, müssen wir etwas tun. ... Was ist denn der Wille Gottes im Hinblick auf meinen Nächsten? Gott will auch ihn rettten, will ihn in die ewige Gemeinschaft mit sich führen."

Hier sagt JLS ganz klar seine Meinung, worauf der Heilswille Gottes gerichtet sei.

Erkennbar ist daran, dass es ihm nicht nur um Freude an Gemeinsamkeiten geht.

Klar, auch Neuapostolische haben das Recht, das zu überhören oder nur das zu hören, was ihnen gefällt, und nur das zu tun, wozu sie Lust haben ... aber: das ist dann nicht das, was der Leiter der Kirche und seine engsten Mitarbeiter von diesen erwarten. Sondern aus deren Sicht wohl eher 'außerhalb der Nachfolge' o.ä. :wink:
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Re: Miteinander freuen

Beitragvon Sonia » 19.09.2013, 16:42

Bert,
deine Fragen hören sich für mich sehr nach provozierendem Pistole-auf-die-Brust an, aber ich versuche trotzdem, darauf zu antworten.

warum es für dich nicht von Bedeutung ist, ob dein christlicher Gesprächspartner ein Gotteskind ist oder nicht

Wenn ich mit jemandem rede, frage ich mich nicht, ob er ein Gotteskind ist. Ich frage mich noch nicht mal, ob er ein Christ ist, es sei denn es ergibt sich durch das Thema des Gesprächs.

Oder ist dir das Heil deines Gegenübers aus Sicht deines persönlichen Glaubens doch egal ?

Ganz so platt ist es nicht, ich muss differenzieren zwischen meinem persönlichen Glauben und meinem Glauben im Sinne von Konfessionszugehörigkeit. Letzterer lässt sich definieren und mitteilen und diskutieren. Damit kenne ich mich einigermaßen aus, wenn jemand fragt, gebe ich Auskunft, und was den augenblicklichen Stand der Dinge angeht gibt es einiges, was ich für richtig bzw. glaubwürdig halte und anderes nicht und vieles, wozu ich überhaupt keine Meinung habe.
Mein persönlicher Glaube ist damit nicht identisch. Darunter verstehe ich das Gefühl "Glaube". Das, was gemeint ist in der Aussage "dein Glaube hat dir geholfen". Die Hoffnung auf Versprechen wie dass man Gott finden wird, wenn man ihn sucht. Das, was die "Beziehung" zu Gott ausmacht. Nächstenliebe auch - das Gefühl und die Überzeugung, dass Gott und meine Mitmenschen und ich etwas Grundlegendes miteinander zu tun haben. Und so. Das, was ich "glaubensmäßig" tue, ist von meinem persönlichen Glauben motiviert, nicht von meinen Katechismuskenntnissen.
Zu meinen missionarischen Herzensanliegen: Wenn ich in der Lage bin, anderen Menschen diesbezüglich etwas "abzugeben" oder etwas in die Gemeinschaft einzubringen, dann ist das Wertvollste, was ich geben kann sicher nicht mein Wissen aus dem Katechismus Seite 712.

Wie kommst du damit ggf. zurecht?

Wie ich damit zurechtkomme, kein "richtiger" neuapostolischer Christ zu sein?
So wie ich bin, bin ich so gut ich kann. In meiner Kirche habe ich gelernt zu hoffen, dass das reicht - und dafür bin ich wirklich dankbar.

Was dein Zitat der prognostizierten Vorhaltungen aus der Ewigkeit anbetrifft, die habe ich entweder noch nie gehört oder so erfolgreich ignoriert, dass ich mich nicht daran erinnern kann. :wink:

Frerundliche Grüße
Sonia
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Re: Miteinander freuen

Beitragvon Bert » 19.09.2013, 17:17

deine Fragen hören sich für mich sehr nach provozierendem Pistole-auf-die-Brust an


Hallo Sonia,

erst einmal danke für die Antwort.

Zur oben stehenden Äußerung: tut mir leid, es ging mir nicht um's Provozieren, ich habe ganz einfach aus Anlass der Diskussion versucht (zugegeben etwas dreist), dich vor einen neuapostolischen Spiegel, wie ich ihn aus vielen Jahren kenne, zu stellen, um dahinter zu kommen, wie du zu dieser Kirche und ihrer Lehre real stehst. Mehr wollte ich nicht. Nun kann ich manches besser verstehen von dem, was du hier postest. Es ist eben deine (besondere) Art, in oder mit dieser Kirche als Christ zu leben. Ich erkenne, dass du einen Weg für dich gefunden hast, der in der NAK so nicht gepredigt wird. Es ist ja gut, wenn ich das sagen darf, dass du damit zurecht kommst (dass dir die Kirche sogar eine positive Haltung in Hoffnung auf ... vermitteln konnte).

Ich denke, StAp Schneider hat eher andere Mitglieder vor Augen, wenn er so sonntäglich in den NAK-Zusammenkünften predigt, wie mir scheint die Treuen in der Nachfolge. Von daher habe ich seine Worte über die Freude mit anderen Christen, was die Gemeinsamkeiten im Glauben angeht, mit Blick auf jene Mitglieder kommentiert, die sich in der Aufgabe sehen, alles Gepredigte vom NAK-Altar in der Treue zur Führung möglichst 1:1 in ihr Leben übernehmen zu wollen. Da passt du sicher nicht hinein. Da kenne ich in der Tat viele andere Neuapostolische, insbesondere auch solche, die stets sozusagen 'Gewehr bei Fuß stehen', um ihr Umfeld zu 'therapieren', vermutlich auch in der Furcht, anderenfalls etwas unentschuldbar versäumt zu haben. :wink:

Noch etwas zu meiner Person: ich bin auch nicht der 100 %-Nakler, sehe viele Dinge, wie ja schon oftmals hier erwähnt, anders als das NAK-Apostolat. Meine Kontake zu anderen Menschen sind frei von Missionierungsdrang - und ich kann mich selbstverständlich ganz befreit von irgendwelchen Zwängen locker mit allen Menschen freuen über dieses und jenes, was mir und ihnen gefällt. :D

Übrigens das Zitat kenne ich so oder in etwas abgewandelter Form sozusagen von Kindesbeinen an, insbesondere war es stets präsent in den sog. Weinbergsarbeiter-Stunden der NAK-Gemeinden; auch die Ämter, die meine Eltern besuchten, als ich Kind war, sprachen es häufig aus. Gelegentlich höre ich es auch noch heute in NAK-Kreisen.

Freundliche Grüße
Bert
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Re: Miteinander freuen

Beitragvon manfredo » 19.09.2013, 17:31

Sonja schrieb:
Ganz so platt ist es nicht, ich muss differenzieren zwischen meinem persönlichen Glauben und meinem Glauben im Sinne von Konfessionszugehörigkeit.


So ist es.
Auf der einen Seite der persönliche Glaube, andererseits der Glaube der Konfessionszugehörigkeit.
Einen Teil persönlicher und einen Teil Konfessionsglaube vermengen ist durchaus möglich im persönlichen und privaten Umfeld.
Im Katechismus ist der derzeitige Glaube niedergeschrieben welcher Vorschrift ist für alle Christen um zu den Erstlingen und zur Gemeinde des Herrn zu zählen.

Der Katechismus lässt keinen Raum offen für einen persönlichen Glauben.
Er verlangt die klare Hinwendung zum Apostelamt und ein anerkennen der Glaubensüberzeugungen der von Gott gesetzten Männer. Ohne Hinwendung zu den Gottesknechten keine Erlösung.
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Re: Miteinander freuen

Beitragvon Peter B aus E » 19.09.2013, 22:50

Ich halte eine Aufforderung zu Emotionen ( Freude, Hass,Liebe ...) grundsätzlich für eine Phrase.
Egal,wer es ausspricht oder fordert.
....
Eine Aufforderung zu einer Handlung allerdings - wäre Sinnvoll .
Bestimmte Handlungen- provozieren Emotionen.

Es wäre hilfreich,zu sagen -welches denn die Gemeinsamkeiten sind.
Damit sich die " Gefolgschaft " darüber freut.
Man darf natürlich auch Hoffen,dass die Gefolgschaft das selbst heraus findet.
----
Und empfiehlt nur Emotionen .

----
Vergessen will ich auch nicht,dass der von JLS angesprochene " Ärger über die Unterschiede " - nicht vom Ärger " aus Prinzip" kommt.
Sondern eben aus gepflegter Predigt und Betonung der Unterschiede.

meint Peter B.
Mit Toleranz definiert man die Feigheit,jemand mal ordentlich die Meinung zu geigen ( Rainer Sarkasmus )
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Re: Miteinander freuen

Beitragvon Sonia » 20.09.2013, 08:22

Ich denke, "Ärger über Unterschiede" ist eine schlechte Wortwahl.
Auf jeden Fall gab und gibt es Berührungsängste, die von der Konzentration auf Unterschiede mindestens verstärkt, wenn nicht verursacht werden.
Das Festschreiben von Unterschieden mag ja dem Stammapostel und sonstigen Zuständigen anzulasten sein, aber das Herumhacken darauf sorgt sicher auch nicht für einen entspannten Umgang miteinander.
Wenn ich beim Umgang mit anderen immer (wie es mir hier gern geraten wird) im Hinterkopf haben müsste "Wenn du wüsstest was die NAK für dich vorsieht!", dann käme wohl tatsächlich keine Freude auf. Muss ich aber nicht. Wenn ich die Gebrauchsanweisungen zum Verständnis des Stammapostels außer Acht lasse, verstehe ich ihn auch so.

Ach ja, was ich noch erwähnen wollte:
Mein verschiedentlich zitierter Satz "Die wirklich relevante Frage ist für mich, ob ich ein Gotteskind bin." war wohl etwas missverständlich.
In Cempers Signatur steht das Zitat:
"Ob ich gläubig bin? Das weiß nur Gott allein."
In die Richtung war das zu verstehen.

Beste Freitagsgrüße
Sonia
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Re: Miteinander freuen

Beitragvon Heidewolf » 20.09.2013, 19:50

Wenn ich beim Umgang mit anderen immer (wie es mir hier gern geraten wird) im Hinterkopf haben müsste "Wenn du wüsstest was die NAK für dich vorsieht!", dann käme wohl tatsächlich keine Freude auf.


Selten so geschmunzelt, Sonia. Treffend auf den Punkt gebracht.
Das war und ist die Sicht auf das Evangelium von Krebs, Niehaus und Bischoff (und wohl auch der englischen Apostel). Aber eben Vergangenheit.

Mich verwundert da eigentlich nur noch, das die heutige NAK-Führung immer noch nicht viel dazugelernt hat. Oder eben auch nicht lernen will.
Ehrlich, ich werde so langsam neidisch auf die RKK. Denn dort brechen doch andere Zeiten an, Verkrustungen beginnen sich aufzulösen. Und die, die da meinen im Namen Jesu zu handeln, sozusagen das Monopol meinen zu besitzen auf Wahrheit und Himmelreich. Die verstricken sich eigentlich immer mehr in ihre Vergangenheit.
Bestes und aktuelles Beispiel.
Die verteilte Broschre zu einem 150-jährigem Jubiläum.
Da steht ein großer Bericht drin ber die Zustände in Hamburg, als Priester Preuß zum Gottesdienst ging. Als Abschluß dann nur der Satz so sinngemäß '... bald wird er ein Apostel sein....'.
Aus Angst vor der Wahrheit oder der Peinlichkeit wird lieber dann die Geschichte dazu weggelassen. So, als ob damals der Kern der Geschichte war: Die Zeit ist so grausam. Das Ziel, in eine andere, bessere Welt ist das einzig rettende. Heilsversprechen Vs Innere Einstellung durchs Evangelium.

Kann man sich auf Dauer in einer Kirche wohlfühlen, in der Wahrheit nur durch weglassen verfälscht wird. In der das Evangelium auf ein Glaubensziel reduziert wird???
Wo ein Sprechen über den Glauben, über neue Erkenntnisse, über Vertiefungen quasi nicht erwünscht ist (siehe die breit gestreute Zeitschrift UF, extrem weichgespült). Wer sich spirituell etwas bewegen will, muss dann schon spirit lesen, was wohl die wenigsten der Normalgeschwister tun, da das ja eine Jugendzeitung ist.

Wann beginnt in der NAK ein Aufbruch?
Irgendwie erscheint mir sich da im Führungszirkel nur noch eine Gemeinschaft der Mutlosen zu befinden, die sich nur noch durch Selbstsuggestion wach halten.
Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen, denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. (Matthäus 23,8-12)
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Re: Miteinander freuen

Beitragvon Toleranz » 21.09.2013, 07:58

Heidewolf,
alles braucht seine Zeit. Es ist doch sehr schön, wenn Du mit Deinem Glaubensleben in der NAK darstellen kannst, dass es auch anders geht und funktioniert als die Kirchenleitung propagiert. Ich mache das auch so. Im Gespräch mit den Fundamentalisten in der NAK kann ich durchaus feststellen, dass auch diese Leute beginnen nachdenklich zu werden. Ihnen scheint durchaus bewusst zu werden, dass die Wahrscheinlichkeit, in 10 bis 20 Jahren 50 km und mehr fahren zu müssen, um in Deutschland noch an einem NAK Gottesdienst teilnehmen zu können, nicht gering ist. Ich setze momentan ganz auf Papst Franziskus als Reformer der NAK. Die Reformen der katholischen Kirche werden die NAK-Führung in Zugzwang bringen. Ich bin älter als Stammapostel Schneider. Die Freude an den Mitchristen war und ist für mich schon seit meiner Konfirmation eine Selbstverständlichkeit meines Glaubenslebens. Ich benötige dazu eigentlich keiner Aufforderung von außen mehr, eher eine Selbstreflexion, ob mir das immer so gelingt.
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Re: Miteinander freuen

Beitragvon chorus » 21.09.2013, 17:21

Zitat: "(...) führte dazu aus, dass neuapostolische Christen einer grandiosen Zukunft entgegen gingen, der ewigen Gemeinschaft mit Gott. "Er hat uns in die Gemeinschaft mit den Aposteln gerufen. Wir haben diesen Ruf angenommen in der Hinnahme der Wiedergeburt aus Wasser und Geist."

(Unterstreichungen von mir)

http://www.nak-dinslaken.de/site/starts ... id-296.htm

Gemeinsamkeiten beschränken sich offensichtlich darauf, daß man z.B. am gleichen Tag den Müllbeutel rausbringen muß...
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Re: Miteinander freuen

Beitragvon Bert » 21.09.2013, 17:57

Chorus,

das ist doch NAK-Gemeinden-Standard. Ich kenne keinen At an der Front, der auch nur einmal im Jahr ökumenisches Gedankengut äußert - es geht den Herrschaften immer nur um neuap. Versprechungen für die Zukunft gegenüber den Schafen der Gemeinde ... Wer da seinen eigenen NAK-Weg gehen will, der hat immer immense Arbeit, das 'Störende', das, was kein WIR unter den Christen zulassen will, nicht an sich ranzulassen, und wenn er sich mit anderen Christen wegen etwa vorhandener Gemeisamkeiten freuen will, amtlich gibt es da niemanden, der ihn begleiten würde, er muss sich wohl ganz alleine darum kümmern ...
B.
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Re: Miteinander freuen

Beitragvon chorus » 21.09.2013, 19:19

Genau das habe ich mit dem Zitat sagen wollen. Wer sich Schneiderpredigten ansieht weiß, daß Schneider auch dies meint. Seine Weglassungen (siehe Eingangsbeitrag) können doch darüber nicht wirklich hinwegtäuschen. Es sei denn, man bedient sich aller nur erreichbaren Scheuklappen und rosaroten Brillen. Die NAK kann ihr Alleistellungsmerkmal nicht aufheben, da sie sich und ihr selbsternanntes Apostelamt sonst überflüssig machen und ad absurdum führen würde. Es gibt keine Gemeinsamkeiten bis zum baldigen Untergang der NAK. Da beißt keine noch so ökumenehungrige Maus einen Faden ab.
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Re: Miteinander freuen

Beitragvon manfredo » 21.09.2013, 21:42

Im März 2013 lehnte Stammapostel Leber gemeinsame Gottesdienste mit Gläubige anderer Konfessionen ab.
Gemeinsame andere Aktivitäten der Christen unterschiedlicher Konfessionen begrüßt er.

Wie sagte Bezirksapostel Schneider am Infoabend Dezember 2012. Wir müssen sie lieben und zu Jesus führen.
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Re: Miteinander freuen

Beitragvon Franke » 23.09.2013, 13:25

manfredo hat geschrieben:Im März 2013 lehnte Stammapostel Leber gemeinsame Gottesdienste mit Gläubige anderer Konfessionen ab.
Gemeinsame andere Aktivitäten der Christen unterschiedlicher Konfessionen begrüßt er.

Wie sagte Bezirksapostel Schneider am Infoabend Dezember 2012. Wir müssen sie lieben und zu Jesus führen.



Naja, offensichtlich halten sich nicht alle an die stammapostolischen Empfehlungen von Dr. Leber i.R. :mrgreen:

http://regensdorf.nak.ch/rueckblick/?berID=3333&L=0

In diesem besagten Gottesdienst wurde sogar ein "gemeinsames Abendmahl" gefeiert. Allerdings ist diese gemeinsame Abendmahlsfeier, welche vor wenigen Tagen noch in dem Bericht erwähnt war, nun wieder entfernt worden. Ist wohl nicht gewünscht, dass anderen NAK-Christen dies zur Kenntnis gelangt.

O heilige Einfältigkeit... :wink:

Nachtrag (wurde mir grade zugepostet): So lautete übrigens der ursprüngliche Text bezügl. dem gemeinsamen Abendmahl!

Zitat:
"Nach dem gemeinsam gefeierten Abendmahl spricht Gisella Matti das Schlussgebet, in dem sie unter anderem dafür dankt, dass durch Gottes Geist Gemeinschaft entsteht und Unterschiede nicht trennen, sondern als Vielfalt erlebt werden"
So ist Einiges in unsere apostolische Tradition eingegangen, aber wenn man dann mal in der Bibel nachliest, merkt man: „Oh, so wie ich das predige, steht das gar nicht in der Bibel.“
Stap Schneider - AT-Godi, 30.10.2014, Johnnesburg-Towerby (Südafrika)
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