für meine liebe frau.

Wem Ihr mal was nettes sagen wollt

für meine liebe frau.

Beitragvon MASEL TOV » 26.04.2008, 21:15

liebe forengemeinde,
heute komme ich mit eiener mit einer übergroßen bitte zu euch:

meine liebe frau, die geschlagene und verzweifelte seele, hat heute früh versucht sich das leben zu nehmen. es gab für sie keien anderen weg um der verzweifelung über ihr zusammenbrechendes leben ausdruck zu verleihen. gestern abend hat sie geschriehen, sie möchte nach hause und meinte den tot.

heute früh habe ich den letzten verrat an ihrer seele begangen und habe den psy.notdienst angerufen welcher sofort die zwangseinweisung mit allem drumm und drann veranlasste.(gegen ihren willen!)

das gelaber dieser psychs(sie haben genau das richtige getan, das lief optimal, bla bla bla) war schreklich. ich habe meine frau mich noch nie so hassen gesehen.

da ich in letzter zeit das beten nicht mächtig war und jetz nur noch leer bin - ich habe angst vorm beten- bitte ich euch für mein liebe frau anja betende hände zu erheben.
schreit für sie, ruft statt meiner, denn ich bin stumm und habe angst vor meiner unreinen seele. unter euch sind reine herzen mit einer besonderen verbindung zu unserem herrn jesus christus. bittet für uns.

danke
matthias
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Beitragvon manfredok » 26.04.2008, 21:41

Wir beten für Euch, lass den Kopf nicht hängen.
Du hast richtig gehandelt.
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Beitragvon AST » 26.04.2008, 21:51

Lieber Matthias,

wir werden für euch beten, ihr seid nicht allein Gott ist mit euch.

Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war,blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,daß an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich
und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."


Ich werde gerne für euch beten und hoffe, dass ihr in ganz besoderer Weise die Nähe und Hilfe Gottes erleben könnt.

Ich wünsche dir viel Kraft und deiner Frau neue Hoffnung und Zuversicht.

Liebe Grüße
Andreas
Rede nicht ungefragt über deinen Glauben, sondern lebe so, dass man dich nach deinem Glauben fragt.
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Beitragvon maranatha » 26.04.2008, 22:18

Herr, hilf mir, auszuhalten, wenn ich mit dem Leben nicht mehr fertig werde.
Gib mir den langen Atem, um mit dir zu schweigen.


Die Menschen riefen damals – Hosianna – übersetzt heißt Hosianna „O Herr, hilf!“ – das ist zuerst kein Jubelschrei, der Jesus entgegen schallt, sondern ein großer Notruf.
Darum bitten wir, Hosianna – O Herr, hilf!
m.
Gott des Aufbruchs, sei mit mir unterwegs zu mir selbst, zu den Menschen, zu dir.
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Beitragvon thueringer » 26.04.2008, 22:32

Füreinander einstehen
Zu einem alten Mönchsvater kam ein Bruder, der von Trauer und Depression geplagt wurde. Er gestand dem geistlichen Vater, dass er nicht mehr beten könne. Der antwortete: „Wenn du nicht beten kannst, so geh doch in den Gottesdienst und höre zu, wie die anderen beten!” Die Anfechtung wird nicht ausgeredet, nicht dramatisiert. Der Bruder darf trauern. Er wird nicht zum Beten gezwungen. Aber er wird nicht sich selbst überlassen, sondern er darf sich fallen lassen in die Gemeinschaft der anderen, die beten, mit ihm beten, für ihn beten, an seiner Stelle beten, bis er es wieder mit Freuden tun kann.
Luther hat den Trost solchen Für-Glaubens auch beschrieben: „Wenn du nicht verzweifelst, die Geduld nicht verlierst, wo steckt der Grund? In deiner Tugend? Gewiss nicht, sondern in der Gemeinschaft der Heiligen!”
Jeder von uns ist auf die Menschen in der Gemeinde, ihre Nähe und Glaubenskraft angewiesen.

Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen!
Galater 6,2
(Axel Kühner)


lieber masel tov,

lass dich, lass euch fallen in die gebetsgemeinschaft, aber überlass IHM alles und nimm alles aus SEINER hand.

wir sind in gedanken bei euch!

liebe grüße aus thueringen,

olaf
Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangennehmen. ( 1.Kor 6,12 )
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Beitragvon MASEL TOV » 26.04.2008, 23:02

antwort auf ein PN,
antwort an euch:

ich werde morgen vor die gemeine treten, um buße bitten, und sie bitten zu beten.

denn ich habe anteil an ihrem leid, ich bin ein teil ihres leides.

unsere kinder (die nichts von all dem mitbekommen Haben) schlafen oben friedlich mit dem wissen ihre mama bald wieder zu sehen.

ja es hat sich ankekündigt und doch ist es nicht fassbar was heute geschehen ist.

es ist gut mal nicht mit jemanden zu reden sondern mal allein zu sein.

doch war es eine wohltat hier zu schreiben und zu bitten.

mit jedem neuen aufruf meiner zeilen weiss ich um ein neus gebet.
ich spühre die kraft die davon ausgeht.
in der stille. das tut unendlich gut.


danke
matthias


oft denke ich das mein beten nutzlos ist oder sogar das gegenteil von dem bewirkt was ich erhoffe.

ich habe einen tiefen glauben daran das mein gott mich führt, eine großen hoffnung und gewissheit auf die gnade unseres Herrn, doch noch größer ist die angst und unsicherheit, denn es ist kein ziehl zu sehen. oft ist jeder kleinste schritt ein tappen im nebel. ich mache so viel falsch
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Beitragvon orig.gabi » 26.04.2008, 23:38

Lieber Matthias,

Du machst gar nix falsch - Du bist ein fehlbarer Mensch.Deine Frau auch.Wie wir alle eben.
Gott weiß das und hat uns auch so erschaffen.

Manchmal scheint das Leben eben scheinbar als
zu schwierig - man will einfach nur noch "aussteigen".
Nicht mehr alles einfach so "hinnehmen".
Endlich Ruhe haben.Ruhen.

Diese Sehnsucht ist nicht verwerflich.
Zurück in Gottes liebende Hände kehren.
Nach Hause.
Ich glaube, wir alle tragen noch eine Ahnung dieser Liebe, des "göttlichen Funkens" in uns ... und der löst Sehnsucht aus.
Nach was? Ja ...

Dass Du jetzt nicht beten kannst, ist völlig okay,
die, die es können, werden für Dich, Euch, einspringen.

"Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen."

Wo stand das noch genau?

Sei getröstet, angenommen.

LG G
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
1.Johannes, 4,16
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Beitragvon Cleopatra » 27.04.2008, 04:23

Du liebst die Großen und die Kleinen
Du hörst ihr Lachen und ihr Weinen
Du kennst den Kummer und den Schmerz
Du siehst ihr Antlitz und ihr Herz

Du weißt um Freude und um Sorgen
Du lenkst das Heute und das Morgen
Du hälst uns auf dem schmalen Pfad
tiefer Klüfte, steilem Grat

Wir sind in deiner starken Hand
im engen Tal und weitem Land
Du hörst nicht auf für uns zu sein
Du lässt uns nicht mit uns allein

Du bist der Hirte der uns weidet
in Heil und Freude uns gekleidet
der uns bei unserm Namen nennt
und einstmals bei dem Vater kennt

Autor: Manfred Reich, 2005)
_____________________________

Ich denke an dich und deine Frau.
An deine Familie.
Cleo
Jedes Phänomen, das uns bewusst wird, ist stets eine Manifestation des Geistes. [Buddha Shakyamuni, Surangama Sutra, ca. 500 v. Chr.]
______________

"Du bist, was du denkst!"
______________

Namaste
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Beitragvon Knaki » 27.04.2008, 09:14

Lieber Masel Tov,

wir sind alle in Gottes gewaltiger Hand
und deshalb nicht rat- und hilflos, weil ER uns hilft !

Manchmal dauert es ziemlich lange, bis es erkennbar wird.

Es ist nötig, sich unter SEINE Zulassung zu beugen, in dem langsamen Erkennen :

Mit ew´ger Liebe trägst DU mich durch Freud und Weh.
Nach Regen kommt Sonne.

Ich reihe mich ein in die Menge, die jetzt für dich betet.


Knaki
Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.
( Wilhelm von Humboldt )
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Beitragvon exkantor » 27.04.2008, 09:49

Lieber Matthias,

auch wir werden für Euch beten.

ER! wird Euch nicht alleine lassen.

ER! wird bei Euch sein und Euch helfen.

Auch wenn man es manchmal nicht sieht und fühlt.

You´re not alone

joehanna und exkantor.
"Dass nur die Neuapostolischen das(die Apostel) wahrnehmen, ist eigentlich ein Betriebsunfall, das soll ja gar nicht so sein. Die sollen in der Mitte der Kirche Christi stehen und nicht am Rande, wie es jetzt ist." (Dr. Reinhard Kiefer)
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Beitragvon katze » 27.04.2008, 10:59

Lieber Matthias,

gerne möchte ich Deinem Wunsch für Dich und Deine Frau zu beten nachkommen.

Ich war auch schon einmal ganz unten, da sagte mir damals, eine ganz liebe Frau... wenn man ganz unten ist, kann es nur wieder aufwärts gehen.
Durch diese Aussage habe ich wieder gelernt nach vorne zu sehen, wieder positiv zu denken, wieder gelernt daran zu glauben, dass es wieder aufwärts geht.
Vielleicht hilft Dir und Deiner Frau dies auch...

Ganz liebe Grüße
Katze
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Beitragvon Bastian » 27.04.2008, 11:05

Lieber Matthias,

auch ich will für Dich, Deine Frau Anja und Eure Kinder beten.

Weil ich selbst, wenn auch nicht aus so unmittelbarer Nähe wie Du, aber dennoch nah genug, erlebt habe, wie verzweifelt ein lieber Mensch sein kann, ahne ich ein wenig, was Ihr im Moment durchmacht.

Bitte lass Dir dabei aber auch helfen, von Gott, aber auch ganz konkret von befähigten Menschen, wenn Du Dich schwach und leer fühlst und Hilfe brauchst. Tu es für Dich, Deine Frau und nicht zuletzt für Eure Kinder.

Einen ganz lieben Gruß,

Bastian
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Beitragvon lotus » 27.04.2008, 12:45

Lieber Mathias,

ich habe lange überlegt hier zu schreiben, aber ich tue es doch (gebetet habe ich für Euch schon mehrmals).

Ich wünsche Dir,Deinen Kindern, aber besonders Deiner Frau alles Gute und das ihr die Nähe Gottes spüren möget.

Glaub mir auch wenn hier viele nicht schreiben sollten, es gibt sicherlich viele betende Hände für Euch.
Ihr seid in dieser schweren Zeit nicht allein. Ich hoffe für Euch, das ihr das bemerken könnt. Denn nicht jede Seele kann die Hinweise und Liebe verspüren, die ihr entgegengebracht wird.
Ich bete also auch dafür das ihr die Nähe Gottes spürt und erkennt, wie gesagt besonders Deine Frau, die jetzt garantiert ein verstocktes Herz hat, weil sie gar nicht anders kann.

ALLES GUTE FÜR EUCH, ich denke an Euch
Lotus
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Beitragvon Outsider1 » 27.04.2008, 13:14

Hallo Lotus
Ich habe mal nachgeschaut ,was das Wort verstockt für einen Inhalt hat.
Synonyme für verstockt:
trotzig, bockig, eigensinnig, störrisch, unbelehrbar, unzugänglich, verbohrt, widerborstig, widerspenstig, aufsässig, dickköpfig, halsstarrig, starrköpfig, stur, uneinsichtig, unversöhnlich

Ich glaube,wenn jemand seines Lebens müde ist,das er eher tiefe Wunden hat ,tieftraurig ist,ihm Liebe fehlt(herzliche,seelische)er an einem Punkt ist wo tiefe Verzweiflung ist.Ich glaube das man dem Leben
dann eher etwas labil gegenübersteht ,weil es einem überfordert.Und ich werde für dich beten....hilft das??????immer.Ich werde ja auch nicht satt,wenn ein anderer für mich isst.
Liebe Grüsse
OUTSIDER
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