sonderlinge

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Beitragvon Martina » 14.01.2005, 16:14

warum sind die meisten nak-jugendliche eigentlich außerhalb der nak sonderlinge?
Martina
 
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Beitragvon Zwischenruf » 14.01.2005, 18:02

gel., da überholt
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Re: sonderlinge

Beitragvon Randnotiz » 14.01.2005, 18:03

Martina
hat geschrieben:
warum sind die meisten nak-jugendliche eigentlich außerhalb der nak sonderlinge?


Und warum eigentlich einige auch innerhalb der NAK?
Und warum eigentlich einige außerhalb der NAK nicht?

Fragen über Fragen, und Cemper ist nicht da...
Nur wer die Fakten kennt, kann sie verdrehen.

(Natural Born Kieler)
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Beitragvon philippus » 15.01.2005, 14:34

:) Lieber Hinter-den-Bergen,

du schriebst:
Alleinsein darf man sich gönnen, doch Einsamkeit muß man ertragen. Und wenn ich zurück denke, muß ich mit Bitterkeit feststellen: Eigentlich war ich immer allein!

Aber hier bist du nicht allein; soll heißen, du bist nicht der Einzige, der zurückblickend seine Einsamkeit betrauern möchte und muß. Die Erfahrung der Einsamkeit und des Alleinseins haben sicher viele, wenn nicht sogar die meisten, die hier im Forum schreiben, auch schon gemacht.

Was waren das noch schrecklich segensreiche Zeiten, als noch jeden Tag um das Kommen des Herrn gebetet wurde; du durftest z.B. nicht mit in die Kneipe - von wegen Disco, Kino war auch Tabu; noch nicht mal in einen Sportverein hab ich mich getraut. Und manches mehr.
Schließlich hätte ja jederzeit der Herrr kommen können. Und der sucht seine Schafe bei den Hirten!
Was hab ich manchmal die Cousins und Cousinen von der nichtapostolischen Seite der Verwandschaft beneidet um ihre Freiheiten.
Später habe ich dann erfahren, wo sich so mancher 'Hirte' rumgetrieben hat. War recht interessant! :evil:
Sollte jetzt jemand 'sorgenvoll' fragen müssen, ob's mir geschadet hat: JA! Und ich fühle mich nicht gut dabei.
Ich habe aber auch erfahren dürfen, daß die vielbeschworene und ach so hoch gepriesene Menschen- und Nächstenliebe bei den meisten Zeitgenossen selbstverständlich ist, und sei es "nur"(!) in Form von Freundlichkeit. Und Freundlichkeit ist weit mehr wert als noch so "heiligenschein-beschattetes" Getue.

Lieber Hinter-den-Bergen, du mußt heute nicht mehr alleine und einsam bleiben. Es ist deine Entscheidung, das zu ändern. Die Entscheidung kann dir allerdings keiner abnehmen.
Willkommen zurück - schön, wieder von dir zu lesen. :wink:

Ein schönes Wochenende und liebe Grüße
Frank
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Beitragvon Rebekka » 29.01.2005, 10:20

also ich muss sagen, dass ich auch außerhalb der nak mich nicht als sonderling fühle, ich habe viele freunde ausserhalb der nak und die aktzeptieren mich und verhalten sich mir gegenüber auch nicht anders als gegenüber anderen freunden.
ich hab sogar schon positive resonanzen gehabt, als ich gesagt habe, dass ich der nak angehöre.
wesentlich mehr positive als negative resonanz !
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Beitragvon Buehl » 29.01.2005, 13:04

ich kann das bestätigen, ich denke die frage, die am anfang gestellt wurde, ist rein provozierender natur und die damit verbundene these haltlos.
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Beitragvon Bert » 29.01.2005, 13:11

@ Rebekka und Buehl

Na, das kann sich auch anders darstellen, wenn, ja wenn ihr mal den Anderen sagt, dass ihr vorhabt, ihnen als Könige und Priester begegnen zu wollen, um sie zu bekehren.

Nur Mut, kann ich da sagen!
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Beitragvon Rebekka » 29.01.2005, 13:16

ich habe nicht vor, irgendjemanden zu bekehren. ich freue mich natürlich, wenn ich positive reaktionen auf meinen glauben bekomme und ich freue mich auch, wenn einer meiner freunde mit in den gottesdienst, jugendabend u.s.w. mitkommt.oder mich etwas über meinen glauben fragt.
jeder ist für sich selbst verantwortlich !
was das mit sonderlingen zu tun hat, ist mir deshalb echt schleierhaft :!:
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Beitragvon peter » 29.01.2005, 13:19

Bert
hat geschrieben:
@ Rebekka und Buehl

Na, das kann sich auch anders darstellen, wenn, ja wenn ihr mal den Anderen sagt, dass ihr vorhabt, ihnen als Könige und Priester begegnen zu wollen, um sie zu bekehren.

Nur Mut, kann ich da sagen!


Lieber Bert,

das kann, okay, muss aber nicht. Wichtig in allen Dingen ist die eigene Glaubwürdigkeit. Wenn man jederzeit und jederort seinen Glauben in Frage stellt -einige nennen das scheinbar prüfen - dann wird man unglaubwürdig, dann hat unser Glaubensziel tatsächlich etwas mit Exklusivotät im negativen Sinne zu tun, wenn man jedoch wirklich glaubt, das, was uns unser Herr Jesus mit auf den Weg gegeben hat, seine Knechte in den Vorangängern erkennt (hier jeder nach seiner Konfession) und nicht einfach der Diskusssionsliebe alles in Frage stellt, dann erwächst ein natürlicher Umgang mit dem Glauben, dann ist man glkaubwürdig, dann wird man auch außerhalb der Kirche so angenommen wie es Rebekka und Buehl geschrieben haben. Ich wünsche Dir einen unvoreingenommenen Umgang mit dem Glauben, das dieser Dein Herz positiv einnehmen kann und Du dann aus dem Glauben Friede, Zuversicht, Hoffnung und Freude ziehen kannst.

Herzlichst

Peter
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Beitragvon Bert » 29.01.2005, 13:23

@ Rebekka

ich dachte, Du seist 'echt' neuapostolisch, will sagen, jemand, der sich auf eine Aufgabe im Tausendjährigen Fredensreich vorbereitet? Da ist ja die von mir beschriebene Aufgabe vorgesehen.

Wenn das für Dich nicht in Frage kommt, brauchst Du das natürlich nicht erzählen.
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Beitragvon Rebekka » 29.01.2005, 13:23

ich kann mich peters ausführungen nur anschließen.
es kommt tatsächlich darauf an, wie man seinen mitmenschen begegnet.
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Beitragvon Bert » 29.01.2005, 13:29

Nein, Peter, nicht in Frage stellen, sondern genau das erzählen, was in der Kirche gelehrt wird!
Was ich angeführt habe, ist doch sicher auch nach Deinem Glaubensstand richtig, oder?

Wenn man die 'kritischen Punkte', Punkte, die andere Christen befremden, verschweigt, ja , dann sieht alles anders aus. Dann sind ja die gravierenden Unterschiede verdeckt und man erscheint so wie die Anderen.
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Beitragvon Rebekka » 29.01.2005, 13:29

könntest du mir bitte erklären, was du unter "echt neuapostoplisch" verstehst.
einem glaubensbruder ist bevor er sich entschlossen hat aufgenommen werden zu wollen, er hat erst gesagt, er wolle nicht aufgenommen werden, weil er seinen nächsten nicht lieben kann wie sich selbst, von seinem damaligen ältesten gesagt worden, man kann von einem erstklässler nicht das erwarten, was man von einem abiturienten erwartet. das sehe ich genauso, wenn eine seele erst einmal einblick in unseren glauben bekommen hat und weiss worum es überhaupt "geht" kann man ihr sicherlich auch das mit dem 1000jährigen friedensreich und was damit zusammenhängt erklären. der oben benannte bruder ist jetzt übrigens im priesteramt.
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Beitragvon Martina » 29.01.2005, 13:39

will mich ja nicht einmisch aber wenn zu mir einer sagt er wartet täglich auf das wiederkommen jesu und er sucht die letzte seele "damit die zahl voll ist" finde ich als normaldenkende schon etwas arg sonderlich.
die meisten jugendliche die ich kenne haben es daher immer vermieden solche sätze zu sagen. eben damit sie nicht blöd angekuckt werden.
wenn ich mich natürlich so gebe wie alle anderen auch ecke ich mit dem neuapostolischem glauben natürlich nicht an und alles es paletti.

im feundeskreis mal kurz erwähnen "achja ich bin übrigens neuapostolisch" ist nicht das wa ich gemeint habe. aber da sist ja auch noch lange nicht "zeugnis bringen"
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