Die NAK im 3. Reich

Beiträge zur NAK-Geschichte

Die NAK im 3. Reich

Beitragvon TobiWe » 03.11.2003, 23:36

Eigentlich ist das kein richtiges Thema, sondern eine Frage. Stimmt es, dass viele Apostel in der Zeit des <br>3. Reichs Mitglieder der NSDAP waren?
TobiWe
 
Beiträge: 5
Registriert: 01.11.2003, 11:12

Die NAK im 3. Reich

Beitragvon user_1016 » 03.11.2003, 23:43

Ja, es stimmt!<br><br>Die Apostel der "damaligen Zeit" waren eben nicht so intellektuell veranlagt, wie es die Apostel der heutigen Zeit lehrgemäß voraussetzen.<br><br>An dem "Glaubensgehorsam" hat sich allerdings bis heute nichts wesentliches geändert!
user_1016
 

Die NAK im 3. Reich

Beitragvon user_6 » 04.11.2003, 08:00

Stimmt es, dass viele Apostel in der Zeit des 3. Reichs Mitglieder der NSDAP waren?
<br><br>Lieber Tobi,<br><br>gemäß der Schrift "Die Neuapostolische Kirche in der N.S.-Zeit und die Auswirkungen bis zur Gegenwart" von Michael König und Jürgen Mar schall ergibt eine Auswertung von Archiv-Material aus dem Berlin Document Center, dass von den Bezirksaposteln und Aposteln, welche zwischen 1894 und 1925 geboren wurden, 13 von ingesamt 37 Personen Mitglieder der NSDAP waren. <br><br>Freundlichen Gruß
user_6
 

Die NAK im 3. Reich

Beitragvon Fürst_Myschkin » 05.11.2003, 09:17

1995 gab es im "Der Spiegel" einen Artikel über die NAK mit dem Titel "Extrem streng".<br><br>Dort war ein Bild des Stammapostel Bischoff abgedruckt und darunter stand : "Loblied auf Hitler".<br><br>Weiterhin wurde ausgeführt, dass das Thema NAK im 3. Reich "bis heute in der Sekte tabu ist." Vielleicht könnte Markus Schäfer wieder einen Link zu diesem Artikel eingeben.<br><br>Der Sohn des Stammapostels war stolzes Mitglied der Schlägertruppe SA.<br><br>>>Die SA war immer sichtbar, auch später bei der "Kristallnacht" war es die SA, die die Synagogen ansteckte.>> S. 33<br><br>>>Ich habe erlebt, dass ein jüdischer Rechtsanwalt bei einer Vernehmunmg so stark geschlagen wurde, dass er vor meinen Augen gestorben ist.<< S. 56<br><br>Paul Tollmann, Kommunist, 1933 Gefangener der SA aus "Die SS" von Guido Knopp, Bertelsmann 2002<br><br>Weiterhin gab es neuapostolische Schweine, die zum KZ - Wachpersonal gehörten und in SS - Uniform hinter dem Altar standen.<br><br>Bis jetzt haben die heutigen neuapostolischen Leisetreter in Form der Kirchenleitung es nicht geschafft, hier geschichtlich aufzuarbeiten.<br><br>Soll sie der Teufel holen.<br><br>Fürst Myschkin
Fürst_Myschkin
 
Beiträge: 33
Registriert: 01.09.2003, 10:12

Die NAK im 3. Reich

Beitragvon Fürst_Myschkin » 05.11.2003, 10:48

Die NAK kann sich glücklich schätzen, dass die Sowjetische Militäradministration ( SMAD ) den Kirchen nach dem Zusammenbruch von Nazideutschland die Entnazifizierung ihrer Mitarbeiter selbst überlassen hat.<br><br>Ich hätte die NAK wegen ihrer braunen Vergangenheit und ihrer Rolle als Henkershelfer verboten, sich christlich zu nennen, egal, ob nun das Argument "Überlebensstrategie" auf Kosten der Opfer an den Haaren herbeigezogen würde.Sie sind nicht einmal in der Lage, Reue und Buße zu üben. Aber in "Unsere Familie" in der Rubrik "Lehre und Erkenntnis" gross von Reue und Buße quatschen.<br><br>Bei einem Besuch der jüdischen Gemeinde habe ich ein Schreiben der NAK vorgezeigt, wo u. a. steht, diese NS - Zeit war eine Segenszeit für die NAK und ein Zeichen, dass sich Gott zu seinem Werk bekannt habe. Die Reaktion war Kopfschütteln wegen dieser Frechheit, die schon als Gotteslästerung zu bezeichnen ist.<br><br>Soll etwa die Geldspende der NAK an die jüdischen Gemeinden das Unrecht begleichen ? Wie hoch war eigentlich die Geldspende, wer hat das und aus welchen Grund veranlasst ? Das wird auch nirgends erwähnt. Mit den Opfergeldern der Geschwister kann man ja nach Gutdünken machen, was man will.<br><br><br><br><br><br><br><br><br> :mad:
Fürst_Myschkin
 
Beiträge: 33
Registriert: 01.09.2003, 10:12

Die NAK im 3. Reich

Beitragvon Fürst_Myschkin » 05.11.2003, 10:51

Bedeutung der Sternchen:<br><br>N A Z I D E U T S C H L A N D<br><br>E N T N A Z I F I Z I E R U N G
Fürst_Myschkin
 
Beiträge: 33
Registriert: 01.09.2003, 10:12

Die NAK im 3. Reich

Beitragvon Gaby » 05.11.2003, 12:19

Hallo Fürst Myschkin,<br><br><br>>Adolf Hitler selbst rechtfertigt die Judenverfolgung damit, "daß er gegen die Juden nichts anderes tue als das, was die Kirchen in 1500 Jahren gegen sie getan habe."< (Friedrich Heer, Gottes erste Liebe, Berlin 1981, S.406)<br><br>Das ALLE Kirchen im 3. Reich keine gute Figur abgegeben haben, ist ja wohl für jeden heute offensichtlich.<br><br>Auch Luther war, wenn man manchen Artikeln glauben kann ein Antisemit.<br><br>Die katholische Kirche hat ja nun schon Stellung bezogen und soweit ich mich erinnern kann, die Evangelische auch.<br><br>Damit will ich die NAK gar nicht entschuldigen, es wäre schon wichtig, dass eine Kirche (die ja nun mal aus Menschen besteht, die obwohl sie Christen sind auch Fehler begehen) zu ihrer Vergangenheit steht.<br>Denn nur Aufklärung kann bewirken, dass so etwas nicht wieder passiert.<br>Warum apelliere ich wohl immer wieder anderen Luft zum Atmen zu lassen.<br>Warum ist mir Ökumene so wichtig? (nicht nur unter den Christen)<br>Warum versuche ich bewußt zu machen, dass Gott in JEDEM Menschen zu finden ist, dass es nicht Menschen 1. und 2. Klasse gibt.<br>Warum sind denn damals alle hinter Hitler hergerannt?<br>Die Menschen hatten teils nicht die Bildung wie wir heute, wurden von klein auf erzogen zu gehorchen.<br>Waren es also gewohnt sich unterzuordnen.<br>Meine Kinder habe ich versucht ganz anders zu erziehen, als ich es damals wurde.<br>Zwar mit Regeln (die immer begründet wurden), aber nicht zu Duckmäusern. <br>Das ist zwar manchmal unbequem gewesen, nur wenn ich meine Kids heute sehe, hat es sich gelohnt.<br><br>Was ich eigentlich damit sagen will, können wir die NAK mit der NAK von damals überhaupt noch vergleichen?<br>Auch die Mitglieder der NAK wachsen heute ganz anders auf,<br>haben mehr Informationen usw.<br>Sicherlich wird es IMMER Menschen geben (auch die, die sich Christen nennen), die auf Kosten anderer leben werden.<br>Nur deshalb eine Glaubensgemeinschaft ganz in Grund und Boden zu verdammen finde ich dann auch nicht ok.<br>Es gibt wesentlich mehr Mitglieder, die ihren Glauben wirklich ernst nehmen und sich mit dem was damals geschehen ist sicherlich nicht mehr identifizieren.<br>Ich kann für das was damals geschehen ist auch nichts und hoffe nur, sollte ich einmal in eine ähnliche Situation kommen wie sie damals war, dass ich genug Mut habe bei Unrecht einzugreifen.<br>Wir hatten dieses Thema ja hier im Forum schon öfter und sicherlich ist es wichtig immer wieder darauf hinzuweisen,<br>nur ob das in Bezug auf Stellungnahme etwas bringt bezweifele ich ganz stark.<br><br>Liebe Grüße<br><br>Gaby
Denn in alledem liegt der Anfang des Reiches Gottes, das entstehen soll an der Stelle, an der du stehst. Nicht irgendwo, sondern in dir selbst. (Jörg Zink)
Benutzeravatar
Gaby
 
Beiträge: 3821
Registriert: 01.02.2003, 11:12
Wohnort: St. Andreasberg

Die NAK im 3. Reich

Beitragvon DH » 05.11.2003, 15:36

Es ist eine historisch abgesicherte Tatsache, daß Juden im Dritten Reich systematisch verfolgt und in Konzentrationslagern ermordert wurden.<br><br>Die (alte) BRD als Rechtsnachfolgerin des Dritten Reichs hat diese Tatsachen aufgearbeitet, die DDR nicht. Es flossen zig Milliarden an Entschädigungen und Wiedergutmachungen - auch zu Recht.<br><br>Ob die NAK sich straf- und völkerrechtlich schuldig gemacht hat an diesen Judenverfolgungen, weiß ich nicht. Weder habe ich in jener Zeit gelebt noch habe ich bisher von Strafverfahren gehört bzw. gelesen, die gegen führende Vertreter der NAK jener Zeit angestrengt wurden.<br><br><br>Ich weite den Gedankengang aus: Es ist Mode geworden in unserer Zeit, jeden Gedanken, der nicht eindeutig für die Juden spricht, als antisemitisch zu verdammen. Es gehört zum guten Geschmack, all das gut zu finden, was Juden und Israelis tun.<br><br>Mich erbost die Verlogenheit, mit der viele mit Scheuklappen versehene Zeitgenossen die Welt in "gut" und "böse" einteilen.<br><br>Wer findet z.B. den Mut, die derzeitige menschenverachtende Politik der Israelis gegenüber den Palästinensern zu verurteilen? Wo sind die selbsternannten Experten für Menschenrechte und Gerechtigkeit?<br><br>Jeder, der das Wort "antisemitisch" in den Mund nimmt, möge doch erst einmal an einem Sprachkurs teilnehmen und in die Bibel schauen: Von Sem, einem der drei Söhne Noahs stammen sowohl die Juden ab (über Isaak) als auch die Araber und Palästinenser (über Ismael). Dem gesunden Sprachempfinden entsprechend sind auch die als antisemitisch zu verurteilen, die die Rechte der Araber und Palästinenser in Frage stellen.<br><br>Sehr stark erbost über die Scheinheiligkeit in der ach so aufgeklärten Welt und gelegentlich im GK-Forum.<br><br><br>Dieter<br><br>PS: Bevor hier wieder einige "Experten" schneller schreiben als denken: Weder bin ich antisemitisch eingestellt noch habe ich irgendetwas gegen Juden und Israelis.
Nur wer in der NAK ist, kann zu ihrer Veränderung beitragen.
DH
 
Beiträge: 978
Registriert: 01.05.2003, 10:12

Die NAK im 3. Reich

Beitragvon Merlot » 05.11.2003, 15:53

Warum schwächst Du Dein Posting durch Dein PS wieder ab, Dieter...?<br><br>Es ist ja wohl klar, dass man nicht persönlich *jeden* Angehörigen eines Volkes "doof finden" kann für die Politik, die der Staat dieses Volkes betreibt.<br><br>Und dass es aber angebracht ist, die israelische Politik durchaus nicht in Ordnung zu finden, wird keiner ernsthaft bestreiten. <br>Ich hab z.B. eine neuapostolische, libanesische Freundin, heute 31J., die mittlerweile in Kanada lebt, aber in Beirut ihre Kindheit und Jugend verbrachte... nein, die ist nicht wirklich gut auf Israel zu sprechen, nicht wirklich...<br><br>Merlot
"I don't know half of you half as well as I should like, and I like less than half of you half as well as you deserve." (Bilbo Baggins)
Benutzeravatar
Merlot
 
Beiträge: 829
Registriert: 01.08.2002, 10:12
Wohnort: Vogelsberg

Die NAK im 3. Reich

Beitragvon maximin » 05.11.2003, 15:54

:)Liebe Leute,<br>wie ich Jahrzehnte später erfuhr, bin ich 1947/48 von einem Apostel versiegelt worden, der in der Systemzeit -wie man das nach dem II. Weltkrieg nannte - der N.S.D.A.P. angehört hatte. Formal oder aktiv ist mir unbekannt. <br><br>Darf ich mal in aller Herzensdemut darauf aufmerksam machen, dass es bald nach 1933 z.B. in der Evangelischen Kirche viele Kirchenverantwortliche gab, die dem Regime offen entgegentraten, sich in der "Bekennenden Kirche" zusammenschlossen und den Mut hatten, aktiven Widerstand zu leisten. <br><br>Nicht wenige von diesen tapferen Männern und Frauen landeten in Gefängnissen der geheimen Staatspolizei, in Konzentrationslagern oder am Galgen. Für mich sind das Märthyrer, weil sie um ihres Glaubens Willen verfolgt und totgeschlagen wurden.<br><br>Dann gabe es, auch in Evangelischen Kreisen, andere Leute, die sich dem Regime anbiederten und sich mit ihm verbündeten. Sie nannten sich "Deutsche Christen" (siehe Google). Ihr Ende ist bekannt.<br><br>Wenn ich heute die spärlichen Quellen der Verquickung der NAK mit dem Regime von 1933 bis 1945 sichte begegnet mir vor allen Dingen Nebel. Da wabbert die NAK-Kirchengeschichte in so einer verklärenden Milch von Gehorsam gegenüber der Obrigkeit einerseits und dem Versuch, um des "Werkes Gottes" willen nachgegeben haben zu müssen andererseits.<br><br>Wenigstens nach 1945 hätte m.E. "entweste" Verantwortungsträger der NAK zurücktreten und vor allen Dingen öffentliche Buße tun sollen. Sie taten es nicht. Stattdessen glaubten sie, den Menschen nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches wenigstens ein wenig festen Boden damit zu bieten, in dem der damalige Stammapostel J. G. Bischoff und vor allem sein Sohn, der Ap. Fritz Bischoff, den "Laden" streng nach dem Führungsprinzip weiterführte und mit der sattsam bekannten "Botschaft" die Krone aufsetzte.<br><br>Ich will denen ja unter Berücksichtigung der Verhältnisse zwischen 1933 und 1945 nicht einmal Vorsatz unterstellen. Wahrscheinlich glaubten die ja wirklich, die NAK vor dem Zugriff bzw. der Gleichschaltung durch die staatstragende Partei (listig) ausweichen zu können. <br><br>Sorry, im Nachhinein erscheinen mir die Leute der Bekennenden Kirche einfach ehrlicher.<br><br>Die später aus der Schweiz geleitete NAK hat den Glaubensartikel , der die Gehorsamspflicht gegenüber der staatlichen Macht berührt ja modifiziert. Verpaßt hat sie nach meiner Auffassung die Chance, für die NAK wenigstens nachträglich ein öffentliches Schuldbekenntnis abzulegen und auf diese Weise mit der unsäglichen Verirrung der Vergangenheit aufzuräumen. Schade.<br><br>Es würde mich schon interessieren, wer in dieser Frage wen wann überstimmte. Schnee von gestern oder systemimmanent?<br><br>Maxi:rolleyes:
Der kleine Glaube hat denselben starken Heiland wie der große Glaube...
Benutzeravatar
maximin
 
Beiträge: 1869
Registriert: 01.01.2003, 11:12
Wohnort: Berlin

Die NAK im 3. Reich

Beitragvon Fürst_Myschkin » 05.11.2003, 16:01

Hallo Gaby,<br><br>ich bin erschrocken über deine Einstellung. Aber eine Frage möchte ich mir erlauben, bevor ich dazu Stellung nehme.<br><br>Warum hat die NAK zu ihrer Vergangenheit in der Zeit des Faschismus bis jetzt keine Stellung bezogen ?<br><br> ( In dem besagten Artikel im "Der Spiegel" war die Rede von einem fehlendem Mitschuldbekenntnis )<br><br>auch liebe Grüße<br><br>Fürst Myschkin
Fürst_Myschkin
 
Beiträge: 33
Registriert: 01.09.2003, 10:12

Die NAK im 3. Reich

Beitragvon Gaby » 05.11.2003, 17:36

Hallo Fürst,<br><br>ich weiß zwar nicht worüber man sich so erschrecken kann über meine Einstellung, aber zu der Stellungnahme hatte ich ja schon geschrieben, dass es wünschenswert wäre, würde die Kirche zu ihrer Vergangenheit stehen. <br>Und dazu:<br>>Wir hatten dieses Thema ja hier im Forum schon öfter und sicherlich ist es wichtig immer wieder darauf hinzuweisen,<br>nur ob das in Bezug auf Stellungnahme etwas bringt bezweifele ich ganz stark.<<br>Ich glaube halt nicht, dass unsere Diskussion irgendjemanden von der KL dazu veranlassen wird plötzlich Position zu beziehen.<br>Trotzdem bleibe ich dabei, dass man nicht die heutigen Mitglieder für etwas verantwortlich machen kann, wo der größte Teil damals maximal jugendlich oder Kind war.<br>Ich war zu der Zeit noch gar nicht geplant.<br>Wer mich schon länger kennt, kennt meine Einstellung zu Sharon und Co und weiß auch, dass ich die Politik die Bush betreibt in Bezug auf Israel nicht gutheiße.<br>Deshalb bin ich trotzdem nicht gegen Israelis, so wie ich gegen niemanden etwas habe, gleich welcher Nationalität dieser ist.<br>Ich stimme da mit Merlot überein, wenn ein paar Menschen aus einem Volk böses im Schilde führen, kann ich nicht gleich das ganze Land dafür verantwortlich machen.<br><br>Liebe Grüße<br><br>Gaby<br><br>P.S. Ich habe vor Jahren mit meinem Vater über diese Zeit geredet. Er sagte mir, es wäre ihm damals gar keine andere Wahl geblieben als in die Hitlerjugend einzutreten.<br>Ich glaube wir in der heutigen Zeit können uns gar nicht vorstellen, WIE das damals war. Und es sollte sich jeder Einzelne fragen, ob er den Mut gehabt hätte, gegen den Strom zu schwimmen und eventuell sein Leben zu riskieren.<br>Wobei ich dazu noch sagen muß, keiner MUSSTE damals unter Hitler Karriere machen, aber manchen Dingen konnte man sich nicht entziehen.
Denn in alledem liegt der Anfang des Reiches Gottes, das entstehen soll an der Stelle, an der du stehst. Nicht irgendwo, sondern in dir selbst. (Jörg Zink)
Benutzeravatar
Gaby
 
Beiträge: 3821
Registriert: 01.02.2003, 11:12
Wohnort: St. Andreasberg

Die NAK im 3. Reich

Beitragvon Merlot » 05.11.2003, 18:27

Hallo Gaby, Fürst,<br><br>"Trotzdem bleibe ich dabei, dass man nicht die heutigen Mitglieder für etwas verantwortlich machen kann, wo der größte Teil damals maximal jugendlich oder Kind war."<br><br>Nicht die Mitglieder, aber die offiziellen Vertreter, die KL. Die heute bei irgendeinem Industriebetrieb Beschäftigten haben auch nichts mit der Entschädigung der ehemaligen Zwangsarbeiter zu tun, sehr wohl hat aber die Unternehmensleitung die Verantwortung zu übernehmen und entsprechende Schritte zu tun.<br>Willy Brand hat auch *persönlich* rein gar nichts getan, wofür er sich mit dem Prager Kniefall entschuldigte - aber er war eben zu dem Zeitpunkt der Stellvertreter und der Verantwortliche für das dt. Volk in der Öffentlichkeit.<br><br>Also, Gaby, man kann nicht allen heutigen NAKlern grundsätzlich irgendeinen Vorwurf machen in Bezug auf das Verhalten der Kirche und ihrer Mitglieder damals, aber Stap. Fehr (spätestens!) hätte dazu eine ordentliche Erklärung abgeben müssen, ebenso wie gegenüber den entsprechenden Gemeinden in den Niederlanden und im Rheinland zu den innerkirchlichen Vorgängen und Vorfällen rund um Bischoff... hat er nicht gemacht. Und das ist durchaus zu rügen.<br><br>Merlot
"I don't know half of you half as well as I should like, and I like less than half of you half as well as you deserve." (Bilbo Baggins)
Benutzeravatar
Merlot
 
Beiträge: 829
Registriert: 01.08.2002, 10:12
Wohnort: Vogelsberg

Die NAK im 3. Reich

Beitragvon Fürst_Myschkin » 05.11.2003, 18:59

Hallo Gaby,<br><br>eiere nicht herum.Ich habe eine konkrete Frage gestellt. Wenn du nicht willens bist, mir diese Frage zu beantworten, dann sage es ehrlich.<br><br>Zur Erinnerung meine Frage:<br><br>Warum hat die NAK zu ihrer Vergangenheit in der Zeit des Faschismus bis jetzt keine Stellung bezogen ?<br><br>Liebe Grüße <br><br>Fürtst Myschkin
Fürst_Myschkin
 
Beiträge: 33
Registriert: 01.09.2003, 10:12

Nächste

Zurück zu NAK Geschichte



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

cron