USTER-ABEND

Beiträge zur NAK-Geschichte

USTER-ABEND

Beitragvon chris » 17.12.2007, 06:50

Liebe Freunde,

am 04.12. ist mir aufgefallen, dass oft die Bezeichnung "Uster-Abend" für die Veranstaltung im letzten Jahr verwendet wurde.

Nach meiner Erinnerung hat sich der Name "USTER-ABEND" doch hier im Internet gebildet.
Weiß jemand noch, wer diese Bezeichnung wann wo wie zum ersten Mal verwendet hat?

Danke.

LG
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Beitragvon gecko » 17.12.2007, 17:08

hallo chris,

selbst hier hilft googeln ... mit den beiden suchbegriffen "nak" und "uster"

gecko
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Beitragvon chris » 19.12.2007, 07:58

Hallo Gecko,

nicht wirklich:

10.200 Treffer, wenn ich google.

Bei NAK und USTERABEND nur 4, aber wer es aufgebracht hat, also als erster verwendet, aber danke für den Tipp.

LG
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Re: USTER-ABEND

Beitragvon tar_gawan » 08.12.2010, 16:27

Was Geschichtsaufarbeitung sein kann, zeigen vier Wissenschaftler, die die Geschichte des Auswärtigen Amtes in der Nazi-Zeit und den Nachkriegsjahrzehnten aufgearbeitet haben. Siehe hier. :mrgreen:

Da relativiert sich doch der Streit um die NAK-Vergangenheit ein klein wenig…
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Re: USTER-ABEND

Beitragvon Cemper » 09.12.2010, 10:22

@ tar_gawan

Voraussagen der Vergangenheit sind sehr schwierig.
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Re: USTER-ABEND

Beitragvon orig.gabi » 09.12.2010, 10:29

Irrtum.Einige Fehler aus der Geschichte wiederholen sich unverdrossen stets auf`s Neue.
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Re: USTER-ABEND

Beitragvon Cemper » 09.12.2010, 10:34

Den Eintrag verstehe ich nicht.
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Re: USTER-ABEND

Beitragvon orig.gabi » 09.12.2010, 10:37

Das dachte ich mir.Macht aber nix.
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Re: USTER-ABEND

Beitragvon Cemper » 09.12.2010, 10:54

Ich erkläre Ihnen mal meinen Satz "Voraussagen der Vergangenheit sind sehr schwierig." Gemeint ist damit: In irgendeinem Jahrhundert der halbwegs überschaubaren Geschichte von 2500 Jahren gibt es Ereignisse von regionaler oder größerer Bedeutung. Nach einigen Jahrzehnten sind die Ereignisse Geschichte und werden aus der dann bestehenden Situation - also aus der Gegenwart - beurteilt. Weitere Jahrzehnte später gibt es neue Situationen und wiederum neue Blicke auf die Geschichte. Und das geht so weiter. Je nach aktueller Lage erscheinen dann die alten Ereignisse so oder so oder so. Und insofern sind Voraussagen über die Vergangenheit schwierig.
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Re: USTER-ABEND

Beitragvon orig.gabi » 09.12.2010, 11:31

Ja, und doch gibt es immer wieder Parallelen zu vergangenen Ereignissen, Prozessen und Situationen, die a.G. der
Erfahrungen aus der Geschichte annähern treffend in die jeweilige Gegenwart übertragbar sind.

Sie übersehen nämlich in Ihrer Erklärung - bei aller Wahrheit und Logik - eines: das menschliche Hirn hat sich auch in den letzten 2500 Jahren, die Sie oben ansprechen, wohl kaum verhändert.
Unser uraltes "Reptilienhirn" ist immer noch sehr aktiv und beeinflusst menschliche Entscheidungen immer wieder auf`s Neue.
Das erklärt, warum alte Reflexe und Verhaltensmuster trotz aller Erfahrungen und Erkenntnisse, trotz des enormen Wissens von Heute, immer wieder auftauchen, so destruktiv sie auch sein mögen.
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Re: USTER-ABEND

Beitragvon Cemper » 09.12.2010, 12:35

Falls das so ist: Daraus ergibt sich aber nicht, dass es nicht schwierig ist, die Vergangenheit vorauszusagen. Ansonsten: Zu den Entwicklungen des menschlichen Gehirns über einen Zeitraum von 2500 Jahren und den Prozessen der Entscheidungsfindung kann ich nichts sagen. Die Hirnforschung kommt offenbar seit einiger Zeit zu Erkenntnissen. Dieses Forschungsgebiet ist aber sehr komplex und die Beurteilung der Erkenntnisse etwa für das Verständnis von Freiheit, Schuld und Lernfähigkeit/Lernstrategie ist vermutlich noch lange Zeit strittig.
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Re: USTER-ABEND

Beitragvon tar_gawan » 09.12.2010, 16:04

Mittlerweile denke ich tatsächlich, dass Aussagen über die Vergangenheit ähnlich schwierig zu machen sind, wie Aussagen über die Zukunft. Die einzige Zeit, hinsichtlich deren wir einigermaßen sicher sein können, ist die Gegenwart.

Die historische Jesusforschung zeigt m.E. sehr deutlich, dass unser „Wissen“ über die Vergangenheit sehr von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig ist.

Wer weiß, vielleicht ist die Vergangenheit sogar ähnlich unbestimmt wie die Zukunft — und je nach unserem Handeln und Denken im Jetzt Veränderungen unterworfen?
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Re: USTER-ABEND

Beitragvon a cappella » 09.12.2010, 20:02

Gehört zwar nur bedingt hierher, aber andererseits vielleicht doch:
Wie krank muss eine Gesellschaft und seine Wissenschaftler sein, wenn sie annimmt, man müsse 800 Seiten darüber schreiben, was sich sowieso jeder halbwegs vernünftige Mensch an zwei bis drei Fingern seiner Hand abzählen kann: Wie sollte ein wesentliches Ministerium eines totalitären Regimes nicht in die Verbrechen verstrickt sein, die dieser Staat begangen hat oder begeht?
Ich kann die bornierte Pseudointellektualität und die unfassbar naive Dummheit dieser Gesellschaft immer weniger ertragen.
Aber das nur mal so und gewissermaßen als Randnotiz, den ich hiermit herzlich grüße. :wink:
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Re: USTER-ABEND

Beitragvon tar_gawan » 10.12.2010, 09:59

a cappella hat geschrieben:Wie krank muss eine Gesellschaft und seine Wissenschaftler sein…


Wenn man „die Gesellschaft“ auf die Couch legen und eine Psychoanalyse durchführen könnte, käme man vielleicht zu erstaunlichen Ergebnissen (ich glaube, so etwas in der Art hat schon einmal jemand probiert). Die braune deutsche Vergangenheit hat sicherlich zu tiefen Komplexen geführt, die bis heute wirken.

Ist die Gesellschaft in deinen Augen nun krank oder dumm? Im zweiten Fall, fürchte ich, gibt es keine Hilfe. :cry:
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