Ist das überall so?

u.a. Diskussion der Idee eine Basisorganisation in der NAK

Ist das überall so?

Beitragvon Michael » 31.07.2007, 10:34

Hallo zusammen,

mir drängt sich eine Frage auf, die in diesem Forum sicherlich gut beantwortet werden kann.
Unser neuer Vorsteher hat letzte Woche seinen Antrittsbesuch bei der hiesigen Pröbstin gemacht. Neben tiefgehenden theologischen Themen ging es auch um eine Einladung zum Tag der offenen Tür, den wir im November veranstalten. Diese Einladung hat sie so kommentiert, dass sie sagte, sie würde sehr gerne kommen, aber sie weiß nicht ob sie darf. Sie müsse dies erst mit ihrem Kirchenrat (?) besprechen.

Meine Frage nun: ist eine solch zögerliche Hanltung gegenüber der NAK ein grundsätzlicher status quo, oder ist das regional wieder sehr unterschiedlich und vielleicht sogar von den jeweiligen Landesbischöfen abhängig?

LG
Michael
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Beitragvon Jesse » 31.07.2007, 11:14

Es ist durchaus normal.
Unser katholischer Pfarrer wartet seine Pensionierung ab, viele evangelische Pastoren benutzen dafür ihren Urlaub......
Es ist schlicht vielerorts nicht erlaubt.
Jesse
 

Beitragvon [TAPIE] » 31.07.2007, 14:11

Es gibt auf alle Fälle nicht immer Zustimmung. Der Bericht vom Gottesdienst, den Apostel Wosnitzka in Bautzen gehalten hat, hat sicher der ein oder andere von Euch gelesen. Hier ein Zitat, dass zum Thema spricht, warum u.a. die Distanz besteht.
Er, der Apostel, musste sich auch von evangelischer Seite (ein Pfarrer in Cunewalde) schon sagen lassen, das „… so lange ihr meint, ihr seid etwas Besseres …“ (was ihm nahe ging) manches wohl nicht geht und wies im Gottesdienst darauf hin, dass „wir bei aller Begeisterung für unseren Glauben auch Andersgläubige nicht verletzen wollen“.

Das mit dem Antrittsbesuch finde ich sehr gut. Es muss sich halt erst vieles entwickeln. Und das müssen die Vorsteher vor Ort tun.
Grüße aus der Mitte
der [TAPIE]®
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Beitragvon dr.scheuble » 31.07.2007, 14:34

Hallo,
auf der anderen Seite ist es nicht besser.
Ich glaube nicht das es gern von der NAK gesehen wird, wenn ein leitender Amtsbrudereine andere Konfession besucht. Vielleicht ist es hier und da geduldet.
dr.scheuble
 
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Beitragvon Michael » 31.07.2007, 14:43

Dem muss ich widersprechen.
Wenn ich mal so schaue, wo sich unsere Bez.-Ämter so rumtreiben, kann ich das für unseren Bereich nicht unterschreiben. Die sind häufig in Gesprächskreisen, zu Tagen der offenen Tür, etc. auch bei der "Konkurenz" unterwegs.
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Beitragvon Jesse » 31.07.2007, 14:50

Michael hat geschrieben:Dem muss ich widersprechen.
Wenn ich mal so schaue, wo sich unsere Bez.-Ämter so rumtreiben, kann ich das für unseren Bereich nicht unterschreiben. Die sind häufig in Gesprächskreisen, zu Tagen der offenen Tür, etc. auch bei der "Konkurenz" unterwegs.



Genau. :wink:
Die Vorschriften für Würdenträger anderer Konfessionen sind auf diesem Gebiet teilweise absurd.
Der katholische Pfarrer unserer Gemeinde hat ein evangelisches Kind aufgezogen. (Sohn der Schwester)
Die Sitzungen und Beratungen die dazu stattfanden waren
gigantisch. Der Kirchenvorstand bis zum Bischoff ist solange Sturm gelaufen, bis der Junge konvertierte. :shock:
Jesse
 


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