INBEKI

Praxistipps für die Kinder- und Jugendarbeit, Reflexion und Diskussion aller relevanten Themen

Re: INBEKI

Beitragvon Gaby » 15.10.2010, 08:22

Nun, ich würde meinem Kind so ein Medikament nicht geben ...

ADS/ADHS- Die Ritalin-Epidemie (1/5)

http://www.youtube.com/watch?feature=pl ... iEx4WCpjXw
http://www.youtube.com/watch?v=eojkeJZDxb8
http://www.youtube.com/watch?v=RAkSFq5OHnw
http://www.youtube.com/watch?v=mzQdtSL78Q8
http://www.youtube.com/watch?v=oNn6uhKnWO4

Hat dieses Thema nicht auch mit unserer Nulltoleranz- und Leistungsgesellschaft zu tun? Funktionieren Kinder und Jugendliche nicht so wie es die Gesellschaft verlangt greift man zu Medikamenten, stellt sie damit ruhig.

http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesel ... y/15956332

Ich glaube eher, Kinder sind heute oft körperlich nicht genug ausgelastet ... wir haben uns früher in der freien Natur ausgetobt ... welche Kinder haben heute diese Möglichkeit noch? "Akkurate" Kinder sind heute am Besten von klein auf dazu erzogen möglichst unauffällig zu sein ... Und wenn es heißt, Kinder bekommen heute nicht mehr genug Zuwendung ... woran liegt es? Zu große Kindergarten- und Schulgruppen, Eltern eventuell beide vollzeit berufstätig (teils auch weil man aus finanziellen Gründen kaum eine andere Wahl hat), Nachmittagsbetreuung? Oft eher den Schlüssel um den Hals gehängt ... sicherlich, es gibt auch Eltern, die generell mit Kindererziehung überfordert sind und vielleicht besser kinderlos geblieben wären ... aber ich denke, dass sind die Ausnahmen ... und warum bekommen diese wenn das so ist keine Hilfestellung ... richtig ... dafür hat die Gesellschaft angeblich kein Geld über ...
Denn in alledem liegt der Anfang des Reiches Gottes, das entstehen soll an der Stelle, an der du stehst. Nicht irgendwo, sondern in dir selbst. (Jörg Zink)
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Re: INBEKI

Beitragvon orig.gabi » 15.10.2010, 12:36

Cleopatra hat geschrieben:
Meine Güte, es GIBT TATSÄCHLICH PHYSISCH UND PSYCHISCH BEDINGTE KRANKHEITEN UND AUFFÄLLIGKEITEN.


Das ist unbestritten. In der Psyche solcher Kids läuft da einiges verkehrt. Aber was kann man dagegen tun und wo liegen die Ursachen? Klickt man Püdis link an, wo sich Fachleute (Kinderärzte, Psychologen) äußern, muß man als Laie (ich bin Laie) einfach von der Gefährlichkeit ....




Cleo, wenn ein Kind eine anormale Hirnstoffwechselfunktion hat, dann ist nicht die Psyche die Ursache.
Dann braucht man keinen Psychologen sondern einen Neurologen, der evtl. ein passendes Medikament verschreiben kann.

Jemanden mit einer solchen Störung zur Psychotherapie zu schicken wäre genauso sinnvoll, wie wenn man eine Person mit einer Schildrüsenüber/Unterfunktion dorthin schickte statt ihm die benötigten Hormone zu verordnen.
Ursachen? Längst nicht alle sind geklärt, aber dass der Genuss von Nikotin, Alkohol, Medikamete - Drogen während der Schwangerschaft bei Ungeborenen solche organisch bedingten Fehlentwicklungen mitverursachen kann, gilt mittlerweile als nachgewiesen.

Schau Dich doch mal um.Wie oft sieht man Frauen mit Kleinstkindern, die ungeniert überall und viel rauchen.
Sprich mal mit Säuglingsschwestern.Du wirst vielleicht nicht glauben mögen, wieviele Neugeborene nach der Entbindung erst mal "auf Entzug" sind.Ist der überstanden, hat das Kind nicht unbedingt alles hinter sich.U.A. Intelligenzminderungen, Entwicklungsverzögerungen, Hyperaktivität, eine erhöhte Allergie - und Astmaanfälligkeit, im ersten Jahr ein erhöhtes Risiko am plötzlichen Kindstod zu sterben, gilt allein als mögliche Folge von Nikotinsucht während der Schwangerschaft.
Kommt noch Alkohol hinzu, andere Drogen ... ganz schlecht.

Also mich wundert die stetige Zunahme an entwicklungsverzögerten -oder gestörten Kinder gar nicht mehr.
Wir haben ein geistig/körperbehindertes Kind im Kindergarten, welches jetzt von der Mutter ins Heim gegeben wurde.
Zu anstrengend.Der ältere Bruder, er war auch bei uns, ganz stark entwicklungsverzögert.
Laut Aktenlage sind mögliche Ursachen sehr wahrscheinlich Rauchen und Trinken.
Das Baby ... abwarten.
Bei dieser letzten Schwangerschaft trug die Mutter sehr gern ein T-Shirt mit dem Aufdruck:
"Saufen für den Regenwald".Darunter ein Emblem einer Schnapsmarke.


P.S. Ein Tagesplatz für Förderkinder, also behinderte,eingeschränkte Kinder in unserer Einrichtung kostet monatlich 1700.- €
Da die allermeisten Eltern dieses Geld nicht haben zahlt ... ja wer wohl?
Und die Wartelisten sind lang.

Prosit.
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Re: INBEKI

Beitragvon Gaby » 15.10.2010, 12:52

http://www.welt.de/wissenschaft/article ... aeter.html

Müssen Medikamente sein? >>Gehirn von hyperaktiven Kindern reift später<<

Manchmal heilt auch die Zeit die Dinge ... in unserer Gesellschaft ist das Problem, dass wir unsern Kindern keine Zeit mehr lassen weil jeder meint dem Leistungsdruck gerecht werden zu müssen ...

Stress bei Kindern und seine Folgen

http://www.entspannungstraining.net/inf ... olgen.html
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Re: INBEKI

Beitragvon DerPropagandaminister » 15.10.2010, 13:28

@ orig.gabi

Wenn sich die Ritalinabgabe in Deutschland von 1990 bis 1998 verzwanzigfacht hat (!) dann läßt sich das m. E. aber kaum mit rauchenden und saufenden Müttern erklären, deren Zahl hat sich m. W. statistisch gesehen nicht verzwanzigfacht...
Und die Kinder in meinem Bekanntenkreis die mit der Droge Ritalin gedopt werden haben m. E. unauffällige Eltern.

Ich will auch gar nicht bestreiten, dass es verhaltensauffällige Kinder gibt die einer medikamentösen Behandlung bedürfen. Ein solch gigantischer Anstieg der angeblichen Krankheitsfälle hat aber ganz sicher andere Gründe; in den Jahren zwischen 1990 und 1998 war in unserem Land weder Krieg noch Naturkatastrophen die diese Verhaltensauffälligkeiten hätten hervorrufen können; hier tippe ich auf eine tüchtige Pharmaindustrie Seit an Seit mit überforderten und unmotivierten Erziehern, Eltern und Lehrern sowie eine korrupte Ärzteschaft. Leider alles auf Kosten der armen Kids.
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Re: INBEKI

Beitragvon orig.gabi » 15.10.2010, 13:55

Natürlich ist ein derart gigantischer Anstieg an Ritalin - Verordnungen auf ein knallhartes Geschäftsinteresse der Pharmaindustrie und auf Teile der Ärzteschaft zurückzuführen, ebenso auf Eltern, die gern ohne jeglichen eigenen Aufwand ein "gut funktionierendes" Kind haben möchten.(Oder die mit zu viel Aufand, zu hoch gegriffenen Erwartungen, auch einiges "verbocken" )

Dennoch gibt es Kinder, für die Ritalin einen wahren Segen bedeutet - eben weil bei ihnen, ungeachtet irgendwelcher Interessen Dritter, TATSÄCHLICH EINE BEHANDLUNGSBEDÜRFTIGE STÖRUNG vorliegt.

Ähnliches gibt es doch auch in anderen Bereichen.Ein guter Teil der Diabetes Patienten wäre auf Dauer heilbar - durch eine radikale Reduktion ihres Übergewichtes.
Ich bin einigen begegnet, die über Jahre hohe Insulindosen spritzen mussten und dann, nach einem erheblichen Gewichtsverlust, nicht einmal mehr eine Tablette zur Ausbalance des Insulinspiegels benötigen.

Andere hingegen haben diese Krankheit schon früh/unabhängig des Körpergewichts entwickelt.
Ihnen Insulin vorzuenthalten, mit dem Argument, die meisten Diabetiker seien einfach nur zu fett, da sollte sie doch mal ihre Ernährungsgewohnheiten ändern oder zum Psychologen gehen, wäre zynisch, oder?
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Re: INBEKI

Beitragvon orig.gabi » 15.10.2010, 14:17

Püdi hat geschrieben:Frau Orig.Gabi! :shock:
Hier hat niemand die Existenz von psychischen Krankheiten und deren Behandlungsbedürftigkeit in Frage gestellt.
Lediglich wurde ADHS und das damit verbundene Ritalin einmal kritisch unter die Lupe genommen. Das muß erlaubt sein, denn es betrifft ja durchaus auch die Menschen mit denen wir in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu tun haben werden.
Wenn ich sagte, daß ich mit einem solchen Menschen nicht in in einem Kampfeinsatz stecken möchte, so hat das seine Berechtigung da ich nicht lebensmüde bin.

LG
Püdi


Mein Sohn war vor wenigen Jahren "beim Bund" in Coesfeld stationiert.Nach den drei Monaten Grundausbildung in Thüringen der Himmel auf Erden.
Warum wohl? Der Skandal um die himmelschreienden "Ausbildungsmethoden" von Rekruten in Coesfeld machte zu dieser Zeit täglich Schlagzeilen.
Er war von Vorgängen, wie in den Berichten geschildert, niemals betroffen.Auch kein anderer Kamerad.
Man war, im Gegenteil, plötzlich völlig überaus vorsichtig im Umgang mit Wehrpflichtigen.
Z.T. dieselben vorgesetzten Leute, jedoch kein Skandal mehr.
Das spricht für eine absolut rationale Handlungsplanung.

Schaffen Süchtige einen derartigen Verhaltensumschwung? Eher nicht ...

Also, ich fürchte mich seit langem eher vor den sog. Normalen.
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Re: INBEKI

Beitragvon DerPropagandaminister » 15.10.2010, 14:26

@ orig.gabi

Da stimme ich Ihnen gern voll umfänglich zu. Was ich in dem Zusammenhang mit INBEKI nur zu bedenken gebe ist die Tatsache, dass immer mehr sog. "Störungen" bei Kindern diagnostiziert werden die früher als völlig normal galten. Es gab, um bei den Jungen als Beispiel zu bleiben, immer schon die Lausbuben, Klassenclowns, Muttersöhnchen, Streber, Faulpelze, beleidigten Leberwürste usw. Heute wird daraus eine psychische Störung konstruiert und dann wird das ganz große Rad gedreht. Vorstellung bei verschiedenen Psychologen, Kinderärzten und Klangschalen-Heilern, eventuell unverantwortliche Medikationen; ich glaube, dass das gesamte "Gesundheitswesen" und die Lobby der Lehrer und Erzieher daran einen großen Anteil hat.

Ich habe letztens einen evangelischen Pastor getroffen der mit meiner Mutter in einer Schulklasse war. Als ich seine Grüße ausrichtete rutschte ihr heraus: "Dass dieser Giftzwerg Pastor geworden ist begreife ich bis heute nicht!" Er war bis zu seiner Pensionierung vor kurzer Zeit ein äußerst beliebter und anerkannter Pastor, noch heute wollen zum Leidwesen seines Nachfolgers einige die kirchlichen Handlungen weiter von ihm vornehmen lassen. Damals in der Schule soll er ein unausstehlicher Giftzwerg, Störenfried und Lausbub gewesen sein. Er hatte die Gnade der frühen Geburt, heute würde er wahrscheinlich im Ritalinrausch an einer Förderschule herumdämmern um danach in einer Behindertenwerkstatt entsorgt zu werden. Natürlich bestens betreut von psychologisch geschultem Fachpersonal, Ärzten und sein bester Freund dürfte der Apotheker sein! Und alle würden im Brustton der Überzeugung feststellen, dass sie nur sein Bestes wollen und es keine Alternative zu dieser Behandlung gäbe!
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Re: INBEKI

Beitragvon orig.gabi » 16.10.2010, 21:14

PM, ich verstehe Deine Meinung - manchmal.

Heute wirft man mit Erklärungen und Entschuldigungen um sich, wenn ein Kind nicht so funktioniert, wie es der Durchschnittsneurotiker in Elterngestalt solches selbstverständlich reibungslos erwartet.
Man hat ja oft nur eines - und dieses eine soll bitte besonders intelligent, sportlich, tüchtig, selbstbewusst, kreativ, hübsch .. also rundherum begabt sein.Eltern möchten sich im Glanz des Produktes ihrer Anlagen und Fähigkeiten sonnen.

Wehe dann, der Nachwuchs scheint Defizite zu haben.
Klartext: er ist ganz normal.

Da wird schnell die Reißleine gezogen, man schleppt das Kind zum Psychologen, Neurologen, beansprucht Therapien , solange, bis Kind den Bezug zu sich selber verloren hat und tatsächlich funktioniert - es nämlich genauso angepasst - neurotisch wie die Eltern tickt, es also Erfolg, Geld, Prestige, Konsum, eben alles, was auf dem Altar des Gottes der Leistungsgesellschaft mit Ellenbogen verbissen erkämpft werden muss, erreicht.Zumindest erreichen möchte.

Leider richten wir unseren Fokus viel zu sehr auf Eltern, Mütter, die nicht im klassischen Sinne funktionieren, die nicht in der Lage sind, ihre Kinder einfach nur liebevoll und gesund aufzuziehen.
Ohne besondere Erwartungen, ohne übermäßigen Aufwand.

Die wahnsinnig große Zahl der Kinder, die in einem emotional - inzestuösen Klima aufwachsen müssen, wo, vor allem Mütter,
ständig die Grenzen zwischen sich und Tochter oder Sohn verwischen, hat vermutlich auch keine besonders positive Folgen für eine freie, positive Entfaltung in und der Gesellschaft.
Blöderweise gelten solche Brut - Sauger - Mütter als wunderbare Vorbilder ...
Daher bemerkt dieses Kinder - Elend kaum jemand.
Leider ist diese Art des Missbrauchs inzwischen recht weit verbreitet.

Aber dennoch: es gibt Kinder, die sich einfach nicht einfügen KÖNNEN, die selber darunter leiden, weil niemand sie a.G. ihres Verhaltens, das sie selber nicht steuern können, zum Freund haben will, sie überall als schwierig oder :roll: ... abgelehnt werden.
Für diese Kinder ist Ritalin ein Segen.Nur für diese wenigen.
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Re: INBEKI

Beitragvon Cleopatra » 17.10.2010, 12:44

Hallihallo,

bin gerade erst wieder zu Hause. :lol:

ADHS und Autismus durch Impfungen?

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ne ... ismus.html

und:

http://www.melhorn.de/ImpfschadenV/
...
...
Aber der Drang nach Ritalin u.a. ist inzwischen ungebremst!

So berichtete mir etwa eine Mutter, im Kindergarten habe man darauf gedrängt, dass ihr Sohn Ritalin bekommen solle, weil er den Betrieb 'störe'. Sie ging daraufhin in eine Universitätskinderklinik. Ihr Kind wurde dort getestet und seine Normalität festgestellt. Die Klinik riet ihr von Ritalin ab. Als die Mutter das an den Kindergarten weitergab, hieß es, dann sei eben die ärztliche Diagnose falsch. Das Kind brauche Ritalin!. So jedenfalls könne es nicht im Kindergarten bleiben. Das Kind erhält weiterhin kein Ritalin, aber die Mutter wagt seither nichts mehr, was das Personal verärgern könnte.
____________________________

Gabi, ich weiß ja, dass in eurem Kindergarten kleine Gruppen sind, daher könnt ihr noch von Glück reden, aber in normalen Kindergärten.........?



Ohne dass sich bis heute etwas daran änderte, brachte das Magazin "DER SPIEGEL" hierzu schon in der Ausgabe 33/2003 das Titelthema:

" Die Abschaffung der Gesundheit

Systematisch erfinden Pharmafirmen und Ärzte neue Krankheiten.
... Die Behandlung von gesunden sichert das Wachstum der Medizinindustrie"

Wirtschaft und Wissenschaft funktionieren bekanntlich schon lange so! Das gilt m.E. gerade auch für die 'Krankheiten' ADS und ADHS.

Dabei kommt den 'Wissenschaftlern' auf ihrer bezahlten 'Medikamentenforschung' natürlich entgegen, dass die von ihnen herausgestellten Symptome, zu einem großen Teil leider Folge unserer Wohlstandsgesellschaft sind.

So wenig, wie es nach den beiden Weltkriegen des letzten Jahrhunderts in der heutigen BRD zunächst Herzinfarkte und Schlaganfälle gab, so wenig waren die Kinder zu jenen Zeiten so gestört, wie dies heute leider manches Mal der Fall ist.

Das bedeutet allerdings:
Die Krankheiten und Einschränkungen, die es heute durch den Wohlstand der Bevölkerung gibt, sind keinesweg 'neu' und etwa Ergebnis einer seriösen Medizinwissenschaft. Neu irt nur die Vermarktung als angeblich neues Syndrom!
Folglich ist - auch und gerade bei Kindern! - der richtige therapeutische Ansatz also keineswegs das Verabreichen irgendwelcher Pillen zur Ruhigstellung, sondern absolut vorrangig die konsequente Beseitigung der längst bekannten Misstände im heutigen Leben und Verhalten von Kindern - angefangen bei ihrer 'Vielfresserei' bis hin zum chronischen Wassermangel, ihrer Bewegungsarmut und dem oft unmäßigen Fernsehkonsum!
Jedes Phänomen, das uns bewusst wird, ist stets eine Manifestation des Geistes. [Buddha Shakyamuni, Surangama Sutra, ca. 500 v. Chr.]
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Re: INBEKI

Beitragvon Laura1 » 17.10.2010, 18:27

ADHS und Autismus durch Impfungen?


Da könnte etwas dran sein...
Mein Sohn hatte nach der zweiten Mehrfachimfung ziemliche Probleme mit der Haut. Der Arzt diagnostizierte damals Neurodermitis. Es war schlimm..., und nicht nur das, auch die Gesamtentwicklung von meinem Kind war verzögert.
Keine Behandlung half wirklich. Was die Haut betraf, da war der Juckreiz, besonders in der Nacht unerträglich. Ich habe dann, sozusagen als letzte Hoffnung, eine Heilpraktikerin aufgesucht. Sie hatte Homöopathie studiert und meinte, dass mein Sohn impfgeschädigt wäre und leitete Impfungen aus. Ich stand der Behandlung etwas skeptisch gegenüber, aber die Haut wurde besser und mein Kind verbesserte sich insgesamt zum Positiven. Nix mehr entwickungsverzögert, sondern ganz normal.
Er hat immer noch eine empfindliche Haut. Aber er hat keine Neurodermitis mehr.

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Re: INBEKI

Beitragvon orig.gabi » 17.10.2010, 18:47

Impfung ... ich habe im Dezember 2008 eine Siebenfachimpfung bekommen.
Polio, Diphterie, Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln, Tetanus.Auf die Grippeimpfung, die eine Woche später hinzukommen sollte, habe ich dankend verzichtet.
Mein Immunsystem war nach dieser Impfaktion monatelang wie lahmgelegt.
Ich war ständig irgendwie kränklich, schlapp, geschwächt.

Nee danke.Für mich keine Impfungen mehr.
Zuletzt geändert von orig.gabi am 18.10.2010, 18:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: INBEKI

Beitragvon orig.gabi » 17.10.2010, 19:10

Cleopatra hat geschrieben:Hallihallo,

bin gerade erst wieder zu Hause. :lol:

ADHS und Autismus durch Impfungen?

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ne ... ismus.html

und:

http://www.melhorn.de/ImpfschadenV/
...
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So berichtete mir etwa eine Mutter, im Kindergarten habe man darauf gedrängt, dass ihr Sohn Ritalin bekommen solle, weil er den Betrieb 'störe'. Sie ging daraufhin in eine Universitätskinderklinik. Ihr Kind wurde dort getestet und seine Normalität festgestellt. Die Klinik riet ihr von Ritalin ab. Als die Mutter das an den Kindergarten weitergab, hieß es, dann sei eben die ärztliche Diagnose falsch. Das Kind brauche Ritalin!. So jedenfalls könne es nicht im Kindergarten bleiben. Das Kind erhält weiterhin kein Ritalin, aber die Mutter wagt seither nichts mehr, was das Personal verärgern könnte.
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Gabi, ich weiß ja, dass in eurem Kindergarten kleine Gruppen sind, daher könnt ihr noch von Glück reden, aber in normalen Kindergärten.........?



Ohne dass sich bis heute etwas daran änderte, brachte das Magazin "DER SPIEGEL" hierzu schon in der Ausgabe 33/2003 das Titelthema:

" Die Abschaffung der Gesundheit

Systematisch erfinden Pharmafirmen und Ärzte neue Krankheiten.
... Die Behandlung von gesunden sichert das Wachstum der Medizinindustrie"

Wirtschaft und Wissenschaft funktionieren bekanntlich schon lange so! Das gilt m.E. gerade auch für die 'Krankheiten' ADS und ADHS.

Dabei kommt den 'Wissenschaftlern' auf ihrer bezahlten 'Medikamentenforschung' natürlich entgegen, dass die von ihnen herausgestellten Symptome, zu einem großen Teil leider Folge unserer Wohlstandsgesellschaft sind.

So wenig, wie es nach den beiden Weltkriegen des letzten Jahrhunderts in der heutigen BRD zunächst Herzinfarkte und Schlaganfälle gab, so wenig waren die Kinder zu jenen Zeiten so gestört, wie dies heute leider manches Mal der Fall ist.

Das bedeutet allerdings:
Die Krankheiten und Einschränkungen, die es heute durch den Wohlstand der Bevölkerung gibt, sind keinesweg 'neu' und etwa Ergebnis einer seriösen Medizinwissenschaft. Neu irt nur die Vermarktung als angeblich neues Syndrom!
Folglich ist - auch und gerade bei Kindern! - der richtige therapeutische Ansatz also keineswegs das Verabreichen irgendwelcher Pillen zur Ruhigstellung, sondern absolut vorrangig die konsequente Beseitigung der längst bekannten Misstände im heutigen Leben und Verhalten von Kindern - angefangen bei ihrer 'Vielfresserei' bis hin zum chronischen Wassermangel, ihrer Bewegungsarmut und dem oft unmäßigen Fernsehkonsum!


Cleo, in unserem Kindergarten sind die Gruppen klein (15 Kinder), weil viele unserer Kinder eine "besondere" Betreuung brauchen.In meiner Gruppe werden z.B. zwei fünfjährige schwerstbehinderte Kinder (ein Junge, ein Mädchen) per Magensonde ernährt, auch von mir, bekommen täglich ihre Medikamente.Verwechselte eine von uns Kräften die Nahrung der beiden, so hätte das für den Jungen tödliche Folgen, er leidet an einer seltenen, schweren Stoffwechselerkrankung.
Seine Leber kann bestimmte Eiweißstoffe nicht abbauen.

Das ginge in einer anderen Kita nicht mal so nebenbei.Hyperaktive Kinder haben wir auch - aber sie bekommen kein Ritalin.
Dafür besuchen wir Fortbildungen ... die nächste steht morgen an.
Sieben Stunden Vortrag über das Thema: Umgang mit "schwierigen Kindern" ... ach ...

Übrigens verdiene ich etwas mehr, als ein Erzieherin in einem "normalen" Kindergarten.
Eine Art Gefahrenzulage ... :roll:
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Re: INBEKI

Beitragvon Cleopatra » 17.10.2010, 20:01

Tja, den Mehrverdienst hast du dir auch redlich verdient. Ich habe dich ja schon von dort abgeholt und einige Kids dort gesehen. Das ist kein einfacher Beruf. Aber zumindest habt ihr baulich gesehen einen wunderschönen, verwinkelten Kindergarten und der Neue wird wahrscheinlich noch schöner :wink: . Aber wieso kommen die Erzieher (einschl. Lehrer) in "normalen" Kindergärten (und Schulen) mit einigen Kids überhaupt nicht mehr klar? Liegt es vielleicht doch an zu viel Fernsehen, PC, Völlerei usw.? Auch daran, dass heute (im Elternhaus) zu wenig Grenzen gesetzt werden - zu lasch erzogen? (Damit meine ich keine Rückkehr zu Schlägen)

Zu Impfungen: Nee, auch ich bin inzwischen bei Impfungen sehr skeptisch. Grippe-Impfung: Ohne mich! Ich denke, auch da ist es die Pharmaindustrie, die uns mit Horrormeldungen "verrückt" macht und Ärzte sind deren Handlanger. Polio und Tetanus finde ich noch okay, aber vieles andere ist nur Geldmacherei.

LG, Cleo
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Re: INBEKI

Beitragvon Cleopatra » 17.10.2010, 20:09

Übrigens finde ich eine Röteln-Impfung nur für Mädchen sinnvoll und eine Mumps-Impfung nur für Jungen. Mal abgesehen von den Entwicklungsländern ist eine Masern-Erkrankung doch sicher gut in den Griff zu bekommen. Hatte ich als Kind auch und meine Söhne ebenfalls - ohne schädliche Folgen. Warum also gegen alles mögliche impfen, wenn Impfschäden eventuell höher zu bewerten sind, als eine Erkrankung? :roll:
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