Jugendarbeit 2. Teil

Praxistipps für die Kinder- und Jugendarbeit, Reflexion und Diskussion aller relevanten Themen

Beitragvon agape » 09.09.2004, 10:53

Cempers Mutter:
"Aber du findest kein Ende."
:) :wink:

Das sagen alle Mütter und Väter :wink:
agape "Tach"
"2020 wird die NAK eine kleine fundamentalistische Bewegung sein."

Gerrit Sepers, Mai 2007
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Beitragvon sepia » 09.09.2004, 10:53

@ autor:

Danke, du brachtest Erlösung. Und nun verrate mir noch, wo ich die Weisheit wohl treffen kann. :wink:

@Cemper:

Behindert das "kein Ende finden" den Glauben oder bereichert es ihn? Vielleicht wechselt das auch...

@ Randnotiz:

Am schlimmsten sind die, die andere ans Bügeln schicken, um sich ihrer zu entledigen. Gut, dass es noch Retter gibt... :wink:

:D Sepia.
Die erste Eigenschaft des spirituellen Suchens ist Mut.
Sei mutig, schau dich selbst an, dann wird sich Gott dir zeigen. Vertraue und gehe: "Love is the road."
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Beitragvon agape » 09.09.2004, 10:54

:mrgreen:
Randnotiz :wink:

Zwei doofe....

... noch mehr... :) :wink:
"2020 wird die NAK eine kleine fundamentalistische Bewegung sein."

Gerrit Sepers, Mai 2007
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Beitragvon autor » 09.09.2004, 11:28

Cemper: "JUGENDARBEIT ODER: WER ODER WAS IST GOTT?"

Ich habe erlebt, dass auf einer neuapostolischen Sonntagschullehrerversammlung das anwesende "Bezirksamt" in seiner Eingangsrede von den "Lehrern" verlangt hat, sie sollen den Kindern sagen: Wer Gott ist, was er tut und was er von uns verlangt.
Habe bis heute noch niemanden getroffen der das beantworten könnte.

Grüße,

a.
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Beitragvon Cemper » 09.09.2004, 11:42

@ SEPIA

Die Entdeckung des Endes wäre das Ende des Glaubens.
Darum sprechen Gläubige so oft von der Endzeit.


@ RANDNOTIZ

Schöne Grüße von meiner Mutter. Langsam wird's familiär ...

Ich fragte noch: "Welche Erfahrungen hast du eigentlich mit Pastoren gemacht?"

Sie: "Manche quasseln viel, wenn der Tag lang ist. Du hättest auch Pastor werden können. Der X war aber ein lustiger Vogel. Oma, die bei ihm gearbeitet hat, hat immer gesagt, sie hätte nie etwas Böses erlebt. Am besten sind die Nonnen."

C.
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Beitragvon ich bin's » 09.09.2004, 11:48

Cemper
hat geschrieben:

Die Entdeckung des Endes wäre das Ende des Glaubens.
Darum sprechen Gläubige so oft von der Endzeit.

C.


Die Entdeckung des Endes ist für manche auch ein neuer Anfang.

:wink:

ich bin's
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Beitragvon sepia » 09.09.2004, 13:49

@ Cemper:

Ja :D , a b e r :

Wie passt das zu der häufig gemachten Aussage: "Wo der Verstand endet, beginnt der Glaube erst" ?

Womit lässt sich das Ende des "Überblicks" sonst entdecken?

Hmmmm,

Sepia.
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Beitragvon ich bin's » 09.09.2004, 14:15

Das Ende des heutigen Arbeitstages ist für mich der Anfang eines langen Wochenendes, das ich übrigens bei einem mehrtätigen Jugendausflug verbringe, der sicherlich, wie die anderen davor hoffentlich sehr schön wird. :D

Ich bin's ... schlaflos die nächsten Tage
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Beitragvon Liebesgruß » 09.09.2004, 14:31

Hallo ich bin`s,
eine wunderschöne Fahrt wünsche ich dir mit der Jugend. Macht was draus. Du hast hier eine große Chance, Gemeinschaft zu leben und zu fördern.

Viel Freude und Spaß
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Beitragvon orig.gabi » 09.09.2004, 14:44

Was ist Glauben?

Heute Morgen durfte ich einen jener kostbaren kleinen Momente erleben, die sich bei mir dann und wann im Umgang mit kleinen Kindern einstellen, einen dieser magischen Augenblicke, in denen ich Gott in seiner Ursprünglichkeit immer zu ahnen, zu spüren glaube.

Es ist nicht dieser "Ach- wie- niedlich- Reflex",
den man im Zusammensein mit kleineren Kindern manchmal hat, sondern ein erführchtige, tiefes Begreifen, dass der Mensch ein lebendiges Wunder Gottes ist, sein muß.

Für manchen habe ich da, in Anlehnung an Cempers Methaper, einfach nur nicht alle Tassen im Schrank...

Wo (und überhaupt?) erleben andere ihre magischen Momente?
Ohne die für mich ein Glaube, mein Glaube, vieleicht unmöglich wäre.

Was macht den Glauben greifbar?Erfahrbar?
Oder offenbart sich hier eigentlich ein Unglaube?
Weil ein wahrer Glaube keine Momente der Gotterfahrungen braucht, sondern das allein das Wort?

Ratlose Grüße, Gabi
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Beitragvon agape » 09.09.2004, 15:02

Liebe Gabi,

herzlichen Glückwunsch zu diesem Moment.

Wenn wir diesen Moment nicht kennen würden,
wären wir alle sehr bedauernswerte Geschöpfe.

Manchmal ist der Pfad vom Glauben zum Aberglauben sehr schmal.
Aber bei Erlebnissen, die einen im innersten Mark berühren und treffen, - wer will da alternativ von einem "Wort" reden?

Liebe Grüße
agape

PS
Hoffentlich erleben wir da alle viel von.
Es gibt sie: "Ewige Momente", sie vergehen ein Leben lang nicht.
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Beitragvon Liebesgruß » 09.09.2004, 15:08

Hallo Gabi,
magische Momente kann man in vielen Situationen erleben. Dann, wenn sich ein Wort erfüllt, dass man zwar "im Glauben" aufgenommen hat. An das man aber trotzdem nicht wirklich gelglaubt hat.
Ich habe einmal eine sehr schwierige Situation erlebt. Ich hatte keine Hoffnung mehr und dachte: es ist alles aus. Es geht nicht mehr weiter. Und dann kam unser Bischof in die letzte Ämterstunde des Jahres. Er brach nach 2 - 3 Minuten ab und sagte: "Ich will euch etwas sagen: dem Herrn ist nichts unmöglich." Und dann hielt er die gesamte Ämterstunde unter diesem Gedanken. Zum Abschluss sagte er: "Ich weiß nicht, was heute los war. Ich bin mit ganz anderen Gedanken gekommen. Davon habe ich nichts gebracht. Ich wurde gedrängt, euch dieses zu sagen."
Ich erzählte ihm beim Verabschieden, dass das Wort nur für mich gewesen wäre und erklärte ihm meine Situation. Daraufhin sagte er noch einmal: "Denk daran, dem Herrn ist nichts unmöglich."
Ich nahm diese Worte zwar auf, aber die Situation war so verfahren, dass ich nicht wirklich daran glaubte. Es konnte keinen Ausweg geben. Und dann, ca. 14 Tage später, trat dieser magische Moment ein, bei dem sich dir die Nackenhaare sträuben. Ich bekam einige Anrufe, meine ausweglose Situation änderte sich unbegreiflicher Weise. Statt vor dem Aus stand ich wie der Phönix aus der Asche auf.
Gabi, das sind die Momente, in denen dein Glaube gestärkt wird. Aus denen er seine Kraft bezieht, für die Augenblicke, in denen es einfach nicht läuft. Für die Momente, in denen man am Boden liegt. Ich wünsche dir immer die magischen Augenblicke.

Liebesgruß
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Beitragvon Cemper » 14.09.2004, 14:04

@ ICH BIN’S und SEPIA

Ich hatte geschrieben: „Die Entdeckung des Endes wäre das Ende des Glaubens. Darum sprechen Gläubige so oft von der Endzeit.“

Dazu schrieben Sie: „Die Entdeckung des Endes ist für manche auch ein neuer Anfang.“ Und: „Ja, aber ... Wie passt das zu der häufig gemachten Aussage: ‚Wo der Verstand endet, beginnt der Glaube erst? Womit lässt sich das Ende des ‚Überblicks’ sonst entdecken?“

Hier gibt es vielleicht ein Missverständnis, das dadurch entsteht, dass Sie den Begriff „Ende“ anders verstehen als ich. Ich habe ihn biblisch gemeint im Sinne der Texte, die davon sprechen, dass „hinfort keine Zeit mehr sein wird“, dass der „Glaube zum Schauen kommt“, dass „Gott alles in allem sein wird“ und „dass es keine Fragen mehr geben wird“ und so weiter: also einen „Endpunkt“. Sie hingegen haben vielleicht an das Ende des Lebens und an eine mögliche individuelle Wirklichkeit jenseits des Todes als einen neuen Anfang gedacht. Zum Ende des Verstandes und dem Anfang des Glaubens sei nur gesagt: Ich sehe es so nicht. Für mich liegen Glaubensfragen nicht jenseits des Verstandes. Ich kann mit dem Verstand Gründe für Glauben erkennen und erläutern. Aber das lasse ich jetzt. Sätze wie „Ich glaube nur, was ich sehe“ halte ich für unverständig bis absurd. Ein Blinder würde so nie reden ... Was lernen wir daraus? Die Bedeutung der Begriffe muss klar sein. Sonst begreifen und sehen wir nichts ...

Kennen Sie eine der Schlüsselstellen aus Max Frischs „Mein Name sei Gantenbein“? Gantenbein spielt einen Blinden. Er tut so, als würde er nichts sehen. Wenn er den Eindruck hat, dass die Leute - einschließlich seiner Frau (Schauspielerin!) - ihm die Blindheit nicht glauben, gießt er Wein nach und verschüttet absichtlich etwas ... Und dann die schöne Stelle: „Einen Blinden kann man nicht hinter’s Licht führen.“

C.
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Beitragvon autor » 14.09.2004, 14:07

@ Cemper

Löschen Sie doch Ihre Laterne - es ist doch schon hell.


Grüße,

a.
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