Gottes Sehnsucht nach dem Tod ..

u.a. Diskussion der Idee eine Basisorganisation in der NAK

Kennt Gott den Tod?

Ja.
14
78%
Nein.
1
6%
Keine Ahnung.
3
17%
 
Abstimmungen insgesamt : 18

Gottes Sehnsucht nach dem Tod ..

Beitragvon niltir » 20.01.2006, 21:05

Nur mal so, weil mir danach ist ..

Bin mal echt gespannt .. :D :wink:
Am Ende schuf Gott aus Liebe einen neuen Anfang ..
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Beitragvon niltir » 20.01.2006, 22:13

Lieber Ulrich,

lass Dir Deine Zeit! :wink:

@ all

Als Jesus sprach: "Mein Gott! Mein Gott! Warum hast Du mich verlassen?" --

Sorry .. aber an dieser Stelle des Evangeliums muss ich immer wieder weinen .. --**--

Spricht Jesus wiederholt: "Mein Gott!" -- und nicht:
"Mein Vater!", wie vermutet werden dürfte ..

Was sagt uns das?

Nun, die Schriften berichten von Gott. Als Schöpfer, Macht, Allherrschend und ... menschlich ..

Jesus lebt den Willen des "Vaters". Auch: Schöpfer, Macht, Allherrschend und .. göttlich!

Die Ursache dafür kann nur in Einem begründet sein:

... :wink:
Am Ende schuf Gott aus Liebe einen neuen Anfang ..
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Beitragvon Haexli79 » 20.01.2006, 23:20

Lieber Nitri,

Sorry, ich kapier die Frage nicht so ganz ... :oops:

Gottes Sehnsucht nach dem Tod ..
Kennt Gott den Tod?


Wie ist das gemeint? Im Sinne von: Gott will sterben, Gott kann sterben, Gott weiss was es heisst Tod zu sein?

Spricht Jesus wiederholt: "Mein Gott!" -- und nicht:
"Mein Vater!", wie vermutet werden dürfte ..


Der Vater ist eine Vertraute, immer begleitende Figur ... und zum ersten mal hat er sich von ihm verlassen gefühlt.
Wenn ich "Zoff" mit dem himmlischen Vater habe, nenne ich ihn auch nicht Vater ... :shock:
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Beitragvon niltir » 21.01.2006, 00:07

Lieber Haexli79,

(und .. ganz besondere Grüße an: Siggi999!) --

ein Versuch. Ein Versuch in Worten. Wärest Du Siggi, würde ich einen Versuch in Taten vorschlagen ..

Nun denn .. die Frage lautet: Will Gott sterben?

Dieser Thread ist ausserordentlich philosophischer Natur .. zugegeben .. aber: "Wenn ich an Gott glaube, muss er dann nicht auch an mich glauben können?" -*-.

Und weiter: "Wenn ich sterbe, muss nicht auch der Gott, der mich sterben lässt, mitsterben?" -*-

Warum? Oder besser: Warum nicht?

Noch ein Versuch: "Wenn ich leben würde, so wie ich lebe, wäre dann alles, was ich nicht lebe, nicht lebenswert?" -*-

Noch ein Versuch: "Ich bin bei Euch, alle Tage. Bis an der Welten Ende." -*- Welten. Ende. Mein Ende? Jeder Mensch wäre eine Welt? Oder doch besser: Gottes Welt ist eine Welt der Welten? -*-

Und noch ein ganz einfacher Versuch: "Ich will, dass die bei mir sind, die ich liebe!" .. Nun? Die Antwort? -*-

Liebe und -- besinnliche Grüße
niltir

p.s. Sei getrost! Jesu Opfer ist für alle Menschen gültig. Ganz egal, ob Du ihn kennst oder nicht .. allein Dein Glaube hilft Dir!

Liebe Grüße zur Nacht
niltir
Am Ende schuf Gott aus Liebe einen neuen Anfang ..
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Beitragvon Haexli79 » 21.01.2006, 09:38

Lieber Nitri,

Herzlichen Dank, ich glaub, ich hab kappiert ;-)

"Wenn ich an Gott glaube, muss er dann nicht auch an mich glauben können?" -*-.

Natürlich! Hat jemals jemand etwas anderes behauptet? ;-)
Glaube ist natürlich hier nicht so zu verstehen, wie wir Menschen es verstehen, und tun. Bei Gott ist es eher wissende Liebe.
Philosophisch betrachtet kann man aber das glauben durchaus stehen lassen.

"Wenn ich sterbe, muss nicht auch der Gott, der mich sterben lässt, mitsterben?" -*-

Redest Du von den lebenden Toten, oder von den Tod lebenden?

Liebe Grüsse,
Haexli79

Übrigens ich bin ein sie, nicht ein er ;-)
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Beitragvon autor » 21.01.2006, 09:49

Wer kennt den Tod?
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Beitragvon Cemper » 21.01.2006, 09:50

Die Toten.
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Beitragvon autor » 21.01.2006, 09:55

na also
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Beitragvon Haexli79 » 21.01.2006, 14:00

... und die, die nicht leben.
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Beitragvon Christiane » 23.01.2006, 12:11

Die eigentliche Frage ist doch hier, was der Tod für den einzelnen bedeutet. Diese Frage ist sogar sehr unchristlich! Nichtchristen benennen das aufhören der menschlichen Existenz den "Tod". Machen wir Christen das auch? Sollten wir das ebenfalls meinen? Bei Gott gibt es keinen Tod. Es gibt zwar das aufhören der menschlichen Existenz, aber dann? Habt ihr noch nichts von der Offenbarung gehört? Die NAK selbst hat doch die Begriffe "Wartebereich" und ähnliche geprägt?!! :roll: Ich selbst bin vor ein paar Jahren zum evangelischen Glauben konvertiert und hatte ähnliche Fragen, die mir niemend beantwortet hat. Inzwischen habe ich gelernt meine Antworten selbst im Evangelium zu suchen, was ich euch allen empfehle! Ich bin nicht der Meinung, dass man ein "Gottesverständnis" mit unseren wenigen Worten erklären kann. Übrigens nochmal zu NILTIR: "Mein Gott! Mein Gott! Warum hast du mich verlassen!" ist eine schöne, wenn auch falsche Erfindung bzw. Missdeutung des griechischen Urtextes. Tut mir leid, dich zu desillusionieren. Im Urtext steht Vater und nichts anderes. Da gibt es nichts dran zu deuteln. Ich empfehle dir die Elberfelder Wortübersetzng mit griechischem Anhang!
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Beitragvon Haexli79 » 23.01.2006, 18:09

Liebe Christiane,

Diese Frage ist sogar sehr unchristlich!

Was ist den Ihrer Meinung nach christlich?
Ab wann ist ein Christ ein Christ?
... etwa ab dem Zeitpunkt, da er getauft ist? ;-)

Bei Gott gibt es keinen Tod

Bei Gott nicht, stimmt. Aber bei den Menschen.

Liebe Grüsse,
Haexli79
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Beitragvon Christiane » 24.01.2006, 14:32

Hallo Haexli79!
Du hast es richtig erfasst, dass es nur bei den Menschen den Tod gibt, aber du musst das noch differenzieren! Wenn einer, der von sich behauptet er sei Christ, meint, er glaubt an den Tod, dann widerspricht er ich selbst. Ergo: Nur bei unchristlichen Menschen kann es die Angst vor dem Tod und überhaupt ihn als solchen geben.
Das Christsein fängt bei mir nicht unbedingt bei der Taufe an!!! Jesus und seine Botschaft erfüllt einen Christen mit Leben. Jesus bzw. Gott erwählt dich und nicht irgendein Mensch, der denkt und nicht einmal weiß, ob er das überhaupt spenden kann. Also ich habe noch keine Beglaubigungen von Gott gesehen, die er einem "Amtsträger" oder anderen sogenannten Heiligengeistspendern ausgestellt hat! Ich bin nicht davon überzeugt, dass ein Mensch einem anderen Menschen zum Christen erklären kann und wenn das jemand sagt, dann finde ich das ziemlich vermessen!Nur Christus kann dich erwählen und nur er kann dir die GNADE des Glaubens schenken. "Christus lebt und mit ihm auch ich!"
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Beitragvon Haexli79 » 24.01.2006, 16:11

Liebe Christiane,

.. aber du musst das noch differenzieren!

Nee, sorry, aber müssen tu ich gar nix ;-)

Wenn einer, der von sich behauptet er sei Christ, meint, er glaubt an den Tod, dann widerspricht er ich selbst. Ergo: Nur bei unchristlichen Menschen kann es die Angst vor dem Tod und überhaupt ihn als solchen geben.

....

Hat Jesus je einmal jemanden dazu gezwungen etwas zu glauben?

Könntest Du mal beschreiben, was genau Du unter Tod verstehst? Ich denke hier gibt es Missverständnisse in der Auffassung.

Liebe Grüsse,
Haexli79
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Beitragvon a cappella » 24.01.2006, 17:17

Lieber niltir,

ich weiß ja, dass es Dir gefällt, zu philosophieren. :wink:

Ich antworte Dir deshalb philosophisch-provozierend. :lol:

Wenn ich die landläufige Bedeutung des Begriffs "Tod" zu Grunde lege - man könnte mit einem alten christlichen Kinderlied sagen: "trennt auch Leib und Seele sich" - dann kennt Gott den Tod nicht, da er keinen Leib hat bzw. kennt.
Allenfalls so, wie ich Johann Sebastian Bach kenne. :mrgreen:

Ich harre - lieb grüßend - der Reaktionen und melde mich wieder.
a cappella
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