Paradigmenwechsel

u.a. Diskussion der Idee eine Basisorganisation in der NAK

Paradigmenwechsel

Beitragvon Ruhrgebiet » 09.03.2007, 12:04

Liebe Fories,

auf der Homepage von http://www.christ-im-dialog.de findet sich ein sehr interessanter Artikel von Thomas Andrich, der äußerst lesenswert ist.

Paradigmenwechsel

Viel Spass beim lesen und eventuellem Diskutieren... :wink:

Schönes WE,

Ruhrgebiet :wink:
„Empfangt, was ihr seid: Leib Christi, damit ihr werdet, was ihr empfangt: Leib Christi.“ (Augustinus)
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Beitragvon GG001 » 09.03.2007, 12:12

Amen, aaa--men, aaaaa-men.
Fuehre, folge - oder geh' aus dem Weg!
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Beitragvon egil » 09.03.2007, 12:39

Ich gehe da auch mit. Sitze ja schon der letzten Reihe. Und ich danke für diesen Artikel.

Aber im Ernst: Was soll er bewegen, was die Schrift von Beat Sigrist nicht bewegt hat?

Ich hasse diese Sichtweise, aber ... "Hier stehe ich erschöpft, ich kann nicht mehr anders." :?
Christ ist erstanden von den Martern allen. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.
Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so freut sich alles was da ist. Kyrieleis.
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Beitragvon abendstern_ » 09.03.2007, 13:03

Christ-im-Dialog-schreibt

Dann kann sie zugeben: Wir haben GEIRRT.


Und genau das wird m.E. nie passieren. Die NAK ist nicht bußfähig. Oder hat irgendjemand hier irgendwann einmal erlebt, dass die NAK gesagt hätte:

Wir haben geirrt


?

Wir sind doch das Werk Gottes, uns führt doch der Heilige Geist. Wir irren doch nicht! Wir können doch gar nicht irren!

Zu sagen

Wir haben geirrt


würde doch die ganze Autoriätsherrlichkeit dieser schönen, heimeligen, kuschligen Familienkirche untergraben. Dann würden wohl auch die noch Gebliebenen das Weite suchen, denn das sind die, die eine Kirche wollen, die nicht irrt.

LG
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Beitragvon fireangel » 09.03.2007, 13:23

Umkehren bedeutet zuerst einmal Erkenntnis und die Bereitschaft zur Einsicht.

Erst wenn ich meine Fehler erkenne und zu der Einsicht gelange das ich diese Fehler zukünftig vermeiden und es besser machen will, kann ich umkehren.

Diese Bereitschaft zur Einsicht und das Erkennen der gegenwärtigen Situation war es doch, was den Sohn zurück in die Arme des Vaters trieb.

Leider hat aber die Entwicklung der NAK in den letzten Jahren gezeigt, dass es der KL sowohl an der Bereitschaft zur Einsicht, als auch an dem Erkennen der eigenen falschen Position mangelt.

Eine Veränderung in diese Richtung, würde ein völliges Umdenken seitens der verantwortlich, wenn nicht sogar aller aktiven AT`s voraussetzen. Dies wiederum setzt aber ein völliges Einssein voraus. Dieses Einssein wird zwar immer wieder munter propagiert, ist aber leider in der Praxis nicht bzw. nicht mehr,vorhanden.
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Re: Paradigmenwechsel

Beitragvon Bedenkentraeger » 09.03.2007, 14:12

Ruhrgebiet hat geschrieben:Liebe Fories,

auf der Homepage von http://www.christ-im-dialog.de findet sich ein sehr interessanter Artikel von Thomas Andrich, der äußerst lesenswert ist.

Paradigmenwechsel

Viel Spass beim lesen und eventuellem Diskutieren... :wink:

Schönes WE,

Ruhrgebiet :wink:


Ein wirklich sehr interessanter Beitrag, der dort veröffentlicht wurde, allerdings irritiert mich nach wie vor eine Sache immer noch ganz sehr, auch wieder in diesem Artikel.

Viele sprechen bzw. schreiben von Veränderungen/Bewegung resp. von einem Veränderungs-/Öffnungsprozeß und ähnlichem. Und dann fragen sie sich, was das Ziel dieser Dinge sei - so auch Bruder Thomas Andrich:

"Sie laviert seit mindestens 15 Jahren herum. Viele Baustellen wurden eröffnet, aber es blieb immer die Frage:
Was ist das ZIEL all dieser Veränderungen?

Quo vadis, NAK? Oder: Die NAK bewegt sich – aber wohin?

Wenn diese Frage seit so vielen Jahren unbeantwortet ist, dann läuft etwas grundsätzlich falsch im Veränderungsprozess.
"

Also, ich glaube, unsere Kirchenleitung hat schon immer mehr oder weniger deutlich gemacht, was sie mit all den "Veränderungen" letztlich bezweckt bzw. beabsichtigt, was also ihre eigentlichen Ziele sind, wenn sie es auch nicht immer so ganz klar artikuliert hat. Aber was kann die Kirchenleitung schon eigentlich wollen: Einen Umbau des gesamten Lehrgebäudes und einen Umsturz in der Hierarchie und all solches - und damit eine total andere Kirche? Ober geht es ihr nicht darum, die Positionen zu festigen, zu schärfen, die Macht zu erhalten?

Was hört man denn von Seiten der Kirchenleitung immer wieder, wenn man mal etwas genauer hinhört, wenn man auf die Zwischentöne achtet? Und manchmal wird sie auch mal sehr deutlich: So hatte Stammapostel Dr. Leber schon in seinem ersten Amtsjahr als Stammapostel ganz klar und deutlich ausgesagt, daß bei allen Anpassungen, die an der Lehre vorgenommen wurden und noch vorgenommen werden, die Grundlinie unverändert bleibt.

Kann man solches denn überhören oder überlesen?

Also?

Ich wünsche allen hier einen guten Start ins Wochenende! Bleibt alle gesund und munter!
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Beitragvon 42 » 09.03.2007, 14:29

Ganz einfach, BT. Die Zielsetzung der KL ist erklaertermassen eine andere als die im Artikel erwartete. Du beschreibst das, was uns doch allen bewusst ist oder was wir ahnen.

Haben die Schreiber vor Dir das anders dargestellt? Ich habe eigentlich eher verstanden, dass sie erhebliche Bedenken bei dieser KL tragen. Womit sie zumindest begrifflich ja ganz dicht bei Dir sind :wink:
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Beitragvon Kirchgänger » 09.03.2007, 14:33

Muss die NAK sich verändern - aus Sicht der "Entscheidungsträger"?

Der Artikel deutet an, dass die jetzigen "Zahlen" noch gut sind.
Und ansonsten: Was für Feedback bekommen denn die "Entscheidungsträger"? Natürlich nicht nur positives, aber wie wird das negative wahrgenommen?
Das ist doch eh so ein Querdenker! Das ist nicht mehrheitsfähig!

Und verständlicherweise werden Kritikpunkte oft mit dem zugehörigen emotionalen Hintergrund vorgetragen - und nicht einfach ganz nüchtern.
Er hat's halt grad nicht so leicht... Muss der seinen Frust bei mir abladen?

Und nachdem der "Entscheidungsträger" das gesamte Feedback selektiert hat, bleibt übrig: Passt schon!

Und wenn die Zahlen schlechter werden, ist es ein Zeichen der Zeit.

Bert (und/oder Bedenkenträger?) zeichnen manchmal das Bild des sich erhaltenden Systems. Und sie werden solange Recht behalten, bis "Energie zugeführt" wird, Anstrengungen unternommen werden. Denn die NAK stellt ja schon ein dynamisches System dar. Veränderung ist möglich - bald, in einer Kürze? :?
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Beitragvon Flawes » 09.03.2007, 14:53

Liebe " Zuschauer im Werke des Herrn...

wenn man in der letzten Reihe sitzt kann man nicht erwarten, den Rückstand in Sekunden wieder herauszuholen.
Das bedeutet, wenn man nur noch als Beobachter das "Spiel" betrachtet, hat man immer etwas besser zu machen.
Um wirklichen Einsatz zu zeigen bedarf es nur eines einzigen Punktes: Aktives Mitgestalten in einer christlichen Gemeinschaft, in der die Beständigkeit oberste Priorität hat.
und zwar in folgenden Punkten.
Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. (Apg 2,42)
Scheinbar wird darauf von vielen Fories kein Wert mehr gelegt. Das ist traurig.
Offenbar ist es doch so; der Werteverfall ist zunehmends in den eigenen Reihen zu beklagen.
Das Kämpfen um die eigene Vollkommenheit in Christo tritt immer mehr in den Hintergrund. Das ist meines Erachtens die Gefahr in heutiger Zeit.
Darum: Es wird nie eine vollkommene Kirche geben, dafür aber eine kämpfende Christenheit, die als Ergebnis ihres gläubigen Handelns den ewigen Lohn der Gnade und Barmherzigkeit Gottes erleben darf, nämlich dann, wenn die Liebe Gottes alle Herzen durchdrungen hat und sie mit Jesus Christus vereint werden.

Das wünsche ich allen Christen in heutiger Zeit!!!
Dum tempus habemus operemur bonum.
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Beitragvon Ruhrgebiet » 09.03.2007, 14:57

Flawes hat geschrieben:Liebe " Zuschauer im Werke des Herrn...

wenn man in der letzten Reihe sitzt kann man nicht erwarten, den Rückstand in Sekunden wieder herauszuholen.
Das bedeutet, wenn man nur noch als Beobachter das "Spiel" betrachtet, hat man immer etwas besser zu machen.


Da ich mich angesprochen fühle, frage ich dich, werter Flawes, wie du darauf kommst, mir so etwas zu unterstellen.

Aus meiner Sicht eine Frechheit!
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Beitragvon Flawes » 09.03.2007, 15:01

wertes Ruhrgebiet,

ich kenne deine Sicht leider nicht, deshalb habe ich nur aus meiner Sicht geschrieben.
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Beitragvon egil » 09.03.2007, 15:09

Flawes, ich muss mich meinem Freund Ruhrgebiet anschließen. Ich arbeite mit und sitze trotzdem in der letzten Reihe. Natürlich beobachte ich von da aus auch.

Einee merkwürdige Gleichung, die Du da aufstellst: Wer beobachtet und kritisiert gestaltet nicht mit! :?:

Oder habe ich etwas falsch verstanden?
Christ ist erstanden von den Martern allen. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.
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Beitragvon fireangel » 09.03.2007, 15:09

Werter Flabes äh ... Flawes.

du schreibst:

wenn man in der letzten Reihe sitzt kann man nicht erwarten, den Rückstand in Sekunden wieder herauszuholen.

Zunächst sollte man einmal nachfragen warum die Geschwister dort sitzen, gell :wink:
Mit voreiliger Verurteilung ist niemandem geholfen!

Das bedeutet, wenn man nur noch als Beobachter das "Spiel" betrachtet, hat man immer etwas besser zu machen.

Ich glaube, dass der Sitzplatz kaum Rückschlüsse auf die innere Einstellung geben kann 8)

Um wirklichen Einsatz zu zeigen bedarf es nur eines einzigen Punktes: Aktives Mitgestalten in einer christlichen Gemeinschaft, in der die Beständigkeit oberste Priorität hat.


Aktive Mitwirkung durch die Gemeindemitglieder liesse die AT`s doch befürchten, sie machten etwas falsch. Da aber nur sie die direkten Anweisungen "von oben" erhalten, können folglich auch nur sie das Richtige tun, gell :wink:

und zwar in folgenden Punkten.
Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. (Apg 2,42)
Scheinbar wird darauf von vielen Fories kein Wert mehr gelegt. Das ist traurig
.


Ich glaube nicht, dass du dies beurteilen kannst! Und verurteilen ist hier fehl am Platz!

Offenbar ist es doch so; der Werteverfall ist zunehmends in den eigenen Reihen zu beklagen.


Wenn du diese Aussage auf die KL beziehst, gebe ich dir in diesem Punkt Recht :wink:

Das Kämpfen um die eigene Vollkommenheit in Christo tritt immer mehr in den Hintergrund. Das ist meines Erachtens die Gefahr in heutiger Zeit.

Offensichtlich scheinst du diesen "Grad" der Vollkommenheit bereits erreicht zu haben, gell :shock:


Abschliessend kann ich mich nur vollumfänglich der Meinung von Ruhrgebiet anschliessen.
Gruss
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Beitragvon Flawes » 09.03.2007, 15:22

Was ich hier sehr negativ empfinde ist, wenn man eine andere Ansicht hat als andere, wird man sofort angegriffen, warum?

Es geht doch hier nur um einen konstruktiven Meinungsaustausch, deshalb versucht doch mal mich auch zu verstehen. Danke
Dum tempus habemus operemur bonum.
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