Der Judas in UNS

Selbstgedichtet und verfasst oder entdeckt

Der Judas in UNS

Beitragvon Klaus Binding » 05.04.2012, 09:29

Anklagen und Verdammen

als Richter sind wir groß

selbstverlogenes Volk zusammen

der Totengräber lässt die Meute los.


Jagt ihn mit Händen und Gedanken

hetzt ihn, bis er stürzt

es fallen letzte menschlich’ Schranken

unwert’ Leben wird verkürzt.


Der Reuetod wirft ihn in die Nacht

Blutgeld wird zum Ackerland

gnadenloses Werk ist rasch vollbracht

der Judas in uns selbst bleibt unerkannt.


Gestern, Kar-Mittwoch, Judas aus Kariot begang den seelischen Selbstmord an sich, dem der leibliche morgen folgt.

Es muss immer einen geben, der die Last der Schuld aufgebürdet bekommt, einer unter den Zwölfen…. der November, der Skorpion…


nachdenklichen Gründonnerstag, K.
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Re: Der Judas in UNS

Beitragvon johnnelsonjun » 05.04.2012, 09:37

"Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!"

Der Apostel Paulus im 2. Brief an die Gläubigen in Korinth, Kapitel 5, Vers 17.

Wo sollte da ein "Judas" Platz haben? :wink:
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Re: Der Judas in UNS

Beitragvon Klaus Binding » 05.04.2012, 10:11

@ johnnelsonjun
" Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun", Luk.23 --- das gilt auch für Judas ! Christus hat auch ihm am Gründonnerstag die Füße gewaschen, obwohl er tief in seine Seele blicken konnte.
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Re: Der Judas in UNS

Beitragvon Cleopatra » 05.04.2012, 10:28

Ohne Judas kein Verrat und keine Kreuzigung
Ohne Kreuzigung kein Sühneopfer
Ohne Sühneopfer kein Christentum.........(?!)

Wer sich auf Judas einläßt, verstrickt sich bei der Deutung seiner Person unweigerlich in Widersprüche. Judas hat Jesus verraten. Doch hat er damit getan, was Gott wollte? Der Verrat läßt uns Einblick nehmen in die dunklen Seiten des Menschseins – doch hat nicht auch Gott Judas verraten, indem er ihn als Werkzeug benutze? Der Verrat des Judas stellt auch die Frage nach der dunklen Seite Gottes. Oder nach dem Wirken Satans.

http://www.paul-gerhardt.com/pages/geme ... iliger.php


Die Berichte vom Ende des Judas widersprechen einander: Matthäus beschreibt den Selbstmord Judas durch Erhängen, die Apostelgeschichte lässt seinen Körper bei einem Unfall bersten. Es handelt sich bei diesen Berichten ebenso wie bei den anderen Judaserzählungen des Neuen Testaments um legendäres, historisch wertloses Material.

http://www.welt.de/politik/article79967 ... aeter.html

LG, Cleo
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Re: Der Judas in UNS

Beitragvon johnnelsonjun » 05.04.2012, 11:17

Klaus Binding hat geschrieben:@ johnnelsonjun
" Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun", Luk.23 --- das gilt auch für Judas ! Christus hat auch ihm am Gründonnerstag die Füße gewaschen, obwohl er tief in seine Seele blicken konnte.


Klaus,

wer lesen kann ist klar im Vorteil: Um diesen Sachverhalt ging es in meinem Antwortposting gar nicht. Ich habe der pauschalen Aussage, in jedem von uns sei ein Judas, widersprochen.

Übrigens: Wer glaubt, dass jemand, der gegen Bezahlung einen Verrat begeht, nicht gewusst hat, was er tut, der glaubt vielleicht auch an die von Politikern vorgebrachten "Erinnerungslücken", wenn man sie nach verschwundenen Parteispenden fragt ...
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Re: Der Judas in UNS

Beitragvon Klaus Binding » 05.04.2012, 19:09

@ cleo
" Es handelt sich bei diesen Berichten ebenso wie bei den anderen Judaserzählungen des Neuen Testaments um legendäres, historisch wertloses Material."

Wenn das so wäre, dann wäre das ganze NT in Frage zu stellen. Das neue Testament hat man entweder ganz, oder gar nicht !
Das bestimmte Teile historische und geistige Wahrheit sind, und andere nicht, ist absurd.
Entweder ist alles geistig-göttlich inspiriert oder nichts.
l.G.Klaus
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Re: Der Judas in UNS

Beitragvon Klaus Binding » 05.04.2012, 19:47

@johnnelsonjun

du bleibst zu sehr an der (moralichen ) Oberfläche. Judas war ein interlektueller Eiferer, ein politischer Mensch.
Die Aufrichtung eines neudavidischen, messianisch-jüdischen Reiches war seine Vorstellung- nur realisierbar durch Überwindung des Römertums.
Sein Verrat war der letzte verzweifelte Versuch Christus zum Königtum zu zwingen, ihn das politische Wunder vollbringen zu lassen- Unterwerfung der Welt, nach römischem Muster, mit Jerusalem anstelle Roms, als Zentrum der Welt. Judas war besessen vom Durchbruch der Messias-Vollmacht Christi. Judas ist das tragische Symbolum der weltlichen, ungeistigen Machtidee. Ihm fehlte die Liebe zum kühlen Verstand. Eine Idee die in jedem Menschen anwesend ist! Auch die Judas-Geschichte ist zweigleisig zu verstehen, als historische Begebenheit und menschheitlich-symbolisch, ein Menschheitsmuster, eine Menschenart. Sie wird bereits als vorausgeworfener Schatten im AT bei Sacharja berichtet: " Ich sprach zu ihnen: Gefällt es euch, so bringt her , wieviel ich gelte; wo nicht so lasst es anstehen. Und sie nahmen die Waage und wogen ab, wieviel Ich galt: Dreißig Silberlinge! Und der Herr sprach zu mir: Wirf es hin, dass es dem Töpfer gegeben werde!" Das sind Urbilder des Menschseins was dort berichtet wird- keine banale Verräter-Story.
Gute Nacht ( der Würge-Engel ist überwunden), Klaus
Zuletzt geändert von Klaus Binding am 06.04.2012, 06:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Judas in UNS

Beitragvon Peter B aus E » 05.04.2012, 19:55

Klaus Binding hat geschrieben:@ cleo
" Es handelt sich bei diesen Berichten ebenso wie bei den anderen Judaserzählungen des Neuen Testaments um legendäres, historisch wertloses Material."

Wenn das so wäre, dann wäre das ganze NT in Frage zu stellen. Das neue Testament hat man entweder ganz, oder gar nicht !
Das bestimmte Teile historische und geistige Wahrheit sind, und andere nicht, ist absurd.
Entweder ist alles geistig-göttlich inspiriert oder nichts.
l.G.Klaus


@ Klaus,

lies,lerne ..
Judas wurde früher ( ist lange her) als " Heiliger " verehrt.
Finde mal selbst raus wann und in welchen Religionen das war.Und vor allem - Weshalb-.
Die Ausführungen Cleo`s sind nicht ganz unbegründet.
Auch wenn es ausreichen würde Dein komplettes Weltbild durcheinander zu bringen.

Ich mir allerdings nicht vorstellen kann,was das in Deinem Fall bedeutet.
LG, Peter B.
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Re: Der Judas in UNS

Beitragvon Peter B aus E » 05.04.2012, 20:00

Klaus Binding hat geschrieben:@johnnelsonjun

du bleibst zu sehr an der (moralichen ) Oberfläche. Judas war ein interlektueller Eiferer, ein politischer Mensch.
Die Aufrichtung eines neudavidischen, messianisch-jüdischen Reiches war seine Vorstellung- nur realisierbar durch Überwindung des Römertums.
Sein Verrat war der letzte verzweifelte Versuch Christus zum Königtum zu zwingen, ihn das polische Wunder vollbringen zu lassen- Unterwerfung der Welt, nach römischem Muster, mit Jerusalem anstelle Roms, als Zentrum der Welt. Judas war besessen vom Durchbruch der Messias-Vollmacht Christi. Judas ist das tragische Symbolum der weltlichen, ungeistigen Machtidee. Ihm fehlte die Liebe zum kühlen Verstand. Eine Idee die in jedem Menschen anwesend ist! Auch die Judas-Geschichte ist zweigleisig zu verstehen, als historische Begebenheit und menschheitlich-symbolisch, ein Menschheitsmuster, eine Menschenart. Sie wird bereits als vorausgeworfener Schatten im AT bei Sacharja berichtet: " Ich sprach zu ihnen: Gefällt es euch, so bringt her , wieviel ich gelte; wo nicht so lasst es anstehen. Und sie nahmen die Waage und wogen ab, wieviel Ich galt: Dreißig Silberlinge! Und der Herr sprach zu mir: Wirf es hin, dass es dem Töpfer gegeben werde!" Das sind Urbilder des Menschseins was dort berichtet wird- keine banale Verräter-Story.
Gute Nacht ( der Würge-Engel ist überwunden), Klaus


@ Klaus,

meinst Du den Würgeengel,den Gott sandte,um die Erstgeburt in Ägypten zu schlagen?
Wer überwand denn diesen Gottgesandten Engel ?
LG,Peter B
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Re: Der Judas in UNS

Beitragvon Cleopatra » 05.04.2012, 20:06

Hallo Klaus,

das historisch gesehen an den Evangelien (und an den bibl. Geschichten überhaupt) nicht viel dran ist, lernt jeder Theologe (ob evangelisch oder kath.) im ersten Semester. Lies folgendes:

http://de.wikipedia.org/wiki/Historisch ... he_Methode

LG, Cleo
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Re: Der Judas in UNS

Beitragvon a cappella » 05.04.2012, 20:33

Lieber Peter,
auch wenn ich den Ausführungen unseres Fories Klaus keineswegs überwiegend zustimmen kann, muss ich Dir doch widersprechen.

Der heilige Judas ist ein anderer Judas, der Schutzpatron der hoffnungslosen Fälle.
An dieser Stelle sollten Klaus und Du vielleicht überlegen, ob der nicht etwas für Euch wäre. :wink:
Und unser urchristlicher Freund PM gleich mit.

Auf den kann er dann am Karfreitag gleich eine langsame Rumba tanzen.
Rechts seit - links Wiege vor - rechts Platz - links seit - Pause - rechts Wiege zurück - links Platz - rechts seit - Pause - links Wiege vor usw.
Schönen Karfreitag noch!
a c.
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Re: Der Judas in UNS

Beitragvon Peter B aus E » 05.04.2012, 20:51

a cappella hat geschrieben:Lieber Peter,
auch wenn ich den Ausführungen unseres Fories Klaus keineswegs überwiegend zustimmen kann, muss ich Dir doch widersprechen.

Der heilige Judas ist ein anderer Judas, der Schutzpatron der hoffnungslosen Fälle.
An dieser Stelle sollten Klaus und Du vielleicht überlegen, ob der nicht etwas für Euch wäre. :wink:
Und unser urchristlicher Freund PM gleich mit.

Auf den kann er dann am Karfreitag gleich eine langsame Rumba tanzen.
Rechts seit - links Wiege vor - rechts Platz - links seit - Pause - rechts Wiege zurück - links Platz - rechts seit - Pause - links Wiege vor usw.
Schönen Karfreitag noch!
a c.


Lieber a cappella,
eigentlich stehst Du über den Dingen,durchaus positiv gemeint. Im Sinne von Souveränität.
Ich fand,ohne das Thema herüberholen zu wollen, so unterschiedlich waren die Standpunkte in dem Thema ( Tanzerei an KF )
von Dir,Pm, und mir gar nicht.
Vor allem das was wir wirklich an diesem Tag planen... :wink:

Deine Judasthese werde ich mal recherchieren.
Um mich nicht zu "Verklausolieren".

Liebe Grüsse
Peter B.
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Re: Der Judas in UNS

Beitragvon Peter B aus E » 05.04.2012, 23:15

a cappella hat geschrieben:Lieber Peter,
auch wenn ich den Ausführungen unseres Fories Klaus keineswegs überwiegend zustimmen kann, muss ich Dir doch widersprechen.

Der heilige Judas ist ein anderer Judas, der Schutzpatron der hoffnungslosen Fälle.
An dieser Stelle sollten Klaus und Du vielleicht überlegen, ob der nicht etwas für Euch wäre. :wink:
Und unser urchristlicher Freund PM gleich mit.

Auf den kann er dann am Karfreitag gleich eine langsame Rumba tanzen.
Rechts seit - links Wiege vor - rechts Platz - links seit - Pause - rechts Wiege zurück - links Platz - rechts seit - Pause - links Wiege vor usw.
Schönen Karfreitag noch!
a c.


Lieber a.c.
Du meinst einen anderen Judas. Judas T., den quasi nachnominierten.
Dieser ist auch heute noch in der" ökum. Liste der Heiligen " zu finden.
Diesen -und den Zusammenhang meinte ich allerdings nicht.

Ich meinte Judas Ischariot.
Ich versuche es kurz. Lies Dir bitte einmal die Recherchen über das sog. Judas Evangelium durch.
Auch die NAK ( ich war etwas überrascht-und weiß nicht,was sie mit " es war Bestandteil der alten Kirche" meinen) publiziert darüber.
Wenn auch einseitig und dürftig.

Fakt ist, die Gnostiker- weche einen nicht unwesentlichen Teil der jungen Zeit nach Christus stellten,erheben Judas I.
in einen höheren Stand als alle anderen Apostel.
Als bevorzugt eingeweihter,mit angekündigter Verdammnis in den Augen folgender Generationen.
Sie schrieben Jesus so etwas wie einen "Scheinleib" zu.

Nun,ich möchte diese Einstellung nicht werten, die Verehrung als " Heiliger" ist in dieser hervorgehobenen Position
( kämpf Dich bitte mal selbst durch) selbstredent, wenn auch nicht ,wie heut üblich ,durch konfessionelle Selig und Heiligsprechung.
Ich schrieb auch "früher und- lange her".

Über Ursprung und heutiger Relevanz der Gnosis in Verbindung der damaligen vielfältigen Ansichten der Gnostiker möchte ich nichts schreiben.Da es nichts zum Thema und der Einlassung beiträgt.

Vereinzelt findet man auch Hinweise , die Kopten würden ihn heute noch als Heiligen verehren.
Den Hinweis fand ich auf einer theolog. Studienseite.
Das ist insofern tragisch und oberflächlich:

Da die Kopten mit mehreren Psalmen ( z.Bsp. Ps. 109) ,die Verräterschaft des Judas gegen Jesus ca. 1000 Jahre vorangekündigt begründen.
----------------

Abschließend darf aber angemerkt werden:

" Der Teufel fuhr in Judas" - und war so geplanter Erfüllungsgehilfe zur Erlösung und Errettung der Menschheit.
Ob diese Schilderung völligst Realitätskonform ist?
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Re: Der Judas in UNS

Beitragvon Klaus Binding » 06.04.2012, 06:48

@ Peter B.

es ist der gleiche Würgeengel, der in Ägypten die Erstgeburten schlug. Christus hat ihn im Garten Gethsemane überwunden, in der Nacht seiner Festnahme. Der Würgeengel ist der Tod, die erschreckenste Waffe des Widersachers.
Im jüdischen Volk lebte der Glaube, dass der Würgeengel in der Gründonnerstagnacht um die Häuser streicht, wie damals in Ägypten, als das Blut der Tiere an den Türen der Juden, sie schützte. Daher die Nacht des Passahlamms, das Passahfest.
Wenn das Mahl im Kreise der engen Familie beendet war, las das Familienoberhaupt aus der Haggada vor, der Geschichte des jüdischen Volkes. Nie im Leben wäre ein Jude auf den Gedanken gekommen in dieser Nacht das Haus zu verlassen !!! Christus ging mit seinen Getreuen auf den Ölberg...

Ob Judas zum Heiligen, von wem auch immer, gemacht wurde, ist für mich nicht relevant, ist Personenkult. Ich wollte die tiefere Bedeutung des Judas-Problems beleuchten, nicht eine moralische Verfehlung- Petrus hat den Christus dreimal verleugnet ( und verraten) das hätte Judas nie getan.
Christus selbst hat in Petrus den Widersacher erkannt und zurückgewiesen, als dieser ihn bedrängte doch einen einfacheren Weg zu gehen. Ihm wurde vergeben.
Steht Judas nicht die gleiche (auch unsere !!) Vergebung zu ?
Gruß, Klaus
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