Nachrichten aus dem Jenseits

Selbstgedichtet und verfasst oder entdeckt

Re: Nachrichten aus dem Jenseits

Beitragvon Anna » 02.11.2009, 12:39

reh schrieb :

Alle beten für die Lebenden,
und wer dran glaubt, auch noch für die Toten,
(und manchmal bitten und danken diese dafür).

--------------------------------------------------

reh,

welcher Tote hat dir bisher gedankt und wie ist dies vonstatten gegangen ?


LG./A.
Ich habe nur die Ahnung, dass in den Religionen, jenseits der wissenschaftlichen Erkenntnismöglichkeiten, " tiefe Wahrheiten " verborgen sind. (C.)
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Re: Nachrichten aus dem Jenseits

Beitragvon Bert » 02.11.2009, 16:33

Anna,

die Menschen träumen oftmals 'was das Zeug hält'.

Und die Träume werden als reale Geschehnisse wahrgenommen und verbreitet, verbreitet, verbreitet ...

Offensichtlich gibt's dafür immer noch offene Ohren an irgendwelchen Köpfen.
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Re: Nachrichten aus dem Jenseits

Beitragvon Anna » 02.11.2009, 17:34

Bert,

was du schreibst, erinnert mich an Ausführungen des Arztes Dr.Maier-Widmer. Dieser hat jene Krankheit - durch welche eine Trennung zwischen Indoktrination ( auch Autosuggestion ) und Wirklichkeit nicht mehr geleistet werden kann - beim damaligen Stammapostel J.G.Bischoff vermutet. Es scheint, dass es sich um Parallelen handelt.


LG./A.
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Re: Nachrichten aus dem Jenseits

Beitragvon Bert » 02.11.2009, 18:19

Anna,
auch die Zeitschrift UF beteiligt sich an der Verbreitung von Träumen. Auf S. 20/21 der Ausgabe vom 5.11.09 veröffentlicht sie ein 'Lesererlebnis'. Es war die Tochter mit Behinderung geboren und nach 61 Tagen gestorben. Die Mutter erinnerte sich später an zwei vorausgegangene einschlägige Träume während ihrer Schwangerschaft dieses Kind und sein Schicksal betreffend. Dann wird von einem Traum der Schwester berichtet, den diese - noch nicht 9 Jahre alt - nach der Beerdigung des Babys hatte: 'Mama, Eva (Anm. die verstorbene Schwester) hat heute nachmittag mit uns geschaukelt', und weiter heißt es dazu in dem Bericht über das Erleben der 9jährigen: Sie sei mit ihrer Freundin auf dem Spielplatz gewesen und durfte ihre kleine Schwester (Anm.: die beerdigt war!) sehen. Sie sei gesund gewesen. - Ich will es dabei bewenden lassen.
M.E. gehört solches Intimes (drei Träume!) nicht in die Presse. Es ist für Außenstehende kaum zu begreifen, was sich da mental in der Famile abspielte. Vor allem auch die weiteren veröffentlichten Gedanken, die sich in der Familie manifestierten, können beim Leser Irritationen hervorrrufen. So steht da u.a.: "Wir haben sie (Anm.: das verstorbene Baby) sehr geliebt und ich glaube, daß sie drüben für viele KInder, die niemals Liebe erfahren haben, eine Hilfe und ein Segen sein kann. Und ich glaube auch, daß unser himmlischer Vater sie einfach drüben gebraucht hat, anders kann ich mir nicht erklären, warum man so ein kleines Wesen nach 61 Tagen schon wieder hergeben muß ..."
Die mitgeteilten Träume, Gedanken, Empfindungen, religiösen Bewertungen - sie sollen ihren Platz haben, aber, bitte, in der Familie des verstorbenen Babys. Dort sollten sie bleiben! Ich finde nicht, daß sie zur Ausbreitung vor der Leserschaft einer Zeitung geeignet sind.
Aber es geschieht, wie man sieht, wohl um das Interesse eines bestimmten Lese-Publikums an solchen Berichten zu befriedigen... und wohl auch, um zugleich der Kirchenlehre (u.a. das getaufte und versiegelte Baby könne im Jenseits eine Hilfe für Andere sein) auf diesem Verbreitungswege Nachdruck zu verleihen ...
B.
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Re: Nachrichten aus dem Jenseits

Beitragvon manfredo » 02.11.2009, 19:39

Das ist Nahrung um Leserschaft bei der Stange zu halten. wir wurden doch alle auf sowas eingeimpft. Es dient im Grunde nur dazu das Apotelamt der NAK eine Legitimation zu verschaffen und wenn es nur durch Träume ist.
Bei der elitären Zielgruppe die mit geistlicher Nahrung zu versorgen ist , kommt sowas wahrscheinlich sehr gut an. Früher bin ich, muss es gestehen, auch voll auf diese Träume abgefahren. Sie erzeugten nachhaltige emotionale Wirkung in Bezug auf das NAK Apostelamt.
Und da ist wohl auch der Sinn der Veöffentlichungen, die angepeilte Zielgruppe in Hochstimmung für das NAK Apostelamt zu setzen, mehr nicht.
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Re: Nachrichten aus dem Jenseits

Beitragvon Cleopatra » 02.11.2009, 20:49

Hallo Bert,

aus deinem Bericht:

....Und ich glaube auch, daß unser himmlischer Vater sie einfach drüben gebraucht hat, anders kann ich mir nicht erklären, warum man so ein kleines Wesen nach 61 Tagen schon wieder hergeben muß ..."

Wie makaber ist das eigentlich? Was für ein Gottesbild? Genau dieses habe ich auch so beigebracht bekommen. Da gibt es also einen Gott, der ein 61 Tage altes Baby extra sterben läßt, weil er ohne dieses Baby da oben nichts auf die Reihe kriegt. (keine Hilfe, keinen Segen) Gott braucht ein Baby um dort was zu schaffen, zu erreichen........Unfassbar, aber es wurde und wird ja so gelehrt. Kein Wunder also, wenn Gläubige dann so denken. Aber irgendwann muß doch eigentlich jedem auffallen, dass dies ein unmögliches Gottesbild darstellt. Ein mordender Gott, der kleine Kinder umbringt, um beispielsweise seine Jenseitsmission zu betreiben, oder andere trösten zu lassen, Babys für andere ein Segen sein zu lassen...... :shock:
Jedes Phänomen, das uns bewusst wird, ist stets eine Manifestation des Geistes. [Buddha Shakyamuni, Surangama Sutra, ca. 500 v. Chr.]
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Re: Nachrichten aus dem Jenseits

Beitragvon Phoenix » 02.11.2009, 21:16

Bert hat geschrieben:M.E. gehört solches Intimes (drei Träume!) nicht in die Presse. ...
B.


Bert, meinst du das im ernst? Gerade diese Leserschaft dieser Zeitschrift gerät da vor Freude gerührt innerlich in Wallung. Trotzdem sich einiges in den Jahren verändert hat, wie der Stammapostel schließt am Vorabend durch Gebet die Bereiche auf um sie, wenn sich der Tag auf anderen Seite der Erdkugel wieder neigt zu verschließen, also alleinige Schlüsselvollmacht. Es ist mit der Zeit einiges verschwunden, aber auf der anderen Seite, wurde es innerlicher weiter aufgebläht. Zum einen sind heutzutage zu den Hochfesten des Endschlafenenwesens jeweils zwei Vorbereitungsgottesdienste, der Sonntag davor und die Wochengottesdienste werden dazu genutzt, das sind summa summarum neun Gottesdienste im Jahr, nicht zu vergessen die Gottesdienste wo das heilige Mahl den Endschlafenen gereicht wird. Und nicht zu vergessen wo genau diese geschilderten Träume auch ihren platz in der Predigt haben, meist sogar noch ausgeschmückter.
So hatte ich gestern auch so ein Traumerlebnis, besser gesagt ein traumatische Erlebnis, im Gottesdienst, in der Predigt wurde kein Bereich ausgelassen, wo Not und Elend ist, ich habe tatsächlich nicht gewusst das die Entschlafenenwelt ein reines Gefängnis ist, da muss ja Guantanamo Bay ein rein erholsamer Ort sein. Der Gottesdienst war gut besucht, sogar besser als an allen anderen Sonntagen. Aber das war nicht der Grund für mein traumatisches Erlebnis, der fing dann später an als nach dem Abendmahl die so genannte „Übergabe“ stattfand, was dann als Show folgte habe ich noch nicht erlebt bis dahin, ich dachte nur das kann es wirklich nicht sein, aber und es ist so wie es ist 99,5% hat das gefallen, die hatten echt tränen in den Augen. Was für mich ein traumatisches Erlebnis war, war für 99,5% die absolute spitze und dann nach dem Gottesdienst hieß es: wat für`n scheener Jottesdienst!
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Re: Nachrichten aus dem Jenseits

Beitragvon reh » 02.11.2009, 21:25

Bei sehr vielen kommt dabei doch die eigene Trauer um den Verlust um liebe Menschen hoch.
-
Wer kann mit Sicherheit sagen,
was es mit dem Leben hier
und mit dem Leben drüben
tatsächlich auf sich hat?

Natürlich, keiner stirbt gerne
(ich auch nicht)
keiner gibt gene ein Liebes nach drüben ab
(ich auch nicht)
Aber: was ist der Tod?
Das weiß doch KEINER
!
Gruß vom Reh

Bittet Gott mit Danken
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Re: Nachrichten aus dem Jenseits

Beitragvon Guido » 02.11.2009, 21:34

@ Phoenix

Warst du es nicht, der gestern eine evangelische Freikirche besuchen wollte?

Vielleicht täusche ich mich da ja auch.
Immer mutig vorwärts, was auch kommen mag.
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Re: Nachrichten aus dem Jenseits

Beitragvon Phoenix » 02.11.2009, 21:48

Guido hat geschrieben:@ Phoenix

Warst du es nicht, der gestern eine evangelische Freikirche besuchen wollte?

Vielleicht täusche ich mich da ja auch.

Nein Bruder Westerwelle, man kann bei manchen Freikirchen von Regen in noch mehr Regen kommen, ganz ehrlich wäre es besser gewesen gar nicht zu gehen um nicht noch wegen unterlassener Hilfeleistung angezeigt zu werden.
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Re: Nachrichten aus dem Jenseits

Beitragvon Guido » 02.11.2009, 22:00

Phoenix hat geschrieben:
Guido hat geschrieben:@ Phoenix

Warst du es nicht, der gestern eine evangelische Freikirche besuchen wollte?

Vielleicht täusche ich mich da ja auch.

Nein Bruder Westerwelle, man kann bei manchen Freikirchen von Regen in noch mehr Regen kommen, ganz ehrlich wäre es besser gewesen gar nicht zu gehen um nicht noch wegen unterlassener Hilfeleistung angezeigt zu werden.



Deshalb hatte ich ja so auf einen spannenden Erlebnisbericht gehofft. :mrgreen:

Das Bruder Westerwelle habe ich überhört! :motz:
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Re: Nachrichten aus dem Jenseits

Beitragvon Randnotiz » 03.11.2009, 08:59

Gibt`s neue Nachrichten aus dem Jenseits?
Nur wer die Fakten kennt, kann sie verdrehen.

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Re: Nachrichten aus dem Jenseits

Beitragvon Randnotiz » 03.11.2009, 09:01

Hm. Alle Leitungen belegt.

Klick!
Nur wer die Fakten kennt, kann sie verdrehen.

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Re: Nachrichten aus dem Jenseits

Beitragvon tosamasi » 03.11.2009, 09:03

Ich finde übrigens bei 'NAKI zum Kennenlernen von A-Z', also der offiziellen Kirchenseite keinen Hinweis auf das Entschlafenenwesen der NAK. Auch beim Thema Versieglung steht nicht, dass dieses Sakrament auch Toten gespendet wird. Wenn es so ein wesentlicher Glaubensinhalt ist, wieso liest man darüber in Bezug auf Öffentlichkeitsarbeit offiziell nichts?
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden
(Hermann Hesse)
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