Erstellung von Gemeindechroniken

Beiträge zur NAK-Geschichte

Erstellung von Gemeindechroniken

Beitragvon DH » 12.04.2006, 07:45

Anläßlich des bevorstehenden 50jährigen Gemeindejubiläums wurde ich gebeten, eine Chronik zu verfassen bzw. fortzuschreiben. Zum Glück kann ich auf eine bestehende, sehr gute, etwa 10 Jahre alte Chronik zurückgreifen. Da die Erstellung einer Chronik im NAK-Bereich des öfteren ansteht, versuche ich im Verfahren „Geben und Nehmen“ Anreize, Anstöße (im positiven Sinne) und Hilfsmittel anzuregen.

Ich habe kürzlich durch „Zufall“ die handgeschriebene Chronik einer Nachbargemeinde erhalten. Neben den abstossenden Äußerlichkeiten fiel sie durch eine Sammlung von NAK-Phrasen auf. Zu einer solchen Arbeit gebe ich mich nicht her.

Meine bisherigen Überlegungen gliedere ich der Übersichtlichkeit halber:

INHALT
Eine Gemeindechronik beschreibt naheliegenderweise die Geschichte der Gemeinde. Soll sie vollständig sein, wird auch die Entstehung der Gemeinde beleuchtet. Manche Chronisten bieten dann eine Sammlung von NAK-Phrasen an, die auf Außenstehende nicht gerade positiv wirken.

Meine Idee ist es, neben der Darlegung des Gemeindelebens auch die Umwälzungen innerhalb der NAK zu beleuchten. Es versteht sich von selbst, diese gemeindeübergreifenden Ereignisse in einem separaten Kapitel abzuhandeln, das durchaus einen größeren Umfang annehmen kann.

Damit das Rad nicht immer wieder neu erfunden werden muß, bietet es sich an, dass interessierte Chronisten (und solche, die es werden „dürfen“), auf GK eine Fundgrube vorfinden, die aus kritischen, aber stets konstruktiven Textvorschlägen gespeist wird, unter Beachtung des Grundsatzes von Geben und Nehmen. Es versteht sich von selbst, dass diese Textvorschläge zu den Ereignissen innerhalb der NAK frei von Copyrights sein müssen. Klar ist auch, dass unser Chefkoch damit einverstanden sein muss.

Ich wünsche, dass die „Chronisten-Ecke“ frei von Fäkalien aller Art ist. Wenn die von den Chronisten eingereichten Textvorschläge jemanden nicht gefallen sollten, dann möge er – ähnlich wie in der Predigtvorbereitung – eine Rubrik „Reflexion für Chronisten“ eröffnen und dort seine Ergüsse ablassen. Die Chronisten-Ecke sollte „sauber“ bleiben. Niemand ist angehalten, die bereitgestellten Textvorschläge wortwörtlich zu übernehmen. Sie können auch als Anregung dienen für eigene, weitergehende Textvorschläge. Es wäre schön, wenn die Erweiterungen auf GK allen interessierten Chronisten zur Verfügung gestellt werden.

MDV
Bisher ist die Mitgliederdatenverwaltung in einer M$ Access Datenbank auf dem PC des MDV-Beauftragten abgelegt. Das soll sich aber „demnächst“ ändern, ähnlich wie beim Abrechnungssystem IAKOP, dessen Datenbank auf einem Server der jeweiligen Gebietskirche abgelegt ist, und über eine Web-Schnittstelle („Internet“) erreichbar ist.

Obwohl ich meinen Rücktritt als MDV-Bezirksbeauftragter eingereicht habe, ist seitdem die Qualität der MDV-Anwendung nicht spürbar gestiegen :mrgreen:. Ich habe noch einige MDV-Kenntnisse, die es mir gestatten, aus der Gemeindedatenbank Daten zu extrahieren und zu verdichten (anonymisieren), beispielsweise eine tabellarische Liste aller Zu- und Abgänge in der Chronik darzustellen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn in der MDV-Datenbank das GESAMTE Kirchenbuch erfasst wurde. Oder man fragt nach Spielereien wie: Wer war am längsten in der Gemeinde Mitglied, wer am kürzesten, usw.


WERKZEUGE
Wer mit M$ Office einen längeren Text erfaßt hat, in dem auch viele Bilder (Fotos) enthalten sind, kann in Lied von dieser Endzeitplage singen. Ich werde meine Chronik mit dem professionellen und kostenlosen Satzsystem TeX/LaTeX (das „X“ wird in Anlehnung an den griechischen Buchstaben chi jeweils wie „ch“ ausgesprochen) erstellen, das sogar die Ausgabe für Druckereien liefert. Selbstverständlich bietet es die Möglichkeit, auch PDF-Dateien bzw. PostScript-Dateien zu erstellen, die mit Raffinessen wie HyperLinks ausgestattet sind. Und es lassen sich „Wasserzeichen“ setzen.

TeX/LaTeX ist verfügbar auf Unix und Linux, und unter dem Namen „MikTeX“ auch unter Windows. Das Paket umfaßt ca. 120 MB. Ganz wichtig: Ein unter Linux mit TeX/LaTeX erstelltes Dokument liefert das gleiche Ergebnis wie ein unter Windows mit MikTeX erstelltes Dokument, d.h. ein mit TeX/LaTeX (und seinen Abkömmlingen) erstelltes Dokument ist plattform- und betriebssystemunabhängig.

Man erhält TeX/LaTeX unter http://www.dante.de. Dort gibt es ein umfassendes Archiv CTAN. Jeder namhafte Linux-Distributor (z.B. SuSE) liefert TeX/LaTeX ebenfalls mit aus. Auf http://www.mrunix.de kann man sich Ratschläge zu der Benutzung von TeX/LaTeX einholen, und nach Registrierung (kostenlos) auch seine eigenen Probleme schildern und erhält in den meisten Fällen auch eine brauchbare Lösung.

In begrenztem Umfang stehe ich auch für Fragen zur Verfügung bezgl. TeX/LaTeX. ich werde dort auch LaTeX-Makros abstellen, so dass die Erstellung TeX-LaTeX-basierter Gemeindechroniken noch weiter vereinfacht wird. Evtl. werde ich eine Web-Site eröffnen.


Und nun?
Da bekanntlich nicht alle NAK-Mitglieder auf GK lesen, sei es aus Unwissenheit oder Angst, in die Hölle zu kommen :mrgreen:, bitte ich euch, eure Vorsteher und/oder die Chronisten in euren Gemeinden zu informieren, dass auf GK eine Chronisten-Ecke entsteht, deren Ziel die Bereitstellung qualitativ hochwertiger Beiträge zur Entwicklung der NAK, vor allem in jüngerer Zeit, ist.

Es gibt viel zu schreiben, packen wir's an
Nur wer in der NAK ist, kann zu ihrer Veränderung beitragen.
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Re: Erstellung von Gemeindechroniken

Beitragvon Sesemi » 12.04.2006, 08:41

DH hat geschrieben:Ich habe kürzlich durch „Zufall“ die handgeschriebene Chronik einer Nachbargemeinde erhalten. Neben den abstossenden Äußerlichkeiten fiel sie durch eine Sammlung von NAK-Phrasen auf. Zu einer solchen Arbeit gebe ich mich nicht her.



Damit das Rad nicht immer wieder neu erfunden werden muß, bietet es sich an, dass interessierte Chronisten (und solche, die es werden „dürfen“), auf GK eine Fundgrube vorfinden, die aus kritischen, aber stets konstruktiven Textvorschlägen gespeist wird, unter Beachtung des Grundsatzes von Geben und Nehmen.


Werter DH, ich erlaube mir einige Anmerkungen:

1. Wollen Sie mit den von Ihnen vorgeschlagenen Textbausteinen NAK-Phrasen durch andere Phrasen ersetzen? Ein solches Vorgehen ist doch nur dann möglich, wenn Sie eine gewisse Uniformität der Gemeinden voraussetzen. Das wäre langweilig. In diesem Fall könnten Sie auch ein Formblatt entwickeln, in dem nur noch Lücken ausgefüllt werden müssten.

2. Wer soll Ihre Gemeindechronik lesen? Gemeindemitglieder, Glaubensgeschwister aus anderen Gemeinden Ihres Bezirks, die Bewohner Ihrer Stadt, Journalisten Ihrer Lokalzeitungen, MDV-Experten, Statistiker, … Die Schwerpunktsetzung einer Gemeindechronik hängt sicherlich vom Anlass (in Ihrem Fall ein Gemeindejubiläum) und vom Kreis der Adressaten ab - der vermutlich bereits definiert ist. Mir wären hier neben einem kurzen historischen Abriss in groben Zügen die aktuellen Aktivitäten einer lebendigen Gemeinde wichtig.

3. Wird die Mehrzahl der Geschwister Ihrer Gemeinde Ihre Ausführungen akzeptieren und sich in Ihrem Text wiederfinden? Arbeiten Sie in einem Team, das die Pluralität des Gemeindelebens widerspiegelt oder starten Sie einen Alleingang? Letzteres würde mich sehr stören, wenn ich Mitglied Ihrer Gemeinde wäre. :roll:

Freundliche Grüße von der Trave

Sesemi
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Beitragvon DH » 13.04.2006, 06:41

Si tacuisses philosophus mansisses

Lieber Sesemi,

Ich vermute, dass Du meinen Beitrag nur oberflächlich gelesen hast. Ich führte aus, dass eine Gemeindechronik sich zunächst auf die jeweilige Gemeinde bezieht. Alle diesbezüglichen Ausführungen dürften für Mitglieder anderer Gemeinden nicht allzu interessant sein.

Über den Tellerrand hinausblickend regte ich an, in einem zweiten Teil die Entwicklungen und Umwälzungen zu beschreiben, die NAK betreffen. Ein Thema wäre z.B. "Uster", oder die Veränderungen in der Lehre der Ersten Auferstehung.

Genau für diesen zweiten Teil war die Idee gedacht, dass interessierte Chronisten auf vorhandene Texte zurückgreifen, und sie nach Belieben ändern und die modifizierten Texte wieder der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Dieses Geben und Nehmen ist z.B. die Grundlage der Open Source Bewegung, die z.B. Linux zu einem qualitativ hochwertigen Betriebssystem gemacht hat.

Deine Antwort ist für mich NAK-tyisch. Reden, Bedenken äußern, kritisieren, usw., evtl. mit der Begründung, dass meine Idee nicht vom Stammapostel persönlich abgesegnet ist. Mich hätte z.B. überzeugt, wenn Du einen konstruktiven Beitrag zu einem der NAK-Themen verfaßt hättest. Aber das wäre ja Arbeit gewesen. Vielleicht lesen wir bald Deinen Beitrag zu einem der NAK-Themen.

Falls Du mal in die Verlegenheit kommst, für Deine Gemeinde eine Chronik zu schreiben, dann steht es Dir frei, Dich nur auf Ereignisse in Deiner Gemeinde zu konzentrieren. Vielleicht suchst Du auch händeringend nach zusätzlichen, die NAK betreffenden Themen zu ihrer Lehre.

Mit freundlichen Grüßen


Dieter
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Beitragvon Dietemann » 13.04.2006, 06:59

Über den Tellerrand hinausblickend regte ich an, in einem zweiten Teil die Entwicklungen und Umwälzungen zu beschreiben, die NAK betreffen. Ein Thema wäre z.B. "Uster", oder die Veränderungen in der Lehre der Ersten Auferstehung.

Was hat das dann noch mit "Gemeindechronik" zu tun?
Wenn über ein Ort "XY" eine Chronik erstellt wird, so ist Berlin und Bonn nicht von Interesse. So sehe ich es auch mit Themen, die die NAK in der Gesamtheit betrifft. Sollten Aussagen aus dem Bezirk für die Gemeinde relevant sein, so gehören solche Aussagen selbstverständlich zur Gemeinde. Aber wen interessiert Uster wenn er in der Chronik Tanta Klara und Onkel Gustav finden will?
Dietemann
 

Beitragvon Sesemi » 13.04.2006, 07:58

Werter DH,

Sie haben Recht - ich bin keine Philosophin, handle auch nicht immer so, dass die Maxime meines Willens jederzeit als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten kann. Schweigen werde ich dennoch nicht.

Sie haben mich missverstanden, ich habe Ihren Text schon gründlich gelesen und dabei einiges an Selbstoffenbarung entdeckt. Allerdings haben Sie meinen Text so oberflächlich gelesen, dass Sie mir Aussagen unterstellen, die ich nicht gemacht habe. Ferner reagieren Sie überempfindlich, wenn Sie meine Fragen als NAK-typische Kritik interpretieren - ich argumentiere hier eher aus der journalistischen Perspektive!

Zunächst einmal geht es nicht darum, ob ein Thema "von oben" abgesegnet wird, sondern darum, ob es an der Basis Akzeptanz erfährt. Das kann nur geschehen, wenn die Erstellung im Team und nicht im leider allzu oft noch NAK-typischen Alleingang erfolgt. Dies habe ich bereits in meinem ersten Posting geäußert. Eine Veröffentlichung muss auch sicherlich nicht vom Stammapostel abgesegnet werden - bei öffentlichen Äußerungen im Namen der NAK muss jedoch vermutlich ähnlich wie im öffentlichen Dienst die Zustimmung des Dienstvorgesetzten, also des Vorstehers oder Bezirksvorstehers, erfolgen.

Zunächst wollen Sie - und das finde ich als Anregung legitim und durchaus gut - eine Rubrik mit wie auch immer gestalteten Textvorschlägen für Gemeindechroniken. Eine solche Datenbank halte ich für wenig hilfreich, wenn ich von der Prämisse ausgehe, dass die Entwicklung von Gemeinden unterschiedlich verläuft - Textbausteine bergen die Gefahr, die gewohnten Phrasen durch andere abzulösen.

Sie vermischen im Übrigen in Ihrem Beitrag verschiedene Ebenen, die aus meiner Sicht nicht notwendig in jeder Gemeindechronik zusammenzubringen sind, schon gar nicht, wenn diese den Charakter einer Festschrift haben soll - und wollen diesbezüglich das gk-Forum als Plattform benutzen.

Sie haben nicht verstanden, dass ich in Ihren eher technokratisch orientierten Ausführungen, die sicherlich Notwendigkeiten und sinnvolle Anregungen beinhalten, jegliche Forderung nach sprachlicher, stilistischer und rhetorischer Kompetenz bzgl. des Verfassens von Texten vermisse.

Zunächst sei der Adressatenbezug genannt, der bei jeder Art von Texterstellung als Erstes im Blick sein muss. Als Gemeindemitglied möchte ich mich in einer Gemeindechronik wiedererkennen können!

Sodann fehlt mir der situative Kontext - der Anlass, aus dem heraus ein Text verfasst wird. Nicht immer wird eine Chronik geschrieben, weil ein Gemeindejubiläum stattfindet.

Ferner vermisse ich die sich aus den beiden vorigen Punkten ergebende Differenzierung der Textsorten - eine Festschrift zum Gemeindejubiläum sollte anders aussehen als eine Gemeindechronik für irgendein Archiv - eine Chronik ausschließlich für Gemeindemitglieder anders als ein Text, der auch der Lokalpresse zur Verfügung gestellt wird.

Auch Möglichkeiten der grafischen Gestaltung werden von Ihnen nicht thematisiert - die immer gleichen Schwarzweiß-Fotos von Anno Tobak sind doch ebenso langweilig wie die immer gleichen Fotos von AT am Altar. :D

Ob und inwieweit man lokale Themen mit globalen verknüpfen soll, ist eine Frage, die jeweils vor Ort abgestimmt werden muss - "Uster" sollte beispielsweise nur dann erwähnt werden, wenn sich daraus schon konkret nennenswerte Veränderungen im Gemeindeleben ergeben haben - Sie schreiben ja eine Gemeindechronik, keine globale Geschichte der NAK.

Habe ich Ihre Philosophie bis hierher falsch verstanden?

Darüber hinaus geht es Ihnen darum Ihr Fachwissen bzgl. MDV, TeX, LaTeX,Linux, etc. in den Vordergrund zu stellen. Sie bringen MDV in unmittelbaren Zusammenhang mit der Gemeindechronik - diese könnte dann m.E. durchaus tabellarisch sein - Informationen wären dann leichter zu erfassen als in einem redundanten Text.

Zwischen den Zeilen lese ich aber auch, dass Ihnen bei Ihrer Arbeit als MDV-Beauftragter nicht die hinreichende Wertschätzung entgegengebracht wurde und Sie diese jetzt anderen Wegen suchen. Oder gibt es - bezogen auf die Erstellung einer Gemeindechronik - irgendeinen sachlich gerechtfertigten Grund darauf hinzuweisen, dass Sie Ihren Rücktritt als MDV-Beauftragter eingereicht haben?

Sie unterstreichen Ihre Fachkenntnisse in einigen PC-Programmen. Derlei Textbausteine kenne ich aus zahlreichen Bewerbungsschreiben. :D

Die Bitte an die gk-Gemeinde, die Vorsteher über die neu errichtete Chronisten-Ecke zu informieren, zeugt im Übrigen nicht unbedingt von zu geringem Selbstwertgefühl. :roll:

Gruß von der Trave

Sesemi
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Vorschläge zum Erstellen einer Gemeindechronik

Beitragvon Sesemi » 13.04.2006, 10:26

Werter DH,

hier einige NAK-typische konstruktive Vorschläge von meiner Seite. :lol:

Selbstverständlich muss eine Gemeindechronik die historischen Wurzeln und die Entwicklung der Gemeinde darstellen. Günstig ist, wenn hierzu auswertbares schriftliches Material vorliegt. Auch statistisches Material kann hier ausgewertet werden. Dazu haben Sie ja Ideen entwickelt.

Doch sollte das schon alles sein?

Ist nicht in erster Linie die Darstellung der gegenwärtigen lebendigen Gemeinde von Interesse?
Hier könnte ich mir folgendes Vorgehen vorstellen:

    Überlegen Sie sich, welche verschiedenen Gruppen von Neugeborenen bis zu den Senioren, von Reinigungskräften bis zu Musikern, in Ihrer Gemeinde leben.

    Suchen Sie sich aus jeder dieser Gruppen kompetente Ansprechpartner.

    Befragen Sie diese Geschwister nach ihren gegenwärtigen Aktivitäten und denen aus der jüngeren Vergangenheit.

    Befragen Sie Geschwister verschiedener Altersgruppen nach Veränderungen, die diese persönlich in der NAK erlebt haben!

    Lassen Sie Kinder Interviews mit Senioren führen - aus verschiedenen subjektiven Sichtweisen der Geschehnisse kann sich ein vielfältiges Spektrum entwickeln - das bereichert sicher jede Gemeindechronik.

    Ergo: Sprechen Sie Singles, Eltern, Kinder, Lehrkräfte, Jugendleiter, Dirigentin, Seniorenbeauftragte, technische Beauftragte, Baubeauftragte, Blumenschmuckbeauftragte, usw. an und finden Sie heraus, wer sich mit welchen Aktivitäten konstruktiv in das Gemeindeleben einbringt. Dann wird Ihre Chronik evtl. ein dickes Buch, mit dem sich Ihre Gemeinde identifizieren kann.


Die journalistischen W-Fragen sind Ihnen sicherlich bekannt. Darüber hinaus empfehle ich noch folgenden Link.

Und nun viel Freude beim Verfassen Ihrer Chronik!

Gruß von der Trave

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Beitragvon Sonnenstrahl » 19.04.2006, 06:48

Ich suche das alte NAK-Emblem ("Ei"-Form) aus den 1960er-Jahren, vorzugsweise als EPS-Datei. Andere gängige Dateiformate sind ebenfalls willkommen.
Die ältesten und kürzesten Wörter - "Ja" und "Nein" - erfordern auch das stärkste Nachdenken (Pythagoras, griech. Philosoph und Mathematiker, 27.11.580 - 31.12.500 v. Chr.)
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