Gedanken zum Heiligen Abend

Selbstgedichtet und verfasst oder entdeckt

Beitragvon evah pirazzi » 17.09.2008, 17:43

Cerebron hat geschrieben:Die nächste Weihnachtsfeier kommt sicher. Hat noch jemand schöne Texte zum Vortragen?


Wie wäre es denn mit diesem Gedicht auf modern-denglish?


When the snow falls wunderbar
And the children happy are,
When the Glatteis on the street,
And we all a Glühwein need,
Then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit

Every Parkhaus ist besetzt,
Weil die people fahren jetzt
All to Kaufhof, Mediamarkt,
Kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmasglocke rings.
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...

Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks
Daddy in the Nebenraum
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum
He is hanging auf the balls,
Then he from the Leiter falls...
Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein
And es sings the family
Schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And the jeder in the house
Is packing die Geschenke aus.
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...

Mama finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
All around is Harmonie,
Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr
With Tatü, tata daher,
And they bring a long, long Schlauch
An a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas is - now im - Eimer...
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...


:wink:
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Beitragvon Bedenkentraeger » 21.09.2008, 10:08

Cemper hat geschrieben:[...]

Und dann stellt sich - auch Weihnachten - die Frage: Was heißt das theologisch? Darauf muss man eine tragfähige Antwort geben. [...]


Bei allen diesen Fragen, die sich ja oft von ganz alleine stellen, dürfen wir aber eines nicht vergessen: Es ist unmöglich, die Wasser der Religion im Sieb der Theologie zu transportieren.
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Beitragvon tosamasi » 21.09.2008, 11:22


    Gedanken zur Weihnacht

    Weihnachten wird es jedes Jahr
    wird's diesmal so, wie's immer war?
    Gibt's nicht noch mehr Leid auf der Welt
    fehlt es uns nicht am nöt'gen Geld
    zu finanzieren, was uns lieb?
    Ist's nicht ein Rest nur, der uns blieb?

    Was wollen wir zum Weihnachtsfest
    'ne Gans, die nicht so fett gemäst?
    Weltfrieden der uns lang versprochen?
    Auf welche Rechte woll'n wir pochen?

    Und die Reformen, meine Güte
    vor jeder Art uns Gott behüte!
    Wir nagen bald am Hungertuch
    das ist kein Segen, sondern Fluch.

    Und wenn man so die Welt betrachtet
    wo niemand mehr noch jemand achtet
    dann könnt' man meinen: ja fürwahr
    Caspar, Melchior und Balthasar
    die haben angebetet dort
    an jenem stillen, heil'gen Ort
    so ganz vergebens dieses Kind
    die Menschheit blieb für Liebe blind.

    Doch: ist's nicht ein Glück, so wie wir leben?
    Könnt' mancher nicht ein bisschen geben
    nur von dem Rest, der ihm noch blieb?
    Das Christkind hätt' ihn sicher lieb.


    © tosamasi
Zuletzt geändert von tosamasi am 21.09.2008, 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden
(Hermann Hesse)
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