Wer kommt alles in den Himmel...

u.a. Diskussion der Idee eine Basisorganisation in der NAK

Wer kommt alles in den Himmel...

Beitragvon old_wuerttemberger » 18.07.2003, 06:16

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Beitragvon old_wuerttemberger » 18.07.2003, 06:18

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Beitragvon user_533 » 18.07.2003, 06:42

:) Ihr Lieben :) ,<br><br>es ist ganz schwer mit diesem "Reiz-Thema" zu beginnen.<br>Warum ist es ein Reizthema?<br><br>Wenn man sich die Bibel ansieht, kommen an unterschiedlichen Stellen, die Verweise, dass es Auserwählte gibt.<br>Was ist mit denen? Was haben sie, was andere (nicht ?) haben?<br>Die Zahl 144.000, die biblisch als Ganzheitszahl gemeint ist, und nicht den Buchhalter-Gott ins Spiel bringen will, wirkt trotzdem ab- und ausgrenzend. <br>Wie ich bisher im Nachbar-Thread (Gaby) gelesen habe, ist es so schwer zu unterscheiden, auf was wir Christen eigentlich unsere Hoffnung setzen.<br><br>Ist es das "Jüngste Gericht" oder ist es die Aussicht an der "Hochzeitstafel" zu sitzen? Egal, ob als "Familienmitglied" oder als "Gast".<br><br>Oder kann es nur der große Clou sein, am Tag des Herrn dabei zu sein, wovon noch nicht einmal eindeutig klar ist, um welchen "Tag" es sich im göttlichen Erlösungsprozess überhaupt handelt.<br><br><br>Für mich stellt sich auch wie bei Peter und otto, die Frage, ob sich diese große Gemeinde der "Auserwählten" überhaupt aus einer konkreten Glaubensecke herausbildet.<br><br><br>Für mich wäre interessant zu überlegen, welche einzelnen Funktionen und Aufgaben die verschiedenen Gruppen, wie<br><br>Könige und Priester,<br><br>die sog. 144.000<br><br>haben.<br><br>Auserwählt, warum, wozu?<br><br><br>Ich stopp hier erst mal ;-)<br>das Thema ist wirklich sehr "überwältigend" ;-)<br><br>WaSu
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Beitragvon namenlos » 18.07.2003, 06:49

Ich halte es da mit dem Stap:<br><br>Die Erlösung ist eine souveräne Entscheidung Gottes. <br><br>Mehr können wir nicht sagen:<br><br>Ich halte es für möglich, dass vielleicht nur eine "Gruppe" erlöst wird. Vielleicht die NAKler, vielleicht die RKK, etc.<br><br>Ich halte es für möglich, dass die Christen Erlösung finden.<br><br>Und ich halte es für möglich, dass jeder zu Gott finden kann.<br><br>Was bedeutet Volk Gottes? Ich denke, dies kommt aus dem alten Bund: Das Volk Gottes, Israel. Und nun, wir Christen - Mensch, dumm gelaufen: Die wenigsten sind Israelis.....Aber er hat ja sein Volk erwählt......Aber da, hat Jesus nicht gesagt: Wie oft habe ich Euch versammeln wollen, aber ihr habt nicht gewollt. Selber Schuld, oder...Dann sind wir halt das Volk Gottes - zumal es einen ersten Bund gegeben hat - und dann den zweiten, den neuen - durch Taufe, Heiligen Geist und Sündenvergebung.....<br>Aber - vielleicht stimmt es ja: Vielleicht sind wir, wir Christen jetzt mal allgemein, das neue Volk Gottes. Steht das im Widerspruch zu: Es soll allen Menschen geholfen werden?<br>Nein! Wenn ich jetzt total hilfsbereit wäre - dann würde ich überall wo ich kann, helfen....aber am ehesten und liebsten bei meiner Familie, bei meinen Freunden. Vielleicht bedeutet es ja nur, dass allen Menschen diese "Staatsbürgerschaft" offen steht.<br><br>Ich glaube, dass Gott "die Liebe" ist. Aber ich denke auch, dass Gott gerecht und "konsequent" ist. Deswegen denke ich, dass man hier keine Narrenfreiheit hat. Aber wie groß die Gnade ist, wie viel Vergebung möglich ist, wie wichtig Taten im Vergleich zu empfangenen Segenshandlungen sind (wenn Taten wichtiger wären, wären die Segenshandlungen evtl. unnötig, wenn die Segenshandlungen wichtiger wären, dann wäre dies evtl. ein "Freifahrtschein"....), wie Gott "falsches" (was ist falsch?) Handeln bewertet, ob man da Geistern gedient hat - oder vielleicht krank war (vielleicht ein größenwahnsinniger Diktator? um ins Extreme zu gehen) und wo Grenzen sind, wie die gezogen werden: Kantenglatt oder fließend? <br><br>Ich glaube, dass ist das große Problem: Wir suchen Antworten und versprechen uns dadurch Sicherheit. <br>Aber wichtig ist doch, dass ich für mich Gott (oder was ich immer) entdecke, dass ich meinem Leben Sinn und Ausrichtung gebe. Dass ich gegenüber mir und den anderen Verantwortung beweise. Mir hier ganz bewusst vor den anderen!<br><br>Und der Rest ergibt sich.....Bei allen von Menschen erdachten "Erlösungsmodellen" gibt es Ungerechtigkeiten, "Probleme", etc. Wenn jeder erlöst werden kann, wieso sollten wir dann christen sein - und wenn nur Christen erlöst werden können dann können sich ander so toll in ihrem ganzen Leben verhalten - es würde nix bringen.....!?!<br><br>Gott wird die erlösen, die er erlösen will.<br><br>Gibt es den Weg - sicher, weil jeder nur auf einem Weg gehen kann - zumindest in einem Augenblick. Aber ob "DER WEG" eine betonierte festgefahrene Landstraße ist - oder vielleicht einfach ins geistige übertragen werden muss.......<br><br>Die Fragen sind interessant:<br>Aber beantworten können wir sie nicht.<br>Wir können glauben und hoffen.<br>Aber das ist keine definintive Antwort.<br><br>Grüße<br>namenlos
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Beitragvon user_466 » 18.07.2003, 09:18

Hallo,<br>also wenn ich die Frage so lese: <Wer kommt alles in den Himmel>, frage ich mich, was es hierauf für Antworten geben soll?? Alles kann doch nur rein hypothetisch sein. Da kann man zwar ewig und drei Tage drüber diskutieren und schreiben, doch ist es in meinen Augen ziemlich sinnlos. Denn wer in den Himmel kommt entscheidet doch allein der liebe Gott. Warum alles diskutieren, warum nicht einfach<br>GLAUBEN UND AUCH GLAUBEN WOLLEN :confused: <br>Gruß pu
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Beitragvon user_533 » 18.07.2003, 10:52

Liebe(r) namenlos,<br><br>ich finde es sehr interressant was Du schreibst.<br><br>Meine Intention, dieses Thema zu eröffnen war eigentlich die Vorstellung (und das hat wirklich nichts mit konkreten Wissen zu tun, denn ab wann weiß man schon etwas?), dass Gott einen großangelegten symbiotischen Erlösungsplan geschaffen hat.<br><br>Wenn ich mir den Begriff "erwählt" denke, kann ich das nicht ohne die weitere Überlegung, zu was er denn erwählt ist. Und das sind biblisch betrachtet meistens Aufgaben, mit einem großen der Gemeinschaft dienenden Nutzen.<br>Ich persönlich glaube nicht, dass wir sogar Angst haben müssen, sinngemäß an einem Kreuz zu hängen.<br>Vor dieser Erwählung wären wir wohl alle geflüchtet.<br>Klar, kann man fragen, warum Gott nicht ein anderes "Erlösungsmodell" entwickelt hat, als ausgerechnet seinen lieben Sohn am Kreuze sehen zu wollen.<br><br>Was ich eigentlich sagen will, ist, dass unsere Kirche (NAK) zwar im Moment den Rahmen für diejenigen,die am "Tag des Herrn" dabei sein werden, erweitert hat, dass sie (Kirche) aber im Wesentlichen immer noch als Voraussetzung an der Empfangnahme des Heiligen Geistes durch einen Apostel festhält.<br><br>Weil ich auch weiß (!), dass Gott so komplex ist und so vielseitig und vielschichtig ist, ist mir die "kleine Vision", wie sie wuerttemberger mit dem Mehrfamilienhaus gezeigt hat, sehr sympathisch. <br>Es geht hierbei nicht um Bereichologie ;) <br> <br>So wie ich die Erlösungsarbeit verstehe, muß es für jeden Menschen, für jeden Seelenzustand, für jede geistige Haltung ein passendes PENDANT geben.<br><br><br>(Auch ein Philosoph möchte entsprechend angesprochen werden<br> ;) Nur wer kann es mit solchem aufnehmen ?)<br>Und wer wäre nicht passender, als jemand, der aus ähnlichen Verhältnissen und Vorstellungen zu einem sprechen würde.<br><br><br>Der Tag des Herrn als Multiplikations-Ereignis für ALLE!<br><br>"Nebenan" schrieb jemand, dass wohl nicht derjenige per se dazuzählt, der sich dafür hält oder es "nur" erwartet.<br>Theoretisch könnten wir das Ereignis alle erwarten.<br><br>Für mich ist wichtig, dass das Reich Gottes anbricht und neue Lebensprinzipien entstehen. <br><br>Auch wenn ich persönlich denke, dass die sog. Erwählten nicht nur aus der NAK sind, so war es für Viele ein echtes Kriterium gerade diese christliche Kirche zu wählen, weil sie dieses verkündet hat.<br>Dass sie es verkündet hat, ist alledings konsequent, weil es zur christlichen Lehre gehört und weil früher viele christlichen Kirchen diese Inhalte nicht mehr gelehrt haben.<br><br>Es geht ja nicht ums Recht haben oder Recht behalten (Grammatik ? ;) ) aber es wäre schon schön, wenn alle die sich nach solch einem Ereignis sehnen, dabei wären und diejenigen die sich nicht getraut haben, soetwas überhaupt zu hoffen, dann auch zu ihrer Freude kommen.<br><br>Liebe Grüße,<br>WaSu
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Beitragvon old_wuerttemberger » 18.07.2003, 14:01

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Beitragvon user_466 » 18.07.2003, 14:49

Nun gut, dann kann ich aus meinem NAK-Glauben heraus, ja nur antworten:<br>Ich glaube, dass ich erwählt bin, denn das höre ich im GD. Ich glaube, dass nur die NAKler im Tausenjährigen Friedensreich mitregiern können und seit neuestem die Märtyrer, denn das höre ich auch immer im GD. Außerdem Glaube ich, dass ich durch einen lebendigen Apostel, durch Handauflegen versiegelt sein muss, denn dass höre ich auch im GD. Ich glaube, dass ich mich auf den Tag des Herrn vorbereiten muss und dass das im GD der NAK passiert. Ich glaube, dass ich zum GD gehen muss, da der Glaube aus der Predigt kommt. Ich weiß, dass ich auch glauben wollen muss, denn wenn ich nicht will, dann geht garnichts, der liebe Gott zwingt ja schließlich keinen.<br>Wenn ich jetzt Anfange, mit sollte Gott wirklich... tja dann, werde ich automatisch ein Zweifler und der empfängt garnichts!<br>Damit will ich auf keinen Fall sagen, das sämtliche Christen, die nicht neuapostolisch sind umsonst glauben, denn darüber entscheidet der liebe Gott. Vielleicht ist es ja auch nicht der einzige Weg?? Doch im GD, wo der liebe Gott spricht, wird es gesagt... <br>So, bin ich damit jetzt ein fundamentalistischer Betonklotz? Oder überheblich? <br> :confused: Gruß pu
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Beitragvon old_wuerttemberger » 18.07.2003, 15:00

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Beitragvon peter » 18.07.2003, 15:25

Lieber Pumuckl,<br><br>Dein letzter Eintrag hat mich tief bewegt. Klare Glaubensaussagen. Klare Erklärung, warum der GD so wichtig ist. GOTT BEGEGNET UNS. Es ist ein Geschenk, welches Gott uns anbietet. Schlage ich also den GD aus, so weise ich ein Geschenk Gottes zurück! <br><br>Brüderliche Grüße<br><br>Peter
peter
 

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Beitragvon maximin » 18.07.2003, 15:29

:)Grüß Gott Württemberger,<br><br>Als ich Bub war (50er Jahre), freute ich mich auf eine regelmäßige Radiokindersendung. Die fing stets mit folgendem Kinderchorlied an:<br><br>"Sonntags ziehn wir alle, alle miteinander in das Himmelloch, in das Himmeloch, in das Himmelloch hinein."<br><br>Und so was im "heidnischen" SFB und nicht im "Ländle-denk mal.<br><br>"Nur sonntags?", hab ich mich damals schon frühreif zweifelnd gefragt. Keine Sorge. Ich gedenke mich nicht in eine erneute Dauerschleifendebatte zu einem Endlosthema einzumischen und schließe ich mich Pumuckls Resümee an. Nur so viel doch:<br><br>Heute ging ich mittags über den Wochenmarkt. Viele Gemüse- und Obststände boten ihre Früchte an. Und dann entdeckte ich eine seltengewordene Besonderheit: "Klaräpfel". Andere nennen sie "Augustäpfel".<br><br>Jedenfalls waren sie ziemlich klein und entsprachen in keiner Weise den Handelsklassenfestlegungen. Aber herrlich geduftet haben sie, genau wie die Klaräpfel, die ich in aus dem Garten meiner Großeltern in Erinnerung hatte. Köstlich.<br><br>Hat das etwas mit Deinem Thema zu tun? Für mich schon. Ich bin jetzt mal ein solcher Klar- oder Augustapfel -ok? Frage ich mich als ein solcher, ob ich neben den den handelsklassengenormten anderen Äpfeln bestehen und in den Himmel der Einkaufstasche der Marktbesucher gelangen kann?<br><br>Wird sich solch ein Klar- oder Augustapfel die Frage stellen, ob er als Zutat für Apfeltorte, Apfelkuchen, Apfelmus, Trockenapfel, in einer Obstlerflasche<br>oder vielleicht doch nur als Biomüll enden wird? <br><br>Ich meine so oder so wird diese Frucht -und übrigens auch jeder andere Apfelsortenangehörige- einem der Frucht "Apfel" gemäßen Verwendung zugeführt werden.<br><br>Nun höre ich förmlich den Aufschrei: "Ich bin doch mehr als ein Apfel. Hier geht es doch um mich, die Krone der Schöpfung und um meine Ewigkeit im Himmel oder in der Hölle.<br><br>Und da frage ich zustimmend zurück: "Und welchen Geruch gibst Du ab, gleich zu welcher "Apfelsorte" du gehörst? Was kann man aus dir machen? Apfeltorte, Apfelkuchen, Apfelmus, Trockenäpfel, Obstbrand oder vielleicht doch nur Biomüll?<br><br>Maßgebend scheint mir nicht so sehr die Sorte, die Qualität, der Zustand des Marktstandes oder die Sach- und Fachkunde des Markthändlers und am wenigsten noch der Preis zu sein. Übrigens waren meine Favoriten am billigsten.<br><br>Ich glaube, dass wir unserem Schöpfer und himmlischen Vater zu den "letzten" Dingen alles in allem ein wenig mehr Spielraum lassen sollten und Pumuckl recht hat...<br><br>Herzlichst Maxi
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Beitragvon user_466 » 18.07.2003, 15:58

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Beitragvon user_466 » 18.07.2003, 16:03

Lieber Maxi! Ich mag Augustäpfel auch unheimlich gern, gerade weil sie so anders sind... :)
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Beitragvon old_wuerttemberger » 18.07.2003, 16:34

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