Freies Thema für Sonntagschule

Praxistipps für die Kinder- und Jugendarbeit, Reflexion und Diskussion aller relevanten Themen

Beitragvon siebenstein » 18.09.2006, 21:56

Es ist lobenswert, wenn es heute besser gemacht wird, aber wer biegt gerade, was damals verbogen wurde - auch noch bei meinen Kindern? <<<<<


danke, cleopatra, du benennst, was mir arg auf der seele liegt.


gruss an dich von siebenstein
Geh deinen Weg gelassen im Lärm und in der Hektik der Zeit, und behalte im Sinn den Frieden, der in der Stille wohnt.
siebenstein
 
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Beitragvon a cappella » 18.09.2006, 21:59

Lieber Dietemann,

Du hast mit dem, was Du da schreibst, sicher Recht.
Meine Wahrnehmung in diesem Zusammenhang ist aber auch nicht gerade ermutigend.
Gibt man den Menschen keine Personen, mit denen sie sich identifizieren können, verlieren sie oft jede Orientierung.
Es ist den meisten Menschen nicht gegeben, sich einfach an einem nicht vorhandenen, nicht sichtbaren und nicht hörbaren, ebenso nicht spürbaren Menschen oder Gott zu orientieren.

Glaub' mir, ich würde gerne etwas anderes zu berichten wissen.

Liebe Grüße
a cappella

PS: Mit den Prioritäten hat das natürlich nichts zu tun, aber es hat sich auch vieles relativiert in den letzten Jahren.
a cappella
 

Beitragvon Anne » 19.09.2006, 08:34

Lieber a cappella,

und Du hast auch Recht mit dem, was Du schreibst.
Und es geht sogar noch weiter: Eine Halt und Orientierung gebende Sicherheit kann es ohne Berührung nicht geben. Vor allem für Kinder ist sie lebensnotwendig, aber nicht nur für sie - ich denke, dass auch wir Erwachsenen immer wieder "Leitbilder" für unser Handeln brauchen ... Bilder, die uns so nah sind, dass wir sie mit Herz und Sinn fassen können.

Gerade gestern habe ich (meinen Schreibtisch aufgeräumt :oops: und) Notizen wiedergefunden, die ich während eines der sog. "Göttinger Kinderkongresse" mitgeschrieben habe ( www.win-future.de ). Ich zitiere einfach mal:

"Erziehung baut auf Beziehung auf."

"Das Wichtigste, was Erwachsene Kindern mitgeben können, sind Haltungen."

"Jugendliche brauchen nichts anderes, als dass Andere sich ihnen in ihren Lebensstrukturen zeigen."


Gemeint ist etwas ganz Nahes, Menschliches und nichts, wo mensch vor lauter "Achtung!" geneigt ist, die Luft anzuhalten. :wink:

Zu Bedenken geben möchte ich nur, dass das Eine (siehe die Aussage / das Zitat aus "Unsere Kinder") das Andere (einen unverkrampften Kontakt innerhalb der Kirche) nicht unbedingt ausschließen muss. Manchmal besteht beides … gleichzeitig, nebeneinander, sich vielleicht ablösend.

Liebe Cleo,

ich habe schon erlebt, dass Erwachsene in den anderen Umgang mit den (ihren) Kindern "eintauchen", ihn mit genießen und sich so etwas holen, was sie selbst nicht erlebt bzw. vermisst haben.

Liebe Grüße
Anne
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Luk. 18,27

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Beitragvon Cleopatra » 19.09.2006, 09:16

Hallo Anne und a cappella,

ich verstehe eure Aussagen schon. "Der Seelsorger zum Anfassen" - überspitzt ausgedrückt. Kinder brauchen Bezugspersonen und was die religiöse Erziehung betrifft, sind das nicht nur die Eltern.

Der Stammapostel und die hohen Bezirksämter sind für die Kinder natürlich nicht so greifbar, wie der Diakon oder Priester in der Gemeinde. Doch bedenkt einmal die große Verantwortung, die da ein AT zu erfüllen hat. Er muß gegenüber den Kindern (u. Erwachsenen) eine absolute Vorbildfunktion erfüllen. Und wehe, da mißlingt ihm etwas. Kaum reparabel. Ich möchte hier mal Mona Lisa zitieren:
_______________________________
Seelsorge beinhaltet zwei Wörter: Seele und Sorge. Das heißt für mich, dass sich ein Seelsorger Sorgen um meine Seele macht. Das heißt, dass er mir hilft, die oft sehr abstrakte Beziehung Mensch – Gott in eine leb- und begreifbare Umgebung umzusetzen. Der mir hilft, die christlichen Grundlagen in mein tägliches Handeln einzubauen, so dass in meinem Handeln das christliche Verständnis zu einem Selbstverständnis werden kann.

Dies setzt voraus, dass er mir ein Gefühl der Vertrautheit und Geborgenheit vermitteln kann. So dass ich mich auf ihn einlassen kann. Dies wiederum setzt voraus, dass er glaubwürdig ist und zwischen seinem Handeln und dem, was er sagt oder mir lehrt, keine Unterschiede zu erkennen sein dürfen. Denn das Verhältnis Mensch – Gott würde schon aufgrund seiner nur auf Glauben beruhenden Grundlage aufs äußerste gestört, wenn mir derjenige, der mir anbietet, mich in diesem Glauben zu festigen, in seinem Umfeld anders verhielte als er es mir rät.
_____________________________________

Das hat er wunderbar ausgedrückt und war gestern Thema bei ihm. Es hat also alles seine zwei Seiten. Lege ich Kindern den AT als liebende Respektsperson ganz "tief ins Herz", dürfte ihm kaum ein eigener Fehler unterlaufen, denn Kinder merken Widersprüche auch sofort.

Ein Pfarrer wird Kindern meißt nie so "überhöhend" dargestellt und persönliche Fehlleistungen werden da eher verziehn. Oder der Pfarrer wird einfach versetzt.

LG, Cleopatra
Zuletzt geändert von Cleopatra am 19.09.2006, 09:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Friedensstifter » 19.09.2006, 09:17

am Rande (da ich keine Fachperson bin):

Ich denke auch, dass wir alle, Kinder wohl im Besonderen, Bezugspersonen brauchen. Ein Beispiel: Wir haben in unserem Bezirk einen auf mich wirklich echten Bischof. Seine Gottesdienste sind geprägt von Jesus. Seine Liebe ist echt. Er hat auch Kindergottesdienste gehalten, wo nachher die Kinder sagten "wow!". Nun frage ich mal, ist es denn so verwerflich, wenn ich diesen Bischof als Mittler zu Jesus als nah erlebbaren, sozusagen "zum Anfassen", den Kindern als Bezugsperson vermittle?

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Beitragvon Cleopatra » 19.09.2006, 09:39

Natürlich - Friedensstifter, kann man diesen Bischof als Vorbild darstellen. Aber ein Merkmal der NAK ist doch, daß allen Amtsträgern dieses Vertrauen entgegengebracht werden soll. Und glaubst du wirklich, ein jeder ist so, wie dieser Bischof?

Nehmen wir mal an, ein AT der zuvor für die Kinder zuständig war, läßt sich irgendetwas zu Schulden kommen und wird des Amtes enthoben, dann fragen sich Kinder schon: Wieso hat der das gemacht, wo er zu uns doch immer gesagt hat, das man das nicht darf?

(Immer im Zusammenhang sehen mit Aussagen wie: Wir folgen den Segensträgern im blinden Vertrauen und Gehorsam..........)Solche Aussagen über Pfarrer hörst du kaum.
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Beitragvon Dietemann » 19.09.2006, 09:58

Es ist den meisten Menschen nicht gegeben, sich einfach an einem nicht vorhandenen, nicht sichtbaren und nicht hörbaren, ebenso nicht spürbaren Menschen oder Gott zu orientieren.

Lieber a-capella, das hängt ganz einfach mit dem Elternhaus zusammen. Ich durfte in einem "Freien Elternhaus" aufwachsen - nicht durchdrungen mit alten NAK Worthülsen. Meiner Mutter gelang es sehr gut mir einen Bezug zu Gott aufzubauen - den ich dankenswerterweise heute noch habe. Sie war es auch die mir christliche Werte vermittelte. Aber frei von allem, was mit Manipulation wie in der NAK zu tun hat.

Es ist klar, man kann einen Menschen, auch wenn er über jahrzehntelange sogenannte Segenslinien verfügt als Vorbild in ein Kind einbauen - SOFERN er gezeigt hat er ist würdig als Vorbild anerkannt zu werden. Mehr aber auf keinem Fall! Ein Kind muss das Vertrauen zu Gott mitgegeben werden. Auf Menschen kann man nicht vertrauen!

Nur die NAK will ja Menschen gefügig machen im UNBEDINGTEN GEHORSAM ZU DEN AMBTSTRÄGERN - das ist das absolut Verabscheuungswürdige!

Ich kann zur NAK stehen aber nicht in der ART, wie es von der NAK verlangt wird - das menschenverachtend! Jeder Mensch hat seinen freien Willen und da hat die NAK-Führung nicht das Recht diesen zu brechen!
Aus freien Stücken NAK - aber nicht gezwungen - so muss es sein!

Das sollte Maxime in der Sonntagsschule sein - nicht der Mensch im schwarzen Rock immer ganz in den Vordergrund! Dieser Mensch ist einfach nur ein Diener und hat sich nicht als Herrscher aufzuspielen!
Dietemann
 

Beitragvon organa » 19.09.2006, 10:04

Dietemann hat geschrieben: Lieber a-capella, das hängt ganz einfach mit dem Elternhaus zusammen. Ich durfte in einem "Freien Elternhaus" aufwachsen - nicht durchdrungen mit alten NAK Worthülsen. Meiner Mutter gelang es sehr gut mir einen Bezug zu Gott aufzubauen - den ich dankenswerterweise heute noch habe. Sie war es auch die mir christliche Werte vermittelte.


Der Gedanke hat doch was -
Müssen christliche Wertevermittlung und Gottesbild überhaupt an eine Konfession gekoppelt sein? Abgesehen von den kleinen strukturellen Unterschieden.....

organa
"Es wurden schon viele Kirchen leergepredigt, aber noch keine leergesungen..."
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Beitragvon Jesse » 19.09.2006, 10:05

Da fällt mir doch gleich ein Preußenkönig ein.

Wie war das noch?

Wer hat das gesagt?

"Ich bin der erste Diener meines Staates"
Jesse
 

Beitragvon Bruder X » 19.09.2006, 11:14

Weil es zum Thema passt erlaube ich mir, hier einen meiner Beiträge aus einem anderen Thread anzufügen:

Apostel Volker Kühnle hat gestern einen Kindergottesdienst für die Kinder seines Arbeitsbereiches durchgeführt.
Grundlage war das Textwort des vorangegangenen Jugendtages aus dem Buch Tobias:
Dein Leben lang habe GOTT vor Augen und im Herzen.
Mit völliger Selbstverständlichkeit wurde den Kindern vom Apostel und allen Mitdienenden nahegebracht, eben ihn, Gott, vor Augen zu haben.
Ich habe es als wohltuend empfunden, wie unser himmlischer Vater und sein Sohn absolut in den Mittelpunkt des gesamten Gottesdienstes gestellt wurden !
'Veraltete' Gedanken hätte man vergeblich suchen müssen.

Bemerkenswert finde ich auch, dass vom Apostel 2 Kinder an den Altar gerufen wurden, um jeweils Passagen aus dem Buch Tobias vorzulesen.
Das zeigt den Kindern: Schaut her, wir stehen nicht über euch, sondern wir beziehen euch mit ein...

Und dass es Kinder gab, die einen bestimmten Bez.Ev.
offensichtlich nur mit Vornamen kennen, spricht doch für sich bzw. für ihn, wie ich finde.

Ein sehr rhythmisches Schlusslied, (Thema: Wir danken Jesus)wurde vom Kinderchor vorgetragen und, nach entsprechender Animation durch die Chorleiterin,
von der ganzen Gemeinde im Rhythmus klatschend begleitet.

Da war keine Förmlichkeit, das war einfach ein erfrischender GD.

Bemerkenswert übrigens noch die absolute Ruhe zu Beginn der Feier des Heiligen Abendmahles, ohne dass die Kinder vorher extra darauf hingewiesen worden wären.
Wer die geballte 'Manpower' von ein paar hundert Kindern in einer Kirche kennt, der weiss, dass dies die Früchte der Erziehung durch die Eltern und Lehrkräfte sind.
Die Kinder wissen um die Feierlichkeit dieser Momente
und halten still.

Es grüsst
Bruder X
Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.
Galater 3,26
Bruder X
 
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Beitragvon Schwabe » 19.09.2006, 13:40

Lieber Dietemann,
... Meiner Mutter gelang es sehr gut mir einen Bezug zu Gott aufzubauen - den ich dankenswerterweise heute noch habe. Sie war es auch die mir christliche Werte vermittelte. ....

Zu den christlichen Werten gehört auch Toleranz, die Sie sehr geschickt vor uns verstecken.
Nur die NAK will ja Menschen gefügig machen im UNBEDINGTEN GEHORSAM ZU DEN AMBTSTRÄGERN - das ist das absolut Verabscheuungswürdige!

Wer hat Ihnen denn so einen Schwachsinn erzählt?
Mich hat noch niemand gefügig gemacht und unbedingten Gehorsam zu den Amtsträgern gefordert.
Im Konfirmationsgelübde kommt z.B. das Wort Amtsträger überhaupt nicht vor. Lesen Sie mal nach: dort verspricht man Gott Gehorsam und keinem Amtsträger!
Also bitte nicht immer Alles durcheinanderbringen.

Im Übrigen kann ich das von Bruder X Geschriebene nur bestätigen. Ähnliches wurde mir auch aus unserem Apostelbezirk über die letzten größeren Kindergottesdienste mit mehreren Hundert Kindern berichtet. Einer davon wurde von Bez.Ap. Saur in diesem Frühjahr gehalten.
Die Kinder (auch unser Jüngster) waren übrigens begeistert.
Am Rande möchte ich noch erwähnen, dass ich es aus meiner Kindheit, wenn Ap. Thomas einen Kindergottesdienst hielt, nicht anders kannte: keine Spur von Zwang oder Verbiegen!

Viele Grüße
Schwabe
Dieses Forum entwickelt sich mM nach immer mehr dahin, dass die NAK und die KL das Feindbild ist, worauf eingeprügelt wird.
Das will ich mir nicht länger antun.
(Meine Anmeldedaten habe ich so verändert, dass ich mich nicht mehr anmelden kann!)
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Beitragvon Friedensstifter » 19.09.2006, 13:54

Cleopatra hat geschrieben:
....

(Immer im Zusammenhang sehen mit Aussagen wie: Wir folgen den Segensträgern im blinden Vertrauen und Gehorsam..........)Solche Aussagen über Pfarrer hörst du kaum.


ok Cleopatra, in diesem Sinne hast du natürlich Recht mit deinen Aussagen. Nur: Ich folge niemand mit blindem Vertrauen und blinden Gehorsam. Das ist nämlich für mich ein Nachlaufen und kein Nachfolgen. Nachfolge impliziert für mich schon ein gewisses Mass an Vertrauen und Gehorsam. Aber auch etwas, das wachsen muss. Es kann schon Situationen geben, wo ich wirklich blind vertrauen muss, aber auch dieses scheinbare "blinde" Vertrauen ist nicht über Nacht gekommen sondern gewachsen.
Ich denke, es kommt alles auch auf das rechte Mass an.

Liebe Grüsse
jab
Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen. (Matth. 5,9)
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Beitragvon a cappella » 19.09.2006, 14:51

Lieber Dietemann,

Du schreibst:

Auf Menschen kann man nicht vertrauen!


Aus Deiner Formulierung lese ich schwere Enttäuschungen. Und ich bin sicher, dass jede/r, die/der eine mehr, die/der andere weniger, aber eben jede/r solche Enttäuschungen erlebt hat. Und ich stimme Dir zu, dass man letztlich nur Gott wirklich vertrauen kann.

Wenn ich aber von mir ausgehe, wenn ich ehrlich zugebe, dass ich auch schon Freunde, Verwandte, Bekannte, Mitmenschen enttäuscht habe, frage ich mich, ob eine zu hohe Erwartung an meine Mitmenschen nicht
a) an der Sache vorbeigeht und
b) auf mich zurückfallen könnte und mich unter sich begraben würde.

Ich sehe mein Vertrauen, das ich meinen Mitmenschen entgegenbringe, als Geschenk und als Chance an.
Als Geschenk, weil es vielleicht wirklich niemand "verdient" hat.
Als Chance, weil mein Gegenüber sich ja dieses Vertrauens würdig erweisen kann.

Eines möchte ich unterstreichen:

Jeder Mensch hat seinen freien Willen ...


Ich habe es nicht so oft und auch nicht so nachdrücklich erlebt, wie Du es offensichtlich erlebt hast, dass man diesen Willen "brechen wollte". Aber trotzdem möchte ich Dir empfehlen, auch hin und wieder Vertrauen zu verschenken und anderen die Chance zu geben, sich des erwiesenen Vertrauens würdig zu erweisen.

Du schreibst:
Dieser Mensch ist einfach nur ein Diener ...


Ja!

Aber auch:
Dieser Diener ist einfach nur ein Mensch.

Liebe Grüße
a cappella

PS: Und entschuldige, wenn ich Dich manchmal etwas hart angehe. Ich meine es nicht böse.
Zuletzt geändert von a cappella am 19.09.2006, 15:03, insgesamt 2-mal geändert.
a cappella
 

Beitragvon a cappella » 19.09.2006, 14:56

Liebe Cleopatra,

Du schreibst.

Doch bedenkt einmal die große Verantwortung, die da ein AT zu erfüllen hat. Er muß gegenüber den Kindern (u. Erwachsenen) eine absolute Vorbildfunktion erfüllen. Und wehe, da mißlingt ihm etwas. Kaum reparabel.


Hier sprichst Du die Unmöglichkeit von Erziehung durch Vorbild an. (Was auf Eltern übrigens ebenso zutrifft.)
Sollten wir deshalb darauf verzichten?
Es gibt trotz der Nachteile keine Alternative.

Liebe Grüße
a cappella
a cappella
 

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