Verantwortung Gottes fuer die Botschaft

Beiträge zur NAK-Geschichte

Verantwortung Gottes fuer die Botschaft

Beitragvon 42 » 17.06.2006, 13:08

Aus dem Thema "GD in Cape Town" hierher verschoben, weil es dort zwar schon thematisiert worden ist, aber nicht wirklich passt.

Die Verlautbarungen der KL gingen bzw. gehen von "wir schweigen" zusammen mit "Gott hat seinen Plan geaendert" bis zu einem verschaemten "wir wissen es nicht".

Wann ist die NAK endlich so weit, dass sie Gott von der Verantwortung fuer "seinen Fehler" wieder entbindet, die sie ihm selbst zugewiesen hat?

Die Griechen haetten so etwas Hybris genannt.

Es ist zugegebenermassen gerade fuer Leber erst einmal nicht einfach, einen Fehler J.G. Bischoffs einzugestehen. Andererseits ist es fuer ihn trotzdem etwas einfacher, weil er gerade deswegen glaubwuerdiger als Fehr agieren kann, der "seine Vorgaenger im Stammapostelamt nicht alle in Verlegenheit bringen wollte" (der genauen Wortlaut weiss ich gerade nicht).
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Beitragvon Dietemann » 17.06.2006, 13:40

Es gibt doch seit Bischoff gar keinen Stammapostel mehr!

Bischoff sagte: "Nach mir kommt keiner mehr, ICH BIN DER LETZTE"!

Da wird es sehr schwer dem NAK Volk zu erklären, wie es über die Jahre mit einem Amt versehen war, was gar nicht mehr sein konnte und auch heute nicht mehr geben kann! Nach den Heiligen Worten Bischoffs!

Aber Gott kann man keine Verantwortung zuschieben, für die er überhaupt nicht verantwortlich ist!

Bischoff spielte sich ja auf, als ob er Gott sei.
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Beitragvon manfredok » 15.07.2006, 21:02

42 schreibt:

Es ist zugegebenermassen gerade fuer Leber erst einmal nicht einfach, einen Fehler J.G. Bischoffs einzugestehen. Andererseits ist es fuer ihn trotzdem etwas einfacher, weil er gerade deswegen glaubwuerdiger als Fehr agieren kann, der "seine Vorgaenger im Stammapostelamt nicht alle in Verlegenheit bringen wollte" (der genauen Wortlaut weiss ich gerade nicht).


Ich habe den Wortlaut vor einiger Zeit gelesen. Stammapostel Fehr sagte sinngemäss.

"Keiner könne von ihm verlangen ,das er drei Stammapostel komprometiere"

Er meinte damit wahrscheinlich,Stammapostel Bischoff,Stammapostel Schmidt und Stammapostel Streckeisen.
Diese zwei letzteren gehörten noch mit zum Generalstab Bischoffs.
Urwyler gehörte schon zur neuen Generation und war nicht mit der Botschaftsentstehung belastet.
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Beitragvon fireangel » 16.07.2006, 06:58

Zitat:

"Keiner könne von ihm verlangen ,das er drei Stammapostel komprometiere"

Aber tausende Mitglieder darf man vor den Kopf stossen :?: :shock:
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Beitragvon tergram » 16.07.2006, 07:59

Aber tausende Mitglieder darf man vor den Kopf stossen.

Tausende? :shock: Wieviele Mitglieder hatt die NAK?

'Vor den Kopf stoßen' trifft es nicht annähernd. Es handelt sich um Lüge und Betrug.
Zuletzt geändert von tergram am 16.07.2006, 09:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Dietemann » 16.07.2006, 08:50

Ich habe den Wortlaut vor einiger Zeit gelesen. Stammapostel Fehr sagte sinngemäss.

"Keiner könne von ihm verlangen ,das er drei Stammapostel komprometiere"

Das kann er ja auch gar nicht! Denn es gab ja keine mehr nach Bischoff!

Oder sollte er die vor bis einschl. Bischoff komprometieren?

Bischoff sagte: "Nach mir kommt keiner mehr, ICH BIN DER LETZTE"!

Was die NAK FÜHRUNG sagt, musste und muss bedingungslos geglaubt werden!
Dietemann
 

Beitragvon fireangel » 16.07.2006, 10:16

Zitat:

Bischoff sagte: "Nach mir kommt keiner mehr, ICH BIN DER LETZTE"!

Ist diese Aussage eigentlich jemals, seitens der KL revidiert worden?
fireangel
 

Beitragvon manfredok » 16.07.2006, 20:15

Der genaue Wortlaut:

Stammapostel Fehr 1989 an einem Bruder in Westdeutschland.

Was auf fällt,das er damals noch sogar den Namen Apostel für die Brüder der apostolischen Gemeinschaft aussprach.
(siehe Apostel Gassmeyer)

Nach der neuen jetzt wieder neu entdeckten Erkenntnis ,sind alle Apostel,die sich vom Stammapostel lösen oder gelöst haben,keine Apostel mehr.
Aber was ist denn mit denen,die sich nicht aus Eigennutz getrennt haben ,ssondern sich zwangsweise trennen mussten ,nämlich durch Ausschluss aus der NAK. Die müssten dann doch noch folgerichtig richtige Apostel sein.

Das wird vielleicht mal, dereinst die goldene Brücke zu den anderen apostolischen Gemeinschaftzen sein,um ihre heutigen Apostel,als vollwertig an zu erkennen.

http://waechterstimme.tripod.com/br891110.html

Auszug
Die "gewissen und bestimmten Voraussetzungen",wie Sie schreiben, die zu einer Wiedervereinigung fuehren koennten, wurden nie klar definiert von Apostel Gassmeyer und seinen Mitbruedern, obschon wir unser erstes Gespraech dahingehend beendeten, dass die Apostolische Gemeinschaft klar aufzeigt, was sie fordert. Ein Punkt kristallisierte sich wohl ziemlich stark heraus: Die Botschaft des Stammapostels Bischoff sollte widerrufen bezw. als Irrtum dieses Mannes "eingestanden" werden.

Dies kann niemand von mir erwarten, auch Jahrzehnte nach jenem Erleben nicht. Damit wuerde ich mindestens drei Stammapostel, viele Apostel und hunderttausende von Glaubensgeschwistern kompromittieren.

Vielmehr sagte ich damals, wir moegen doch nach dem Wort aus 1. Korinther 4, Vers 5, verfahren. Dieses Wort hatte ich 1960, als junger Mann nach heissem Gebet in jenen schweren Stunden in der heiligen Schrift aufgeschlagen.

1. Kor,4,5
Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch ans Licht bringen wird, was im Finstern verborgen ist, und wird das Trachten der Herzen offenbar machen. Dann wird einem jeden von Gott sein Lob zuteil werden.





Liebe KL. wir möchten aber nicht warten auf die Antwort bis der Herr kommt und er dann ans Licht bringt was in der Finsterniss verborgen ist.
Viele verlangen heutige schnellste Aufklärung,aber möglichst schnell und flott.Das herum geeiere muss aufhören.

Es muss dabei auch nicht Rücksicht auf mindestens drei Stammapostel genommen werden.
Wer hat den Rücksicht auf die ausgeschlossenen Apostel genommen,keiner


In den alten Schriften der NAK hat man nur von Gegnern und Feinden gesprochen und das kam aus dem Geist einer christlichen Kirche. Man war da garnicht so zimperlich.Stammapostel Fehr schreibt,er könne auch Hundertausende von Geschwistern nicht kompremetieren.Nein diese kann man nicht komprometieren,sie haben nur das geglaubt,was der Stammapostel ihnen zu glauben vorgab.
Man kann denen keine Schuldzuweisung geben.

Die Schuldzuweisung ,das muss sich die KL. endlich eingestehen,gehört in der Ebene der KL.
Das heisst in der Ebene Stammapostel und Apostel.



Ich bin davon überzeugt,wenn die heutige KL. es nur wollte,wäre die Botschaftstragödie ruckzug aufgeklärt.Aber das so beharrliche weigern,hilft der KL. kein Stück weiter und hat auch schon 50 Jahre zu lange gedauert. An dieser Aufklärung kommen sie sowieso nicht vorbei,weil sich keiner mehr mit irgendeiner Wischiwaschierklärung zufrieden gibt.
Das Thema muss endlich sauber vom Tisch,sonst wird es nie Ruhe geben und das Vertrauen geht noch weiter bergab.
Zuletzt geändert von manfredok am 16.07.2006, 21:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Bischoff-Theater

Beitragvon johnnelsonjun » 16.07.2006, 20:38

manfredok hat geschrieben:Liebe KL. wir möchten aber nicht warten auf die Antwort bis der Herr kommt und er dann ans Licht bringt was in der Finsterniss verborgen ist.
Viele verlangen heutige schnellste Aufklärung,aber möglichst schnell und flott.Das herum geeiere muss aufhören.


Manfredok,

ich möchte das Geschriebene unterstreichen und hinzufügen:

Wir brauchen auch nicht auf eine weitere Mitteilung Gottes diebzeüglich warten. Gott hat sich bereits klar und deutlich zu Bischoffs falscher Prophetie geäußert:

5. Mose 18,22:

"...[dann wisse:] Wenn der Prophet im Namen des HERRN redet, und es wird nichts daraus und trifft nicht ein, so ist es ein Wort, das der HERR nicht geredet hat; der Prophet hat aus Vermessenheit geredet, darum erschrick nicht vor ihm!"


Ganz klar: Bischoff war ein falscher Prophet. Das ist das Urteil der Heiligen Schrift. Und damit Gottes Urteil.

Es hilft hier nur eines: Klares Bekenntnis, Buße, Umkehr und Annahme göttlicher Vergebung.

1. Johannes 1,9: "... wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit."

Solange d a s nicht der Fall ist, wird es unweigerlich weiter "bergab" gehen, weil Gottes Segen nicht darauf liegen kann.

Warum sonst weder in meiner Heimat-GK eine Kirche nach der anderen geschlossen und sogar Theatervereinen zum Kauf angeboten?! Weil man um den falschen Propheten Bischoff noch immer "Theater" macht.

JNj. :wink:
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Beitragvon manfredok » 16.07.2006, 21:36

Johnnelsonjun schreibt:

Wir brauchen auch nicht auf eine weitere Mitteilung Gottes diebzeüglich warten. Gott hat sich bereits klar und deutlich zu Bischoffs falscher Prophetie geäußert:

Johnnelsonjun das kann ich nur unterstreichen.

Rücksichtslose Aufklärung der Botschaft, ist heute angesagt und auch die Ehre der ausgeschlossenen muss wieder hergestellt werden,ohne Vorbehalte.Je dringender dieser Ruf an die KL gerichtet wird ,umso eher werden sie zwangsweise handeln müssen. Die NAK Kirchen werden immer leerer,teils auch wegen diesem Vertrauensverlust

Jeder der geht,ist einer von denen, die in der NAK nichts mehr finanzieren. Und das liebe Geld zeigt die Erfahrung ,hat schon manche Chefetage zum wackeln gebracht
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Re: Bischoff-Theater

Beitragvon Falk » 27.07.2006, 17:47

johnnelsonjun
hat geschrieben:

...

Wir brauchen auch nicht auf eine weitere Mitteilung Gottes diebzeüglich warten. Gott hat sich bereits klar und deutlich zu Bischoffs falscher Prophetie geäußert:

5. Mose 18,22:

"...[dann wisse:] Wenn der Prophet im Namen des HERRN redet, und es wird nichts daraus und trifft nicht ein, so ist es ein Wort, das der HERR nicht geredet hat; der Prophet hat aus Vermessenheit geredet, darum erschrick nicht vor ihm!"


Ganz klar: Bischoff war ein falscher Prophet. Das ist das Urteil der Heiligen Schrift. Und damit Gottes Urteil.

...


So einfach ist das nun aber auch wieder nicht, wenn man z.B. mal die Jona-Geschichte bedenkt. Da hat ja schließlich auch ein Prophet im Namen und Auftrag des Herrn etwas geredet, was dann nicht eingetreten ist, und dennoch kann man daraus nicht schließen, dass nun 5. Mose 18, 22 auf den Propheten Jona zuträfe.
So kann also auch J.G. Bischoff nicht ohne weiteres schon deshalb als "falscher Prophet" bezeichnet werden, nur weil sich das, was er im Namen des Herrn verkündete, ebenso wenig erfüllte wie die von Jona im Auftrag des Herrn verkündete Botschaft.
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Beitragvon Dietemann » 27.07.2006, 18:03

Wenn das im Internet lese, krempeln sich alles hoch:
Dass Friedrich Bischoff heute ein Millionaer ist, verdankt er seinem Vater, denn der Verlag "Unsere Familie" gehoerte einstens den neuapostolischen Gemeinden. Da nun Fritz sah, wieviel Geld daran zu verdienen sei, ergaunerte er sich durch seinen Vater die "Alleinrechte" des Verlages zunaechst auf 25 Jahre. Alle Reinverdienste flossen nun in Stroemen in Fritzchens Tasche. Was
nun ein Verlag hereinbringt, hier der Beweis: Ein Verlag von 200000 Abonnenten bringt einen sehr guten Verdienst ein. Man bedenke, alle Illustrierten
zahlen an die Werber, die fuer den Verlag arbeiten, pro Aufnahme zirka 5,- bis 10,- DM Provision. Und was zahlt Fritz Bischoff? Die Vorsteher in den Gemeinden oder die Diakone oder Unterdiakone erhalten fuer diese Werbung keinen Pfennig. Bei 200000 herausgegebenen Illustrierten (Unsere Familie) wuerden die Werbungskosten eine Million DM betragen. Und diese eine Million ist schon fuer
unseren Fritz ein schoener Ueberschuss-Gewinn. Dazu kommt, dass die anderen Verlagsgesellschaften fuer Einkassierung der Betraege, dem Kassierer 10% der
einkassierten Gelder zahlen. Und was zahlt Friedrich Bischoff seinen Leuten?
Nicht einen Pfennig. Ja, ja, das sind Reinverdienste fuer den [...] Apostel und Dogma-Erfinder Fritz Bischoff. Auch braucht er sich keine Sorgen zu machen, dass Abonnenten abspringen, denn die Diakone oder Unterdiakone zahlen des oefteren die Ueberreste aus eigener Tasche... ja, ich habe frueher auch aus eigener Tasche beigelegt.
Hinzu kommt aber noch, dass der Verlag auch noch andere Drucksachen herausbringt. Wie Waechterstimme, Gesangbuecher, Unterrichtsbuecher usw. Auch
daran wird viel Geld verdient. Ich kenne mich im Verlagswesen gut aus.

Das Saarland hat in der Vergangenheit viele interessante Personen hervorgebracht. Einer von diesen ist zweifellos der ehemalige NAK-Priester Wilhelm Parzich aus Homburg/Saar. Nach seinem Ausschluss aus der NAK 1951 hat er auf einzigartiger Weise versucht seine NAK-Brueder und Schwestern ueber die Misstaende in der NAK aufzuklaeren.

Sonder-Nummer 3

http://members.tripod.com/waechterstimme/parzich3.html

Da stellt sich die unrühmliche Botschaft in einem ganz besonderen Licht da!

Endlich sollte die NAK KL das Thema angehen und bedingungslos Aufklären ohne Ansehen der Personen!
Dietemann
 

Beitragvon niltir » 27.07.2006, 19:23

nur mal so ..

Falk hat geschrieben:So kann also auch J.G. Bischoff nicht ohne weiteres schon deshalb als "falscher Prophet" bezeichnet werden, nur weil sich das, was er im Namen des Herrn verkündete, ebenso wenig erfüllte wie die von Jona im Auftrag des Herrn verkündete Botschaft.


Doch, kann man - weil:

Und Jona ging zur Stadt hinaus und ließ sich östlich der Stadt nieder und machte sich dort eine Hütte; darunter setzte er sich in den Schatten, bis er sähe, was der Stadt widerfahren würde.

Jona 4, 5

Jona's Prophezeiung enthält keinen absoluten Anspruch. Es ist eine: Wenn-Dann-Prophezeiung. Somit hinkt der Vergleich mit J.G.Bischoff's Prophetie. Diese hatte einen absoluten Anspruch. Die falsche Botschaft hat sich nicht erfüllt. Daher kann man getrost von einem falschen Propheten sprechen.
Am Ende schuf Gott aus Liebe einen neuen Anfang ..
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Beitragvon Falk » 27.07.2006, 19:44

niltir hat geschrieben:nur mal so ..

Falk hat geschrieben:So kann also auch J.G. Bischoff nicht ohne weiteres schon deshalb als "falscher Prophet" bezeichnet werden, nur weil sich das, was er im Namen des Herrn verkündete, ebenso wenig erfüllte wie die von Jona im Auftrag des Herrn verkündete Botschaft.


Doch, kann man - weil:

Und Jona ging zur Stadt hinaus und ließ sich östlich der Stadt nieder und machte sich dort eine Hütte; darunter setzte er sich in den Schatten, bis er sähe, was der Stadt widerfahren würde.

Jona 4, 5

Jona's Prophezeiung enthält keinen absoluten Anspruch. Es ist eine: Wenn-Dann-Prophezeiung. Somit hinkt der Vergleich mit J.G.Bischoff's Prophetie. Diese hatte einen absoluten Anspruch. Die falsche Botschaft hat sich nicht erfüllt. Daher kann man getrost von einem falschen Propheten sprechen.


Das stimmt nicht, denn Jonas Prophezeihung enthielt sehr wohl einen absoluten Anspruch und war eben keine Wenn-Dann-Prophezeihung.

"Und es geschah das Wort des HERRN zum zweitenmal zu Jona: Mach dich auf, geh in die große Stadt Ninive und predige ihr, was ich dir sage!
Da machte sich Jona auf und ging hin nach Ninive, wie der HERR gesagt hatte. ...Und als Jona anfing, in die Stadt hineinzugehen, ... predigte er und sprach: Es sind noch vierzig Tage, so wird Ninive untergehen."
(Jona 3, 1-4)

Daraus ist zum einen ersichtlich, dass Jona das predigte, was der Herr ihm gesagt hatte, als er die "Botschaft" verkündete:
"Es sind noch vierzig Tage, so wird Ninive untergehen."
und zum anderen, dass es keine Wenn-Dann-Prophezeihung war, bei der also schon von vornherein klar gewesen wäre, dass sich die "Botschaft" nicht erfüllt, wenn die Bewohner Ninives ein bestimmtes Verhalten an den Tag legten. Dies geht deutlich aus der Hoffnung des Königs hervor, der nach Einführung der Bußmaßnahmen sagte:
"Wer weiß? Vielleicht läßt Gott es sich gereuen und wendet sich ab von seinem grimmigen Zorn, daß wir nicht verderben." (V. 9)
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