Sonntagsgrüße

u.a. Diskussion der Idee eine Basisorganisation in der NAK

Beitragvon Segler » 05.02.2005, 18:45

kling! zum Wohl!
:D
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Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
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Nautisches

Beitragvon Bedenkentraeger » 06.02.2005, 10:36

"Segler" hier ein paar Zeilen zuvor:

War Richtung Kirchenboot ganz optimistisch gemeint:
Erst gesunken ist zu spät. Was aufgelaufen ist, kann flott gemacht werden. Was am falschen Pol ist, kann immer noch wenden. Schätze, wir sind auf dem Trockendock und der Reeder glaubt noch an den Kahn.


Lieber "Segler",

es wäre gut, wäre unser Kirchenschifflein auf dem Trockendock und würde dort mal gründlich untersucht und überholt werden, aber ich sehe unser Kirchenschifflein mitten auf der rauhen See und in Richtung eines Sturmes segeln, am Horizont sieht man schon die dunklen, schweren Wolken und die Mannschaft ist wie der Offiziersstab nicht ganz eins und einige der Männer/Frauen laufen schon zu den Rettungsbooten, bereit, das Schifflein zu verlassen.

Mit andern Worten, lieber Freund: Es stehen uns allen noch ein paar sehr harte Zeiten bevor - das mit Apostel Sepers war nur so etwas wie eine Ankündigung davon. Es wird nicht einfacher für diejenigen, die wirkliche Veränderungen herbeiführen wollen, die das Schifflein zu der Flotte der andern Schiffe (mit dem einen Ziel) führen und weitere Irrfahrten vermeiden wollen. Etwas beruhigend finde ich hierbei zumindest die Tatsache, die Apostel Sepers im NAKtuell-Interview auch festgestellt hat, nämlich daß sich viele, sehr viele Schritte, die die KL schon gegangen ist, einfach nicht mehr zurücknehmen lassen. Und genau dort sollten wir anknüpfen, von dort aus sollten wir weitergehen, weiter vorstoßen, behutsam, bedacht, aber ernsthaft und hartnäckig. Auch wenn sich noch nicht gleich der Kurs ändern läßt, wir das Steuer nicht rumreißen können, so können wir doch z. B. den Ausguck besetzen und navigieren und damit alleine schon etwas dafür sorgen, daß die am Steuer nicht auf zu große Abwege kommen.

Dies sind so kurz meine paar Gedanken zu Deinen obigen Zeilen. Und nun noch zur "Sache" hier ...;)

Einen herzlichen Sonntagsgruß an Dich und der am Freitag Abwesenden! :)
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Beitragvon agape » 06.02.2005, 11:41

Als mich in der UF dieses schöne Logo vom ÖRK so anstrahlte,

Bild

und ich dann auch noch zufällig das Wort aus 1.Korinther 3,11 hörte, war ich sehr gerührt.

Diesmal steht sogar ein Satz mehr in der UF, als im Internetartikel.
Nämlich das Bischof Nydegger aus Thun mit Apostel Bernhard Meier aus der Schweiz bereits offizieller Gesandter mit Gaststatus der NAK in der Arbeitsgemeinschaft der Kirchen im Kanton Bern (AKB) ist.

Mehr später,

liebe Sonntags-Grüße an Alle
agape :)
"2020 wird die NAK eine kleine fundamentalistische Bewegung sein."

Gerrit Sepers, Mai 2007
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Beitragvon Bedenkentraeger » 06.02.2005, 12:10

"agape" hier zuvor:

... und ich dann auch noch zufällig das Wort aus 1.Korinther 3,11 hörte, war ich sehr gerührt.


Und nicht zu vergessen, liebe "agape": Mt 18,20 ! :)

Bis später! Und einen lieben Sonntags-Gruß an Dich zurück! :)
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Beitragvon Segler » 06.02.2005, 19:43

Bedenkentraeger hat geschrieben:[...] ich sehe unser Kirchenschifflein mitten auf der rauhen See und in Richtung eines Sturmes segeln, am Horizont sieht man schon die dunklen, schweren Wolken und die Mannschaft ist wie der Offiziersstab nicht ganz eins
und einige der Männer/Frauen laufen schon zu den Rettungsbooten, bereit, das Schifflein zu verlassen. [...]


Düsteres Gemälde...

Die Zuspitzung ist allerdings in der Tat zu erkennen - ein zwangsläufiges Resultat der vor Jahren begonnenen und dann ins Stocken geratenen Öffnung.

[...] Mit andern Worten, lieber Freund: Es stehen uns allen noch ein paar sehr harte Zeiten bevor - das mit Apostel Sepers war nur so etwas wie eine Ankündigung davon. [...]


Ich denke, der Prozess des Abbröckelns hat schon im Verborgenen begonnen, lange bevor Sepers gegangen ist, der mit seiner Entscheidung den Beginn einer - notwendigen - Krise markiert hat und sicher auch als Katalysator gewirkt hat.

Dabei sehe ich das zentrale Dilemma nicht einmal im überaus langsamen Modifizieren bisheriger Positionen, sondern im jahrelangen Schweigen. Das unbeantwortete "Quo vadis, NAK?" war lähmend.

Von daher bin ich absolut erfreut, dass die PG Ökumene ein Lebenszeichen von sich gegeben hat. Nicht zu fassen, sie existiert noch! ;-)

Und das Signal lässt aufatmen:

    - Die verschmähte "exklusive Endzeitkirche" :oops:, wer sagt denn das? :-D - kommt aus dem Schmollwinkel, und bekennt sich dazu, dass es *ihre* Lehraussagen sind, die ein Hindernis für die Mitgliedschaft im ACK und ÖRK darstellen.

    - Das Pferd wird jetzt von vorne aufgezäumt, d.h. zuerst Kontakte "auf allen Ebenen", und evt. später ein Aufnahmeantrag.

    - Es herrscht die Einsicht, dass der Prozess des Aufeinanderzugehens langfristig angelegt sein muss.


Meine Erwartung: Wir werden alle Skorbut kriegen, aber irgendwann ist Land in Sicht.


Einen schönen Sonntagsausklang und einen guten Start in die neue Woche.


Segler

(läuft ab jetzt von Zeit zu Zeit den thread "Ökumene" an.)
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Beitragvon Anne » 06.02.2005, 20:25

Segler hat geschrieben:Meine Erwartung: Wir werden alle Skorbut kriegen, aber irgendwann ist Land in Sicht.


ABER NICHT BEI DIESER NAHRUNG:

Bild

Anne :D :lol:
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Beitragvon Segler » 06.02.2005, 20:35

ssssschllürrfff :)
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Beitragvon panta_rhei » 07.02.2005, 15:11

Bedenkentraeger hat folgendes geschrieben:
[...] ich sehe unser Kirchenschifflein mitten auf der rauhen See und in Richtung eines Sturmes segeln, am Horizont sieht man schon die dunklen, schweren Wolken und die Mannschaft ist wie der Offiziersstab nicht ganz eins
und einige der Männer/Frauen laufen schon zu den Rettungsbooten, bereit, das Schifflein zu verlassen. [...]


Segler hat folgendes geschrieben :
Von daher bin ich absolut erfreut, dass die PG Ökumene ein Lebenszeichen von sich gegeben hat. Nicht zu fassen, sie existiert noch!


Aus
Wenn Gestern morgen Heute wär
...Im Treibsand kann man leicht versinken
Und außer Frage, unerwähnt
dass Tage, die man einst ersehnt`
dem Traum oft hinterher bald hinken.

Doch heißt es, wenn ein Traum verloren
dass schon im Keim er totgeboren?
Bedeutet, wenn die Flügel lahm
dass ohne sie zur Welt man kam?

Ein Flügel so viel mehr oft trüge,
wenn tröge nicht so oft in Lüge
der Schein, bis dann vermessen träge
in Fesseln längst vergessen läge,
was für Momente fähig schien
den Gittern ewig zu entfliehn.

Hoffnungsvolle Grüße
panta rhei
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