WAS GESAGT WERDEN MUSS?

Selbstgedichtet und verfasst oder entdeckt

Re: WAS GESAGT WERDEN MUSS?

Beitragvon Heidewolf » 17.04.2012, 09:02

Wie können Sie nur übersehen, dass der Junge Suizidgedanken hegt?! Eine andere Interpretation lässt die Grammatik doch gar nicht zu! Vermutlich wollen Sie das einfach nicht wahrhaben!


Also, mein Kleiner hat schon eine Probefahrt mit nem Golf GTI gemacht.
Er fand das Geil.
Kohle hat er aber zum Glück nicht.
Und Selbstmörder ist er, glaube ich, auch nicht.

Was ich damit sagen will:
Man muss auch mal den Tiger reiten!

Jesus oder Paulus haben sich auch nicht in einer Höhle versteckt.
Haben aber die Gefahr oftmals richtig eingeschätzt und sind meistens rechtzeitig davongegangen.

In Sachen Erziehung:
Strikte Verbote erzeugen oftmals das Gegenteil.
Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen, denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. (Matthäus 23,8-12)
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Re: WAS GESAGT WERDEN MUSS?

Beitragvon Cerebron » 17.04.2012, 12:18

Sonia hat geschrieben:Stellen Sie sich vor, wir kennen uns, und Sie haben einen Neffen. Ihren Neffen kenne ich auch.
Sie zeigen mir eine Nachricht eines besorgten Lehrers, Trainers o. ä.:
"Ihr Neffe hegt seit Jahren den Wunsch nach einem schnellen Auto, das einen unerfahrenen Autofahrer zu Tode bringen könnte."
Sie kommentieren verständnisvoll lächelnd: "Die Jungs wünschen sich schnelle Autos und verschwenden keinen Gedanken an die damit verbundenen Gefahren. Nur gut, dass es in dem Alter meist an der entsprechenden Kohle fehlt!"
Entsetzt sehe ich Sie an. Wie können Sie nur übersehen, dass der Junge Suizidgedanken hegt?! Eine andere Interpretation lässt die Grammatik doch gar nicht zu! Vermutlich wollen Sie das einfach nicht wahrhaben!


Werte Sonia,

doch, die Grammatik lässt eine andere Lesart zu, denn es gibt keine Verknüpfung von "Neffe" und "unerfahrener Autofahrer".

Im übrigen wundere ich mich doch sehr über den Vorwurf, ich hielte mich an Kleinigkeiten wie Grammatik und Interpunktion auf, wenn gleichzeitig verlangt wird, ich solle begründen, warum ich eine Stelle in der Graß-Veröffentlichung anstößig finde. Wie, bitte schön, soll ich denn sonst begründen und argumentieren, wenn ich nicht vom Wort ausgehen darf? Wenn ich mich eben nicht vergewissern soll, was "da steht", sondern stattdessen erahnen soll, was die Wohlmeinenden glauben, das Graß gemeint habe? Vielleicht so:

Im vorgelesenen Wort geht es um einen Erstschlag. Also um einen Schlag. Wir kennen das ja alle, wenn wir an einer anderen Kirche oder an einem Rathaus vorübergehen, und die Glocke schlägt zur vollen Stunde. Oder zur halben Stunde. Oder zur ersten Viertelstunde. Oder zur letzten Viertelstunde. Oder sie kündigt einen Gottesdienst an. Oder ein Fest. Oder eine Trauerfeier. Das sind doch schöne Erlebnisse! Übertragen wir das mal auf das Geistige: Bei einem Schlag trifft ein Körper auf einem anderen auf, bei der Glocke der Klöppel auf dem Glockenkörper, so daß ein angenehmer Ton entsteht. Ein Schlag ist also eine intensive Berührung. Liebe Geschwister, auch wir wollen uns vom Erstschlag anrühren lassen. Auch wir wollen schon das erste Mal, wenn an unsere Glocke geschlagen wird, einen lieblichen Ton erklingen lassen. Dazu ist es wichtig, keinen Abstand zwischen zur anrührenden Hand unseres himmlischen Vaters in Form unserer Vorangänger aufkommen lassen, zu allererst zum Apostelamt. Liebe Geschwister, nehmen wir doch die Ratschläge an, die wir von unseren Vorangängern erhalten! Lassen wir uns doch anrühren! Was könnte denn einen Abstand hervorrufen? Da ist zuerst einmal die eigene Meinung. Man weiß ja alles viel besser. Aber, liebe Geschwister, so wie im vorgelesenen Wort bereits der erste Schlag ein ganzes Volk vernichten könnte, so wollen auch wir dem Liebeswalten unserer Vorangänger keine Völker der eigenen Meinung entgegenstellen. Wie der Gottesmann sagt: Diese Völker, also die vielfältigsten Meinungen, sind doch in Wirklichkeit unterdrückt und organisiert. Der Gottesmann sagt sogar: von einem Maulhelden. Heute würden wir das vielleicht anders ausdrücken, aber nehmen wir das Wort doch einmal im Glauben hin! Diese Völker der eigenen Meinungen sind in Wirklichkeit gar nicht so vielfältig, wie es den Anschein hat. Da steckt ein Organisator hinter. Wir erleben das zum Beispiel im Internet. Was wird da nicht alles geschrieben. Und man merkt gar nicht, dass das organisiert wird, dass man zum Werkzeug des Geistes von unten wird. Und so steckt hinter dem Ausdruck "Maulheld" ein tieferer Sinn: Das Heldentum des Internets besteht nur aus Gerede. Das Reich Gottes aber, wissen wir, steht nicht in Worten, sondern in Kraft. Ziehen wir Kraft aus dem Wort, dass uns jeden Sonntag und Mittwoch neu angeboten wird. Lassen wir uns kräftig unter dem Wort anrühren. Dann kann uns der Herr auch an seinem Tage an unserem lieblichen Klang erkennen. Hothianna. Chor bitte eine Strophe.

Freundliche Grüße,
C.E.
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Re: WAS GESAGT WERDEN MUSS?

Beitragvon Sonia » 17.04.2012, 12:54

Werter Cerebron,

geht's wieder?

Da ich leider heute ungebührlich viel Zeit darauf verwendet habe, meine Tastatur zu säubern, nach Überschwemmung mit einer halben Tasse Kaffee, muss ich nun arbeiten und kann Sie nicht extra darauf hinweisen, dass ich Ihnen weder Ihre Begründung vorwerfe noch den Hinweis darauf, dass die Grammatik Ihre Begründung unterstützt. Hätte ich nicht meine Zeit mit Überflüssigem vertan, würde ich vielleicht andeuten, dass ich es heimlich etwas beleidigend finde, wie Sie meine Lesart einordnen und sich Ihrerseits immun stellen gegen Erklärungen aller Art.

Beste Grüße
Sonia
Let's eat Grandma. Let's eat, Grandma. Grammar saves lives.
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Re: WAS GESAGT WERDEN MUSS?

Beitragvon Cerebron » 17.04.2012, 13:18

Werte Sonia,

ja, von Ihnen kam der Hinweis nicht, ich würde durch kleinlich-detaillierte Auseinandersetzung mit Syntax, Semantik und Zeilenumbruch bis hin zur Interpunktion womöglich den Duktus des Werkes vernebeln wollen. Ich nahm Ihren Hinweis auf die Grammatik nur als Gelegenheit zu mahnen, dass ohne Erdung - auch in der Grammatik - ganz sonderbare Interpretationen erzeugt werden können. Deshalb habe ich auch nicht geschrieben, mich über Ihren Vorwurf zu wundern; ich teilte nur mit, mich (überhaupt) zu wundern. Es ist nicht meine Absicht, Sie zu betrüben.

Gruß,
C.E.
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Re: WAS GESAGT WERDEN MUSS?

Beitragvon Cemper » 17.04.2012, 15:09

Cerebron hat geschrieben: ...doch, die Grammatik lässt eine andere Lesart zu, denn es gibt keine Verknüpfung von "Neffe" und "unerfahrener Autofahrer".

Im übrigen wundere ich mich doch sehr über den Vorwurf, ich hielte mich an Kleinigkeiten wie Grammatik und Interpunktion auf, wenn gleichzeitig verlangt wird, ich solle begründen, warum ich eine Stelle in der Graß-Veröffentlichung anstößig finde. Wie, bitte schön, soll ich denn sonst begründen und argumentieren, wenn ich nicht vom Wort ausgehen darf? Wenn ich mich eben nicht vergewissern soll, was "da steht", sondern stattdessen erahnen soll, was die Wohlmeinenden glauben, das Graß gemeint habe? Vielleicht so:

Im vorgelesenen Wort geht es um einen Erstschlag. Also um einen Schlag. Wir kennen das ja alle, wenn wir an einer anderen Kirche oder an einem Rathaus vorübergehen, und die Glocke schlägt zur vollen Stunde. Oder zur halben Stunde. Oder zur ersten Viertelstunde. Oder zur letzten Viertelstunde. Oder sie kündigt einen Gottesdienst an. Oder ein Fest. Oder ..."

Lieber Cerebron,

jeder Mensch, der sich mit Texten befasst, also beispielsweise Literaturwissenschaftler, Literaturkritiker, Übersetzer, Redakteure, Lehrer, Hochschullehrer, Juristen diverser Fachrichtungen usw. - jeder weiß recht gut, dass das richtige Verständnis eines Textes "so eine Sache" ist. Für Juristen - die doch nach verbreiteter Meinung so sehr präzise sind oder sein können - trifft das in besonderer Weise zu. Deshalb haben viele Rechtstheoretiker und sogar das Bundesverfassungsgericht die Frage bearbeitet: Wie liest man einen Text? Wie versteht man ihn richtig? Wie legt man ihn aus? Und da sind dann sagenhafte Theorien entstanden. Der Jurastudent lernt davon die Grundzüge und übt die Anwendung der Gesetzestexte. Hier der rechtlich zu würdigende Sachverhalt - und dort das Gesetz oder gar das Grundgesetz. Er operiert logisch. Aus dem Gesetz - das ihm in einer für Laien oft unverständlichen Sprache so klar sagt, dass etwas so und so sein soll - leitet er ab, dass der Sachverhalt X rechtlich so und so zu beurteilen ist.

Die Wirklichkeit ist freilich in mehr oder weniger großen Teilen durchaus anders ... Der Anwalt A sagt dies. Der Anwalt B sagt jenes. Richter C entscheidet so. Richter D entscheidet anders. In dem einen Kommentar wird etwas so und so und in dem anderen Kommentar wird etwas auch so, an der einen entscheidenden Stelle aber anders erläutert, und wenn dann jemand beispielsweise mit seinem Wohnungs-Mietvertrag kommt und sagt, in dem Vertrag stünde, dass die von ihm bewohnte Wohnung 130 Quadratmeter groß sei und dass er deshalb einer Mieterhöhung auf der Basis einer Berechnung von 140 Quadratmetern nicht zustimmen würde, zumal die Wohnung tatsächlich nur 120 Quadratmeter groß sei, dann kommt doch tatsächlich ein Jurist und erklärt ihm, dass vor 130 ja "ca." stünde - und diese beiden Buchstaben würden dazu führen, dass nicht die im Mietvertrag angegebene Größe 130 relevant sei, sondern ... - was aber nur in Berlin so sei, denn die Rechtsprechung in Hessen sei in dieser Frage anders und die Rheinland-Pfalz so ähnlich, aber nur so ähnlich, und im Übrigen würde demnächst der BGH ein Grundsatzurteil "fällen". Zahlen müsste er aber auf jeden Fall, denn er könne ja schließlich nicht umsonst wohnen, der Eigentümer hätte ja hohe Kosten - und die Rechtsauskunft sei übrigens auch nicht kostenlos. Die Rechnung käme nächste Woche.

Und dann lacht mancher Jurist und sagt: "Okay, Ordnung muss sein, es geht ja auch alles seinen geordneten Gang, aber es ist in der Praxis doch sinnvoll, am Anfang nicht zu fragen, was im Gesetz steht, sondern zu überlegen, welche Lösung denn "genehm" wäre - und dann überlegt man sich, wie man eine rechtlich haltbare Lösung "basteln" kann, die es ermöglicht, die Gegenpartei über den Tisch zu ziehen, ohne dass die es merkt ...

Und am Abend holt sich der Jurist vielleicht eine Flasche Rotwein und sagt sich: Ich will doch mal in meine alten Bücher schauen. Dort liest er dann, dass es einen ewigen Streit um die subjektive und die objektive Auslegungsmethode gibt, dass zu klären ist, ob der Wille des historischen Gesetzgebers Bedeutung hat oder ob sich das Gesetz davon "objektiv" gelöst hat und ob man den Text des ehrwürdigen Gesetzes grammatikalisch oder systematisch oder historisch oder teleologisch auslegen muss - und dann wird ihm klar, dass die verfassungsrechtliche Frage, in welchem Ausmaß Deutschland nach den und den Bestimmungen im Falle einer militärischen Auseinandersetzung und Bedrohung Israels Waffen exportieren darf oder es nicht darf, eine Frage ist, die ganz klar nach den Regeln der Grammatik zu beantworten ist. Und irgendwann klappt unser Jurist das Buch zu und denkt an das Elend eines jeden Krieges. Wenn er ein Jurist neuap. Konfession ist und in seiner Kirchengemeinde predigt, hofft er vielleicht darauf, dass er mal einen Gottesdienst halten kann, in dem über einen wunderbaren Text zu predigen ist. Streng grammatikalisch. Diesen hier (Prediger 4,1 ff):

"1 Wiederum sah ich alles Unrecht an, das unter der Sonne geschieht, und siehe, da waren Tränen derer, die Unrecht litten und keinen Tröster hatten. Und die ihnen Gewalt antaten, waren zu mächtig, sodass sie keinen Tröster hatten. 2 Da pries ich die Toten, die schon gestorben waren, mehr als die Lebendigen, die noch das Leben haben.3 Und besser daran als beide ist, wer noch nicht geboren ist und des Bösen nicht inne wird, das unter der Sonne geschieht. 4 Ich sah alles Mühen an und alles geschickte Tun: da ist nur Eifersucht des einen auf den andern. Das ist auch eitel und Haschen nach Wind. 5 Ein Tor legt die Hände ineinander und verzehrt sein eigenes Fleisch. 6 Besser eine Hand voll mit Ruhe als beide Fäuste voll mit Mühe und Haschen nach Wind. 7 Wiederum sah ich Eitles unter der Sonne: 8 Da ist einer, der steht allein und hat weder Kind noch Bruder, doch ist seiner Mühe kein Ende, und seine Augen können nicht genug Reichtum sehen. Für wen mühe ich mich denn und gönne mir selber nichts Gutes? Das ist auch eitel und eine böse Mühe. 9 So ist's ja besser zu zweien als allein; denn sie haben guten Lohn für ihre Mühe. 10 Fällt einer von ihnen, so hilft ihm sein Gesell auf. Weh dem, der allein ist, wenn er fällt! Dann ist kein anderer da, der ihm aufhilft. 11 Auch, wenn zwei beieinander liegen, wärmen sie sich; wie kann ein Einzelner warm werden? 12 Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei."

Seine Predigt wird er vielleicht mit einem freudigen Ausblick auf den nächsten Sonntag beenden, wenn der liebe Stammapostel in der Gemeinde sein wird und mit mathematischer Denkschärfe und streng grammatikalisch über diesen Text ebenfalls aus dem Predigerbuch predigen wird:

"12 Und über dem allen, mein Sohn, lass dich warnen; denn des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren macht den Leib müde. 13 Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. 14 Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse."

Gott segne Sie und uns alle.

Herzlichst
Ihr C.
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Re: WAS GESAGT WERDEN MUSS?

Beitragvon Heidewolf » 18.04.2012, 07:11

Noch einmal zu dem Erstschlag.
Meiner Meinung nach ein Relikt aus vergangenen Tagen.
Erstschlag führte zum ersten Weltkrieg.
Es wurde wohl auch nur ein Vorwand gesucht, um loszuschlagen.
Jedenfalls wurde nach dem ersten WK dann der Völkerbund gegründet.
Nach dem zweiten WK dann die UN.
Mit dem Ziel, eben auch solche Erstschlagskriege abzuwenden oder zu beenden.

Da spielte doch die Vernunft eine grosse Rolle, bei diesen Gründungen.
Denn die einzelnen Konflikte waren doch so im Detail nicht absehbar.

Insofern handelt die israelische Regierung unvernünftig.
Und Grass hat recht, wenn er seine mahnende Stimme erhebt. Ob er die richtige Wortwahl gefunden hat, ist eine andere Sache.
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... nun gut ...

Beitragvon Protestant » 18.04.2012, 11:01

Naja Cerebron,

wenn Sie es schon so nötig haben, "über Dritte" mit mir zu kommunizieren, bzw. mir "Botschaften" zukommen zu lassen, dann sollten Sie bei Ihrer Detaillverliebtheit und Ihrem Genauigkeitstick auch darauf achten, dass Sie keine Fehler machen ...

Zu keiner Zeit habe ich Syntax, Semantik, Zeilenumbruch und Interpunktion als Kleinigkeit bezeichnet. Gerade von Ihnen erwarte ich genaustens zitiert zu werden. Daran sind Sie nun selbst schuld. Der von Ihnen kolportierte Unterschied ist zwar rein sprachlich klein und bleibt beim Drüberlesen vielleicht unbemerkt. Er ist aber unkorrekt, verfremdend und vielleicht sogar böswillig.

Offenbar bin ich für Sie schon eine ziemlich bösartige Laus, die Ihnen über Ihre "Persönlichkeitsleber" gelaufen ist.

Über Einen mit Dritten in dessen "Angesicht" so zu sprechen, ohne ihn einzubeziehen, ist schon der Gipfel der Unhöflichkeit und besticht durch nicht gerade magere Arroganz, oder eine äußerst deformierte Kritikunfähigkeit in diesem Fall. Ich hatte Sie anders eingeschätzt. Bedauerlich, ... aber sei's drum.

Weiterhin gute Verrichtung.


P. :(
Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst Euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!

(Galater 5.1)
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Re: WAS GESAGT WERDEN MUSS?

Beitragvon Cerebron » 19.04.2012, 12:30

DAS haben Sie nicht SO gesagt. Aber manchmal bin ich auch eine "kleine Schweinebacke" und möchte eine Präzision einfach provozieren und eine entstandene Empfindung einfach überprüft wissen. Bild

Im übrigen habe ich Sie genau ein Mal zitiert, und wie ich meine korrekt.

Auch Ihnen frohes Schaffen.

C.E.
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Re: WAS GESAGT WERDEN MUSS?

Beitragvon Heidewolf » 20.04.2012, 06:45

Heutige Presseschau zu 'Was gesagt werden muSS.
aSSad
asSAd
graSS
uSS

Start einer indischen Langstreckenrakete mit Nuklearsprengkopf-Fähigkeit.
Zahlen nuklearer Sprengköpfe auf der Welt: (geschätzt)

Russland 10 000
USA 8 500
Frankreich 300
China 240
Großbritanien 225
Palistan 90 - 110
Indien 80 - 100
Israel 80
Nordkorea < 10
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Re: WAS GESAGT WERDEN MUSS?

Beitragvon Corinna » 20.04.2012, 09:40

Heidewolf hat geschrieben:Heutige Presseschau zu 'Was gesagt werden muSS.
aSSad
asSAd
graSS
uSS

Start einer indischen Langstreckenrakete mit Nuklearsprengkopf-Fähigkeit.
Zahlen nuklearer Sprengköpfe auf der Welt: (geschätzt)

Russland 10 000
USA 8 500
Frankreich 300
China 240
Großbritanien 225
Palistan 90 - 110
Indien 80 - 100
Israel 80
Nordkorea < 10




Na, jetzt kommen wir doch endlich mal zum Punkt, der gesagt werden muß.
Ironiemodus an: Schließlich ist die Zeit der Friedensbewegungen endgültig vorbei. Ironiemodusaus


http://www.youtube.com/watch?v=CTQyP5cHGuc
Ohne Vollpfosten hätten wir nichts zu lachen. Also nimm dir Zeit und danke dem nächsten Pfosten dafür.
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Re: WAS GESAGT WERDEN MUSS?

Beitragvon Cemper » 21.04.2012, 05:35

Wir sollten wieder zum Ausgangspunkt und damit zum Thema kommen - zu GRASS: KLICK!
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Re: WAS GESAGT WERDEN MUSS?

Beitragvon exi » 21.04.2012, 09:27

[quote="Cemper"][b]Wir sollten wieder zum Ausgangspunkt und damit zum Thema kommen

:P :P :P :P
einsolcher Beitrag von Cemper, kaum zu glauben, es Besteht Grund zu Hoffnung ????????
denke eher nicht
Zuletzt geändert von exi am 21.04.2012, 16:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: WAS GESAGT WERDEN MUSS?

Beitragvon Cemper » 21.04.2012, 10:52

exi hat geschrieben: ... denke eher nicht ...!

Hmm.
Also manchmal doch?
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Re: WAS GESAGT WERDEN MUSS?

Beitragvon philipp » 21.04.2012, 14:00

Cemper hat geschrieben:Wir sollten wieder zum Ausgangspunkt und damit zum Thema kommen - zu GRASS: KLICK!

GRASS hat geschrieben:»Wenn Leidenschaft ein Ort ist, sind Sie gerade angekommen. Unsere ... Systeme spiegeln die Faszination und unsere Begeisterung für richtungsweisende Produktlösungen.«

Danke - Passt doch!

Schönes Wochenende allerseits :)
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