Nach wie vor wird relativiert

Beiträge zur NAK-Geschichte

Beitragvon rommy » 24.06.2006, 00:37

Reichen diese Aussagen und Anstoesse, um mein persoenliches Beduerfnis nach Kirche zu decken.

StAp Leber verfolgt seine Linie.
Anerkennung der Leistungen anderer Kirchen, ja sogar das Eingestaendnis die wissenschaftlichen Erkenntnisse dieser zu brauchen, wechseln ab mit schwammigen Durchhalteparolen pro Apostelamt, Heiliger Geist Thematik etc.

Dabei gibt er wichtige Anstoesse in die richtige Richtung. Pro Theologie, Jesus ist der Mittelpunkt, Seelsorge. Diese Anstoesse werden tatsaechlich irgendwann (goettlicher Zeitplan!!!) zu einer positiven Veraenderung der NAK beitragen.

Das Ablehnen jeglicher kritischer Reflexion der eigenen kurzen Geschichte ist allerdings schlichtweg eine Katastrophe.

Wieder einmal stelle ich mir die Frage nach dem Sinn einer Kirche wie der NAK fuer mich. Kann ich mich wirklich mit dieser identifizieren? Die Antwort schockiert mich. Sie ist ein klares Nein. Ich glaube nicht an die Exklusivitaet des Apostelamtes und all dem, was mit dieser Definition zusammenhaengt.
Konsequent waere es nun aus der Kirche auszutreten.
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Beitragvon 42 » 24.06.2006, 09:33

ChristSein: Ich frage mich ernsthaft wie hätte wohl Jesus geantwortet?


Das ist die Kernfrage.

rommy: Konsequent waere es nun aus der Kirche auszutreten.


Das ist, so lange die NAK in DE nicht zum Einzug der Spenden ueber den Staat greift, gar nicht unbedingt noetig. Die Zaehlungen bei jedem GD machen Deine Abwesenheit auch so offenbar, die sinkenden Einnahmen ebenfalls. Natuerlich ist der Austritt eine klare Loesung.
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Beitragvon Sebastian » 24.06.2006, 13:44

Werter Shalom,

der Unterhaltungswert ihres Beitrages ist erstaunlich! :mrgreen:

Zurück zur eigentlichen Frage. Warum wird weiter relativiert? Tja, ich denke die KL sieht keinen Bedarf zu einer objektiven Vergangenheitsbewältigung. Anders ausgedrückt sie hat keine Lust dazu. Schon wieder eine Projektgruppe? Ach nö! Und der Verlag? Aufgrund göttlicher Hinweise wird sich mit "high priority" Gegenwartsfragen wie dem Buch "Sakrileg" befasst.

Wozu also die Aufregung?
Jetzt wo wir wissen, dass Dan Browns satanisches Buch nur aus Lügen besteht und "die Botschaft" weiterhin ihren göttlichen Charakter behält, können alle doch wieder ruhig schlafen, oder?
Sebastian
 

Beitragvon tergram » 24.06.2006, 13:46

"Die Botschaft" - das wäre doch Stoff für ganz großes Kino!

Warum nur nie jemand auf die Idee gekommen ist... :?: Wahrscheinlich, weil das Happy End fehlt. :lol:

Da wären doch sicher Mittel aus dem Film- und Kulturförderungsfonds einer karitativen Unterorganisation der NAK loszueisen. In eigener Sache, sozusagen.

Entschuldigung, es legte sich mir so auf den Geist. Zurück zum Thema:
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Beitragvon Kontrabass » 24.06.2006, 13:56

"Die Botschaft" - das wäre doch Stoff für ganz großes Kino!

Wenn das ein Blockbuster wird, sprudelt wieder ausreichend Geld in die NAK-Kassen :wink: .

Zurück zum Thema: Wenn es die KL ehrlich meint, muss sie sich auch ihrer Vergangenheit stellen. Wie ich das handhaben würde, habe ich ja bereits mehrfach hier im Forum geäussert. Ich kann aber, zumindest zur Zeit, keinen klaren Willen zur Aufbereitung der Vergangenheit erkennen. Leider !

Liebe Grüsse
Kontrabass
Toleranz ist eine Form der Nächstenliebe. Sie gibt dem anderen den Lebensraum, den es braucht, um ganz Mensch zu sein (Verfasser nicht bekannt)
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Beitragvon Sebastian » 24.06.2006, 14:01

@ tergram: Spaß her!

"Die Botschaft!" - in der Hauptrolle Ottfried Fischer as STAP J.G. Bischoff...

Walter Schmidt - Dani DeVito

Ich denke nur, dass diejenigen, die den Film sehen sollten, weil die Botschaft ihnen immer noch göttlich ist, nicht ins Kino gehen werden.

Weisst ja, was ist, wenn der Herr Jesus in der Zwischenzeit kommt. Der geht bestimmt nicht ins Kino die Seinen suchen :mrgreen:
Sebastian
 

Beitragvon Dietemann » 24.06.2006, 15:22

Den Stoff habe ich schon längst verkauft.


Die Botschaft
Ein Drama von Rolf Hochhuth
Premiere - im Theater ............
-------------------------------------------------
Der Stellvertreter (1963)
Soldaten. Nekrolog auf Genf (1967)
Guerillas (1970)
Die Hebamme (1971)
Lysistrate und die NATO (1973)
Tod eines Jägers (1976)
Juristen (1979)
Ärztinnen (1980)
Judith (1984)
Unbefleckte Empfängnis (1989)
Wessis in Weimar (1993)
McKinsey kommt (2004)
Die Botschaft ( )
Dietemann
 

Beitragvon orig.gabi » 24.06.2006, 16:18

Und für kindlichgläubige Gemüter der Stoff auch noch als Tragigkommödie ...

Handlung:
Ein stolzer Herold (Bischof) will die bevorstehende Hochzeit eines von ihm erwählten Königs, (Jesus) mit einer sehnsüchtig wartenden Braut (NAK), im Lande (in den Gemeinden)ausrufen.Er tut es, laut und immer wieder.

Die Braut wartet gespannt, ungeduldig des angesagten Kommens des ihr noch unbekannten Königs - und der bleibt aus.Wortlos.

Die getreue Braut altert jedoch ohne Klage vor sich hin ... wartend, hoffend, ohne Antwort ... der königliche Herold ist längst verstorben.


Und einzig offen bleibt die Frage:

Wer ist von wem betrogen worden?
Der König?
Der Herold?
Die Braut?

Und die Moral am Ende?
Darüber darf siniert werden.

Es haart die Braut so lange schon ... :wink:
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
1.Johannes, 4,16
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Beitragvon Geir » 24.06.2006, 18:04

Euer Projekt hat sicher gute Chancen
beim Filmfestival von Wanne-Eickel für
die Goldene Zitrone nominiert zu werden.

Ein Kritiker
weiss der Geir
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Beitragvon tergram » 24.06.2006, 18:33

Nix da,
wir drehen in schwarz-weiss in diffusem Dämmerlicht. Die Protagonisten sind schwermütig und rauchen zu viele Zigarettten ohne Filter, die spärlichen Texte sind französisch mit deutschen Untertiteln - anspruchsvolles Programmkino eben.

Für sowas bekommt man Filmförderpreise. Bekanntlich. :roll:

Und vor dem Happy End wird abgeblendt... :wink:
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Beitragvon Dietemann » 24.06.2006, 18:43

Ehe daraus ein Film wird, wird erst einmal gründlichst recherchiert. Es kann sein, dass auch jemand zurücktreten muss, bei Filbinger klappte es damals auch. Nur mit Pius XII klappte es nicht mehr auf dieser Welt, das lag allerdings an unserer späten Geburt. Dann wird das Drama geschrieben und anschließend im Nationaltheater uraufgeführt. Mit den Filmrechten gehe ich sehr vorsichtig um.
Dietemann
 

Beitragvon Dietemann » 25.06.2006, 10:45

Wieder zurück zum Thema.


Hast du in der Bibel gelesen, dass Jesus seine Worte, die er aussprach, revidierte?
Hast du gelesen, dass Luther vor dem Reichstag zu Worms seine Thesen widerrief?
Hast du gelesen, dass Luther sich weltlicher Macht anbiederte?
Oder war es so, dass Gott Menschen lenkte um Luther beizustehen?

So, die NAK hat sich im III. Reich menschlicher Macht angebiedert – es ist nachzulesen!
So, die NAK hat sich weltlicher Macht in der DDR angebiedert – es ist nachzulesen!
So, die NAK biedert sich heute christlichen Kirchen an – es ist nachzulesen! Warum?
Ökumene ja – aber nicht so!

Warum müssen bei dieser Anbiederung Gottes Worte revidiert werden?
Viele dieser Worte wurden damals dem Volk der NAK als Gottes Wahrheit verkauft!

Ändert sich Gott? Hatte Gott nicht gesagt: „Ich bin der Herr und wandel mich nicht“?
Hatte Gott nicht gesagt: „Himmel und Erde werden vergehen aber meine Worte nicht“?

Wann kommen die obersten Herren der NAK wieder zurück zu dem, was Jesus lehrte?

Ich glaube an Gott – aber ich glaube an keine Konfession!
Wenn Menschen vorgeben in Gottes Auftrag zu handeln, dann müssen sie in allem Vorbild sein, gerade die NAK OBEREN!
Nicht Wasser predigen und selber Wein saufen!

Luther sagte einmal: Die Sach ist dein Herr Jesu Christ und da es deine Sache ist, wird sie nicht untergehen!

Luther zeigte Glauben, der noch heute aktuell ist!

Wie zeigten die NAK gewaltigen Glauben? Was ist noch aus deren früherer Zeit aktuell?
Was wurde in der NAK durch Verantwortliche nicht mittlerweile alles revidiert?

Diese Gewaltigen der NAK müssen ganz schnell ihre Hausaufgaben machen und Gott allein regieren lassen! Da kann denn kein Wort, dass in einer Predigt gesprochen wurde zurückgenommen werden! An Gottes Wort darf nicht gedeutelt werden! So verlangen es die Herren der NAK vom Kirchenvolk der NAK.
Aber selber deuteln die NAK gewaltigen an ihren Worten, die angeblich Worte Gottes sind, so wie es ihnen jeweils in ihren Kramladen passt!
Dietemann
 

Beitragvon Tohuwabohu68 » 25.06.2006, 15:48

Lieber Dietemann,

alte Männer neigen halt zu komischen Meinungen und Hirngespinsten.

Und da war auch der Herr Luther (der Ältere) leider nicht ganz ohne. Wenn ich mir's so Recht überlege, glaube ich mit Sicherheit, dass er seine Schmähschriften gegen die Juden aus dem Verkehr ziehen würde (und andere Dinge genmau so). Auch er war leider kein Heiliger, aber ein wichtiger Mensch - auch für meinen Glauben.

Man sollte einfach niemanden verherrlichen, das sagst Du doch auch immer!

Und natürlich wandelt sich Gott nicht, und trotzdem ist mir der Gott des Ersten Testaments oft fremd, ja manchmal erscheint Er mir fast "ungeheuerlich", menschenfeindlich.

Aber so ist das nun eben: Gott entzieht sich einfach unserem Verständnis.

Und zu David und Salomo, die auch sehr viele Dinge geschrieben haben, die heute noch gelten, fällt mir folgendes Gedicht ein (wegen der alten Männer von weiter oben):

Das Wort zum Sonntag

Der David und der Salomo,
das waren arge Sünder.
Sie waren ihres Lebens froh
und zeugten viele Kinder.
Doch als sie nicht mehr konnten so
von wegen hohem Alter,
schrieb seine Sprüche Salomo
und David seinen Psalter.


Ciao! :wink:

T
Jeder hat zunächst den Gottesglauben, den man ihm aufgeschwatzt hat;
aber allmählich hat er den, der er verdient.
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Beitragvon Tohuwabohu68 » 25.06.2006, 20:31

Hab noch was vergessen...

Luther und "Die Sach ist dein, Herr Jesu Christ"... Also nach dem NAK- und dem Evangelischen Gesangbuch ist der Text von Samuel Preiswerk (1799-1871). Da war Luther schon länger tot.

Also erst mal nachschlagen...

Aber vielleicht irren ja die Evangelische Kirche wie auch der VFB...
Womöglich haben die sich ja auch verbündet!?!... :roll:
Das würde dann auch das idea-Interview erklären :!: ...
WIR übernehmen die EK! Und dann fusionieren idea und die UF! 8)
"UNSERE IDEA", oder die "IDEA-FAMILIE" :wink:

Pass nur auf, Organa, WIR KOOOOMMEN!... :lol:

Und jetzt?...

"Goede nacht!" (bald auch für die Niederländer, wenn sie nicht endlich mal 'n Tor schießen...)

T
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