Autobiografisches - anno domini

Selbstgedichtet und verfasst oder entdeckt

Re: Autobiografisches - anno domini

Beitragvon Klaus Binding » 31.01.2012, 18:17

liebe Tosamasi,
ich kannte die Geschichte schon. Hört sich erst Mal ganz witzig an; zeigt aber letzendlich die tiefe menschliche Unsicherheit und Angst vor dem Tod, und dem was danach passiert. Die Höllenangst, die die Kirchen verbreiten ist nur dafür da, ihre Macht zu stärken: Kommt alle zu uns, wir eretten euch....
Fakt ist, wir ernten, was wir säen, keine Bestrafung im üblichen Sinn findet statt, wir tragen lediglich die Konsequenzen unseres Handelns und Denkens während unserer Erdenzeit- ganz einfach. Nur davon ist unser Sein nach dem irdischen Tod abhängig.
Liebe Grüße zur Nacht, Klaus
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Re: Autobiografisches - anno domini

Beitragvon DerPropagandaminister » 01.02.2012, 13:06

@ Herr Binding

"Fakt ist, wir ernten, was wir säen, keine Bestrafung im üblichen Sinn findet statt..." schreiben Sie? Sie schreiben von Fakten, für mich ist das aber nur eine Vermutung, kein Fakt! Niemand ist zurück gekommen und hat nachgewiesen, dass er geerntet hat was er vorher gesät hat.

Vorher schreiben Sie: "Ich habe viele Jahre meines Lebens dazu gebraucht, das was da vor 2000 Jahren passierte, zu verstehen, einzuordnen, diesem Ereignis den rechten Stellenwert im Weltgetriebe zu geben..." - könnte es sein, dass das vertane Zeit war? Wenn ich Ihre rührseligen Stücke lese kann ich nur hoffen, dass die von Ihnen getroffene Einordnung völlig falsch ist! ;-)
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Re: Autobiografisches - anno domini

Beitragvon Klaus Binding » 01.02.2012, 13:18

Lieber Minister,
die Weisheit bzw. Wahrheit der Säens/Erntens ist ja nicht auf meinem Mist gewachsen. Und wer mit offenen Augen durch die Welt geht findet die Bestätigung dieses "Gesetzes". Oder ist alles was ich "schicksalsmäßig ernte" purer Zufall, oder Gottes unergründlicher Wille, oder determiniert ? Nachdenken hilft...
liebe Grüße, Klaus
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Re: Autobiografisches - anno domini

Beitragvon DerPropagandaminister » 01.02.2012, 14:28

@ Herr Blindlings

SIe schrieben, dass wir in dem Leben nach dem Tod ernten, was wir im irdischen Leben gesät haben, dies als Fakt zu bezeichnen ist schlichtweg Quatsch.

Niemand weiß das, das kann man nur glauben. Sie persönlich können das auch so stark glauben, dass es Ihnen wie ein Faktum vorkommt, deshalb ist es kein Fakt da als Fakt nur eine Situation bezeichnet wird, in der sich Dinge nachweislich (!) befinden. Dieser Nachweis dürfte Ihnen schwer fallen, da können Sie noch so lange überlegen und nachdenken... Es stimmt, nachdenken hilft, leider nicht bei jedem.
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Re: Autobiografisches - anno domini

Beitragvon Klaus Binding » 01.02.2012, 15:19

@ Minister,
es gibt auch heute noch Menschen, die das wissen. Nur Geistiges kann nicht materiell belegt werden. Früher war das Wissen um das Gesetz des Ausgleich verbreiteter, Ausgleich Hier und Drüben. Die altindische Religionsphilosophie nennt das "Ernten" drüben Kamloka, die katholische Kirche Fegefeuer ( benutzt allerdings diesen Umstand zur Angsterzeugung), die christliche Philosophie spricht vom zweiten Tod. Man kann das natürlich als Quatsch abtun (weil man stark materialistisch/wissenschaftlich orientiert ist, oder einfach keine Ahnung hat ) Was glaubst, weißt du, was nach deinem Tod passiert ? Nichts? Steaks und Fassbier ? Lass mal lesen, ob du auch einen Standpunkt/Erfahrung/Wissen hast.
liebe Feierabendgrüße, Klaus ( Blindfisch war mal mein Spitzname)
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Re: Autobiografisches - anno domini

Beitragvon Corinna » 01.02.2012, 15:54

Was soll das Evangelisationsgeschwafel in einem christlichen Forum?
Ohne Vollpfosten hätten wir nichts zu lachen. Also nimm dir Zeit und danke dem nächsten Pfosten dafür.
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Re: Autobiografisches - anno domini

Beitragvon orig.gabi » 01.02.2012, 16:07

Klaus Binding hat geschrieben:@ Minister,
es gibt auch heute noch Menschen, die das wissen. Nur Geistiges kann nicht materiell belegt werden. Früher war das Wissen um das Gesetz des Ausgleich verbreiteter, Ausgleich Hier und Drüben. Die altindische Religionsphilosophie nennt das "Ernten" drüben Kamloka, die katholische Kirche Fegefeuer ( benutzt allerdings diesen Umstand zur Angsterzeugung), die christliche Philosophie spricht vom zweiten Tod. ...



Den "zweiten Tod" beschrieben bereits die alten Ägypter.Sie glaubten wie man weiß, dass nur ein sorgsam präparierter und konservierter Leichnam ein Weiterleben in einer anderen Welt garantiere.
Die Lebenden sorgten daher oft auf diese Weise für die Toten, im Gegenzug sollten die Verstorbenen diesen Hinterbliebenen Kraft ihrer Macht im Jenseits auf Erden Gutes tun.
War das nicht zu erkennen, ließ man, nicht unüblich, die Mumie zur Strafe verotten.
Das war dann der zweite, endgültige Tod wie man glaubte.
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
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Re: Autobiografisches - anno domini

Beitragvon Klaus Binding » 02.02.2012, 09:19

Liebe Gabi,
Danke für den historischen Exkurs, die Ägypter ahnten noch etwas vom zweiten Tod, waren aber schon auf materielle Abwege geraten mit ihrem Einbalsamierungsritual. Mit zweitem Tod ist der partielle Seelentod gemeint, nur dass bleibt im Nachtodlichen von der Seele, was im Leben mit Geist durchlichtet wurde. Nur der mit Geist befruchtete Teil der Seele ist ewig. Was in der Seele als unvergängliche Wahrheit lebt ist unsterblich, das allgemeine seelische Gefühlsleben ist nicht beständig, Gefühle ändern sich, wechseln, verschwinden.... Deshalb sagt Christus: fürchtet euch nicht vor denen, die den Körper töten können, sondern eher davor, was die Seele töten kann. Ein sehr wenig diskutierter und begriffener Teil des NT. Findet sich als Signatur aber in der "chymischen Hochzeit" die zwischen Geist und Seele, und symbolisch in vielen Märchen wieder, wenn am Ende der Prinz (Geist) das Mädchen , oder die Prinzessin(meist nach der "Läuterung") die Seele, heiratet.
Ciao, Klaus
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