NAK verblödet und macht stumpfsinnig

Praxistipps für die Kinder- und Jugendarbeit, Reflexion und Diskussion aller relevanten Themen

Beitragvon Uli » 21.10.2004, 08:03

@Tchibunmba:

Vielen Dank für den Hinweis auf den Vortrag von Dr. Michael Schmidt-Salomon (http://www.termogent.com/atheismus.htm). Der Duktus eines solchen Vortrages kann nur "angriffig" sein, weil er "uralte" Traditionen in Frage stellt und zwangsläufig Tabus berührt. Auch meine Position wird durch Schmidt-Salomons Standpunkt und "Resümee" weitgehend skizziert. Ich würde es sehr begrüßen, wenn (christliche) Verteidiger des Gottesglaubens in der Lage wären, auf der Basis dieses Vortrages eine konstruktive und glaubenskritische Diskussion zu führen...

Uli
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Beitragvon NoName » 21.10.2004, 08:17

@ Martina und oberflächliche eruptive ? Meinungsäußerung:

Sorry: Hohl bleibt hohl, da helfen keine Pillen ! um es einmal etwas drastisch auszudrücken.

Zum Glück ist Gott anders, und: wer sich keine Mühe gibt, wird auch nichts erreichen und erkennen !

Es ist aber möglich.
Zuletzt geändert von NoName am 25.10.2004, 07:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Cemper » 21.10.2004, 09:39

philippus hat geschrieben: ... da BezAp Dr.Wend in der Stadt einen Gd hält und ich 'ne Woche drauf noch eine Einladung zu einem anderen Gd habe.
Nach längerer Abstinenz werde ich die Predigten aufmerksam und neugierig verfolgen, aber auch kritisch. Vielleicht ergibt sich danach auch noch das eine oder andere Gespräch ...


Phillippus -

seien Sie nicht zu kritisch. Wenn man alles auf die Goldwaage legt, wird man schnell zum Glaubensapotheker und dreht Glaubenspillen, die man gegen pseudophilosophischen Weltschmerz nehmen kann - und die sonst zu nichts taugen. Andererseits: Wenn man unkritisch ist, wird man schnell ein Glaubensplacebo.

Wenn Sie Gelegenheit haben, mit Wend zu reden: Fragen Sie ihn doch mal nach der neuzeitlichen Begründung des Apostelamtes (also nach seiner Einschätzung der Zeit der religiösen Erweckungsbewegungen: 19. Jh. - daher kommt ja die „Wiederaufrichtung“ ... ein ziemlich großer Anspruch ...). Wend hat sich in einer Dissertation mit einem Thema der jüngeren Rechts- und Sozialgeschichte befasst und wird von daher einen „inneren Draht“ zu dieser Frage haben. Sie ist ja wirklich wichtig. Eine brauchbare - auch theologisch deutende - Erklärung dieser damaligen Vorgänge interessiert mich. Die NAK-Literatur dazu ist ziemlich diffus. Die neutestamentlichen Auferstehungsberichte sind klarer. Mich jedenfalls bringen die Unklarheiten in dieser wichtigen Frage und der Umgang mit biblischen Texten in der NAK mitunter aus der Fassung.

Vielleicht können Sie darüber berichten - falls Sie mit Wend sprechen können.

C.
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Beitragvon philippus » 21.10.2004, 16:56

@ Cemper,

ich weiß zwar noch nicht, ob ich so nah an die Zielperson ;) rankomme, da ich nicht zum erlauchten Kreis von Personen gehöre, aus dem sich Empfangskommitees der NAK im allgemeinen rekutieren;
ich werde aber versuchen, eine befriedigende Antwort zu ihrer Frage zu bekommen - mal sehn.

Liebe Grüße
Frank
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Beitragvon Cemper » 22.10.2004, 20:14

@ TCHIBUMBA

Ich sehe Sie gerade "online". Ihren Link habe ich angeklickt und ausgedruckt. Ich werde den Vortrag heute noch lesen. Hoffentlich wird es eine entspannende Lektüre beim unverzichtbaren Bier. Nächste Woche melde ich mich dann - das Thema ist ja wirklich spannend.

Schöne Grüße nach Wien

C.
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Beitragvon Martina » 24.10.2004, 08:10


habt ihr nichts anderes zu tun als euch über mich zu unterhalten und den kopf zu zerbrechen??????
es geht hier aber nicht um mich sondern um das was ich gesagt habe. zb dass jeder assi in der NAK meint er könne einfach mal so ohne ausbildung jugendleiter spielen und solche sachen

es ist mir auch egal ob euch das paßt oder nicht und von mir aus könnt ihr gleich weiter über mich herziehen.
aber wenn nur ein paar das hier im internet lesen und sich gedanken früber machen hat es schon was gebracht.


Martina
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Beitragvon NoName » 24.10.2004, 10:21

Falscher und falsch verstandener Glaube machen blöd und stumpfen ab.

Echter Glaube wirkt Leben, Lebendigkeit und ist interessant und unergründlich.
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Beitragvon syrinx » 24.10.2004, 14:23

@cemper: das mit dem vivaldi ist wie mit mozart-solange man da nur halb hinhört und die falschen instrumente nimmt, klingt alles gleich. fürwahr... doch vivaldi als feuriger musiker, der noch dazu lauter gutaussehende jungfrauen am laufenden band en masse unterrichtet hat...sooo langweilig kann der nich gewesen sein bei dem input ;-)

es braucht natürlich auch leute seines formats, die das spielen können! im übrigen hat er genau deshalb so viele und so schwierige konzerte geschrieben: seine von ihm unterrichteten jungfrauen vom mädchenhaus (ospedale) hatten zeit zum üben (waren also sehr gut und virtuos!) und ansonsten vielleicht nicht soo viel spaß im leben außer dieser musik.
und es brauchte musik, um den holden weiblichkeiten futter zu geben...
na ja-jedenfalls verdanken wir dieser konstellation sauschwere,sauviele,aber wenn gekonnt gespielte, absolut feurige musik!

vielleicht musikalisch soetwas wie "das parfüm"...

lg syrinx
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Beitragvon Cemper » 24.10.2004, 17:45

@ syrinx

ja ja ja stimmt ja alles ist schon wahr und gut und an den orgelwerken bach-vivaldi in peters IV hab ichs auch gemerkt und mit einem cellisten spiele ich auch gern die sonaten für cembalo und cello und die violinsonaten sind auch schön und die orchesterwerke und so weiter - stimmt ja alles. aber bach ist bach. und telemann ist auch gut und händel auch. eigentlich sind sie alle gut und keinen will man missen. und die orgelsonaten von mendelssohn-bartholdy sind so schön. und die großen reger-choralfantasien sind so schwer: zu schwer für mich. und das leben ist zu kurz.

c.
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Beitragvon orig.gabi » 24.10.2004, 17:53

Eine sehr klare Aussage.
Niemand hat nichts verstanden.
Also: Wie immer.
Danke. :wink:

Viele Grüße Gabi
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Beitragvon syrinx » 24.10.2004, 18:34

@cemper: soll ich sie noch untröstlicher machen? :) reger is gar nicht soo schwer. spielens doch mal die f-moll sonate von mozart (die, die eigentlich für das uhrwerk ist)...das ist dann wirklich schwer (und hammermäßig genial-fast wie bach).
nicht jeder hat die zeit einer im ospedale sitzenden jungfrau. oder- nicht jede jungfrau widmet die zeit der musik, oder- ist musik eigentlich jungfräulich? kommt auf die zeit drauf an? jedenfalls ist jede sekunde mit musik verbracht (oder besser vollbracht) keine verlorenen zeit! (ob mit oder ohne jungfrau)
in dem sinne viel freude bei sonätchens von graupner bis faure :lol: mit cello oder ohne.
das leben ist so kurz und mit musik merkt man dann noch nicht einmal wie die zeit vergeht ;-(

warum wollen sie denn eigentlich mit reger "rumwühlen"??? fehlt ihnen der orgelrausch?

lg syrinx
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Beitragvon syrinx » 24.10.2004, 18:36

damit niemand auf die idee von OT kommt: musik macht erwiesenermaßen klug, stärkt motorik und intelligenz(rationale und emotionale) und erhöht die sinnliche wahrnehmung!

(weils doch hier um verblödung und stumpfsinn geht;-)
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Beitragvon orig.gabi » 24.10.2004, 18:44

Lieber syrinx,

genau das wollte ich immer schon sagen.
Ein herzliches Danke. 8)

Übrigens, einiges kommt mir hier spanisch vor.Aber ich freue mich total darauf...
Grüße auch vom jungliberalen...Klugschei....

Gabi
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Beitragvon Cemper » 24.10.2004, 19:57

@ Geschätzter syrinx!

Vielleicht einigen wir uns auf Nietzsche: "Ohne Musik ist das Leben in Irrtum." - Und ich irre mich mehr als Sie. Mein halbes Leben ist ein ganzer Irrtum.

Außerdem kann Musik eine Katastrophe werden. Nämlich dann, wenn man weiß, wie es geht und sein muss - und einem die Zeit fehlt, es so zu tun, wie man es gern täte. Man kann Nietzsche dann abwandeln: Mit Musik ist das Leben dann ein Leiden an eigenen Unvollkommenheiten und den berühmten Verhältnissen, die leider, leider nicht so sind .... Im Übrigen bleibe ich dabei. Reger ist schwer. "Straf mich nicht in deinem Zorn" und die anderen Fantasien - ich krieg's nicht so hin, dass ich es öffentlich spiele. Vielleicht sollte ich dem Forum kündigen und in die große Kirche gehen und üben. Sechs Sekunden Nachall. Ideal für ...

C.

Syrinx, ich hatte mich vertippt und habe die Fehler korrigiert. Bei der Gelegenheit: Stören Sie sich nicht an orig.gabi. Die Dame versteht offenbar nichts von den Schwierigkeiten der Musik.
Zuletzt geändert von Cemper am 25.10.2004, 07:28, insgesamt 2-mal geändert.
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