Entschuldigung für vergangene Fehler

Beiträge zur NAK-Geschichte

Entschuldigung für vergangene Fehler

Beitragvon Michael » 30.07.2007, 10:29

Hallo zusammen,

gestern haben wir im Familienkreis u.a. auch den nächsten Informationsabend von StAp. Leber schon einmal thematisiert. Und durchaus einhellige Meinung war, dass zum Thema Kirchengeschichte auch das Thema "Botschaft" gehört. Und auch, dass man sich für Fehler entschuldigen können müsse, wolle man denn glaubwürdig sein.
In diesem Zusammenhang eine ernst gemeinte Frage von mir: Mir ist in schwacher Erinnerung, dass Papst Johannes Paul II sich einmal für erlittenes Unrecht durch die RKK bei den Gläubigen entschuldigt hat. Leider weiß ich nicht mehr, worauf sich das bezogen hat. Auf alle vergangenen Verfehlungen oder nur auf bestimmte.
Kann mir da jemand helfen? Und dann würde mich interessieren, ob man sagen kann, wenn der Papst so eine Entschuldigung ausspricht, warum sollte das einem Stap. nicht auch möglich sein. Oder vergleiche ich hier Äpfel mit Birnen?
Für Eure Antworten und konstruktiven Beiträge bedanke ich mich schon einmal im voraus.

LG
Michael
Wäre Kirche doch nur so wie Fußball, offen fighten, gemeinsam feiern
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Beitragvon Jesu Juva » 30.07.2007, 11:39

Moin Michael!

"Im Jubeljahr 2000 sprach Papst Johannes Paul II. am 12. März erstmals in der Geschichte ein umfassendes "Mea Culpa" im Namen der katholischen Kirche aus. Er bat um Entschuldigung für Fehler und Sünden wie die Glaubenskriege, die Inquisition und Judenverfolgungen durch Christen in der Geschichte." (Quelle: de.wikipedia.org)

Hier noch einige Links:(Vielleicht erweitere ich diese Liste nachher noch.)

Viele Grüße, Lars
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Re: Entschuldigung für vergangene Fehler

Beitragvon tergram » 30.07.2007, 12:01

Michael hat geschrieben:...wenn der Papst so eine Entschuldigung ausspricht, warum sollte das einem Stap. nicht auch möglich sein.


Möglich, lieber Michael, ist das ganz gewiss. Die Frage ist, ob es gewollt ist.

Wir müssen an dieser Stelle vielleicht beschämt eingestehen, dass der Heilige Geist, der Geist der Wahrheit, die Leitung der RKK zeitlich eher erreicht hat, als die KL der NAK.

Ich hoffe aber unverändert, dass der Heilige Geist die NAK kennt und auch dort noch einen Besuch abstattet. :lol:

Ich denke nicht, dass du Äpfel mit Birnen vergleichst - es sei denn, du machst die Anzahl der jeweiligen Gläubigen zum Maßstab - 11.000.000 zu 1.100.000.000 ...
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Beitragvon Martin L. » 30.07.2007, 12:21

Vermutlich findet hierzu in den nächsten Tagen eine Beratung statt, ob eine Entschuldigung ausgesprochen werden soll. Oder so ähnlich.
Martin L.
 

Beitragvon Randnotiz » 30.07.2007, 12:22

Wer sagt das?
Nur wer die Fakten kennt, kann sie verdrehen.

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Beitragvon Martin L. » 30.07.2007, 12:25

Ich. :lol:
Martin L.
 

Beitragvon weltmensch » 30.07.2007, 12:27

Martin L. hat geschrieben:Ich. :lol:



dachte ich mir! :lol:
„Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.“

Jean Paul Sartre
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Beitragvon Randnotiz » 30.07.2007, 12:29

Ihr Pappköppe! :lol:
Nur wer die Fakten kennt, kann sie verdrehen.

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Beitragvon Martin L. » 30.07.2007, 12:30

Ich griff nur auf eine bereits in ähnlichem Zusammenhang schon einmal gemachte Aussage zurück. Zwischenzeitlich ist sie doch schon etwas über 2 Jahre alt. Scheint sich doch also bewährt zu haben :lol:
Martin L.
 

Beitragvon SRN » 31.07.2007, 10:23

Hallo ihr Lieben,
im augenblicklichen Zustand kann ich mir nicht vorstellen, das sich wesentliche Köpfe der NAK für Fehler in der Vergangenheit entschuldigen. Und wenn, dann nur in sehr verwässerter Form.
Ich sehe die Ursache in einer unbeschreiblichen
Überheblichkeit
in der NAK.
Ich denke, Beispiele würden ein Buch füllen.
Als Beispiel habe ich am Sonntag erlebt, das ein lieber Priester gleich im Eingangsgebet dem lieben Gott wieder vorgeschrieben hat, wie der richtige Glaube aussieht.
Und die meisten nicken nur dazu und merken nicht mehr viel und übernehmen diese Überheblichkeit in ihr Leben und Glaubensleben. Und manch einer wird an den Folgen sogar krank.
LG, SRN
SRN
 

Beitragvon SRN » 31.07.2007, 21:52

Hallo Michael,
da gibt es einen noch vielfach unbekannten Vorgang, siehe hier
http://www.ekd.de/aktuell/051014_presse ... erung.html

Sie waren wirklich sehr fix, die 'Protestanten' ***neidisch***
So ein Vorgang ist natürlich in der NAK undenkbar, denn Apostellehre IST ja Gottes Wort. Und damit eigentlich unwandelbar. Erlebtes lehrt uns leider manchmal etwas anderes. Aber aus dieser Argumentationsfalle kommt unsere KL leider nicht raus. Schade.
LG, SRN
PS: Ähnlichkeiten zur RKK sind rein zufällig, oder??
SRN
 


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