Blick zu den Nachbarn

u.a. Diskussion der Idee eine Basisorganisation in der NAK

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Beitragvon nelle » 30.07.2004, 06:39

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Beitragvon agape » 30.07.2004, 06:51

Hallo nelle :),<br><br>vorhin wußte ich auch nicht genau, wohin ich meinen Blick zu den katholischen Nachbarn unterbringen sollte und dachte auch an "Die Offene Kirche".<br>Vielleicht kann Michl Koch unterhalb des Threads einen weiteren Raum anbieten für "Glauben in anderen Konfessionen".<br>agape<br><br>PS<br>Was denkst Du bei dem KStA-Artikel?
"2020 wird die NAK eine kleine fundamentalistische Bewegung sein."

Gerrit Sepers, Mai 2007
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Beitragvon nelle » 30.07.2004, 09:04

Hallo Agape,<br><br>wie schon in der Einleitung angedeutet, war ich angenehm berührt. Ich will jetzt nicht die Inhalte einzeln zerpflücken.<br>Ich habe Offenheit verspürt, Wertschätzung von anderen Sehensweisen, Fähigkeit zur Kritik und besonders Klasse fand ich die Definition des Amts:<br><br>"Eine völlig unangemessene Überhöhung des geistlichen Amts zum Beispiel. Ein Amtsträger wird nach lutherischem Verständnis nicht durch Weihe zu etwas Besonderem. Er oder sie ist ein ganz normaler Christ, berufen zu einer besonderen Aufgabe."<br><br>Und ich habe davon geträumt, ähnliche Äusserungen mal von einem meiner Vorangänger zu lesen...<br><br>Viele Grüße<br>Nelle
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Beitragvon agape » 30.07.2004, 09:19

Liebe(r) Nelle :),<br><br>.."katholisierende Tendenzen" mögen wir wohl alle nicht so richtig. ;)<br>Dafür müssen wir uns dann den "Protestantismus" ebenfalls als Schimpfwort gefallen lassen ;) :D<br><br>agape
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Beitragvon HAJBOHN2 » 30.07.2004, 09:23

Hallo Nelle,<br><br>danke für deinen letzten Satz. Ich könnte ihn so oft und so gern gebrauchen.<br><br>Die von der Bischöfin geäusserten Probleme (kommen euch die nicht teilweise sehr bekannt vor) so anzugehen, wie sie es getan hat, dass wäre mal was besonderes.<br><br>Insbesondere die Passagen hinsichtlich der Gottesdienstbesuche der eigenen Kinder haben bei mir Nachhalt erzeugt. Ich habe zwar keine Kinder, weiss aber, dass dieses Problem in der NAK evident und hochaktuell ist. Es gehört zu Bigotterie, die ich allenthalben spüre, dass "der Mantel des Schweigens" oft in solchen Fällen "den Mantel der Nächstenliebe" ablöst. <br><br>Also herzlichen Dank für das Interview<br><br>Paule
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Beitragvon Minka » 26.07.2005, 05:44

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Beitragvon maiblume » 10.06.2006, 00:30

Publikationsdatum: 2006-06-07

Benedikt XVI. erklärt Tausenden von Gläubigen den Primat des Apostels Petrus

Generalaudienz auf dem Petersplatz

ROM, 7. Juni 2006 (ZENIT.org).- Während der Generalaudienz forderte Benedikt XVI. heute, Mittwoch, Tausende von Gläubigen dazu auf, für die Person des Papstes zu beten, damit dieser seinen Auftrag voller Wirksamkeit ausführen könne.

Worin dieser von Christus anvertraute Auftrag besteht, umschrieb der Heilige Vater mit folgenden Worten: "Petrus muss für alle Zeiten der Hüter der Gemeinschaft mit Christus sein; er muss zur Gemeinschaft mit Christus hinführen; er muss sich darum kümmern, dass das Netz nicht zerreißt, damit die universale Gemeinschaft fortdauern kann."

Benedikt XVI. erklärte, dass der Apostel Petrus im Apostelkollegium eine Vorrangstellung besitze, die in der Zeit Jesu Christi begonnen habe und bis heute andauere. "Für gewöhnlich änderte Jesus die Namen seiner Jünger nicht", erläuterte der Papst. "Abgesehen vom Ausdruck 'Donnersöhne', mit dem er sich in einem ganz konkreten Augenblick an die Söhne des Zebedäus wandte und den er später nicht mehr benutzte, gab Jesus den Jüngern nie einen neuen Namen. Bei Simon hingegen hat er es getan. Er wollte ihn 'Kephas' nennen." Und dieser Name sei übersetzt worden – auf Lateinisch zu "Petrus" –, weil es sich nicht nur um einen Namen, sondern vor allem um einen "Auftrag" gehandelt habe: um den Auftrag, Fundament der Kirche Jesu zu sein und die anderen Jünger im Glauben zu stärken.

Der Heilige Vater zeigte anhand zahlreicher Beispiele aus dem Neuen Testament, dass Petrus bereits zu Lebzeiten Jesu sowie nach dessen Auferstehung eine Vorrangstellung innehatte ("was die nachfolgende Reflexion mit dem Begriff 'Jurisdiktionsprimat' ausdrücken wird"), und er betonte zugleich, dass die Kirche immer die "Kirche Christi und nicht die Kirche des Petrus" sei.

Als grundlegende Aussage Jesu über den Primat des Apostels Petrus und dessen Nachfolger verwies Benedikt XVI. auf jene Stelle des Matthäusevangeliums, wo es heißt: "Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Fels werde ich meine Kirche bauen… Ich werde dir die Schlüssel der Himmelreiches geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein" (16,18-19).

Nach seiner Ansprache begrüßte der Bischof von Rom die Pilgergruppen aus der ganzen Welt. Den Gläubigen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz rief er zu: "Bleibt alle stets in lebendiger Einheit mit Petrus, und unterstützt den Papst, den Nachfolger Petri, mit eurem Gebet. Euch allen wünsche ich eine gesegnete Zeit hier in Rom!"


gesehen bei: http://www.zenit.org/german/
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Beitragvon agape » 10.06.2006, 05:35

Liebe Maiblume,

zenit lese ich auch immer. Die Verlautbarungen des Papstes und die Kommentare sind sehr interessant. ;)

Man sieht am konkreten Beispiel Deines Zitates, dass
der Papst und die rkk sehr eng an der geistlichen Person gemessen werden soll und die apostolische Sukzession immer wieder gerne in Vordergrund gerückt wird.
:arrow: http://de.wikipedia.org/wiki/Apostolische_Sukzession

Ob man damit die "Geistkirche", die die rkk nun auch nicht per se ist, erklären kann, bleibt fraglich.

...er betonte zugleich, dass die Kirche immer die "Kirche Christi und nicht die Kirche des Petrus" sei

Ja.

Aber dann:

"Bleibt alle stets in lebendiger Einheit mit Petrus, und unterstützt den Papst, den Nachfolger Petri..."


Gruß agape
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Beitragvon maiblume » 10.06.2006, 11:24

Hallo agape,

aber genau diese sehr enge Messung an der geistlichen Person führt auch hier immer noch zu Hindernissen in der Ökumene z.B. mit den protestantischen Kirchen.

Viele Grüsse
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Beitragvon Matze » 10.06.2006, 11:59

Hallo Nelle, hallo Agape,

ganz wichtig ist hier festzustellen, dass die Protestanten gar KEIN AMT kennen. Das macht solche Äußerungen einfach.

Im übrigen wird dies der ewige Stolperstein sein und bleiben, am Amtsverständnis bzw an der Nicht-Existenz eines solchen im protestantischen Raumes wird Ökumene und Interkommunion IMMER scheitern.

Da das neuapostolische Amtsverständnis dem
katholischen , orthodoxen und insgesamt altkirchlichem Amtsverständnis nahekommt wird eine solche Äußerung durch einen "Vorangänger" nicht möglich sein, bzw. wäre sie schnell haeretisch.
Matze
 
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Beitragvon maiblume » 10.06.2006, 15:28

Das kann ich so nicht "bejahen"!!

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Beitragvon scholli » 19.06.2007, 10:30

Ist der Papst heilsnotwendig ?

"Der Petrus von heute heißt Benedikt XVI.Sein Verkündigungsdienst ist heilsnotwendig für Kirche und Welt"
Kardinal Meisner 3.Absatz

KLICK
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Beitragvon 42 » 19.06.2007, 11:06

Scholli, bitte den link kuerzen. Danke!

Nachtrag: Vielen Dank, die ganze Seite ist jetzt viel besser. :lol:
Zuletzt geändert von 42 am 19.06.2007, 14:14, insgesamt 1-mal geändert.
MherzlG, 42
(Nein, mein Name ist nicht "NoAvatar")

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Beitragvon scholli » 19.06.2007, 12:21

42 hat geschrieben:Scholli, bitte den link kuerzen. Danke!



Danke,hast recht :wink: Ich übe noch :roll:
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