Pflegekind

Praxistipps für die Kinder- und Jugendarbeit, Reflexion und Diskussion aller relevanten Themen

Pflegekind

Beitragvon 17einhalb » 31.05.2005, 20:49

Hallo ihr Lieben!

Endlich habe ich es geschafft, mich in diesem Forum anzumelden.
Da wir seit nun fast 2 Jahren einen kleinen Pflegesohn haben, würde es mich brennend interessieren, ob in unserem Forum noch mehr Pflegeeltern herumschwirren.
Vielleicht habt ihr ja auch in euren Gemeinden Pflegefamilien?
Gern berichte ich bei Interesse auch von unseren Erfahrungen und Problemchen.

Wir haben morgen Versieglung unseres kleinen Schatzes!

Natürlich sollten sich nicht nur Pflegeeltern an dieses Thema trauen, denn Meinungen von "Nichtpflegeeltern" sind mindestens genauso interessant.

Frage: Sollte ein Kind einer nicht- oder andersgläubigen Herkunftsfamilie in eine andersgläubige (hier neuapostolisch) Pflegefamilie gegeben werden?
Das Pflegekind wird ja automatisch in diesem Glauben erzogen!

Liebe Grüße 17einhalb
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Beitragvon OliverBonn » 31.05.2005, 21:39

Hallo!

Es ist nicht so, dass ich vom Thema betroffen bin, aber eine Frage habe ich dazu, die ich mir schon öfter gestellt habe:

Aus einer anderen NAK-Familie weiss ich, dass diese Familie nur die Taufe durchsetzen konnte, aber nicht die Versiegelung. Du schreibst, dass die Versiegelung kurz bevorsteht. Mussten da die leiblichen Eltern oder das Jugendamt einwilligen? Gab es da Probleme? Es handelt sich ja um einen Religionswechsel (von "nichts" hin zu NAK).

Vielen Dank für die Antwort!

OLIVER
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Beitragvon 17einhalb » 31.05.2005, 22:40

Lieber OliverBonn

Das Jugendamt hat weder Taufe noch Versiegelung interessiert. Wir haben aber die schriftliche Genehmigung der Eltern für die Taufe eingeholt. Die leibl. Mutter war sogar bei der Taufe und anschließenden Feier anwesend. Wir haben mit ihr natürlich auch über unseren Glauben gesprochen und somit auch über die Spendung des Heiligen Geistes. Für sie war es eigentlich nur wichtig, dass ihr Sohn nicht katholisch wird.(Sie selbst ist evangelisch getauft)
Der Vater ist auch damit einverstanden, bzw. ist es ihm egal.

Ich kann aber auch nicht recht verstehen, wenn Herkunftseltern die Taufe genehmigen und die Versiegelung nicht. Entweder ich will, dass mein Kind in der NAK ist - oder ich lass es doch ganz sein!
Naja, ich weiß, dass die meisten Herkunftseltern das eigentlich gar nicht so sehr interessiert. Oft sind das auch nur kleine Machtspiele den Ppflegeeltern gegenüber.

Viele Grüße 17einhalb
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Beitragvon 17einhalb » 31.05.2005, 22:49

Hallo Shalom

Also ich weiß nicht, wann bei Euch der GD beginnt, aber bei uns geht der schon um 19.30Uhr los. Tut mir auch für Euch leid, wenn die Abendgottesdienste 2 Stunden dauern. Mein Mann kommt immer schon ca. 19.30 Uhr nach Hause.

Also wir waren Sonntagabend mit unseren drei Kindern zu einem Geburtstag und sind erst nach 22.00 Uhr nach Hause gekommen. UNSEREN KINDERN GEHT ES NACH WIE VOR GUT!!!
Wir hätten den Termin ja auch ablehnen können.

Viele Grüße 17einhalb
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Re: Pflegekind

Beitragvon Randnotiz » 01.06.2005, 08:23

Hier jetzt weiter :arrow:

17einhalb hat geschrieben:Hallo ihr Lieben!

Endlich habe ich es geschafft, mich in diesem Forum anzumelden.
Da wir seit nun fast 2 Jahren einen kleinen Pflegesohn haben, würde es mich brennend interessieren, ob in unserem Forum noch mehr Pflegeeltern herumschwirren.
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Beitragvon Cemper » 01.06.2005, 08:32

Cemper hat geschrieben: Ist der Vollzug des neuap. Verständnisses von "göttlicher Erwählung" von deutschen zivilrechtlichen Regelungen bzw. einer vormundschaftsgerichtlichen Entscheidung abhängig?


Randnotiz hat geantwortet:

Hier jetzt weiter :arrow:


Mr. Randnotiz!

Ich danke Ihnen für diese Auskunft!
:arrow: :mrgreen:
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Beitragvon mkoch » 01.06.2005, 09:51

Mich entsetzt ehrlich, wie aufgrund einer ganz ernsthaften Frage mit einem klar umrissenen Thema, gleich Nebenkiegsschauplätze aufgemacht werden. Ich glaube, es geht hier nicht darum, ob man nun ein Kind neuapostolische versiegeln lassen sollte oder nicht.

Das ist die Frage, die sich die (Pflege-)Eltern sicherlich gut überlegt haben. Und deshalb muss man sie jetzt nicht mit Statements zumüllen, warum man das nicht tun sollte.

Insofern - wenn also niemand zu dem Thema etwas beizutragen hat, dann lasst es doch einfach:


17einhalb hat folgendes geschrieben:
Hallo ihr Lieben!

Endlich habe ich es geschafft, mich in diesem Forum anzumelden.
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Beitragvon Paulin Jeanette » 01.06.2005, 10:08

Ihr Lieben alle,

bei der Überschrift "Pflegekind" bin ich etwas erschrocken, denn ich bin an einen vor vielen Jahren geschehenen Fall erinnert worden, der einfach nur noch schrecklich war.

Ich möchten es euch gerne erzählen.

Menschen aus unserem Bekanntenkreis nahmen einen Jungen als Pflegekind auf. Er war damals 2 oder 3 Jahre alt. Die Eltern, ein Ehepaar kümmerten sich nicht um das Kind. Meine Bekannten erzwangen nun mehr oder weniger, dass das Kind wegen der schlimmen Verwahrlosung zu ihnen kam. Vorerst für ein halbes Jahr auf Probe. Sie bekamen damals 700,00 DM pro Monat, kamen für Essen, Kleidung usw. alles auf. Das Kind lebte also ein halbes Jahr dort. Mit dem ersten Pflegekindgeld wurde es neu eingekleidet, denn es hatte fast nichts und einige Spielsachen kamen auch dazu.

Dann kamen diese Bekannten auf die Idee ein Haus zu bauen. Sie hatten bereits 2 Kinder und wenn sie beim Jugendamt die Dauerpflege auf unbestimmte Zeit für das "Dritte", also das Pflegekind bekämen, bekämen sie noch das Kindergeld und ein ganz schönes Stück Eigenheimzulage obendrauf.

So wurde es dann auch gemacht. Sie bekamen die Pflege auf Dauer und bauten ein 2-Familien-Haus.

Meine Bekannten waren jedoch leider mit der Erziehung und Pflege des Kindes überfordert. Es war, bedingt durch die vorherige schlechte Versorgung verhaltensauffällig. Wenn meine Bekannten nicht weiter wussten, schlugen sie den Kleinen. Ich konnte manchesmal gar nicht hinsehen. Kritisieren nutzte nicht viel sondern ich bekam den Verweis, ich solle mich nicht in Dinge einmischen, die mich nichts angingen. Das Kind tat mir unheimlich leid. Wenn irgendetwas schief ging, musste der Kleine darunter leiden. Er war der Puffer für Misserfolge, woher sie auch kamen. Da war es wohl vom Regen in die Traufe geraten.

Nun machten sich meine Bekannten selbständig, verdienten gutes Geld. Jetzt war das Kind plötzlich im Wege und mir schien es, als sei es gar nichts mehr wert. Es bekam die abgetragenen Kleidungsstück der anderen Kinder, an Weihnachten fielen die Geschenke auch nicht sehr üppig aus, usw. usw.

Ich habe den Kleinen, wenn ich meine Bekannten besucht habe, immer auf den Schoß genommen oder in den Arm und immer haben wir uns geküsst und geherzt. Mehr konnte ich leider auch nicht tun. Das hat ihm immer sehr gefehlt. Ich habe nicht ein einziges mal wahr genommen, dass ihm abends jemand eine Geschicht vorgelesen, eine Lied gesungen oder ihn mal geküsst hätte.

Jetzt könnte man sagen: das hättest du aber melden können, warst du zu feige?

Nein das war es nicht, aber ich war dazu einfach zu jung, um diese Sache zu überlicken.

Es dauerte, wenn ich es noch richtig weiß, 3 Jahre, und das Kind "kam aus dem Haus" wie sich meine Bekannten ausdrückten. Ich wusste nicht so recht, ob ich darüber froh oder traurig sein sollte. Auch fragte ich mich: hat er es jetzt besser, oder noch schlechter? Man sagte mir auch nicht, wo er hinkam, aber ich glaube in ein Heim.

Das wollte ich nur mal erzählen, einfach so.

Jeanette.
Denn in alledem liegt der Anfang
des Reiches Gottes, das entstehen
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Beitragvon Paulin Jeanette » 01.06.2005, 13:33

Liebe agape
und alle anderen,

falls man auch meinen Beitrag unter dem negativen Aspekt, der zur Zeit bezüglich dieses Themas umhergeistert, einstuft: So habe ich das nicht gemeint! Ich habe ja niemanden angreifen wollen, ich habe das einfach nur erlebt. Sonst nichts. Es hat mich damals eben sehr berührt, weil ich alles so hautnah abbekommen habe und doch nichts unternehmen konnte. Keinesfalls wollte ich irgendjemand wegen seiner Entscheidung ein Pflegekind anzunehmen, beleidigen. Es tut mir leid, sollte es so verstanden worden sein.

Grundsätzlich ist es ein gute Entscheidung sich eines Kindes anzunehmen (ich habe das ja damals auch gemacht - im Rahmen meiner Möglichkeiten) und Verantwortung zu tragen. Und es ist ein Schritt, bei dem man möglicherweise für dieses Kind Weichen stellt, wo es einem noch gar nicht bewusst ist.

Jeanette.
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Beitragvon a cappella » 01.06.2005, 13:58

Liebe 17einhalb,

ich möchte als sowohl Nicht-Elter als auch Nicht-Pflegeelter :wink: Deiner Aufforderung nachkommen und den Versuch unternehmen, Deine Frage aus meiner Sicht zu beantworten.

Es gibt viele Fragen im Zusammenhang mit der Versiegelung von Kindern.

Wenn wir an eine Erwählung glauben, woher wissen wir dann, dass unsere Kinder erwählt sind?
Man könnte antworten, dass Gott dafür sorgt, dass in eine neuapostolische Familie nur Kinder geboren werden, die neuapostolisch werden sollen.

Wie ist das dann mit Kindern in "gemischt-konfessionellen" Familien. (fürchterliches Wort!)
Da ist es dann natürlich schon schwerer.

Und in Eurem Fall ist es natürlich noch schwieriger, da die Eltern andere Menschen mit einem anderen Glauben sind.

Aber Eure Erziehung ist in jedem Fall eine Entfremdung von den "körperlichen oder besser biologischen Eltern".
Daran kommt Ihr nicht vorbei, auch nicht mit noch so guten Vorsätzen.

Ihr habt keine Wahl, eben das an Euer Pflegekind weiter zu geben, was für Euch das Beste ist bzw. was Ihr für das Beste haltet. Denn das werdet Ihr wohl auch für das Beste für Euer Kind halten.

Dazu wünsche ich Euch Mut und Kraft.
Gebt Eurem "neuen" Kind alle Liebe, die Ihr habt.
Dann werdet Ihr nichts zu bereuen haben, und das Kind auch nichts.

Alles Liebe
a cappella
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Beitragvon Sesemi » 01.06.2005, 16:38

Es ist schon interessant zu beobachten, wie gewissen Personen in jedem Thread zu jedem Thema immer wieder in die gleichen Kommunikationsrituale verfallen und, wenn auch in abgewandelter Form, ihre Lieblingsthemen einbringen.


Liebe 17einhalb,

nachdem Cemper die juristischen Aspekte geklärt hat, möchte ich Sie ermutigen, Ihrem Pflegesohn gegenüber Ihr Herz sprechen zu lassen. Lassen Sie sich von keinem der Beiträge hier entmutigen, ich weiß aus eigener Erfahrung, wie verletzend manche Äußerungen sein können, die nicht unbedingt böse gemeint, jedoch auch nicht hilfreich sind.

Sie haben sich für ein Pflegekind entschieden, Sie haben die Einwilligung der Herkunftseltern zu Taufe und Versiegelung eingeholt. Damit haben Sie eine klare Entscheidung getroffen. Gehen Sie Ihren persönlichen Weg unbeirrt weiter, geben Sie dabei Ihrem Pflegesohn all die Liebe, die er braucht.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie in diesem Thread noch ermutigende Erfahrungsberichte von anderen Pflegeeltern lesen werden, ich selbst kenne persönlich zwei Familien, in denen sich aus der Pflege heraus eine Adoption entwickelt hat, in beiden Fällen bewundere ich das Engagement der Adoptiveltern und in beiden Fällen erlebe ich Kinder, die sich zu glücklichen jungen Menschen entwickelt haben.

Liebe Grüße von der Trave

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Beitragvon panta_rhei » 01.06.2005, 18:40

Wir haben morgen Versieglung unseres kleinen Schatzes!


Liebe 17einhalb,
ich wünsche Euch einfach alles, alles Liebe für Euren kleinen Schatz.
Ihr habt ihn anvertraut bekommen und werdet ihn behüten.
Er wird aufwachsen und durch Euch die Liebe Gottes erfühlen können.
Ich wünsche Euch den spürbaren Segen Gottes und einfach viel Freude an Eurem kleinen Schatz.

panta rhei

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Beitragvon 17einhalb » 02.06.2005, 09:10

Liebe GKs

Ich bin ja völlig überrascht und erfreut, dass ihr euch so rege mit diesem Thema befasst. Mir war auch klar, dass es mitunter unqualifizierte oder provokative Reaktionen geben wird.
Auch die Frage nach unserer Motivation ein Pflegekind aufzunehmen ist mir nicht fremd - selten werde ich aber so direkt und vor allem ohne ersichtlichen Grund angegriffen.

Ich muss hier an der Stelle erwähnen, dass ich Erzieherin bin und in einem Kinderheim gearbeitet habe.
Ich will jetzt nicht den ganzen Hergang aufzeichnen, aber in dieser Zeit wuchs die Entscheidung für ein Pflegekind. Wir haben noch zwei leibliche Kinder (Junge 11J.-Mädchen 7J.) und waren mit dem "Ergebnis" zufrieden. Natürlich ist uns klar, dass wir nicht die ganze Welt retten können, aber einen winzig kleinen Teil kann man schon schaffen.

Ich würde auch jedem das Gefühl wünschen,welches sich bei einem regt,wenn so ein kleines Kind nach einiger Zeit das Urvertrauen erlangt. Es kommt zu dir, wenn es traurig ist, sich weh getan hat, sich beschweren will, aber auch, wenn es sich freut, schmusen möchte, oder einfach nur in deiner Nähe sein will.
Das erste "Mama" oder "Papa" überwältigt dich und es durchzieht dich eine Wärme, die kann dir kein anderes Ereignis geben geben. ES IST EINFACH LIEBE!

Und JA, ich bin sehr froh, dass wir unseren kleinen Schatz in die Nähe Gottes führen dürfen. Er darf die Liebe Gottes spüren und somit auch selbst Nächstenliebe erhalten und abgeben.
Das ist genau das, was er in seinem Leben, bevor er zu uns kam nicht kannte!

Ganz liebe Grüße Eure 17einhalb
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Beitragvon 17einhalb » 02.06.2005, 13:36

Liebe GKs!

Ich bin mir dessen bewusst, dass man bei diesen Thema gern von einem ins andere kommt, aber meine Frage lautete eigentlich:

Sollte ein Kind einer nicht- oder andersgläubigen Herkunftsfamilie in eine andersgläubige (hier neuapostolisch) Pflegefamilie gegeben werden?
Das Pflegekind wird ja automatisch in diesem Glauben erzogen!


Mein Problem ist, inwieweit macht sich das Jugendamt eigentlich darüber Gedanken und bereitet die Herkunftseltern darauf vor?

Nur zur Beruhigung - unser Kleiner ist in Dauerpflege (bis zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit) bei uns und es ist sehr unwahrscheinlich, dass er wieder in seine Herkunftsfamilie zurückkehren kann.

In Liebe 17einhalb
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