Rosenmontag 27.2.06 in Köln-Ehrenfeld

Praxistipps für die Kinder- und Jugendarbeit, Reflexion und Diskussion aller relevanten Themen

Beitragvon Rosinante » 01.03.2006, 10:57

gel.
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Beitragvon Beobachter » 01.03.2006, 11:23

Also, liebe Kölner, tut nicht immer so locker und tuffig, wenn ihr es in der Sache (und der hier aufgegriffene Beitrag zeugt davon) eigentlich gar nicht seid.


In der "Sache" sind wir Kölner mit Sicherheit nicht Locker und tuffig. Ich versuchte lediglich darzustellen, dass hier niemand gezwungen oder "unter Druck" gesetzt wird an diesem "speziellen" RoMoGD teilzunehmen.

@Bert: Apostel Otten sagte: Wenn jemand so mit 6-8 Punkten abgeschnitten hat, dann äääähhhh...der sollte sich vorsorglich am besten einen Termin bei seinem Jugendleiter geben lassen.... [großes Gelächter aller ? Anwesenden] Insofern ist die Berichterstattung auf TIO richtig und ich verstehe nach deinem gerade geposteten Bericht natürlich auch deine Reaktion...und ehrlich gesagt tut es mir sehr leid, dass so eine Situation entstanden ist.
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Beitragvon Beobachter » 01.03.2006, 11:31

Danke Michl,

deine Ausführungen treffen aus meiner Sicht ins Schwarze...
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Beitragvon jay-jay » 01.03.2006, 11:46

In ein paar Jahren ist der ursprüngliche Sinn als Gegenveranstaltung zu Karneval völlig verloren gegangen und wir haben eine neuapostolische Prunksitzung mit Wahl des schönsten NAK-Mariechen :wink:


... und ik wes och schon, welsche Wuppertaler Jong dann gleich in Kölle uff de Matte stehn würd... :D

Gruß aus Darmstadt vom - seit heute - 35er
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Beitragvon Bert » 01.03.2006, 12:10

dasCHRIStkind hat geschrieben:@Bert, @Dietemann,

Frage: habt ihr diesem "Rosenmontagsjugendtag" persönlich miterlebt?

Wenn ich mir die Feedbacks auf jugend-online von den anwesenden Jugendlichen durchlese, und die mit euren Beiträgen vergleiche, lese ich von zwei verschiedenen Veranstaltungen! Seltsam...

Nette Grüße
Chcristoph



Hallo Christoph,

was ist mit den Feedbacks? Bitte, nicht übertreiben!

Jedenfalls haben auf jugend-online gerade mal 9 Scheiber etwas zur Veranstaltung geschrieben. Davon nur 1 (in Worten: nur einer) den Gottesdienst ausdrücklich erwähnt!

Und auf Tio-Online gibt es bisher nur im Gästebuch eine einzige Eintragung.

Z.Z. ist da überhaupt noch nichts anzutreffen, was den von mir kritisierten GD-Teil gutheisst.

LG
Bert
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Beitragvon syrinx » 01.03.2006, 12:59

"...Vielmehr spielt da das "wir sind wir" und die ganzen anderen sozialen Faktoren eine viel größere Rolle; und das ist gut so. Wir leben in einer Zeit, in der Traditionen, also "Ruhepunkte" im Leben, immer weniger und daher immer wichtiger werden.
.." zitat m.koch


und was hat das mit gott zu tun???? :shock:

DAZU brauchts keine kirche. da suche ich mir freunde, bekannte, hobbys etc. aber die nak als sozialpool ;-)... das ist mir zu platt, bzw. das verstehe ich eben nicht, warum man dann gott als vorwand benutzt. gott als tradition, abendmahl als sozialevent-schöne neue welt.
natürlich ist es besser die nak als sozialisierungswerkzeug zu mißbrauchen, als durch die vergebliche "gott- und wahrheitssuche" darin psyschich schaden zu nehmen und "ängste" oder andere schizophrenien zu entwickeln.
nur: dann kann man doch gott (vor allem den als erlöser!)etwas aus dem spiel lassen.

oder: ich nehme gott in die mitte als lebensfrohen schöpfer aller kräfte und dinge. o.k.-dann gehört aber der karneval dazu und es braucht keine gegenveranstaltung.

lg syrinx
Jede Seele ist ihrem Wesen und Vermögen nach göttlich ...
(Swami Vivekananda)
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Beitragvon orig.gabi » 01.03.2006, 13:18

mkoch hat geschrieben:[...]
Wie Bert sehe ich das sehr kritisch, dass keine Predigt bei uns ohne nagativ-Botschaften, rethorische Fragen usw. auskommt. Spätenstens nach fünf aufeinanderfolgenden Gottesdienstbesuchen in deinem Leben stumpfst du aber ab. Du nimmst das gar nicht mehr so wahr. Ich hatte in letzter Zeit mal wieder einen Gast migenommen in den GD, dem dann die Predigt einfach schlicht zu abstrakt war. Es wird mit Schlagwörtern gearbeitet, die nur Sinn machen, wenn man dreissig Jahre NAK-Sozialisation auf dem Buckel hat.

...

Vielmehr spielt da das "wir sind wir" und die ganzen anderen sozialen Faktoren eine viel größere Rolle; und das ist gut so. Wir leben in einer Zeit, in der Traditionen, also "Ruhepunkte" im Leben, immer weniger und daher immer wichtiger werden.

[...]



Hallo Michael,

herzlichen Dank für deine Aussage im ersten Absatz oben.
Genau das sehen viele Kritiker genauso und eben dies ist der Gegenstand eines verbreiteten Unbehagens.

Wenn der beschriebene Sachverhalt auch von neuapostolischen Christen wenigstens ab und an einmal klar und offen so formuliert und zugegeben wird, kann man, ich, dem Inhalt des zweiten hier wiedergegeben Absatzes uneingeschränkt folgen und zustimmen.
Ein Stückchen Heimat in rauhen Zeiten innerhalb einer stabilen, vertrauten Gemeinschaft finden, warum nicht? :wink:

Diese ganz natürliche Sehnsucht muss nicht gleich mit einem religiösen Exklusivanspruch verquickt, herausgestellt, begründet und verbrämt werden.

lgg
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
1.Johannes, 4,16
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Abstimmung

Beitragvon Hütchen » 01.03.2006, 13:42

Lieber Bert,
nun bin ich danze Jahr so närrisch, dass ich die Konzentration der Rheinländer auf ein paar Tage eh nicht verstehe, beim GD-Besuch kenne ich mich aber aus.
Hier hat eine Abstimmung mit den Füssen stattgefunden, auch wenn Du schreibst:
"Jedenfalls haben auf jugend-online gerade mal 9 Scheiber etwas zur Veranstaltung geschrieben. Davon nur 1 (in Worten: nur einer) den Gottesdienst ausdrücklich erwähnt!"
Vielleicht kann man die Population mit der zu einem "normalen" JuGo vergleichen, der dann vom bekannten "Langweiler" gehalten wird. Im übrigen kenne ich Jugendliche, die glauben und singen und beten, sind aber auch trotz heftiger Aufforderung nicht bereit, sich irgendwie zusätzlich zu engagieren, was ich im Einzelfall verstehen kann.
Für diese Gruppe wars immerhin noch attraktiv genug, um nächstes Mal wieder hin zu gehen.
Schade, dass das Bild von der Rhythmusgruppe im GD Jahre um Jahre zu spät kommt, es gibt aber immer noch Verantwortliche, denen selbst das zu progressiv ist, mit dem Ausdruck des Bedauerns
Hütchen.
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Re: Abstimmung

Beitragvon gecko » 01.03.2006, 13:54

Hütchen hat geschrieben:...Schade, dass das Bild von der Rhythmusgruppe im GD Jahre um Jahre zu spät kommt, es gibt aber immer noch Verantwortliche, denen selbst das zu progressiv ist, mit dem Ausdruck des Bedauerns
Hütchen.


Rhythmusgruppe?
hab ich da was ueberlesen?
mal wieder nix kapiert?
wer kann mir helfen?
:lol:

gecko
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Beitragvon Geir » 01.03.2006, 14:04

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Schießbude

Beitragvon Hütchen » 01.03.2006, 14:07

Entschuldigung,
die Rhythmusgruppe war eine Anspielung, ich meinte natürlich Schießbude oder Schlagzeug. Hat die Band aus dem NGB gespielt, fragt
Hütchen.
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