Kindergottesdienste

Praxistipps für die Kinder- und Jugendarbeit, Reflexion und Diskussion aller relevanten Themen

Beitragvon Randnotiz » 09.03.2007, 15:08

Hallo fireangel,

danke für den Hinweis.
Damit dürfte das eindeutig klar sein, was ich schon schrieb: Selbstverständlich dürfen Eltern dabei sein.
Der nebulöse Hinweis auf irgendwelche Merkblätter mit anders lautendem Inhalt ist daher... nun. Falsch oder so.
Nur wer die Fakten kennt, kann sie verdrehen.

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Beitragvon niltir » 09.03.2007, 15:41

Nach den Beiträgen von Thomas ist überhaupt nichts klar. Nur mal so ..
Am Ende schuf Gott aus Liebe einen neuen Anfang ..
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Re: Kindergottesdienst

Beitragvon Geir » 09.03.2007, 15:43

Thomas hat geschrieben:Selbst habe ich keine Kinder.


nicht mal die Innenansicht
weiss der Geir
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Beitragvon niltir » 09.03.2007, 15:43

Lust auf Frust?
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Beitragvon Geir » 09.03.2007, 15:46

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Beitragvon niltir » 09.03.2007, 15:47

:lol:

*zurueckzumthread!*

:lol:
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Beitragvon Bert » 09.03.2007, 15:55

Hallo,

in einer Verlautbarung der NAK-Hassel heisst es, dass Eltern der Kinder nur dann an dem KiGo_10-14 teilnehmen, wenn 'als Fahrdienst erforderlich'.

s. hier:
http://209.85.129.104/search?q=cache:QYm2fjXXsWYJ:www.nak-hassel.de/KiGo10-14.pdf+KiGo_10-14&hl=de&ct=clnk&cd=7&gl=de

Somit hat Thomas wohl Recht.

LG
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Kindergottesdienst

Beitragvon Thomas » 09.03.2007, 15:56

Hallo Randnotiz,
dachte du wolltest das Zitat aus der Kinderzeitschrift, da habe ich dich missverstanden.
Dass Lehrkräfte mit dazu eingeladen sind, stand auf dem Schreiben am Aushang. Was das Zitat auf dem Schreiben hinsichtlich der Eltern anbetrifft, werde ich berichten, wenn ich das nächste Mal wieder ein aktuelles Schreiben am Aushang sehe.
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Beitragvon hini » 10.03.2007, 15:39

Er hatte kein Platzproblem als Herausgeber der Leitgedanken "Der guten Hirte" im Herzen vieler neuapostolischer Kinder: Bischoff Pfennig aus Saarbrücken.
Er ist von uns gegangen.
in stillem Gedenken
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Kindergottesdienst

Beitragvon Tom » 10.03.2007, 15:50

Dieses Thema tangiert mich eher weniger, aber beim Lesen doch umsomehr.

Wer trifft denn in der NAK die Entscheidung, was mit den Kindern geschieht. Die "unmündigen" Eltern wohl kaum. Das erinnert mich an eine Aussage einer Kinderkrippenleiterin aus der ehemaligen DDR, die teilte den Eltern mit, dass sie angehalten sei, die Kinder im Sinne des Sozialismus und Kommunismus zu erziehen, Die anwesenden Eltern waren innerlich sehr "berührt" handelte es sich doch im Kinder, die nicht mal ein Jahr alt waren.

Die "Methoden" der NAK erinnern mich wieder daran. ich sehe auch die vielen Lehrbücher und die Versuche, die Kinder im göttlichen Sinn zu erziehen. Daran ist an und für sich nichts auszusetzen, aber ohne die Eltern zu fragen, naja ich weiß ja nicht. Oder kennen die Eltern, die ihre Kinder Sonntags Vormittags in den KiGo abgeben, was dort so läuft? Wenn ja, vollkommen in Ordnung, wenn nein, dann schleunigst ändern. Und vor allem, die Kinder nie zwingen.

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Re: Kindergottesdienst

Beitragvon Frettchen » 10.03.2007, 16:14

Tom hat geschrieben:... Oder kennen die Eltern, die ihre Kinder Sonntags Vormittags in den KiGo abgeben, was dort so läuft? Wenn ja, vollkommen in Ordnung, wenn nein, dann schleunigst ändern. ...


Haben die Eltern überhaupt Interesse daran zu erfahren was dort gemacht wird? Ich mache schon viele Jahre Vorsonntagsschule (und ab und zu aushilfsweise Sonntagsschule), bin aber noch nie gefragt worden, was bei uns gemacht wird... und wenn die Kinder mal ein Bild oder etwas gebasteltes haben.. schön ... und dann Übergang zur Tagesordnung
Oftmals habe ich das Gefühl, viele Eltern sind froh, wenn sie mal eine Stunde, einen GD für sich haben, ohne die Kids.

LG vom Frettchen
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Beitragvon Sesemi » 10.03.2007, 17:27

Eigentlich wollte ich mich zu diesem Thema nicht äußern, doch der Beitrag von Tom verfasst am 10.03.2007, 16:50 entsetzt mich sehr.

Zum einen entscheiden doch zunächst die Eltern, ob ihr Kind an kirchlichen Unterrichten teilnimmt oder nicht - im Gegensatz zu staatlichen Einrichtungen besteht keine Schulpflicht. Neuapostolische Eltern generell als "unmündig" zu diffamieren, halte ich für unverfroren.

Zum anderen bietet die NAK keine Kinderbetreuung für Einjährige an, die Vorsonntagsschule beginnt später, mit drei oder vier Jahren.

Zielvorstellung im Religionsunterricht ist Maran atha - Unser Herr kommt! Ich will dabei sein! Eltern, die auf die Wiederkunft Jesu Christi warten, haben sicher ein Interesse daran, diesen Glauben an ihre Kinder weiterzugeben und freuen sich, wenn der Religionsunterricht sie dabei unterstützt. Haben Eltern diesen Glauben nicht, besuchen sie vermutlich keine Gottesdienste der NAK und schicken ihre Kinder dann auch nicht in die entsprechenden Unterrichte.

Für den Konfirmandenunterricht heißt es u.a.: Die in der Sonntagsschule und im Religionsunterricht vermittelten Glaubensgrundsätze sollen im Konfirmandenunterricht vertieft werden, damit die Kinder bewusst ihres Glaubens leben können und die Nähe Gottes immer deutlicher verspüren. Bewusstsein impliziert die Fähigkeit zu denken und eigene Entscheidungen zu treffen. Übrigens sollen oder müssen die Kinder nicht bewusst ihres Glaubens leben, nein, sie können es tun, man bietet ihnen also die Möglichkeit an.

Die Unterrichtsmethoden sind zugegebenermaßen nicht unbedingt auf dem neuesten Stand, doch Gesprächsformen, Formen der Textarbeit, Arbeit mit Schaubildern und Landkarten, spielerische Formen der Erarbeitung und Festigung sowie Fragen oder Antworten anhören und zusammenfassen würde ich nicht unbedingt ausschließlich als "Methoden der NAK" bezeichnen.

Da die Eltern ihre Kinder in freier Entscheidung den kirchlichen Unterrichten anvertrauen, liegt es auch in ihrer Eigenverantwortung sich über Unterrichtsinhalte und -methoden zu informieren. Noch nie habe ich erlebt, dass Eltern hier Auskünfte oder Hospitationen verweigert wurden, jedoch schon häufiger, wie bereits von Frettchen beklagt, ein relatives Desinteresse der Eltern an der Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer.

Gruß von der Trave

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Beitragvon Tom » 10.03.2007, 17:50

Ich nehme mal ein paar Zitate heraus

Eigentlich wollte ich mich zu diesem Thema nicht äußern, doch der Beitrag von Tom verfasst am 10.03.2007, 16:50 entsetzt mich sehr.

Zum einen entscheiden doch zunächst die Eltern, ob ihr Kind an kirchlichen Unterrichten teilnimmt oder nicht - im Gegensatz zu staatlichen Einrichtungen besteht keine Schulpflicht. Neuapostolische Eltern generell als "unmündig" zu diffamieren, halte ich für unverfroren.

Das ist nicht ganz korrekt. Frage mal die Eltern, die ihre Kinder nicht in den Vorsonntagsunterricht geben, wie die Reaktion der AT ist.

Zum anderen bietet die NAK keine Kinderbetreuung für Einjährige an, die Vorsonntagsschule beginnt später, mit drei oder vier Jahren.


Das von mir zitierte Beispiel war nur ein Beispiel mit dem Hinweis auf starre Haltungen, egal wie alt die Kinder sind


Zielvorstellung im Religionsunterricht ist Maran atha - Unser Herr kommt! Ich will dabei sein! Eltern, die auf die Wiederkunft Jesu Christi warten, haben sicher ein Interesse daran, diesen Glauben an ihre Kinder weiterzugeben und freuen sich, wenn der Religionsunterricht sie dabei unterstützt.

Haben Eltern diesen Glauben nicht, besuchen sie vermutlich keine Gottesdienste der NAK und schicken ihre Kinder dann auch nicht in die entsprechenden Unterrichte.

Für den Konfirmandenunterricht heißt es u.a.: Die in der Sonntagsschule und im Religionsunterricht vermittelten Glaubensgrundsätze sollen im Konfirmandenunterricht vertieft werden, damit die Kinder bewusst ihres Glaubens leben können und die Nähe Gottes immer deutlicher verspüren. Bewusstsein impliziert die Fähigkeit zu denken und eigene Entscheidungen zu treffen. Übrigens sollen oder müssen die Kinder nicht bewusst ihres Glaubens leben, nein, sie können es tun, man bietet ihnen also die Möglichkeit an.

Stimmt so nicht, warum werden dann die Kinder der Konfirmation "zugeführt", obwohl die Eltern garnicht mehr zum GD kommen!

Da die Eltern ihre Kinder in freier Entscheidung den kirchlichen Unterrichten anvertrauen, liegt es auch in ihrer Eigenverantwortung sich über Unterrichtsinhalte und -methoden zu informieren. Noch nie habe ich erlebt, dass Eltern hier Auskünfte oder Hospitationen verweigert wurden, jedoch schon häufiger, wie bereits von Frettchen beklagt, ein relatives Desinteresse der Eltern an der Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer.

Gruß von der Trave

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Was mich wundert, warum Sesemi andere Beiträge nicht gelten lässt. Er müsste ja Wanderer in göttlichem Auftrag sein um zu prüfen, ob in Franken die Uhren anders ticken!

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Beitragvon Sesemi » 10.03.2007, 18:45


Was mich wundert, warum Sesemi andere Beiträge nicht gelten lässt. Er müsste ja Wanderer in göttlichem Auftrag sein um zu prüfen, ob in Franken die Uhren anders ticken!

Tom aus Franken


Sesemi lässt in der Tat nicht gelten, dass pauschale Kritik an allen neuapostolischen Eltern bzw. an allen Amtsträgern und an allen kirchlichen Unterrichten geübt wird. Sie lässt nicht gelten, dass jemand meint, seine lokale Erfahrung müsse auf die gesamte NAK übertragen werden. Dies nimmt Sesemi für sich auch nicht in Anspruch, sie macht jedoch andere Erfahrungen als Tom aus Franken. Übrigens ist Sesemi weiblich. :D

Ferner habe ich in meinem Beitrag aus den mir vorliegenden offiziellen NAK-Lehrwerken für Religions- und Konfirmandinnenunterricht zitiert. Sollten diese so nicht mehr aktuell sein, bitte ich um Korrektur.

Meines Wissens besteht tatsächlich keine Schulpflicht in der NAK, ich kenne auch hier bei uns keine Amtsträger, die dennoch auf einer solchen bestehen oder gar die Eltern nötigen. Doch es gibt Angebote für Kinder, die angenommen werden oder auch nicht. Lediglich die Teilnahme am Konfirmandinnenunterricht ist Voraussetzung für die Konfirmation und wird zumindest bei uns - regional, wie ich betonen möchte - deutlich lockerer gehandhabt als in der evangelischen Kirche. Mir ist folglich auch nicht bekannt, dass Kinder gewaltsam der Konfirmation "zugeführt" werden. Gibt es dazu offizielle Stellungnahmen der NAK mit dieser Formulierung oder mit diesem Inhalt? Oder beschreibst du eher eine lokale, süddeutsche Variante der Zwangskonfirmation? In meiner jetzigen Konfi-Gruppe hat sich übrigens ein Kind bewusst gegen die Teilnahme an der Konfirmation entschieden. Das hat der wechselseitigen Sympathie keinen Abbruch getan, wir haben einander nach wie vor gern, wir reden miteinander, wenn wir uns sehen. Das Kind und seine Eltern wissen, dass sowohl der Vorsteher als auch ich die Entscheidung respektieren.

Ganz entschieden bin ich jedoch der Meinung, dass wir unsere Kinder in die entsprechenden Unterrichte einladen dürfen. Eine Einladung kann man annehmen oder ablehnen. Bei einer Ablehnung frage ich nach den Gründen, denn diese könnten ja in meiner Person liegen und ohne entsprechendes Feedback kann ich meinen Unterricht nicht verbessern.

Gruß von der Trave

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