NAK verblödet und macht stumpfsinnig

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NAK verblödet und macht stumpfsinnig

Beitragvon Martina » 19.10.2004, 17:10


ich seh das an einigen von der jugend die ich noch kenne. die sind irgendwie etwas weltfremd. meinen alles zu wissen und haben vom leben keine ahnung. Für die probleme in der welt interessieren sie sich nicht, machen nur ihre schlaue sprüche aber nichts steckt da dahinter

Martina
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Beitragvon autor » 19.10.2004, 17:15

*lustig*

wenn ein Thema Neugier weckt
aber nichts dahinter steckt


a.

aus Bimsstein Wasser - oder so
autor
 
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Beitragvon Hütchen » 19.10.2004, 17:35

:oops: Martina,
glaub mir, solche Typen kenn ich massenhaft, nur ist niemand von ihnen neuapostolisch.
Noch n schönen Abend wünscht
Hütchen
P.S. Ich wollte natürlich sagen, dass die von Dir verliehenen Attribute nicht spezifisch für unsere Kirche sind, ganze Heerscharen von TV-Quotenbringern nehmen diese Dummerchen zum Gegenstand ihrer Spässchen.
Hütchen
 
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Beitragvon Peter.SDG » 19.10.2004, 18:12

Wenn ich gemein wäre, würde ich jetzt fragen, ob Du auch noch neuapostolisch bist und das am eigenen Leib erfährst oder erfahren hast, aber ich bin ja nicht gemein...

Es gibt in der NAK genauso große Intelligenzgefälle wie außerhalb, Martina!


@autor

Wunderbar gereimt
Bruder Peter meint.

Tschüssi!
Peter
Wenn wir gelernt hätten, richtig in unseren Herzen zu lesen, würden wir erkennen, dass wir in uns ein Verlangen tragen, das in dieser Welt nicht gestillt werden kann. Auf dieser Erde bleibt immer ein Rest an Enttäuschung.
(C.S. Lewis)
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Beitragvon Martina » 20.10.2004, 18:36


der unterschied zu anderen kirchenleuten ist nur der dass die sich nicht einfach hinstellen und sagen sie wüßten bescheid was gott will und was nicht und nicht leute einfach zum jugendleiter ernannt werden nur weil sie immer schön brav in die kirche gegangen sind.

ja macht es euch leicht über mich herzuziehen dann müßt ihr schon nicht darüber nachdenken ob ich nicht doch recht habe mit dem was ich sage
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Beitragvon orig.gabi » 20.10.2004, 18:52

@ Martina,

wenn Dir einer sagt, er wüßte ganz genau was Gott sagt, meint, will, dann frage ihn oder sie bitte sofort nach der Adresse/Telefonnummer des HERRN und setze diese ins Forum.
Gottes Klartext interessiert hier sicher
jede(n). :wink:

Ich hätte da auch mal ein paar lang aufgeschobene Fragen. :roll:

Doch ich fürchte... weil Glauben eben nie Wissen ist.

Viele Grüße Gabi
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
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Beitragvon Cemper » 20.10.2004, 20:09

@ MARTINA

Liebe - vermutlich junge - Frau! Vielleicht ist es sinnvoll, wenn ich Ihnen einmal kurz antworte. Es könnte sinnvoll sein, weil ich erstens nicht Mitglied der von Ihnen kritisierten Kirche bin (Sie würden wohl „Mistkirche“ oder „Scheißladen“ sagen) und zweitens langjährige Erfahrungen in der sog. Landeskirche und einige (wenn auch nur wenige) Kenntnisse auf dem Gebiet der Religion habe.

Ihre Beiträge in diesem Forum machen auf mich diesen Eindruck:

1. Sie sind ein religiös interessierter Mensch. Ich komme zu dieser Aussage, weil Sie sich hier beteiligen. Ein religiös uninteressierter Mensch täte es wohl nicht.

2. Sie sind ein aufgeregter Mensch. Man merkt es an Ihren Texten. Sie regen sich immer nur darüber auf, dass dieses und jenes - distanziert und abstrakt gesagt - nicht richtig ist. Grund Ihrer Aufregung sind kirchliche Wirklichkeiten - selbstverständlich Wirklichkeiten in Ihrer Wahrnehmung. Sie schauen also hin und nehmen etwas wahr - und dieses „Etwas“ hat mit Religion bzw. Kirche zu tun. Die Objekte Ihrer Wahrnehmung müssen Sie doch interessieren - sonst würden Sie nicht hinschauen und sich aufregen. Auch hier kann irgendwo im Hintergrund ein religiöses Interesse vermutet werden.

3. Sie neigen zu eruptiven Meinungsäußerungen. Sie schleudern Ihren Unmut mit bravourösem Mut ohne Punkt und Komma in dieses Forum. Zackig. Peng. Jetzt wisst Ihr’s - Ihr Armleuchter.

Das - Martina - ist mein Eindruck. Ist er falsch oder richtig? Falls er richtig ist: Wie wäre es, wenn Sie sich einmal von dieser Kirche abwenden und in der Zeit, in der andere in den Kirchenbänken hocken, mit der Gründlichkeit, mit der Sie Ihre berufliche Ausbildungsliteratur für die Zahnarzthelferin (wenn ich mich richtig erinnere?) lesen, sich auch mit Literatur zu Fragen der Religion befassen. Selbstverständlich sollten Sie nicht die kirchlichen Schriften nehmen, die Sie - vermutlich - aus Ihrer Familie kennen. Eine Zeitschrift „Unsere Familie“ wird Ihnen nichts bringen. Dort gibt es immer wieder Glaubenseier - und ein Ei gleicht dem anderen. Wenn man zwei kennt, kennt man alle. Es ist so ähnlich wie mit den Konzerten von Vivaldi. Nehmen Sie etwas anderes: Literatur, die deutlich macht, warum Religion so schwierig ist und warum es auch einfach sein kann, das Leben aus der Sicht des Glaubens zu sehen. Und wenn Sie das ein Jahr getan haben, sprechen Sie einmal mit einem Menschen, den Sie aus der Neuap. Kirche kennen und dem Sie vertrauen. Es wird dort doch nicht nur Armleuchter geben. Ich kenne jedenfalls einige ganz vernünftige Typen. Die können mir auch nicht alles erklären - und meistens halten sie mich für ziemlich bescheuert. Ich bin für sie einer von den verrückten Zeitgenossen, die sich das Leben unnötig schwer machen. Trotzdem habe ich manchmal den Eindruck, dass sie sich freuen, wenn ich komme und wieder gehe. Wissen Sie, was Sie dann haben? Sie werden es kaum glauben: ein Glaubenserlebnis. Und davon berichten Sie dann in diesem Forum: ruhig und überlegt - so, wie Sie in der Zahnarztpraxis die Spucke absaugen. Lesen Sie mal Schopenhauer "Über Religion". Das kann man ganz gut verstehen. Und dieser Philosoph kann Schimpfen wie kein zweiter. Es wird Ihnen Spaß machen. Aber plötzlich begreift man, worum es geht. Danach sind die seelischen Zahnschmerzen nicht weg, aber es geht einem besser. Und wenn Ihnen Schopenhauer nicht passt - bitte schön: Papierkorb. Nehmen Sie etwas anderes. Sie haben genug Phantasie. Einen Buchladen werden Sie ja auch kennen.

Martina - so ein Bericht würde mich wirklich interessieren. Sie können auch in eine kath. oder ev. Kirche gehen - oder in eine Synagoge oder in eine Moschee. Oder reden Sie mal in einer Disco über das, was sie religiös interessiert und stört und Sie in Ihren Ängsten trägt: ganz tief unten trägt. Oder fragen Sie mal Ihren Freund, was er von Gott und Liebe hält. Einfach so. Ganz direkt. Wenn er keine Antwort weiß, dann überlegen Sie mit ihm, warum das so ist. Und wenn Sie mich für etwas verrückt halten, dann schreiben Sie es so ins Forum, wie Sie es für richtig halten: Cemper, du hast'n Rad ab - oder so.

C.
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Beitragvon orig.gabi » 20.10.2004, 20:20

@ Cemper,

ein sehr gelungener Text voller Weisheiten.
:wink: Gute Nacht.

Liebe Grüße Gabi
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
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Beitragvon philippus » 20.10.2004, 21:02

@ Cemper,

sie empfahlen Martina gerade, sich 'mit Literatur zu Fragen der Relgion' zu befassen und dann Gespräche mit andeen Gläubigen zu suchen und / um zu vergleichen. Sie sagten sogar ein Glaubenserlebnis voraus - wenn ich das richtig verstanden habe.
Ich war zwar nicht gemeint, fühle mich aber irgendwie doch angesprochen.
Gelegenheit zum Vergleichen habe ich in den nächsten Tagen sicher, da BezAp Dr.Wend in der Stadt einen Gd hält und ich 'ne Woche drauf noch eine Einladung zu einem anderen Gd habe.
Nach längerer Abstinenz werde ich die Predigten aufmerksam und neugierig verfolgen, aber auch kritisch. Vielleicht ergibt sich danach auch noch das eine oder andere Gespräch - mir wurde gesagt, man(?) habe mich vermißt.
Ich werde dann bzw. bei Gelegenheit berichten.

Liebe Grüße
Frank
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Beitragvon Ad_Astra » 20.10.2004, 21:03

gl.
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Beitragvon Tchibumba_ » 20.10.2004, 21:47

...auf mich bezieht sich der beitrag von Cemper zwar auch nicht, ich antworte aber trotzdem.

Die empfehlung Schopenhauers als 'leicht zugängliche' lektüre halte ich schon für etwas fragwürdig, nicht jeder kann latein, griechisch, versteht alle möglichen bezüge auf kant, platon, voltaire usw. usf. und ich betrachte den beitrag trotzdem als wohlmeinend beabsichtigt.

jemand hat mal geschrieben, dass das hier ein forum für glaubenskultur sei und dass es eben deswegen schon richtig und gut sei, akzeptieren zu müssen, dass die mehrzahl der teilnehmerInnen an etwas (meist christus) glauben (wollen). das finde ich soweit auch akzeptabel, meist lese ich eben nur mit, grossteils interessiert, ich will niemand vor den kopf stossen.

es gibt sehr elegante mittel, menschen von der diskussion auszuschliessen. [nein, ich bin nicht beleidigt, dass mein beitrag von heute früh noch in keiner weise von irgendjemand beantwortet worden wäre - und seis auch nur mit "kenn ich nicht" oder spam irgendwelcher art. das belustigt mich eher. scheinbar verfüge ich einfach nicht über ausreichend symbolisches kapital, um hier mal einfach so ernstgenommen zu werden bzw. leichtfertig beantwortet zu werden, vielleicht liegts auch am thema. anyways, das klingt so pathetisch, ist es gar nicht gemeint :wink: ] ich würde Ihnen nicht unterstellen wollen, dass Sie das mit Ihrem beitrag bezwecken wollten. klar scheint mir aber, dass Sie als einer der forums-intellektuellen hier eine symbolische machtposition besetzen, ob sie wollen oder nicht.

sehr interessant finde ich hinsichtlich symbolischer macht in diesem zusammenhang auch die nicht- art und weise wie mit den beiden forumstrollen hier, Ivan_Pawlow und PaulusM, insgesamt umgegangen wird.

wenn ich jetzt Schopenhauer hier lese, frage ich mich: lesen Sie auch zeitgenössischeres? wenn ja kennen Sie die ansichten des französischen soziologen und philosophen Pierre Bourdieu über religion? auch Michel Foucault hat wunderbare bücher geschrieben... Sie haben doch letztens einen thread über nak.empirisch & geistlich eröffnet, mir gehts eher um das christentum bzw. religion überhaupt.

die preisfrage an Sie, Cemper, ist: wenn mensch sich mit den 'grundlegenderen' dingen der welt und den gedanken der klügeren köpfe bis in die neuere zeit hinein beschäftigt, wie vermag mensch dann noch an den christus-gott glauben zu können?

ich nicht (mehr). ob das schlimm ist? ob meine neuapostolische prägung dabei auch eine rolle spielt? ich weiss nicht, ich lebe ganz gut damit in meiner postmetaphysischen welt. und 'mein' apostel meinte letztens, dass seiner meinung nach schon meine gute absichten (lebensmotto: liebe und erkenntnis, in dieser reihenfolge) beim lieben gott hinreichend 'zählen' würden. also von daher auch alles geritzt.

achja, meine eigene position ganz gut charakterisiert http://www.termogent.com/atheismus.htm
...obwohl ich den duktus des vortrags z.T. als etwas zu angriffig empfinde.

grüsse aus wien,

Tchibumba_
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Beitragvon Ad_Astra » 20.10.2004, 22:30

gl.
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Beitragvon Ad_Astra » 20.10.2004, 22:48

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Beitragvon Gaby » 21.10.2004, 06:54

Hallo Tchibumba_ ,

>>und 'mein' apostel meinte letztens, dass seiner meinung nach schon meine gute absichten (lebensmotto: liebe und erkenntnis, in dieser reihenfolge) beim lieben gott hinreichend 'zählen' würden.<<

schön zu hören, dass es auch solche "Gottesmänner"
in der NAK gibt :roll:

Liebe Grüße

Gaby
Denn in alledem liegt der Anfang des Reiches Gottes, das entstehen soll an der Stelle, an der du stehst. Nicht irgendwo, sondern in dir selbst. (Jörg Zink)
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