Adventsgrüße 2006

Wem Ihr mal was nettes sagen wollt

Beitragvon maranatha » 14.12.2008, 07:44

Die stille Stadt

Liegt eine Stadt im Tale,
Ein blasser Tag vergeht;
Es wird nicht lange dauern mehr,
Bis weder Mond noch Sterne,
Nur Nacht am Himmel steht.

Von allen Bergen drücken
Nebel auf die Stadt;
Es dringt kein Dach, nicht Hof noch Haus,
Kein Laut aus ihrem Rauch heraus,
Kaum Türme noch und Brücken.

Doch als den Wandrer graute,
Da ging ein Lichtlein auf im Grund;
Und durch den Rauch und Nebel
Begann ein leiser Lobgesang,
Aus Kindermund.
(Richard Dehmel (1863-1920))

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Beitragvon orig.gabi » 14.12.2008, 13:53

Und weil`s so schön ist: alle Jahre wieder.

klick :wink:
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
1.Johannes, 4,16
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Beitragvon egil » 17.12.2008, 19:56

Weil ich's grad im Hintergrund höre, fällt mir wieder ein, dass ich noch diesen CD-Tipp zur Festvorbereitung abgeben wollte: "Lieber Himmel" von Herman van Veen. Da erzählt einer, der wirklich des Konfessionalismus und Dogmatismus nicht verdächtig ist, die Weihnachtsgeschichte ganz "pur" und ohne jede Zuckergussschicht. Kleine Kostprobe?

"Tod- und todmüde kamen sie in Betlehem an, es wimmelte dort wie in einem Bienenkorb. Josef klopfte an der Tür einer Herberge. "Haben Sie vielleicht ein Zimmer frei für meine Frau, die schwanger ist?" "Schwanger? Nicht von mir!", sagte der Herbergsvater. 'Auch nicht von mir!", dachte Josef. 8)

Meine Empfehlung!

E.
Christ ist erstanden von den Martern allen. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.
Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so freut sich alles was da ist. Kyrieleis.
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Beitragvon maranatha » 21.12.2008, 07:56

Mildes Licht

In der Adventszeit setzen wir uns gerne vor eine brennende Kerze, um in ihrem Licht Ruhe zu finden.
Das Kerzenlicht ist ein mildes Licht. Gegenüber der grellen Neonbeleuchtung erhellt die Kerze unseren Raum nur teilweise. Sie lässt manches im Dunkel. Und das Licht ist warm und angenehm. Die Kerze ist keine funktionelle Lichtquelle, die alles gleichmäßig ausleuchten muss. Vielmehr spendet sie ein Licht, das von vornherein die Qualität des Geheimnisvollen, des Warmen, des Liebevollen in sich birgt. Im Kerzenlicht kann man sich selbst mit einem milden Auge sehen. In diesem zarten Licht wage ich es, mich wahrzunehmen und mich Gott hinzuhalten.
Hier kann ich mich selbst annehmen.

Anselm Grün
aus – Das kleine Buch der Weihnachtsfreude – Herder spektrum

[url=http://www.christ-im-dialog.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1049&Itemid=30]4. Advent
MAGNIFIKAT - Meine Seele erhebt den Herrn
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