Umfrage zur Thematik Basisorganisation in der NAK

u.a. Diskussion der Idee eine Basisorganisation in der NAK

Meine Meinung zum Thema "Basisorganisation" ist diese...

Ja, sie sollte unbedingt gegründet werden und bundesweit aktiv sein, ich kann mir nur nicht vorstellen wie dies geschehen sollte
35
43%
Ja, aber zuerst sollten sich regionale Netzwerke gründen um sich auszutauschen
29
36%
Nein, ich halte nichts von der Idee und würde mich auch nicht engagieren
7
9%
Nein, eine Basisorganisation ist der falsche Weg um der KL zu begegnen, ich würde anders vorgehen.
10
12%
 
Abstimmungen insgesamt : 81

Beitragvon GG001 » 30.05.2007, 08:15

Randnotiz hat geschrieben:Heinrich, Ihnen eine wirklich schnelle Genesung.
Sie werden gebraucht, auch wenn ich noch nicht weiß, wo. :wink:

P.S.:
Das von Ihnen genannte Motto erinnert mich an politische Wahlplakate. Ich bekomme Pickel, wenn ich dieses inhaltsleere Blabla lese oder höre.


Das ist es doch, was laut StAp-GD Uebersetzer das Ergebnis eines Gottesdienstes sein soll: " ... with pimpels". Also ruhig weiterlesen. Es kann nix Schlimmes sein. Enjoy your pimples.
Fuehre, folge - oder geh' aus dem Weg!
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Beitragvon 42 » 04.06.2007, 17:46

Karl Valentin kennt eben den Deutschen Michel und die NAK. Oder wohl eher nur eines von beidem. Das andere kommt verschaerfend hinzu. :mrgreen:
MherzlG, 42
(Nein, mein Name ist nicht "NoAvatar")

HABE EHRFURCHT VOR DEM ALTEN UND MUT DAS NEUE FRISCH ZU WAGEN
BLEIB TREU DER EIGENEN NATUR UND TREU DEN MENSCHEN DIE DU LIEBST.
(Grossherzog Ernst Ludwig, Darmstadt)
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Beitragvon Ruhrgebiet » 05.06.2007, 12:19

shalom hat geschrieben:
    ...bzgl. "Basisorganisation":

    "Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut"

    (Karl Valentin)



...dann trau dich doch.

Ich komme auch zur Gründungsversammlung :wink:
„Empfangt, was ihr seid: Leib Christi, damit ihr werdet, was ihr empfangt: Leib Christi.“ (Augustinus)
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Patient ...

Beitragvon Protestant » 06.06.2007, 08:12

shalom hat geschrieben:
Ruhrgebiet hat geschrieben:
shalom hat geschrieben:
    ...bzgl. "Basisorganisation":

    "Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut"

    (Karl Valentin)

...dann trau dich doch.
Ich komme auch zur Gründungsversammlung :wink:


...das "Trauen" :wink: ist schon eine kleine Weile her und die Basis heute sieht auch nicht übel aus.

Die kopfstehenden Gebietskirchenpyramiden lassen vom Design keine andere Basis als den jeweiligen Gebietskirchenpräsidenten zu. Eine Pyramide mit Doppelspitze sähe bestimmt interessant aus. Konföderal wären es doch allein die Gebietskichenpräsidenten der G8-Gebietskirchenstaaten, die sich nicht trauen und die Naktivisten als Ausrede vorschützen. Sogar der Leiter von NaKi ist da abgemeldet. Er unterliegt dem schweizerischen Obligationenrecht. Wenn er nicht mehr spurt, kann ihm die Abwahl drohen. Solche Statuten machen sogar den NaKi-Stapi zu lammfrommen Wachs in Bezirksapostelhänden.

Cemper / Glauben in der NaK / Trennung von Amt und Person hat geschrieben:Guten Morgen Randnotiz!

Es hat schon alles seine Logik. Und sei es die juristische Logik. Sehen Sie sich mal diese Bestimmung zur Amtsenthebung des Präsidenten der NAK International an. Und da fragen Sie nach der Logik auf "unteren Ebenen"?


STATUTEN NAK INTERNATIONAL

Art. 4 Ziffer 3

Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes im Sinn des schweizerischen Obligationenrechtes gemäss Art. 337, aufgrund dessen das Vertrauensverhältnis zerstört und ein Verbleiben im Amt nicht mehr zumutbar ist, ist die Abberufung des Stammapostels mittels Abwahlverfahren möglich.

OBLIGATIONENRECHT SCHWEIZ

Art. 337

IV. Fristlose Auflösung

1. Voraussetzungen

a. aus wichtigen Gründen

1 Aus wichtigen Gründen kann der Arbeitgeber wie der Arbeitnehmer jederzeit das Arbeitsverhältnis fristlos auflösen; er muss die fristlose Vertragsauflösung schriftlich begründen, wenn die andere Partei dies verlangt.

2 Als wichtiger Grund gilt namentlich jeder Umstand, bei dessen Vorhandensein dem Kündigenden nach Treu und Glauben die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr zugemutet werden darf.

3 Über das Vorhandensein solcher Umstände entscheidet der Richter nach seinem Ermessen, darf aber in keinem Fall die unverschuldete Verhinderung des Arbeitnehmers an der Arbeitsleistung als wichtigen Grund anerkennen.

(:arrow: Klick!)

In Blankenese bewies eine kleine Basis Traute. Der verantwortliche Gebietskirchenpräsident bewies einmal mehr, dass diese Art von Traute – wie sie auch in einer Parallelorganisation ggf. erforderlich wäre -, mit einem Amt unvereinbar ist. Person und Amt wurden infolge feinsäuberlich getrennt. Und im Hamburger Heimspiel ließ sich der Stammapostel bereitwillig vorführen und machte traditionell gute Miene zu der perfekt durchgeplanten Inszenierung, zumal er als Co-Prediger die zweite Garnitur süßen Küstennebel verbreiten ließ. Der Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses mit Stp. Dr. Wilhelm dürfte auf Treu und Glauben so bis auf weiteres nichts im Wege stehen.

Sinngemäß sehe ich auch die Dienstverhältnisse all der anderen Mitarbeiter Gottes und deren Untergebenen auf Kirchennehmerseite. Vor ca. 5 Jahren kam es unter dem Artikel „Blasius sagt leise Servus“ zu massiven Vorwürfen (Zensur) einer Jugendredaktion gegen ihren verantwortlichen Bezirksältesten in „meinem“ Bezirk. Die Folge: Rücktritt der Jugendredaktion. Installation einer neuen apostolischen Jugendredaktion.

Ähnlich könnten sich auch Gruppen engagierter Christen durch das Führungsinstrument GBA vom Stammapostel halbtot am NaKi-Rand liegengelassen gefühlt haben. Wenn schon hauptamtliche Priester und Leviten ohne eine solche Basis auszukommen meinen, ist umso mehr zu begrüßen, dass Christen im Dialog nicht einzig und allein auf NaKi- / NGk-Amtsträger angewiesen sind. Im Gleichnis suchte der Samariter ja auch nicht den Dialog mit dem edlen Amtskörper, sondern mit dem Halbtoten. Das war seine Basis und war überhaupt die Basis, die ihn als „Nächster“ konkret erfahrbar machte.

In diesem Sinne sehe ich keinen Sinn darin, den G8-Kirchenstaaten eine weitere Basis unterjubeln oder gar andienen zu wollen. Genauso wenig würde es Sinn machen, als Basis die besseren Theologen oder Amtsträger sein zu wollen. Die einen braucht’s nicht im Zeitalter des ausgehenden Neoapostolizismus und die neuapostolischen Amtsträger sind allein von Amts wegen per se immer besser (nicht zum Scheitern verurteilt).

Eine echte Alternative – und die wird meines Erachtens gewaltig unterschätzt -, ist die Organisation der Basis in christlichen Foren, auch in Glaubenskultur. Sogar da ist die Hemmschwelle mitunter noch zu hoch: "Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut". Der Weg von jemand der an den (vorauseilenden) Gehorsam glaubt, hin zu einem Gotteskind, das seinem eigenverantwortlichen Glauben gehorsam ist, ist nakintern nämlich nicht mit der Schaffung einer Basisorganisation neben der trefflich organisierten Basis der G8-Kirchenstaaten getan.

Solange die Mittel der Zweck der Kirchengeberseite darstellen und dies den NaktivistInnen nicht bewusst wird, stellt sich die Frage einer Basisorganisation wirklich nicht. Und ich befürchte, die G8-Kirchenpräsidierenden Priester und Leviten trauen wirklich keinem auf einem Glaubensweg ohne neue apostolische Gebötlein aus den Herzen von Aposteln.

Momentan würde ich den Versuch die G8-Gebietskirchenpräsidenten mit Basisorganisationen beeinflussen zu wollen (die NaKi ist für eine Basisorganisation ohnehin nicht zugänglich) mit dem Bemühen vergleichen wollen, die Anzeige eines Kreiselkompasses durch eine Richtungsänderung ändern zu wollen. Das wäre momentan noch vertane Liebesmüh.

Einen lieben Gruß ins Ruhrgebiet, wo sich auch immer mehr trauen und schon getraut haben - shalom



Mein lieber shalom,

es gelingt Ihnen immer wieder, Ihre total christlich-verschmutzten Finger in die so leicht dahin blutenden diversen ekklesialen Dekubita, die sich unsere Kirche allerdings fast ausnahmslos selbst zugefügt hat, zu legen und leicht saddistisch darin herumzupuhlen.

Die Frage ist, ob der brennende Schmerz, der üblicherweise dabei zwangsläufig auftreten muß, im Denkzentrum unserer Kirche überhaupt noch registriert wird; eine unabdingbare Voraussetzung für diverse notwendige Gesundungshandlungen.

Wir wissen aber, dass in unserem Zeitalter auch Schwer- und Todkranke in Ihrem Siechtum unverhältnismäßig länger überleben können als früher. Und das, dank des medizinischen Fortschritts auch in durchaus annehmbarer Lebensqualität.

Es erscheint im Moment mehr als zweifellhaft, ob der "Patient" den biblischen Samariter als Pfleger und Sorger, oder den christlichen Jesus als den großen Arzt überhaupt an sich heranläßt ...

... die Medikation "spiritus sanctus" scheint er jedenfalls seit längerem standhaft zu verweigern ...


Es grüßt Sie herzlich, Ihr neuapostolischer
Protestant
Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst Euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!

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Re: Patient ...

Beitragvon Renders » 07.06.2007, 15:43

Protestant hat geschrieben:... die Medikation "spiritus sanctus" scheint er jedenfalls seit längerem standhaft zu verweigern ...


So isses, seit längerem!
Die zunehmende Hierarchiehöhe scheint sich nicht nur auf den Sauerstoffgehalt auszuwirken ... 8)
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Beitragvon tergram » 07.06.2007, 16:23

Lieber Protestant,

dass ein Dekubitus vom "regungslos auf einer Stelle herumliegen" kommt, ist dir bekannt, hm...?

Welch treffliche Analyse des geistlichen Zustands einer Kirche! :wink:
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Totschlag ...

Beitragvon Protestant » 08.06.2007, 08:47

tergram hat geschrieben:Lieber Protestant,

dass ein Dekubitus vom "regungslos auf einer Stelle herumliegen" kommt, ist dir bekannt, hm...?




Liebe tergram,

wenn es ja nur "willentliches Herumliegen" wäre ...

Man wird aber den Eindruck nicht los, dass der Patient von bestimmten Amtspersonen, gegen jegliche ärztliche Vernunft, trotz seiner diversen offenen Stellen, fest und unverrückbar fixiert wird.

Die, mit den etwas stärker ausgeprägten Kauleisten darunter, würden am liebsten symbolträchtig dabei die Kreuzigungsnägel unseres Herrn zur Fixierung verwenden ... um es dann in einem entsprechenden "Activity-Museum" szenisch darzustellen ... :roll:

Aber auch nur mit den harmlosen Gurten alleine, ist und bleibt es letztendlich Totschlag in einem besonders schweren Fall.


Liebe Grüße an Dich, vom
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Beitragvon philippus » 08.06.2007, 09:38

Kann es sein, dass der Patient überdies etwas "wundgelegen" ist?
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Beitragvon Renders » 08.06.2007, 10:29

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Die hier und da im Prozess der Aufweichung und Auflösung befindlichen Befestigungen wurden in letzter Zeit nach und nach ausgetauscht. Der dadurch kurzfristig entstandene Eindruck einer gewissen unkontrollierten Bewegungsmöglichkeit ist zu entschuldigen, dies war nicht beabsichtigt, sondern technisch nicht vermeidbar.
Zur allgemeinen Information ist festzuhalten, dass nun ein neuartiges Stretchmaterial zur Anwendung kommt ...

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Beitragvon tosamasi » 08.06.2007, 10:49

philippus hat geschrieben:Kann es sein, dass der Patient überdies etwas "wundgelegen" ist?


Schlimmer, es wurde bereits ein Dekubitus diagnostiziert :cry:
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden
(Hermann Hesse)
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Beitragvon Rudi_64 » 09.06.2007, 10:19

@ shalom

Erlösen, hier oder sonstwo, kann doch nur Gott allein! Aber ich bin mir ziemlich sicher: genau das wissen Stap, BAP & Co. schon längst. Sie hoffen nur, daß wir`s nicht wissen, daß sie`s wissen, klaro? :motz:

Gruß von Rudi

und bleibt schön christlich im Umgang miteinander.
Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.
(Aristoteles)
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