Freies Thema für Sonntagschule

Praxistipps für die Kinder- und Jugendarbeit, Reflexion und Diskussion aller relevanten Themen

Freies Thema für Sonntagschule

Beitragvon pagelib » 15.09.2006, 07:27

Hallo zusammen,

hat jemand schon Erfahrung mit Freien Themen in der Sonntagschule gemacht, welche bei den Kindern besonders gut angekommen sind. Z.B. Geschichten aus der Bibel, etc.

Über Beispiele und Vorschläge wäre ich euch dankbar.

Grüße
pagelib
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Beitragvon Anne » 15.09.2006, 11:37

Liebe(r) pagelib,

vielleicht magst Du Dich mal durch die "Blumenwiese" lesen, dort sind (ab Seite 3) einige Beispiele aufgeführt.

Liebe Grüße
Anne
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Beitragvon Dietemann » 15.09.2006, 14:14

Aber nicht vergessen! Die Herren auf den Fotos so recht in die Kindlein einbauen. Wie weiland!
Dietemann
 

Beitragvon Sesemi » 16.09.2006, 12:41

Dietemann,

wie viel Unterrichtserfahrung haben Sie konkret? pagelib möchte hier von erfahrenen Lehrkräften Anregungen erhalten.

Ihr Statement ist da nicht allzu hilfreich, lässt eher darauf schließen, dass Sie im Baugewerbe tätig sind. :mrgreen:

Arbeit mit Kindern auch nur entfernt mit einer Baustelle zu vergleichen halte ich für zynisch und menschenverachtend!

GvdT

S.
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Beitragvon Dietemann » 16.09.2006, 13:05

Arbeit mit Kindern auch nur entfernt mit einer Baustelle zu vergleichen halte ich für zynisch und menschenverachtend!

Wie uns die Geschichte lehrte, lassen sich Kinder nur allzuleicht manipulieren! Positiv oder Negativ - das ist hier die Frage! Nicht das Baugewerbe und auch nicht menschenverachtend - sondern nur an Tatsachen der Geschichte orientiert!

Mir ist Kind lieber, was zu hinterfragen gelernt hat, als ein Gedrilltes!
Dietemann
 

Beitragvon Cleopatra » 16.09.2006, 13:29

An dieser Stelle möchte ich Dietemann schon mal unterstützen, denn wo er Recht hat, hat er Recht.

Ich kann mich sehr gut erinnern, daß es schon immer "oberstes Gebot" war, den Stammapostel und die Apostel, sowie die Segensträger in die Herzen der Kinder "einzubauen", oder "einzupflanzen". Man nannte das auch so. Dann irgendwann, (wenn die Kids Glück hatten) kam auch mal Jesus an die Reihe. Schön, wenn es heute anders läuft........!?

LG, Cleo
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Beitragvon Prozium » 16.09.2006, 13:34

gel.
Zuletzt geändert von Prozium am 16.01.2007, 10:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon pagelib » 18.09.2006, 11:27

danke für eure Antworten.
@Dietemann: Ich denke, dass es kein Fehler ist wenn die Kinder den Stammapostel kennen.
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.
Und das wollen wir doch nicht.

Übrigens hab mir ein freies Thema aus der Biblischen Geschichte genommen:
Mose "Die 10 Plagen", habe das ganze noch mit bastelarbeit unterstrichen und den Kindern und mir hat diese Stunde viel Freund und auch Segen bereitet.

Natürlich gibt es auch Vorschläge seitens der Projektgruppen bezüglich Freies Thema, aber wenn man selbst etwas erarbeitet kann man sich richtig damit identiizieren.

Gibt es eventuell weitere Specials die Ihr in der sonntagschule ab und zu macht, also nicht Themagebunden.
Vielleicht in den ersten 5 Minuten jeder Sonntagschule oder etc.
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Beitragvon namenlos » 18.09.2006, 11:52

Lieber Dietemann,

nicht nur Kinder können leicht manipuliert werden.
Wenn man weiß, wie Werbung, Produktdarstellung, Produktreihenfolge im Supermarkt etc. funktioniert, wenn man weiß, wie die Masse auf Änderungen der Verpackung reagiert.......Der Mensch ist manipulierbar.

Liebe Cleo,

grundsätzlich hat Dietemann in diesem Fall mit seiner Aussage recht. Es war früher so, dass es hineingepflegt wurde.

Aber, was ist daran schlecht? Man bring doch Kindern auch bei zu laufen, zu reden, "sauber zu werden", sich zu benehmen (nicht gedrillt, ist was anderes!), etc. Wieso soll man ihnen nicht auch beibringen, dass der Stammapostel wichtig für uns neuapostolischen Christen ist.

Niemand würde mich kritisieren, wenn ich sage: Tochter, hab Respekt vor der alten Frau, dem Mann, der das geleistet hat, hab Respekt vor diesem oder jenem. Es gibt Menschen, die setzen in der Kirche dann ein negatives Vorzeichen. Und das finde ich nicht gut.

Solche Meinungen von meiner Kirche kann ich nicht unterstützen, auch wenn die Wahrheit dort gesagt wird. Weil das Ziel, die Art und Weise, wie die Wahrheit gesagt wird, "manipulativ" ist. Und da sage ich: NEIN! DON´T DRAW BACK!

Liebe Grüße
Christian
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Beitragvon Dietemann » 18.09.2006, 12:15

Aber, was ist daran schlecht?

Schlecht ist daran, dass Kinder zu sehr auf den Menschen fixiert werden und Jesu sehr stark außen vor bleibt! Wird von Jesus gesungen muss der Blick zu den „heiligen“ Bildern der NAK-Oberen gerichtet werden. u.s.w. Das kann ja wohl nicht so richtig sein. Welcher Diener stellt sich im Leben höher wie sein Herr?
Menschen sagen etwas und nach geraumer Zeit erklären sie etwas für ungültig. Da sollten Eltern aufpassen - weil das Kind nach Jahren die Lügen erkennt und dann auch den Eltern zurecht Vorwürfe macht.
Dietemann
 

Beitragvon pagelib » 18.09.2006, 12:40

Glaubt der Mensch nicht am meisten was er sieht?

Nur als Vergleich, ich denke jede Katholische Kind, kennt und weiß wer der Papst ist.
Warum sollen dann NAK Kinder nicht den Stammapostel kennen sollen.
Ich komme wieder auf die Sonntagschule zurück, dort sind die Themen zu 70% rein Erzählung vom Wirken und Tun Jesu Christus.
Und die Apostel sind gesandte Jesu nehmen seinen Platz hier auf Erden ein und sind somit Bestandteil wenn nicht sogar Ausrichtung hier auf Erden. Daher halte ich es für enorm wichtig, den Kindern zusagen wer der stammapostel ist und was er tut.
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Beitragvon namenlos » 18.09.2006, 12:52

Danke Pagelib,
hallo Dietemann,

meine Tochter kennt den Papst auch. Ich hab sie ganz bewusst gefragt, bei Bildern: Wer ist das? Finde ich wichtig.

Der Papst, die Kardinäle, die Ev. Bischöfe/innen, die NAK-Apostel sind in meinen Augen hohe Würdenträger, denen man mit Respekt begegnen soll. Dabei ist für mich immer Jesus höher als der jeweilige Würdenträger. Dies wurde in der NAK sicher oft zuwenig differenziert dargestellt. Aber gerade im Bereich der Kinder ist das Geschehen zur Zeit Jesus oder im Alten Testament im Vordergrund.

In den "Biblischen Geschichten" hatten wir viel kennengelernt über die Wunder Gottes. Stammapostel kam da aber, meines Wissens, nicht oft vor!

Im jetzigen 4 Bd. Werk auch nur wenig. Klar muss auch eine Unterweisung darin sein, klar kommt es vor. Keiner kann wirklich katholisch sein, ohne die Funktion, die Aufgaben des Papstes zu kennen. Klar hat das Apostelamt in der NAK eine herausragende Aufgabe (Zubereitung der Braut), aber deshalb wird der Apostel nicht vor Jesus geschoben. In unseren Gottesdiensten höre ich mehr von Jesus als vom Apostel, so soll es sein. Klar höre ich auch was vom Apostel. Ist ja auch schön so.....

LG
Christian
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Beitragvon Cleopatra » 18.09.2006, 16:38

Hallo zusammen,

es ist auch nichts dagegen zu sagen, wenn man die jeweiligen eigenen Kirchenführer kennt und weiß, was ihre Aufgaben sind.

Ich kann ja nur über meine eigene Zeit und die Zeit meiner Kinder berichten, als sie noch klein waren. Ja, und da ärgere ich mich schon, wie es nur zu einer solchen Glorifizierung von Menschen kommen konnte. Jedes katholische Kind wird den Papst benennen können und seine Aufgaben. Richtig so! So kann es ruhig in allen Kirchen sein, aber vielleicht wird es deutlicher, was ich meine,(vielleicht auch Dietemann) wenn ich folgendes Zitat aus "Unsere Kinder" mal hier einsetze:

"Jetzt habt Ihr einen Blick in das Herz unseres Stammapostels tun können. Bewegt es nicht wunderbare Gedanken für uns? Ich kann mir denken, was Ihr nun am liebsten tun würdet: Den lieben Stammapostel in den Arm nehmen. Leider geht das ja nicht. Aber wir können etwas viel Schöneres tun. Wir nehmen ihn in unser Herz. Und es bleibt dann immer noch viel Platz für unseren Bezirksapostel und für Euren Apostel, auch für Eure Segensträger im Bezirk und in der Gemeinde und – nicht zu vergessen! – für Eure lieben Eltern!"

Kommentar hierzu, von der Religionslehrerin S. Kranefeld:

Schön, dass den Eltern auch noch ein kleiner Platz im Herzen der Kinder gelassen wird. Allerdings frage ich mich, ob eine christliche Kirche, wie die Neuapostolische Kirche sich selbst bezeichnet, nicht auch einen Platz für Gott und Christus in den Herzen der Kinder ermöglichen sollte.
_________________________________________

Es ist lobenswert, wenn es heute besser gemacht wird, aber wer biegt gerade, was damals verbogen wurde - auch noch bei meinen Kindern?

LG, Cleopatra
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Beitragvon Dietemann » 18.09.2006, 19:08

"Jetzt habt Ihr einen Blick in das Herz unseres Stammapostels tun können. Bewegt es nicht wunderbare Gedanken für uns? Ich kann mir denken, was Ihr nun am liebsten tun würdet: Den lieben Stammapostel in den Arm nehmen. Leider geht das ja nicht. Aber wir können etwas viel Schöneres tun. Wir nehmen ihn in unser Herz. Und es bleibt dann immer noch viel Platz für unseren Bezirksapostel und für Euren Apostel, auch für Eure Segensträger im Bezirk und in der Gemeinde und – nicht zu vergessen! – für Eure lieben Eltern!"

Kommentar hierzu, von der Religionslehrerin S. Kranefeld:

Schön, dass den Eltern auch noch ein kleiner Platz im Herzen der Kinder gelassen wird. Allerdings frage ich mich, ob eine christliche Kirche, wie die Neuapostolische Kirche sich selbst bezeichnet, nicht auch einen Platz für Gott und Christus in den Herzen der Kinder ermöglichen sollte.


Genau! Das ist das fiese der NAK wie da Kinder manipuliert wurden / werden und die Eltern sind nicht anwesend und merken es vielfach auch nicht! Oder wollen es nicht merken, weil sie selber verblendet sind!
Dietemann
 

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