Kontemplatives

Selbstgedichtet und verfasst oder entdeckt

Beitragvon Tatyana † » 16.09.2007, 19:27

Und was, was denn, ist so verkehrt an Träumen? Sind sie doch oft das Einzige, das uns weitermachen läßt, das uns die Kraft gibt, weiterzugehen.
Kann es Hoffnung ohne Träume geben? Ich denke nicht.
Ein jeder Augenblick, den wir gelebt, ist tot, unwiderbringlich dahin. Doch die Erinnerung bleibt, und auch sie ist ein Traum.

Ohne Träume, Träume von der Vergangenheit, Träume von der Zukunft, wären wir nicht die, die wir sind. Wären wir schon tot.
''If you have never been called a defiant, incorrigible, impossible woman… have faith… there is yet time." (C.P. Estes)
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Beitragvon autor » 17.09.2007, 09:03

Jawohl, ohne Träume geht’s nicht, kann keiner leben. Doch hilft es beizeiten, einen Traum als solchen zu belassen, die Traumwelt mit der wahrnehmbaren Wirklichkeit seines Umfeldes abzugleichen um sich zu vergegenwärtigen was ist. Die entgrenzende Wirkung der Träume, die Hoffen, Handeln, Leben ermöglicht muss von Zeit zu Zeit empirisch eingeschränkt werden, sodass unbelasteter Handlungsspielraum entsteht. Die Wahrheiten des Geistes und die Wahrheiten der Wahrnehmung leben miteinander, voneinander, und zeugen sich immer wieder neu. Ein „Zu spät“ ist immer geträumt. Ich mag nicht akzeptieren, dass mir eine nicht zur Handlung gewordene Handlungsmöglichkeit den Moment und das Hoffen vergrämt (obwohl es mir ständig so geht).
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Beitragvon Tatyana † » 17.09.2007, 10:31

Was anderes habe ich ja auch nie behauptet-aber schön, die Relativierung in deinem letzten Satz :wink:
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Beitragvon Tatyana † » 20.09.2007, 18:13

So mancher läuft davon. Tagtäglich. Vor sich selbst. Schließt die Augen ganz fest, um im Spiegel nicht zu sehen, was genau ihn da anblickt. Versteckt sich hinter Masken, hinter Pflichten. Bloß nicht einen einzigen Moment innehalten. Bloß nicht aufhören zu rennen. Nur nicht nachdenken. Immer der sein, der erwartet wird, der gebraucht wird, der man von sich selbst meint, zu sein, der man von sich selbst erwartet, zu sein.
Nur nie still sein.
Wer hält die Stille aus?

TK
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Beitragvon evah pirazzi » 23.09.2007, 21:48

Eine kleine Geschichte zum Nachdenken und Schmunzeln:

Eine Maus läuft über den Bauernhof, mit der Katze im Nacken. Die Maus schlüpft in den Kuhstall. In ihrer Not findet sie so schnell kein Versteck. Sie stellt sich hinter eine Kuh und sagt: "Bitte liebe Kuh hilf mir." Die Kuh hebt den Schwanz und lässt einen riesigen Kuhfladen auf die Maus fallen. Die Maus ist bis auf den Schwanz vollkommen zugedeckt. Inzwischen kommt die Katze in den Kuhstall, sieht sich langsam um und sieht den Schwanz der Maus, der sich leicht bewegt. Sie rennt hin, zieht die Maus am Schwanz heraus und frisst sie auf.

Und die Moral von der Geschichte?

1. Nicht jeder der Dich ansch...., meint es schlecht mit Dir!
2. Nicht jeder, der Dich aus der Sch.... zieht, meint es gut mit Dir!
3. Wenn man schon in der Sch.... sitzt, sollte man auch den Schwanz einziehen!

:wink:
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Beitragvon tosamasi » 24.09.2007, 08:52

Klaus von der Flüe


Mein Herr und mein Gott,

nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,

gib alles mir, was mich fördert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,

nimm mich mir

und gib mich ganz zu eigen dir.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden
(Hermann Hesse)
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Beitragvon Renders » 02.10.2007, 13:06

Herr meiner Stunden und meiner Jahre,
ich bitte dich um Sorgfalt, dass ich meine Zeit nicht töte, nicht vertreibe, nicht verderbe.
Jede Stunde ist ein Streifen Land.
Ich möchte ihn aufreißen mit dem Pflug,
ich möchte Liebe hineinwerfen, Gedanken und Gespräche,
damit Frucht wächst.

Jörg Zink


Hierin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringet, und ihr werdet auf diese Weise unter Beweis stellen, dass ihr meine Jünger seid.

Joh15,8 nach englischer Übersetzung
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Beitragvon Ruhrgebiet » 14.10.2007, 10:31

Millionen sind arbeitslos,
und doch werden die Menschen gesucht,
die den Kranken die Wunden verbinden.

Millionen sind arbeitslos,
und doch werden Menschen gesucht,
die den Gestrauchelten die Hand reichen.

Millionen sind arbeitslos,
und doch werden Menschen gesucht,
die den Landstreichern die Füße waschen.

Millionen sind arbeitslos,
und doch werden Menschen gesucht,
die den Lebensmüden in den Arm nehmen.

Millionen sind arbeitslos,
und doch fehlen überall die Handlanger Gottes.

Petrus Ceelen
„Empfangt, was ihr seid: Leib Christi, damit ihr werdet, was ihr empfangt: Leib Christi.“ (Augustinus)
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Beitragvon trinity » 19.10.2007, 07:46


Die Gütergemeinschaft der ersten Christen

32 Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam. 33 Und mit großer Kraft bezeugten die Apostel die Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war bei ihnen allen. 34 Es war auch keiner unter ihnen, der Mangel hatte; denn wer von ihnen Äcker oder Häuser besaß, verkaufte sie und brachte das Geld für das Verkaufte 35 und legte es den Aposteln zu Füßen; und man gab einem jeden, was er nötig hatte. 36 Josef aber, der von den Aposteln Barnabas genannt wurde - das heißt übersetzt: Sohn des Trostes -, ein Levit, aus Zypern gebürtig, 37 der hatte einen Acker und verkaufte ihn und brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.


Hananias und Saphira

1 Ein Mann aber mit Namen Hananias samt seiner Frau Saphira verkaufte einen Acker, 2 doch er hielt mit Wissen seiner Frau etwas von dem Geld zurück und brachte nur einen Teil und legte ihn den Aposteln zu Füßen. 3 Petrus aber sprach: Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen und etwas vom Geld für den Acker zurückbehalten hast? 4 Hättest du den Acker nicht behalten können, als du ihn hattest? Und konntest du nicht auch, als er verkauft war, noch tun, was du wolltest? Warum hast du dir dies in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen. 5 Als Hananias diese Worte hörte, fiel er zu Boden und gab den Geist auf. Und es kam eine große Furcht über alle, die dies hörten. 6 Da standen die jungen Männer auf und deckten ihn zu und trugen ihn hinaus und begruben ihn. 7 Es begab sich nach einer Weile, etwa nach drei Stunden, da kam seine Frau herein und wusste nicht, was geschehen war. 8 Aber Petrus sprach zu ihr: Sag mir, habt ihr den Acker für diesen Preis verkauft? Sie sprach: Ja, für diesen Preis. 9 Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid ihr euch denn einig geworden, den Geist des Herrn zu versuchen? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür und werden auch dich hinaustragen. 10 Und sogleich fiel sie zu Boden, ihm vor die Füße, und gab den Geist auf. Da kamen die jungen Männer und fanden sie tot, trugen sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann. 11 Und es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die das hörten.


Wundertaten der Apostel

12 Es geschahen aber viele Zeichen und Wunder im Volk durch die Hände der Apostel; und sie waren alle in der Halle Salomos einmütig beieinander. 13 Von den andern aber wagte keiner, ihnen zu nahe zu kommen; doch das Volk hielt viel von ihnen. 14 Desto mehr aber wuchs die Zahl derer, die an den Herrn glaubten - eine Menge Männer und Frauen -, 15 sodass sie die Kranken sogar auf die Straßen hinaustrugen und sie auf Betten und Bahren legten, damit, wenn Petrus käme, wenigstens sein Schatten auf einige von ihnen fiele. 16 Es kamen auch viele aus den Städten rings um Jerusalem und brachten Kranke und solche, die von unreinen Geistern geplagt waren; und alle wurden gesund.




aus: Apostelgeschichte 4 und 5 ...
(Luther 1984)
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Beitragvon evah pirazzi » 26.10.2007, 19:07

Und noch ein paar kontemplative Zeilen zum "Status quo" der Mauer, Bild

(frei nach Erich Kästner)

Der Verschmähte an der Mauer

Ohne Hoffnung, ohne Trauer
Hält er seinen Kopf gesenkt.
Müde hockt er an der Mauer.
Müde sitzt er da und denkt:

Wunder werden nicht geschehen.
Alles bleibt so, wie es war.
Wer nichts ist, wird nicht gesehen.
Wer nichts ist, ist unsichtbar.

Schritte kommen, Schritte gehen.
Was das wohl für Menschen sind?
Warum bleibt denn niemand stehen?
Er ist nichts, und ihr seid blind.

Euer Herz schickt keine Grüße
aus der Seele ins Gesicht.
Hörte er nicht eure Füße,
dächte er, es gibt euch nicht.

Tretet näher! Laßt euch nieder,
bis ihr ahnt, was Schmähung ist.
Senkt den Kopf, und senkt die Lider,
bis ihr, was euch fremd war, wisst.

Und nun geht! Ihr habt ja Eile!
Tut, als wäre nichts geschehen.
Aber merkt euch diese Zeile:
"Wer nichts ist, wird nicht gesehen."


Bild
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Beitragvon Jesse » 27.10.2007, 07:14

Komische Vögel?

Manche Christen gleichen einem Haufen schnatternder Gänse, die auf einem wunderbaren Hof leben. An jedem siebten Tag wird eine festliche Parade abgehalten. Im Gänsemarsch versammelt sich das stattliche Federvieh. Der beredtste Gänserich steht auf dem Zaun und schnattert mit ergreifenden Worten über das Wunder der Gänse.

Immer wieder kommt er auf die herrlichen Zeiten zu sprechen, in denen einst die Gänse zu fliegen wagten und dabei ganze Erdteile überquerten. Der Gänserich lobt die Schöpfermacht und Grösse Gottes, der den Gänsen grosse Flügel und sicheren Instinkt zum Fliegen gab. Die Gänse sind alle tief beeindruckt, senken andächtig ihre Köpfe und drücken ihre Flügel fest an den wohlgenährten Körper. Auf dem Weg nach Hause loben sie noch lange die gute Predigt und den beredten Gänserich. Aber das ist auch alles. Fliegen tun sie nicht. Sie machen nicht einmal den Versuch. Sie fliegen nicht, denn das Korn ist gut, und der Hof ist sicher.

(Nach Søren Kierkegaard)

Jesus sah ihn voller Liebe an: «Eins fehlt dir noch: Verkaufe alles, was du hast, und gib das Geld den Armen. Damit wirst du im Himmel einen Reichtum gewinnen, der niemals verlorengeht. Und dann komm und folge mir nach!»
(Markus 10,21)
Jesse
 

Beitragvon evah pirazzi » 01.11.2007, 15:19

Ein Gedicht für die traurige Jahreszeit


Nis Randers

Krachen und Heulen und berstende Nacht,
Dunkel und Flammen in rasender Jagd -
Ein Schrei durch die Brandung!

Und brennt der Himmel, so sieht mans gut.
Ein Wrack auf der Sandbank! Noch wiegt es die Flut;
Gleich holt sichs der Abgrund.

Nis Randers lugt - und ohne Hast
Spricht er: "Da hängt noch ein Mann im Mast;
Wir müssen ihn holen."

Da faßt ihn die Mutter: "Du steigst mir nicht ein:
Dich will ich behalten, du bliebst mir allein,
Ich wills, deine Mutter!

Dein Vater ging unter und Momme, mein Sohn;
Drei Jahre verschollen ist Uwe schon,
Mein Uwe, mein Uwe!"

Nis tritt auf die Brücke. Die Mutter ihm nach!
Er weist nach dem Wrack und spricht gemach:
"Und seine Mutter?"

Nun springt er ins Boot und mit ihm noch sechs:
Hohes, hartes Friesengewächs;
Schon sausen die Ruder.

Boot oben, Boot unten, ein Höllentanz!
Nun muß es zerschmettern ...! Nein, es blieb ganz ...!
Wie lange? Wie lange?

Mit feurigen Geißeln peitscht das Meer
Die menschenfressenden Rosse daher;
Sie schnauben und schäumen.

Wie hechelnde Hast sie zusammenzwingt!
Eins auf den Nacken des andern springt
Mit stampfenden Hufen!

Drei Wetter zusammen! Nun brennt die Welt!
Was da? - Ein Boot, das landwärts hält -
Sie sind es! Sie kommen! - -

Und Auge und Ohr ins Dunkel gespannt...
Still - ruft da nicht einer? - Er schreits durch die Hand:
"Sagt Mutter, 's ist Uwe!"

(Otto Ernst)

Jede Krise birgt auch eine Chance und lässt manchmal das Licht am Ende des Tunnels erblicken. Bild
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Beitragvon gecko » 28.12.2007, 16:20

Sei in deinem Tun nicht fahrlässig, in deinen Reden nicht verworren, in deinen Gedanken nicht zerstreut, laß dein Gemüt nicht eng werden, noch leidenschaftlich aufwallen, noch laß dich von Geschäften vollauf in Beschlag nehmen.

Mögen sie dich ermorden, zerfleischen, verfluchen, was tut´s? Deine denkende Seele kann dessenungeachtet rein, verständig, besonnen und gerecht bleiben.
Hört denn die reine süße Quelle auf, rein und süß zu quellen, wenn einer, der dabei steht, sie verwünscht?

Und wenn er Schmutz und Schlamm hineinwürfe, würde sie´s nicht sofort ausscheiden und hinwegspülen, um rein zu bleiben wie zuvor?

Du auch bist im Besitz einer solchen ewig reinen Quelle, wenn du die Seele frei, liebevoll, einfältig ehrfurchtsvoll dir zu bewahren weißt.

Marc Aurel, Selbstbetrachtungen, Achtes Buch, 51
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Beitragvon steppenwolf » 31.05.2008, 04:13

Gerhard Schöne

Die kleine Quelle

Es war einmal, und es ist irgendwann,
und es geschieht genau zu dieser Zeit.
Da war ein Land von Dürre ausgezehrt.
Kein Regen, nicht ein Wölkchen weit und breit.

Zuerst das Gras, das alles Grün verlor.
Es wurde grau, und dann zerfiel zu Staub.
Die Büsche dürr, die heulten noch im Wind.
Die Bäume warfen ab ihr junges Laub.

Tiere schleppten sich von hinnen
Um der Wüste zu entrinnen.
Wenige entkamen, viele fanden frühen Tod.

Die Brunnen leer, die Quellen längst versiegt.
Nur heiße Steine, wo der Fluß verlief.
Ein alter Baum stand trotzig bis zuletzt,
mit starken Wurzeln, unermeßlich tief.

Die Trockenheit griff ihm schon an das Herz.
Die Sonne brannte, und sein Tod war nah.
Doch was war das: in seinem Schatten stand
Noch eine Blume wie ein Wunder da!

Eine kleine Quelle eben
Hielt die Blume noch am Leben,
weil sie ein paar kümmerliche Wassertropfen fand.

Die Quelle sah das Elend rings umher
Und wie die Dürre alles Land nahm.
Wozu sich um die letzte Blume mühen?
Sie spürte schon, wie sie ins Stocken kam.

Sie sprach verzagt: "Mein Tun hat keinen Sinn!
Ich halte doch die Wüste nicht mehr auf!"
Der alte Baum, der nun im Sterben lag,
entgegnete der Quelle schnell darauf:

"Du versprich mir auf der Stelle,
müh dich weiter kleine Quelle!
Gib dich nicht, auch wenn es schwer ist, der Verzweiflung hin.

Du sollst nicht die Wüste wässern,
nicht die ganze Welt verbessern,
nur die eine Blume tränken, darin liegt dein Sinn."
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