von Freundschaft und so

Selbstgedichtet und verfasst oder entdeckt

Beitragvon Loreley 61 » 26.11.2005, 17:36

Gedanken der Dankbarkeit und Liebe an Freund und Feind:
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Lieber Gott, heute sage ich dir Danke. Danke für jeden Menschen der mir unterwegs begegnet ist.

Danke für meine Freunde, die mich begleiten, die mir helfen, die mich stützen und erfreuen. Danke für ihr Mitleiden, für ihre Aufrichtigkeit und ihr Vertrauen.
(G.W.E.W.S.K.D.)

Danke aber ganz besonders für die Menschen die mir Böses taten. Sie sind es die aus Verwirrung Klarheit schaffen, die mich lehrten vorsichtiger zu sein, die Lebenserfahrung brachten und mir beibrachten zum richtigen Zeitpunkt für klare Verhältnisse zu sorgen. Durch sie erfuhr ich, wann ich eine Türe schließen muß, um eine neue zu öffnen.

Meine Dankbarkeit gerade diesen Menschen gegenüber, macht aus meinen/ihren Problemen Geschenke, aus meinem Versagen für die Zukunft Erfolge und meine Begegnung mit ihnen verwandelt meine Fehler in wichtige Erfahrungen.

Ihre Unaufrichtigkeit und ihre leeren Versprechungen lehrten mich, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende zu akzeptieren. Ihnen gilt heute mein besonderer Dank, denn aus den negativen Erlebnissen kann ich die größten Erfolge für die eigene Zukunft verbuchen: Achtgeben auf mich selbst, auf die innere Stimme hören, Selbstachtung, die Fähigkeit zur Unterscheidung zwischen Wort und Tat, eigene Stärke entdecken, Wehrhaftigkeit und Mut.
Die wichtigsten Lektionen unseres Lebens lernen wir gerade durch die Menschen, die uns enttaüschen. Nehmen wir diese Lektionen in Dankbarkeit als ein besonderes Geschenk, so werden diese Menschen zu unseren besten Lehrmeistern.

DANKE !
Loreley 61
 

Beitragvon Pucki » 26.11.2005, 18:02

Liebe Loreley,

zur Dankbarkeit fällt mir etwas ein.

"Solange das Schachspiel dauert, hat jede Figur ihre Bestimmung; ist es aber aus, so mischt man sie untereinander und wirft sie in einen Beutel, wie man die Toten ins Grab wirft.

Miguel de Cervantes :wink: :roll:
Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen!
(Konfuzius)
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Beitragvon Loreley 61 » 26.11.2005, 18:13

Ja, liebe Pucki
und somit wären Freund und Feind wieder vereint.

Dazu noch eine Strophe:

Solange dein Herz keinen Schwerz erfahren hat,
ist es nicht lebendig.
...Der Schmerz der Liebe lässt das Herz aufbrechen,
auch wenn es so hart wie Stein ist. :wink:

(Hazart Inayat Khan)
Loreley 61
 

Beitragvon gecko » 26.11.2005, 20:57

...
diesseits des tales stand der junge koenig
und griff die feuchte erde aus dem grund
sie kuehlte nicht die glut der armen stirne
sie machte nicht sein krankes herz gesund

ihn heilten nur zwei knabenfrische wangen
und nur ein mund den er sich selbst verbot
noch fester schloss der koenig seine lippen
und sah hinueber in das abendrot
...
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Beitragvon cello » 13.12.2005, 09:53

"Ein Quäntchen wirklicher Freundschaft ist viel mehr wert als eine ganze Wagenladung Verehrung."

Carl Hilty
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Danke!

Beitragvon Anne » 13.12.2005, 12:22

ENGEL HABEN FLÜGEL - keine Frage.

Manchmal sind es auch kleine lustige schwarze ... *patsch* :D

Anne :):)
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Luk. 18,27

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Beitragvon fireangel » 13.12.2005, 17:28

Wir alle sind Engel mit nur einem Flügel;
um fliegen zu können, müssen wir einander umarmen.
fireangel
 

Beitragvon orig.gabi » 13.12.2005, 17:37

Wenn uns das Bedürfnis nach dieser Symbiose wieder verlässt, lassen wir einander los - und fallen herunter.
Und geben dem Anderen die Schuld an unseren Blessuren.
Vergessend, dass wir seit jeher nur einen einzelnen Flügel besaßen. :wink:

Fazit:

Vernunft hieße, zu lernen, auch mit nur einem Flügel beweglich zu sein. 8)
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
1.Johannes, 4,16
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Beitragvon a cappella » 13.12.2005, 17:46

Eventuell hieße es auch einfach, mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben? :wink:
a cappella
 

Beitragvon Randnotiz » 13.12.2005, 17:52

Ich bin Pragmatiker.
Wer einen Flügel hat, sollte das Klavierspiel lernen.
Nur wer die Fakten kennt, kann sie verdrehen.

(Natural Born Kieler)
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Beitragvon a cappella » 13.12.2005, 17:57

Ich bin Mathematiker:
Wer zwei Flügel hat, sollte dem einen geben, der nur einen hat, damit der zwei habe!
a cappella
 

Beitragvon Anne » 13.12.2005, 17:59

Und ich bin der Meinung, dass ihr Quatschköpfe seid.
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Luk. 18,27

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Beitragvon a cappella » 13.12.2005, 18:04

Kinderquatsch mit einer a cappella musizierenden Randnotiz. :wink:
Aber glaub mir, das ist oft die einzige Art, gesund zu bleiben oder gar zu überleben. 8)
a cappella
 

Beitragvon a cappella » 13.12.2005, 18:06

Eventuell hieße es auch einfach, mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben?


Und das war ernst, sehr ernst. :!:
a cappella
 

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