VAG und NAK treffen sich wieder

u.a. Diskussion der Idee eine Basisorganisation in der NAK

Erwartet ihr realistische Fortschritte?

Ja
13
42%
Nein
14
45%
Es wird nur ein gegenseitiges Kennenlernen sein
4
13%
 
Abstimmungen insgesamt : 31

Beitragvon tergram » 12.05.2006, 07:00

Ach ja Zwischenruf, so ist das mit den säumigen Schafen: Die Aktualität leidet doch etwas. :lol:

Aber wenn schon, dann bitte auch im vollgültigen, neoapostolischen Sprachgebrauch, los geht´s:

Unser herzlich geliebter und hochverehrter Stammapostel in Ruhe.

So, hammer´s jetzt? :wink:
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Beitragvon Zwischenruf » 12.05.2006, 07:03

Ja, meine Teuerste, jetzt haben wir's richtig. Jetzt können wir uns beruhigt auf's Wochenende einstimmen.

:D :D

Lieben Gruß an dich, Z.
Auch und gerade in dem , was uns aufgrund unserer tiefsten Glaubensüberzeugung voneinander unterscheidet, müssen wir uns gegenseitig respektieren und lieben. (Papst Benedikt XVI.)
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Beitragvon agape » 12.05.2006, 07:27

"Unser herzlich geliebter und hochverehrter Stammapostel in Ruhe."

So, tergram, dann musste jetzt auch den ganzen Satz zitieren: ;)


Unser herzlich geliebter und hochverehrter Stammapostel in Ruhe, sagte: "Das Dümmste, was man machen kann, wenn man apostolisch ist,...

Ich wusste das wohl noch, was in Blankenburg gesagt wurde.
Zur Maximalentschuldigung zu dieser Feststellung würde ich sagen, dass "unser herzlich geliebter und hochverehrter Stammapostel in Ruhe", aus echtem, tiefen Bedürfnis und Anwandlung von Sentimentalität in den Raum sprach, dass er wohl die Apostolischen der AG gerne wieder in der NAK hätte und er andererseits unter dem Canada-Eindruck stand, dass da der/die Bezirksapostel aufbegehrte(n), für den Fall, dass es zu einer Grundsatzabstimmung in der Heilsfrage käme.
Das wurde hier in gk aufgegriffen, was davon wahr ist, kann ich nicht beurteilen.
Nur wenn der Stammapostel befürchten musste, dass BA ihr eigenes Süppchen kochen, dann führt das auch zu erheblichem Unbehagen.

Ich denke, das war der Grund, weshalb Fehr die Geschwister auf den Stammapostel ausrichten wollte, nur muss man das nicht unbedingt da anbringen, wo die Gefahr nicht lauert.
Trotzdem, StAp Fehr hat viel im Guten versucht.
Das darf man nie vergessen.
Die träge Masse der NAK hat er als StAp genauso *übernommen*, wie sie jetzt StAp Leber auch übernehmen musste, als er zu diesem Amtsauftrag "Ja" gesagt hat.
Ist eben alles nicht so easy.

Liebe Grüße,
agape

PS:
Trotzdem, die Gespräche zwischen AG und NAK werden weiter gehen... :D
"2020 wird die NAK eine kleine fundamentalistische Bewegung sein."

Gerrit Sepers, Mai 2007
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Beitragvon niltir » 12.05.2006, 08:13

Hallo Dieter,

habe mit "nein" gestimmt; auch unter der Voraussetzung, dass Du mit Fortschritte das nächste Treffen, Ende Mai, meintest. Alles was zeitlich darüber hinausgeht, entzieht sich meiner Einschätzung bezüglich der zukünftigen Situation. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass die NAK jemals "Zugeständnisse" tätigen kann. Das Eingeständnis von Fehlern brächte die Exklusivität zu sehr ins Wanken. Der Exklusivanspruch ist das einzige Kriterium, das eine NAK rechtfertigt ..

Liebe Grüße
Roland
Am Ende schuf Gott aus Liebe einen neuen Anfang ..
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Beitragvon Mona Lisa » 12.05.2006, 08:25

Hallo Roland,

ich sehe es nicht ganz so pessimistisch. Aber auch nicht wirklich optimistisch. Daher bin ich einer derjenigen, die für die dritte Möglichkeit gestimmt haben. Mehr erhoffe ich mir nicht. Erwarten allerdings schon.
Aber Hoffnung und Anspruch sind nicht immer deckungsgleich.
Dieter
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Realistische Fortschritte

Beitragvon Ludger » 12.05.2006, 13:43

Hallo,

ich habe mit "ja" gestimmt und beziehe mich dabei, obwohl inzwischen auf "konkrete Fortschritte" umgedeutet wurde, auf die "realistischen" Fortschritte.

Was wäre denn realistisch? Bzw. welche Erwartungen wären nicht realistisch?

Nicht realistisch wäre:
- Ein Zusammenschluss von AG und NAK in absehbarer Zeit
- Eine vollumfängliche Anerkennung der AG-Apostel durch die NAK (da die AG inzwischen ein ganz anderes Verständnis vom Apostelamt hat, da macht sie es der NAK geradezu leicht, bei einer Nichtanerkennung zu bleiben).
- Eine Verständigung über gegenseitige Empfehlungen an konservative bzw. reformorientierte Mitglieder, sich der jeweils anderen Gemeinschaft anzuschließen

Für realistisch halte ich allerdings:

- Zusammenarbeit bei einer ehrlichen Geschichtsaufarbeitung
- Eingeständnis des um 1955 geschehenen NAK-Unrechts (soweit sich das als solches sicher herausgestellt hat)
- Abbau evtl. noch vorhandener Berührungsängste
- örtliche Zusammenarbeit, wo sie sinnvoll und beiderseitig akzeptabel umsetzbar ist
- Austausch über den Umfang von Reformen, Erklärung der jeweiligen Entwicklungen und Veränderungen
- Austausch über die Entwicklungen in den Gemeinden, über Strategien, Auffassungen und Reaktionen der Geschwister

Insbesondere bei den letzten beiden Punkten könnte ich mir vorstellen, dass man schnell auf Augenhöhe kommen kann... Mitunter ähneln sich Probleme ja...

So, das sind meine Gedanken dazu,

Ludger grüßt in die Runde.
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Beitragvon 42 » 21.05.2006, 13:00

Der neue Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen will sich in den nächsten Tagen mit dem Stammapostel über die Notwendigkeit einer Entschuldigung gegenüber der Apostolischen Gemeinschaft beraten. Michael Koch am 30.06.2005 http://www.glaubenskultur.de/artikel-584.html


Seit den Worten Lebers und Brinkmanns und der "in den naechsten Tagen", d.h. bis heute, darauf folgenden Funkstille bin ich recht skeptisch.

Siehe dazu klick!
MherzlG, 42
(Nein, mein Name ist nicht "NoAvatar")

HABE EHRFURCHT VOR DEM ALTEN UND MUT DAS NEUE FRISCH ZU WAGEN
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(Grossherzog Ernst Ludwig, Darmstadt)
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Beitragvon Dietemann » 21.05.2006, 15:34

30.06.2005 - 21.05.2006
Wie glaubwürdig sind Worte von Leber und Brinkmann überhaupt?
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Beitragvon Mona Lisa » 22.05.2006, 09:01

Nicht aufregen. Vor Gott sind 1000 Jahre wie 1 Tag. Und ihr wundert euch schon bei einem knappen Jahr. Ich bitte doch um mehr Geduld...

Vielleicht wirds ja was bei dem Treffen mit der VAG am 30. Mai 2006. Dann wäre gerade 1 Jahr nach Michls Meldung vorübergegangen. Also immer mit der Ruhe ;)

Dieter
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Beitragvon tergram » 22.05.2006, 09:07

Mona Lisa hat geschrieben: Vor Gott sind 1000 Jahre wie 1 Tag.

"Vor Gott", Dieter. Nicht vor dem Forum. :mrgreen:

Es wäre nicht schlimm, hätte man nicht aus gemachter Erfahrung den Verdacht, dass mit solchen Halb-Aussagen wieder einmal nur der aufmüpfige Teil des Volkes ruhiggestellt werden sollte... :roll:

In diesem Zusammenhang ist Ungeduld eine wertvolle Tugend und vielleicht sogar treibende Kraft.
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Beitragvon Mona Lisa » 22.05.2006, 09:21

tergram, ich geb Dir recht. Vor dem Forum nicht. Aber wie sieht es die KL?

Ich erinnere mich an den Brief von BAP i.R. Saur vom 02.04.06: "Gleichzeitig bitte ich euch darum, euren neuen Bezirksapostel so aufzunehmen, als käme der Herr persönlich zu euch ..." Und dann gelten wohl wieder andere Zeitrechnungen :roll:

Aber hoffen wir, dass auch hier das Forum eine treibenden Kraft darstellen kann.
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Beitragvon Bert » 29.10.2006, 22:23

In der Schweiz geht es weiter. Apostel Baltisberger (auf der Homepage der NAK-CH tatsächlich als Apostel bezeichnet!!!) von der VAC und Bezirksapostel Studer von der NAK trafen sich im Gespräch in 'sehr angenehmer Athmosphäre'. Siehe hier:


http://www.nak.ch/index.php?id=81&L=0&berID=105
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