Vergangenheit + Aufklärung

Praxistipps für die Kinder- und Jugendarbeit, Reflexion und Diskussion aller relevanten Themen

Aufklärung ?

Nein, die Kinder wären dadurch zu sehr verunsichert
5
19%
Ja, den Kindern muss die Möglichkeit gegeben werden sich über die Vergangenheit im Klaren zu sein.
22
81%
 
Abstimmungen insgesamt : 27

Beitragvon Dietemann » 16.05.2006, 05:50

Ich halte es so, dass auch unliebsame Gedanken angesprochen werden. Auch die Sauerei mit Saur in Nigeria sollte ein Jugendlicher als Saurei erkennen können und müssen! Ganz besonders wenn ein "Heiliger" dann auch noch die Geschichte beim 2.mal anders erzählt (gelogen?)! Sommers Einseitigkeit und der Dinge mehrere.

Ein Jugendlicher wird gefragt werden über seinen Glauben, wie wir früher unsere Klassenkameraden gefragt hatten, warum sie das eine oder andere nicht mitmachen dürfen. Als Antwort kam nie nix gscheites rüber. Woher auch, weil bei ihnen damals alles unter den Tisch gefegt wurde. Also war die NAK in der Zeit eine "Geheimwissenschaft"! Die Klassenkameraden blieben Außenseiter, die sich konform ihres sehr strengen NAK Elternhauses verhalten mussten. Heute sollte jeder, insbesonders Kinder und Jugendliche, jedem Rede und Antwort stehen können, auch über die Lügengeschichte von Bischoff. Dessen Überheblichkeit, die bei vielen von den Befehlern heute noch ist. Das sind Themen, wo mit man NAKler vorführt, wenn darauf keine fundierten Antworten kommen. Klare Worte zur Vergangenheit - insbesonders bei Konfirmanden würden der NAK als Sache sehr dienlich sein. Diskussionen zu Hause über den Glauben wäre die Folge. Das ist allemal besser als sich von den Medien nur einlullen zu lassen. Ein Kind das Zusammenhänge erkennen und Schlussfolgern kann ist gerade heute auch bei der politischen Lügerei besser eingestellt. Die meisten Dietemännlein verhalten sich ja nicht besser wie Politiker!
Dietemann
 

Beitragvon Findus » 16.05.2006, 09:36

Hallo Sebastian,

ich denke es ist absolut notwendig und selbstverständlich Kinder/Jugendliche EHRLICH über die Vergangenheit aufzuklären. M.E. reicht es aus, das Gespräch im oben angeführten Sinne zu führen, wenn eine Frage kommt. Das wird eher im jugendlichem Alter sein, als im Religionsschulalter.
Wichtig finde ich es aber, dass der Lehrer sich ein möglichst umfassendes, objektives Bild macht. Dazu gehört neben dem Studium der Kritikliteratur sicherlich auch des Gespräch mit der Kirche. Ob es gleich der Stammapostel sein muss.... frag doch mal deinen Ältesten...

meint Findus
Findus
 
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Beitragvon Sebastian » 16.05.2006, 11:39

Mein lieber Findus,

wir haben nunmal, als oberste geistliche Autorität, den Stammapostel. Für die neuapostolische Christenheit sollte er meines Erachtens die Richtung weisen.

Persönlich würde ich mir eine Richtung wünschen, die Apostel Kühnle mal beschrieb: "Davon wollen wir weg!"

Es sollte aber nicht nur beim Distanzieren bleiben.

Grüsse
S.
Sebastian
 

Beitragvon Sebastian » 16.05.2006, 17:28

Mit "davon wollen wir weg" meinte ich Relikte noch aus Bischoffs Zeiten... zum Bsp...
Sebastian
 

Re: Tragisch

Beitragvon Sebastian » 16.05.2006, 18:25

shalom hat geschrieben:Das Heil liegt in der Flucht. Im heimholenden Kommen der kommenden Heimholung. Wer sich umdreht wird zum Relikt Salzsäule. Nur weg von hier.

shalom


Ach ja, hier bewahrheitet sich mal wieder: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Shalom, ein tragisches Beispiel eines "Überfliegers" geben Sie hier ab. Hätten Sie meinen Eingangsbeitrag gelesen, dann hätten Sie auch sicherlich gemerkt, dass es mir genau darum geht. Vergangenheit, eine kritische Selbstbetrachtung auch gegenüber den Kindern bzw Jugendlichen. Haben Sie nicht auch Kinder? Meine ich doch gelesen zu haben. Sollten diese, wenn sie schon in einer aufgeklärten Gesellschaft leben nicht auch in einer aufgeklärten Kirche zu Hause sein?

Ich denke wir kommen "WEG" von all dem Unguten, welches sich teilweise aus der Vergangenheit noch immer in die Gegenwart (wieder und wieder) repliziert, indem sich die Kirche endlich dazu durchringt Falschheiten der Vergangenheit auch als solche zu benennen und das Gespräch, auch und gerade eben mit Jugendlichen, sucht. Offen und ehrlich - nach Innen und nicht nur nach Aussen...

Es ist schade, dass Sie hier so wenig Interesse zeigen und stattdessen lieber "drauf-los-posten" . Habe schon intelligentere Beiträge von Ihnen gelesen.

Nun gestatten Sie mir bitte einen Wunsch und antworten auf diesen Beitrag nicht. Wenn Sie allerdings gewillt sind ihre Meinung zum Thema 'Vergangenheitsbewältigung' uns mitzuteilen, und nicht um des Faselns Willen antworten, freue ich mich wieder von Ihnen zu hören.

S.
Sebastian
 

Beitragvon König und Herold » 17.05.2006, 08:25

Hallo Sebastian,

was Du tun kannst ist selbst zu forschen und dann an die Öffentlichkeit zu gehen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Ich finde das Engagement von Ralph Giordano hervorragend. Schüler an Hamburger Schulen forschen über die Vergangenheit und es wird jährlich ein sogenannter "Bertini-Preis" verliehen.

Die KL der NAK kannst Du vergessen ( "sie haben die Weisheit mit viel zu großen Löffeln gefressen" singt Udo Lindenberg, der heute 60 Jahre wird ).
Oder auf die NAK - Spaßkultur :twisted: heute bezogen eine Textzeile aus Udo`s Songmaterial:

"Immer lustig und vergnügt, bis der **** im Sarge liegt" :shock:

Oder Du wirst der Schwiegersohn vom Stammapostel. :lol:

Ob Du dann verändernd wirken kannst, bleibt aber auch fraglich.

Viel Spaß und natürlich Gottes reichen Segen wünscht :wink:

KuH
Ich bin hier immer auf ein sicheres und wohlgeordnetes Forum bei meinen Besuchen gekommen.
König und Herold
 
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Unterfliegen = Untergraben

Beitragvon Sebastian » 18.05.2006, 10:22

Werter Shalom und all die Anderen,

das Problem der Unterflieger besteht darin, dass diese eine unglaubliche "Gabe" haben Dinge zu verdrängen und ein falsches Bild uns zeichnen. Die Vergangenheit spielt keine Rolle mehr. Soweit ist dies ja auch nicht schlimm. Schlimm ist der Umkehrschluss, der daraus gezogen wird: Die Kirche, macht keine Fehler. Dies wird dann, durch die die Teile der Vergangenheit komplett vergessen (oder beschönigen), so an die Gläubigen verkauft. Jetzt neigt vor allem die Jugend (-bei Gott nicht alle-) eher zum Hinterfragen. Wenn auf kritische Fragen, bezogen auf die Vergangenheit, nun dennoch behauptet wird es habe alles seine Richtigkeit, so sägt die Kirche an ihrer eigenen Wahrhaftigkeit.
Sebastian
 

Beitragvon Dietemann » 18.05.2006, 10:33

so sägt die Kirche an ihrer eigenen Wahrhaftigkeit.

Sicherlich wartet die NAK genau wie die bayrische Staatsregierung auf den Engel Aloisius der mit der Eingebung von oben kommen soll. Aloisius macht aber im Münchner Hofbräuhaus schon so lange Pause!
Dietemann
 

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