von gott, kirche und so

Selbstgedichtet und verfasst oder entdeckt

von gott, kirche und so

Beitragvon egil » 20.10.2005, 12:52

Bim Bam Bum

Sohnemann hatte einen Splitter in seinem Finger
das tat weh.
Mutter popelte den Splitter
mit einer Sicherheitsnadel ´raus
und gab ihm dann ein Küsschen.

Überm Kamin
hing Jesus
am Kreuz.

Sohnemann nahm die Leiter
und kletterte mit einer Kneifzange nach oben,
zog die Nägel aus den Händen
von Christus am Kreuz.
Jesus purzelte
und baumelte, mit seinem Kopf nach unten,
am Nagel durch seine Füße
– bim bam, bim bam,
bim bam bum –
und er fegte alles Zeug vom Kaminsims.
Er machte einen Höllenlärm.
Mutter kam ins Zimmer.
Jesus, Sohnemann!

Sohnemann kriegte Strafe.
Vater schlug die Nägel, wo sie hingehörten
und Jesus ...

kriegte nicht mal ein Küsschen.

Herman van Veen
Christ ist erstanden von den Martern allen. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.
Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so freut sich alles was da ist. Kyrieleis.
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Beitragvon Balduin » 20.10.2005, 19:42

gott erhalte, gott beschütze
uns den traum vom himmelreich
pippi langstrumpf, wurstelprater
jedem goldfisch seinen teich

gott erhalte, gott beschütze
uns die ganze vogelschar
polizisten und betrüger
gänseblümchen wunderbar!

gott erhalte, gott beschütze
unser land und unsre pfründe
unsre priester unsre päpste
und vor allem auch die sünde
lieber gleich heim ins reich
auf dem kreuzweg himmelwärts
als auf ewig mit den narren
immer nur im kreise fahren

gott erhalte, gott beschütze
unsern kaiser, unsern franz
schubert, klammer, beckenbauer
gott beschütz den vogerltanz
doch die moral die schütz uns nicht
und auch nicht die bürgerpflicht
da schon lieber bier und schmalz
und gott erhalts unser salz
gott erhalts unser salz, gott erhalts unser salz
gott erhalts unser salz

( Hubert von Goisern)
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Beitragvon Balduin » 21.10.2005, 01:26

Deutscher Sonntag




Sonntags in der kleinen Stadt,
wenn die Spinne Langeweile
Fäden spinnt und ohne Eile
giftig-grau die Wand hochkriecht,
wenn's blank und frisch gebadet riecht,
dann bringt mich keiner auf die Straße,
und aus Angst und Ärger lasse
ich mein rotes Barthaar stehn,
lass den Tag vorübergehn,
hock am Fenster, lese meine
Zeitung, decke Bein mit Beine,
seh, hör und rieche nebenbei
das ganze Sonntagseinerlei.
Tada-da-da-dam...

Da treten sie zum Kirchgang an,
Familienleittiere voran,
Hütchen, Schühchen, Täschchen passend,
ihre Männer unterfassend,
die sie heimlich vorwärts schieben,
weil die gern zu Hause blieben.
Und dann kommen sie zurück
mit dem gleichen bösen Blick,
Hütchen, Schühchen, Täschchen passend,
ihre Männer unterfassend,
die sie heimlich heimwärts ziehn,
daß sie nicht in Kneipen fliehn.
Tada-da-da-dam...

Wenn die Bratendüfte wehen,
Jungfrauen den Kaplan umstehen,
der so nette Witzchen macht,
und wenn es dann so harmlos lacht,
wenn auf allen Fensterbänken
Pudding dampft, und aus den Schenken
schallt das Lied vom Wiesengrund
und daß am Bach ein Birklein stund,
alle Glocken läuten mit,
die ganze Stadt kriegt Appetit,
das ist dann genau die Zeit,
da frier ich vor Gemütlichkeit.
Tada-da-da-dam...

Da hockt die ganze Stadt und mampft,
daß Bratenschweiß aus Fenstern dampft.
Durch die fette Stille dringen Gaumenschnalzen,
Schüsselklingen, Messer, die auf Knochen stoßen,
und das Blubbern dicker Soßen.
Hat nicht irgendwas geschrien?
Jetzt nicht aus dem Fenster sehn,
wo auf Hausvorgärtenmauern
ausgefranste Krähen lauern.
Was nur da geschrien hat?
Ich werd so entsetzlich satt.
Tada-da-da-dam...

Wenn Zigarrenwolken schweben,
aufgeblähte Nüstern beben,
aus Musiktruhn Donauwellen
plätschern, über Mägen quellen,
hat die Luft sich angestaut,
die ganze Stadt hockt und verdaut.
Woher kam der laute Knall?
Brach ein Flugzeug durch den Schall?
Oder ob mit 'm Mal die Stadt
ihr Bäuerchen gelassen hat?
Die Luft riecht süß und säuerlich.
Ich glaube, ich erbreche mich,
Tada-da-da-dam...

Dann geht's zu den Schlachtfeldstätten,
um im Geiste mitzutreten,
mitzuschießen, mitzustechen,
sich für wochentags zu rächen,
um im Chor Worte zu röhren,
die beim Gottesdienst nur stören.
Schinkenspeckgesichter lachen
treuherzig, weil Knochen krachen
werden. Ich verstopf die Ohren
meiner Kinder. Traumverloren
hocken auf den Stadtparkbänken
Greise, die an Sedan denken.
Tada-da-da-dam...

Dann ist die Spaziergangstunde,
durch die Stadt, zweimal die Runde.
Hüte ziehen, spärlich nicken,
wenn ein Chef kommt, tiefer bücken.
Achtung, daß die Sahneballen
dann nicht in den Rinnstein rollen.
Kinder baumeln, ziehen Hände,
man hat ihnen bunte, fremde
Fliegen - Beine ausgefetzt -
sorgsam an den Hals gesetzt,
daß sie die Kinder beißen solln,
wenn sie zum Bahndamm fliehen wolln.
Tada-da-da-dam..,.

Wenn zur Ruh die Glocken läuten,
Kneipen nur ihr Licht vergeuden,
wird's in Couchecken beschaulich.
Das ist dann die Zeit, da trau ich
mich hinaus, um nachzusehen,
ob die Sterne richtig stehen,
Abendstille überall. Bloß
manchmal Lachen wie ein Windstoß
über ein Mattscheibenspäßchen.
Jeder schlürft noch rasch ein Gläschen
und stöhnt über seinen Bauch
und unsern kranken Nachbarn auch.
Sonntags in der kleinen Stadt,
sonntags in der deutschen Stadt.

(F.J.Degenhardt)
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Gott und Glaube

Beitragvon Renders » 22.10.2005, 21:48

Alswie der Mensch, so ist sein Gott, so ist sein Glaube,
Aus geist'gem Aether bald, und bald aus Erdenstaube.

Doch doppelt ist der Gott, der Glaube doppelt auch,
Hier selbstentglommner Trieb, dort überkommner Brauch.

Das Eigenste wird ganz nie frei vom Angenommnen,
Doch übt die Eigenheit ihr Recht am Überkommnen.

Man reißt das Haus nicht ein, das Väter uns gebaut,
Doch richtet man sich's ein, wie man's am liebsten schaut.

Und räumt man nicht hinweg ehrwürd'ge Ahnenbilder
Durch Deutung macht man sie und durch Umgebung milder.

Des Glaubens Bilder sind unendlich umzudeuten,
Das macht so brauchbar sie bei so verschiednen Leuten.

Friedrich Rückert
(Die Weisheit des Brahmanen. Ein Lehrgedicht in Bruchstücken.
Friedrich Rückerts Werke. Historisch-kritische Ausgabe, hg. von Hans Wollschläger und Rudolf Kreutner.
Werke 1835-1836. Göttingen 1998, Band 1, S. 24).
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Beitragvon agape » 22.10.2005, 23:10

http://bitflow.dyndns.org/german/PaulGerhardt/Befiehl_Du_Deine_Wege_is.mp3

Befiehl du deine Wege

1. Befiehl du deine Wege,
Und was dein Herze kränkt,
Der allertreusten Pflege
Des, der den Himmel lenkt!
Der Wolken, Luft und Winden,
Gibt Wege, Lauf und Bahn,
Der wird auch Wege finden,
Da dein Fuß gehen kann.

2. Dem Herren mußt du trauen,
Wenn dir's soll wohlergehn;
Auf sein Werk mußt du schauen,
Wenn dein Werk soll bestehn.
Mit Sorgen und mit Grämen
Und mit selbsteigner Pein
Läßt Gott sich gar nichts nehmen:
Es muß erbeten sein.

3. Dein' ew'ge Treu' und Gnade,
O Vater, weiß und sieht,
Was gut sei oder schade
Dem sterblichen Geblüt;
Und was du dann erlesen,
Das treibst du, starker Held,
Und bringst zum Stand und Wesen,
Was deinem Rat gefällt.

4. Weg' hast du allerwegen,
An Mitteln fehlt dir's nicht;
Dein Tun ist lauter Segen,
Dein Gang ist lauter Licht,
Dein Werk kann niemand hindern,
Dein' Arbeit darf nicht ruhn,
Wenn du, was deinen Kindern
Ersprießlich ist, willst tun.

5. Und ob gleich alle Teufel
Hier wollten widerstehn,
So wird doch ohne Zweifel
Gott nicht zurückegehn;
Was er sich vorgenommen,
Und was er haben will,
Das muß doch endlich kommen
Zu seinem Zweck und Ziel.

6.Hoff, o du arme Seele,
Hoff und sei unverzagt!
Gott wird dich aus der Höhle,
Da dich der Kummer plagt,
Mit großen Gnaden rücken;
Erwarte nur die Zeit,
So wirst du schon erblicken
Die Sonn' der schönsten Freud'.

7. Auf, auf, gib deinem Schmerze
Und Sorgen gute Nacht!
Laß fahren, was dein Herze
Betrübt und traurig macht!
Bist du doch nicht Regente
Der alles führen soll;
Gott sitzt im Regimente
Und führet alles wohl.

8. Ihn, ihn laß tun und walten,
Er ist ein weiser Fürst
Und wird sich so verhalten,
Daß du dich wundern wirst,
Wenn er, wie ihm gebühret,
Mit wunderbarem Rat
Die Sach' hinausgeführet,
Die dich bekümmert hat.

9. Er wird zwar eine Weile
Mit seinem Trost verziehn
Und tun an seinem Teile,
Als hätt' in seinem Sinn
Er deiner sich begeben,
Und sollt'st du für und für
In Angst und Nöten schweben,
Als frag' er nichts nach dir.

10. Wird's aber sich befinden,
Daß du ihm treu verbleibst
So wird er dich entbinden,
Da du's am mind'sten gläubst;
Er wird dein Herze lösen
Von der so schweren Last,
Die du zu keinem Bösen
Bisher getragen hast.

11. Wohl dir, du Kind der Treue!
Du hast und trägst davon
Mit Ruhm und Dankgeschreie
Den Sieg und Ehrenkron'.
Gott gibt dir selbst die Palmen
In deine rechte Hand,
Und du singst Freudenpsalmen
Dem, der dein Leid gewandt.

12. Mach End', o Herr, mach Ende
mit aller unsrer Not,
Stärk unsre Füß' und Hände
Und laß bis in den Tod
Uns allzeit deiner Pflege
Und Treu' empfohlen sein,
So gehen unsre Wege
Gewiß zum Himmel ein.

Paul Gerhard

Liebe Grüße,
agape
Zuletzt geändert von agape am 22.10.2005, 23:21, insgesamt 1-mal geändert.
"2020 wird die NAK eine kleine fundamentalistische Bewegung sein."

Gerrit Sepers, Mai 2007
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Dem unbekannten Gott

Beitragvon Renders » 22.10.2005, 23:12

Dem unbekannten Gott

Noch einmal, ehe ich weiterziehe
und meine Blicke vorwärts sende,
heb ich vereinsamt meine Hände
zu dir empor, zu dem ich fliehe,
dem ich in tiefster Herzenstiefe
Altäre feierlich geweiht,
daß allezeit
mich deine Stimme wieder riefe.
Darauf erglüht tief eingeschrieben
das Wort dem unbekannten Gotte.
Sein bin ich, ob ich in der Frevler Rotte
auch bis zur Stunde bin geblieben:
Sein bin ich – und ich fühl die Schlingen,
die mich im Kampf darniederziehn
und, mag ich fliehn,
mich doch zu seinem Dienste zwingen.
Ich will dich kennen, Unbekannter.
Du tief in meine Seele Greifender,
mein Leben wie ein Sturm Durchschweifender,
du Unfaßbarer, mir Verwandter!
Ich will dich kennen, selbst dir dienen.

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900)
Quelle : »Dem unbekannten Gott«
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Prooemion

Beitragvon Renders » 22.10.2005, 23:21

Prooemion

Im Namen dessen, der sich selbst erschuf,
Von Ewigkeit in schaffendem Beruf;
In seinem Namen, der den Glauben schafft,
Vertrauen, Liebe, Tätigkeit und Kraft;
In jenes Namen, der, so oft genannt,
Dem Wesen nach blieb immer unbekannt:
Soweit das Ohr, soweit das Auge reicht,
Du findest nur Bekanntes, das ihm gleicht,
Und deines Geistes höchster Feuerflug
Hat schon am Gleichnis, hat am Bild genug;
Es zieht dich an, es reißt dich heiter fort,
Und wo du wandelst, schmückt sich Weg und Ort;
Du zählst nicht mehr, berechnest keine Zeit,
Und jeder Schritt ist Unermeßlichkeit.
Was wär ein Gott, der nur von außen stieße,
Im Kreis das All am Finger laufen ließe!
Ihm ziemt's, die Welt im Innern zu bewegen,
Natur in sich, sich in Natur zu hegen,
Sodaß, was in Ihm lebt und webt und ist,
Nie Seine Kraft, nie Seinen Geist vermißt.
Im Innern ist ein Universum auch;
Daher der Völker löblicher Gebrauch,
Das jeglicher das Beste, was er kennt,
Er Gott, ja seinen Gott benennt,
Ihm Himmel und Erden übergibt,
Ihn fürchtet, und womöglich liebt.


Johann Wolfgang von Goethe
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Beitragvon egil » 23.10.2005, 09:24

Bei Opa

Der Opa ist ein frommer Mann
und liest in seiner Bibel.
Die Oma schneidet nebenan
fürs Abendbrot die Zwiebel.

Der Opa ist ein frommer Mann
und weint ob seiner Sünden.
Auch Omama weint nebenan,
jedoch aus andern Gründen.

Heinz Erhardt
Christ ist erstanden von den Martern allen. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.
Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so freut sich alles was da ist. Kyrieleis.
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Beitragvon Loreley 61 » 23.10.2005, 10:13

NUR FÜR HEUTE werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.
NUR FÜR HEUTE werde ich mich den Gegebenheiten anpassen, ohne zu verlangen, daß sich die Gegebenheiten an meine Wünsche anpassen.
NUR FÜR HEUTE werde ich etwas tun, wozu ich eigentlich keine Lust habe.
NUR FÜR HEUTE werde ich nicht danach streben, den anderen zu kritisieren oder zu verbessern - nur mich selbst.
NUR FÜR HEUTE werde ich in der Gewißheit glücklich sein, daß ich für das Glück geschaffen bin.
NUR FÜR HEUTE werde ich eine gute Tat vollbringen.
NUR FÜR HEUTE werde ich 10 Minuten meiner Zeit einem gutem Buch widmen.
NUR FÜR HEUTE werde ich keine Angst haben.
NUR FÜR HEUTE werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht daran, aber ich werde es aufsetzen, und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: Vor der Hetze und der Unentschlossenheit.
NUR FÜR HEUTE werde ich glauben - selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten - das Gott für mich da ist, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.
Ich will mich nicht entmutigen lassen durch den Gedanken, ich müßte dies alles mein ganzes Leben lang durchhalten.
HEUTE ist es mir gegeben, daß Gute während zwölf Stunden zu wirken.

(Nach dem "Dekalog der Gelassenheit" von Papst Johannes XXIII (1881 - 1963). Mit diesen Vorsätzen "Nur für heute" bewältigte der Schwerkranke seinen Alltag)

Oben geschriebenes - heute vorgelesen und später verteilt, in der ev. Kirche. Textwort: Matth. 6 ab Vers 19 (Vom Schätzesammeln und Sorgen.) Hat echt gut getan - gerade dann, wenn man meint die Sorgen wachsen einem über den Kopf. Immer nur einen Schritt nach dem anderen tun, im Vertrauen auf Gottes Hilfe für morgen und übermorgen. Predigtinhalt war:Loslassen, das was uns übermächtig Angst und Sorge macht. Loslassen, was uns die Freude nehmen will usw.

Hat sich für mich gelohnt, heute in die Kirche zu gehen.
Loreley 61
 

Mein Nachbar und ich

Beitragvon Andy » 23.10.2005, 12:26

"Was hast du, das dein Nachbar nicht hat?

Nichts, wenn das Leben, das du führst, aus dir erklärt werden kann.
Das Leben, das dein Nachbar führt, kann aus ihm heraus erklärt werden.

Aus seiner Sicht ist der einzige Unterschied:
Du bist religiös, aber er ist es eben nicht.
Das Christsein mag dein Hobby sein, aber eben nicht seines, und die Art, wie du lebst, rührt ihn überhaupt nicht.

Nichts an dir lässt ihn aufhorchen, und es gibt nichts Erstrebenswertes in deinem Leben, wozu er sich nicht auch befähigt fühlt ohne die Unbequemlichkeit, Christ zu werden.

Nur wenn deine Lebensqualität die Nachbarn verblüfft, kannst du sie beeindrucken.

Es muss anderen völlig klar sein, dass das Leben, das du führst, nicht nur empfehlenswert ist, sondern dass es alle menschlichen Erklärungen übersteigt.

Es liegt über dem, was ein Mensch aus eigener Kraft nachmachen kann, und so wenig sie das verstehen, ist es doch deutlich die Folge davon, dass Gott sich in dir widerspiegelt.

Kurz gesagt bedeutet das, dass deine Nachbarn überzeugt sein müssen, dass der Herr Jesus Christus, von dem du sprichst, in deinem Leben Mittelpunkt ist."

Major Ian Thomas, zitiert von William MacDonald in "Leben über dem Durchschnitt" (CLV)
"Ich weiß, dass mein Erlöser lebt."
Andy
 
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Beitragvon Winnie » 23.10.2005, 18:27

:wink: Liebe Gerlinde (Loreley) es freut mich von Herzen, wenn ich lese, wie gut Dir der Gottesdienst getan hat. Schön! dir und allen anderen Fories einen herzlichen Gruß in den Sonntag Abend!- Winnie
...........................................................
Ps.: Dafür, dass es auch Dir heute gut geht, habe ich heute Nacht gebetet. Geht doch!:lol:
Winnie
 

Beitragvon Loreley 61 » 23.10.2005, 19:22

Danke Winnie, für dein Gebet
und der Gottesdienst heute, war schon ein
echtes Glaubenserlebnis für mich, irgendwo
auch erbetene Stärkung für die kommende Zeit.
(Immer wenn du meinst es geht nicht mehr, kommt
von irgendwo ein Lichtlein her....)
Hatte die letzte Woche gerade ein Buch übers
"Loslassen" gelesen und hatte mir vorgenommen
die dort geschriebenen Ratschläge zu beherzigen
und nun predigte die
Pfarrerin auch davon. War wohl ein Wink des
Himmels - diesen Weg weiterzugehen.

Schöne Sonntagabendgrüße an alle
Loreley 61
 

Beitragvon Pucki » 23.10.2005, 21:19

Liebe Loreley,

habe versucht, Dich zu erreichen. Melde mich in den nächsten Tagen.

Dir alles Liebe, ich denk´an Dich.

Pucki :wink:
Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen!
(Konfuzius)
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Beitragvon Balduin » 24.10.2005, 02:05

egil hat geschrieben:Bei Opa

Der Opa ist ein frommer Mann
und liest in seiner Bibel.
Die Oma schneidet nebenan
fürs Abendbrot die Zwiebel.

Der Opa ist ein frommer Mann
und weint ob seiner Sünden.
Auch Omama weint nebenan,
jedoch aus andern Gründen.

Heinz Erhardt


sehr schön, ich habe sehr gelacht :lol:
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