von liebe und so

Selbstgedichtet und verfasst oder entdeckt

von liebe und so

Beitragvon mkoch » 28.03.2005, 00:10

Die Zeit heilt alle Wunder
Wenn du sie gut verschnürst
Bind nur die Stelle gut ab
bis du es gar nicht mehr spürst
Du weißt ein Feuer geht aus
wenn du es länger nicht schürst
und du weißt dass du besser
an alte Wunder nicht rührst

Und auch das größte Wunder geht vorbei
Und wenn es dich nicht loslässt zähl bis drei
Und es geht vorbei es geht vorbei
Es geht vorbei es geht vorbei

Du kommst auf die Welt um ihr den Kopf zu verdrehen
Du lachst über Hunde und deine eigenen Zehen
Du bleibst kaum kannst du laufen alle zwei Meter stehen
und fällst auf die Knie um noch ein Wunder zu sehn

Und am nächsten Wunder ziehen sie dich vorbei
Der der dich am Arm hält zählt bis drei
Und es geht vorbei es geht vorbei
Es geht vorbei es geht vorbei
Es geht vorbei es geht vorbei

Die Zeit heilt alle Wunder
schon nach wenigen Jahren
Die Zeit heilt alle Wunder
schon nach wenigen Jahren
Die Zeit heilt alle Wunder
schon nach wenigen Jahren
nur noch Narben da wo Wunder waren

Wann wirst du endlich lernen dir nicht den Kopf zu verdrehen
Du fällst über Hunde und deine eigenen Zehen
Du kannst kaum grade laufen bleibst alle zwei Meter stehen
und fällst auf die Knie damit die Wunder dich sehen

Und das zehnte Wunder zieht an dir vorbei
Du betest dass es stehen bleibt zählst bis drei
Und es geht vorbei es geht vorbei
Es geht vorbei es geht vorbei
Es geht vorbei es geht vorbei

Die Zeit heilt alle Wunder
schon nach wenigen Jahren
Die Zeit heilt alle Wunder
schon nach wenigen Jahren
Die Zeit heilt alle Wunder
schon nach wenigen Jahren
nur noch Narben da wo Wunder waren

Die Zeit heilt und alle wundern sich nach all den Jahren
Dass nichts bleibt als ein paar Stunden da wo Wunder waren
Die Zeit heilt und alle wundern sich nach all den Jahren
Dass nichts bleibt als ein paar Stunden und Narben da wo Wunder waren

Die Zeit heilt alle Wunder

[src: Wir Sind Helden]
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Re: von liebe und so

Beitragvon orig.gabi » 28.03.2005, 09:51

mkoch hat geschrieben:
Es geht vorbei, es geht vorbei





Danke.Das tröstet.

L.G. G.
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
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Beitragvon orig.gabi » 28.03.2005, 20:30

Ist es so recht????
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Beitragvon mkoch » 28.03.2005, 22:38

wenn das eine frage an mich ist, dann: nein.
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Beitragvon Ad_Astra » 28.03.2005, 22:55

Man darf eben Liebe nicht institutionalisieren. Instrumentalisieren kann man sie aber schon.
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Beitragvon der_ortsgeistliche » 28.03.2005, 23:14

Dann besteht aber die Gefahr das es Heuchelei wird, also nicht mehr echt ist.
Wer am Montag zerknittert zur Arbeit kommt, hat die ganze Woche lang Zeit, sich zu entfalten.
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Beitragvon Ad_Astra » 28.03.2005, 23:20

Warum?
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Beitragvon der_ortsgeistliche » 28.03.2005, 23:37

Instrumentalisieren heißt für mich, etwas zu Verfügung stehendes bewußt einzusetzen, also Mittel zum Zweck. Und da besteht doch die Gefahr. Etwas vorspielen. (Aus Liebe auch blind werden)
Oder liege ich jetzt falsch?
Wer am Montag zerknittert zur Arbeit kommt, hat die ganze Woche lang Zeit, sich zu entfalten.
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Beitragvon Ad_Astra » 28.03.2005, 23:50

[Mus.] ein Musikstück mit Gesang zu einem Instrumentalstück umgestalten.
Ich dachte in diesem Zusammenhang eher an den Autor dieses Threads.

Eine Ode an die Liebe.
Zuletzt geändert von Ad_Astra am 29.03.2005, 11:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon der_ortsgeistliche » 28.03.2005, 23:52

Alles wieder klar und gute Nacht. :wink:
Wer am Montag zerknittert zur Arbeit kommt, hat die ganze Woche lang Zeit, sich zu entfalten.
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Beitragvon Ad_Astra » 29.03.2005, 00:01

Wünsche ich Dir auch :-)
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Beitragvon fireangel » 17.04.2005, 17:13

Wir alle sind Engel mit nur einem Flügel.
Um fliegen zu können, müssen wir einander umarmen.
fireangel
 

Beitragvon Liebesgruß » 07.06.2005, 13:47

Die eheliche Liebe

Klorinde starb; sechs Wochen drauf
Gab auch ihr Mann das Leben auf,
Und seine Seele nahm aus diesem Weltgetümmel
Den pfeilgeraden Weg zum Himmel.
»Herr Petrus, rief er, aufgemacht!«
»Wer da?« - »Ein wackrer Christ.« -
»Was für ein wackrer Christ?« -
»Der manche Nacht,
Seit dem die Schwindsucht ihn aufs Krankenbette brachte,
In Furcht, Gebet und Zittern wachte.
Macht bald!« - - Das Tor wird aufgetan.
»Ha! ha! Klorindens Mann!
Mein Freund, spricht Petrus, nur herein;
Noch wird bei Eurer Frau ein Plätzchen ledig sein.«
»Was? meine Frau im Himmel? wie?
Klorinden habt Ihr eingenommen?
Lebt wohl! habt Dank für Eure Müh'!
Ich will schon sonst wo unterkommen.«

(Lessing)
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Beitragvon orig.gabi » 07.06.2005, 14:01

Liebeserklärung

Oh Wunder! Fliegt er noch?
Er steigt empor, und seine Flügel ruhn?
Was hebt und trägt ihn doch?
Was ist ihm Ziel und Zug und Zügel nun?

Gleich Stern und Ewigkeit
Lebt er in Höhn jetzt, die das Leben flieht,
Mitleidig selbst dem Neid -:
Und hoch flog, wer ihn auch nur schweben sieht!

Oh Vogel Albatross!
Zur Höhe treibt's mit ew'gem Triebe mich.
Ich dachte dein: da floß,
Mir Trän' um Träne, - ja, ich liebe dich!

F. Nietzsche
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
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