Wer fährt zum Kirchentag nach Bremen?

Diskussionen und Anregungen zu praktizierter Ökumene in der Neuapostolischen Kirche

Re: Wer fährt zum Kirchentag nach Bremen?

Beitragvon Tatyana † » 23.05.2009, 10:10

johnnelsonjun hat geschrieben:
Tatyana hat geschrieben:Ich muß euch mit-teilen, daß ihr mich allmählich in den Wahnsinn treibt :? . Vielleicht sollte ich einfach mal all diese netten Zettelchen, die man in der Stadt aus-geteilt bekommt, mit-nehmen und sie gleichmäßig an euch ver-teilen, dann seid ihr beschäftigt...


Immer her damit, die Jungs von der Feuerwehr, die hier das Altpapier einsammeln, freuen sich bestimmt: Recycling lebt vom Mitmachen!


In der Stadt freut sich schon lange niemand mehr. "Weser Kurier Online" schreibt:
"Bremen. Der Kirchentag bringt die Stadt an ihre Grenzen: Bei der BSAG gibt es statt fester Fahrpläne und Anschlussgarantie nur noch "Faustregeln" für den jeweils folgenden Tag, die Entsorger versuchen fieberhaft, die Müllberge abzutragen, und der Bahnhof platzt aus allen Nähten. Teilweise mussten sogar ganze Bahnsteige gesperrt werden, weil es zu chaotischen Szenen gekommen war. Noch mehr Besucher, da sind sich die Akteure einig, verkraftet die Stadt nicht mehr."
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Re: Wer fährt zum Kirchentag nach Bremen?

Beitragvon johnnelsonjun » 23.05.2009, 11:07

Tatyana,

mein post war ironisch gemeint. Persönlich halte ich nichts von solchen Megaevents, egal ob protestantisch, neuapostolisch, katholisch oder wie auch immer, egal ob religiös, politisch oder sportlich. Das sind immer so "Highlights" alle 2, 3, 4 Jahre an einem Ort, die betroffenen Bürger fühlen sich oft belästigt, der Umwelt tut der ganze Auflauf auch nicht gut und ob am Ende wirklich etwas dabei raus kommt ausser viel Selbstdarstellung, ich weiß es nicht. Wäre mal interessant, ob Bremen wirklich in der Bilanz ein Plus oder Minus bleibt, d.h., ob die Bremer am Ende etwas davon hatten oder ob der Bremer Steuerzahler zur Kasse gebeten wird. Intelligenter (zumindest bei "großen" Kirche/Religionsgemeinschaften/Parteien/etc.) fände ich länderbezogene oder noch besser regionale Treffen, bei denen man sich auch mal Gedanken macht, was man konkret für das Bundesland/die Region bewirken kann. Schließlich ist man ja "zu Gast". DANN wäre man sicher bei den betroffenen Bürgern lieber gesehen, nach dem Motto: Die fallen nicht ein wie die Heuschrecken und sind nach drei tagen wieder weg, nur ihr Müll ist noch hier, sondern: die tun auch 'was für uns. Und Christsein, das sich praktisch einbringt, würde sicherlich mehr bewirken als irgendwelche Zettelchen oder der Eindruck: "Die wollen eh' nur ihre Show abzieh'n."

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Re: Wer fährt zum Kirchentag nach Bremen?

Beitragvon Tatyana † » 23.05.2009, 11:15

I got you right the first time...
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Re: Wer fährt zum Kirchentag nach Bremen?

Beitragvon bundschuh » 23.05.2009, 12:45

Jedenfalls...
Er hat alles gesehen und sich vielleicht gedacht, dass frühere Schlachtfelder noch ein wenig anders aussahen. 8)
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Re: Wer fährt zum Kirchentag nach Bremen?

Beitragvon Kati » 24.05.2009, 11:26

...
Habe mir gerade von jemandem aus erster Hand erzählen lassen, wie es gestern auf dem Bremer Kirchentag war...
Trotz vorheriger Sorge vor "evangelikalen Selbstdarstellern" (denen er aber nicht begegnet ist), muss es für ihn ein ganz schöner und bereichender Tag gewesen sein. Unter anderem kam er mit einem Behinderten im Rollstuhl ins Gespräch, der täglich aus dem Umland nach Bremen in die Stadt zur Arbeit fährt. Der berichtete: "Ich fahre täglich mit der Bahn nach Bremen. Obwohl die Züge und der Bahnhof sonst nicht halb so voll sind wie während des Kirchentages, herrscht hier eine so hilfbereite freundliche Stimmung. Ohne jede Hektik, alle sind geduldig, keiner drängelt, alle sind hilfsbereit. Das hat mich bewogen, mir spontan eine Kirchentagskarte zu kaufen, um mit dabei zu sein."

Heute morgen sah ich mir in der ARD den Kirchentags-GD an. Mir hat er sehr gefallen, ganz besonders die Predigt, die gerade gegen Fundamentalismus und Hau-Ruck-Mission stand, sondern die Frage an jeden einzelnen richtete: Mensch, wo bist du? Wunderbar!

Ich wünsche sehr, dass auch der EJT der NAK ähnlich gute Impulse setzt.

In diesem Sinne einen schönen Sonntag
wünscht
Kati
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