Pg Jugendpflege

Praxistipps für die Kinder- und Jugendarbeit, Reflexion und Diskussion aller relevanten Themen

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Beitragvon Uli » 04.08.2004, 11:32

@Peter:<br><br>"Naj, Du legst auch ein sehr prägnantes Exklusivdenken an den Tag, alles nur eine Frage des Standpunktes."<br><br>Werde Du doch bitte prägnant und konkret, mache deine Kritik an nachvollziehbaren Punkten fest, damit ich mich damit auseinandersetzen kann...<br><br>Gruß<br>Uli
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Beitragvon Gaby » 04.08.2004, 11:33

Lieber Peter,<br><br>bei mir war es damals so:<br><br>Sonntags zwei Mal Gottesdienst und Jugendstunde (heute noch einmal - ich weiß). Dafür wird aber heute Sonntags oft in der Jugend etwas unternommen. Wir reden ja über die Jugend.<br><br>Montags Chorprobe, Dienstags 14 tägig Jugendchor - ansonsten Betreuung älterer Geschwister (bei mir damals).<br><br>Mittwochs Gottesdienst<br><br>Donnerstags Besuch älterer Geschwister (war bei uns eben früher so)<br><br>Freitags Orchesterprobe (entfiel bei mir) <br><br>Samstags alle vier Wochen Blumenschmuck, ansonsten Nachmittags private Aktivitäten unter uns Jugendlichen, eventuell ab und an Jugendgottesdienst.<br><br>Dann hatte ich mal den Versuch gestartet Geige zu lernen<br>(kostet auch viel Zeit), das scheiterte damals aber an Geldmangel. <br><br>Also damals war Zeit für mich wirklich ein Fremdwort.<br><br>Und aus der Beobachtung heraus weiß ich, dass es heute bei einem engagiertem NAK´ler auch heute noch so ist.<br>Sprich Sänger, Musiker, eventuell noch dirigieren.<br><br>Ob auf "Altenbetreuung" heute noch wert gelegt wird weiß ich allerdings nicht.<br><br>Ich spreche immer von dem engagierten NAK´ler der vielleicht nicht nein sagen mag.<br><br>Liebe Grüße<br><br>Gaby
Denn in alledem liegt der Anfang des Reiches Gottes, das entstehen soll an der Stelle, an der du stehst. Nicht irgendwo, sondern in dir selbst. (Jörg Zink)
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Beitragvon peter » 04.08.2004, 11:39

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Beitragvon Gaby » 04.08.2004, 11:52

>>Und was ist, wenn Gemeindemitglieder wirklich einmal eine schwere Zeit durchleben? Sei es Arbeitslosigkeit, oder Krankheit usw.<br><br>Stehen da die Glaubensgeschwister wirklich zueinander? <br><br>Bedeutet Christ sein nur kirchliche Aktivitäten und geschieht Seelsorge ausschließlich durch Worte?<<<br><br>Hier möchte ich noch einmal dran erinnern.<br>Denn mir fehlt häufig einfach die Tat.<br>Ist man wirklich für die Mitgeschwister in Not da?<br>Oder bekommt man nur gut gemeinte Ratschläge mit auf den Weg?<br><br>Liebe Grüße<br><br>Gaby
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Beitragvon Merlot » 04.08.2004, 12:07

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Beitragvon Anne » 04.08.2004, 12:54

Liebe Sonnja, liebe Merlot ! <br><br>Dann lasst uns ( bald schon ) gemeinsam überlegen, wie wir unsere Visionen umsetzen können. <br><br>;) Anne
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Beitragvon peter » 04.08.2004, 13:01

Liebe Merlot,<br><br>inhaltlich kann ich Deinem Beitrag folgen, doch wie schon unter der Rubrik "Christ sein" geäußert denke ich, das wir, als vollmündige Christen, nicht ausschließlich die Verantwortung und Aktivität der Kirche zuschieben sollen; oder soll ich noch genauer schreiben den Amtsträgern vor Ort! Liebe Merlot, ich finde es unheimlich gut wenn Menschen Zivilcourage zeigen und selber handeln, doch dieses ist nicht Aufgabe der Kirche! Ansonsten Respekt vor denjenigen, die Du angeführt hast und die eben diese Zivilcourage aufbringen. <br>Also schlußfolgere ich: <br>Wenn ich etwas ändern möchte, so heißt es bei mir selber zu beginnen!<br><br>Herzlichst<br><br>Peter
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Beitragvon sonnja » 04.08.2004, 13:10

Wie? Peter!<br><br>Es ist nicht die Aufgabe der Kirche, Gemeinschaft zu fördern?<br><br>Es ist nicht die Aufgabe der Kirche, Nächstenliebe zu praktizieren?<br>(Ich gebe zu, es ist einfacher, sie nur zu predigen)<br><br>Wo sieht denn die "Kirche" Deiner Meinung nach ihre Aufgabe?<br><br>Ich als Einzelner kann selber handeln bis zu einer bestimmten Grenze, mehrere Gleichgesinnte können mehr tun, aber eine Institution, kann viel tun und damit auch viel(e) erreichen.<br><br>@ merlot @ anne<br><br>In diesen Sinne, ich freue mich schon!<br><br>Sonja
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Beitragvon Merlot » 04.08.2004, 13:21

Liebe Sonnja, liebe Merlot ! <br><br>Dann lasst uns ( bald schon ) gemeinsam überlegen, wie wir unsere Visionen umsetzen können. <br><br>;) Anne
<br><br>Freu mich drauf! :) Melde Dich nochmal, Anne, wie das übernachtungstechnisch wird... Bild :) <br><br><br>Lieber Peter,<br><br>es ist m.A. aber Aufgabe der Kirche, Menschen ein inneres und äußeres Umfeld zu bieten, in dem solche "Eigeninitiativen" gefördert werden - vor allem, was das Beginnen bei sich selbst betrifft - und den Leute überhaupt eben einen offenen und liebevollen Blick für Andere zu geben. <br><br>Liebe Grüße<br><br>Merlot Bild
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Beitragvon Merlot » 04.08.2004, 13:24

Oops, Sonja, Überschneidung... :cool: <br><br>Bild
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Beitragvon Schnoogele » 04.08.2004, 16:04

Wir habens ja verstanden, du brauchst jetzt nicht das gleiche 4 , 5 mal hintereinander schreiben. Was neues täte Not und es stehen noch unzählige Fragen an dich von anderen Boardschreiberlingen die es zu beantworten gilt. Dass die Jugendleiter keine Ahnung haben wissen wir ja jetzt alle.
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Beitragvon maximiner » 04.08.2004, 17:06

:)@ Alle Besonnen GKF-ler,<br><br>wenn ich dieses Thema hier lese und Eure Beiträge verinnerliche, dann "brennt" es mich...:(!<br><br>Nun nehme ich mich nicht für so wichtig, zu diesem Thema im Detail wesentliche Neuheiten rüberzubringen und als aus der NAK "Ausgeschiedener" etwa bahnbrechende Vorschläge einzureichen. Nö...<br><br>Ich erzähle Euch lieber etwas aus meinem aktuellen Berufsleben:<br><br>Ich bin da in einer Truppe, die manche "Knotenlöser" nennen. Ein Haufen "Verrrückter", die sich unverdrossen darum bemühen, Unternehmen in Notlagen, vor allem in solchen, wo diese mit Bewilligungsbehörden "Streß" haben.<br><br>Wir sollen zwischen den widerstreitenden "Parteien" vermitteln, ausgleichen und ggf. auch ein wenig "Druck" ausüben.<br><br>Neulich hatten wir eine Personalschulung, bei der unser Selbstverständins im Vordergrund der Betrachtung stand. Antwortete ich "keck" in die staunende Runde:<br><br>"Unsere Truppe, das bin ich!" Dafür erhielt ich sowohl Beifall wie auch Widerspruch. <br><br>Gemeint war, und das übertrage ich jetzt mal auf Kirchengemeindeverhältnisse: DIE KIRCHE, DAS BIN IN ERSTER LINIE ICH !<br><br>Tochter hat es an anderer Stelle anders, vielleicht sogar "apostolischer" ausgedrückt.:P<br><br>Was wollt Ihr? Wollt Ihr Leitlinien in Buchstabenformat? <br><br>Wollt Ihr allen ernstes wirklich bundesweite, europaweite und sogar weltweit vereinheitlichte Anweisungen darüber, wie man mit seinen "Nächsten" umgehen soll? Glied, bestellte Hilfsperson oder ordinierter Amtsträger? :confused:<br><br>Hört mal in Euch hinein. Und dann hört vor allem mal um Euch herum. Und wenn Ihr dann noch immer nicht wisst was Euer/Eure "Nächste" bedarf... Pardon, dann hilft nur noch "beten."<br><br>Nix gegen Schulungen, nix gegen professionelle Weiterbildung auf allen Ebenen. Ich bin nach meinen Lebenserfahrungen allemal und immer wieder darauf gestoßen, dass es bei all diesen gut gemeinten Versuchen , einigermaßen kompentent zu agieren, vor allem auch darauf ankommt:<br><br>[marquee]"Auf Herzensbildung!"[/marquee]<br><br>Maxi (-miner) :rolleyes:
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Beitragvon namenlos » 05.08.2004, 03:26

Guten Morgen Martina,<br><br>langsam bekomme ich mehr Einblicke in die Jugendarbeit, wie sie von Dir erlebt wird.<br><br>Und Du hast -MINDESTENS TEILWEISE- Recht.<br>Jugendarbeit in der NAK dient in erster Linie DER NAK-JUGEND, d.h. nicht allgemein (was aber auch verständlich ist) und dann, weil im NAK-Glauben generell so: In erster Linie darauf gezielt ist, die Jugend in der Kirche einzubinden (damit sie auf keine dummen Gedanken kommt). Aber aktive Lebenshilfe, richtige Beratung erfolgt nicht. Die NAK betreibt nur Seelsorge, ist darauf ausgerichtet, dass man ja irgendwann mal eine schöne Zukunft hat. Aber das wichtige Hier und Heute, das fällt oft unter den Tisch.<br><br>Klar.....die Passagiere sagen dem Piloten wie er das Flugzeug steuern soll....das geht nicht.<br>Auf der anderen Seite:<br>Stell Dir mal vor, Du wärst (NAK)Jugendleiter, Jugendarbeiter oder so. Und machst das von Herzen. Wenn Du jemanden fragst kommt immer ein "OK" zu Deiner Arbeit. Kein Jugendlicher sagt was negatives? Würdest Du Deine Arbeit ändern? Vermutlich nicht. In der Regel würde man sich bestätigt fühlen und weiter machen.<br>Es ist also schon wichtig, dass die Jugend ein Feedback gibt, damit die Leiter wissen, ob das ankommt, was gemacht wird. Nur durch Kritik (und sowas aus meinem Munde) kann Änderung bewirkt werden.<br><br>Ja - klar.<br>In der NAK kommt Kritik meist schräg rüber. Damit haben die meisten Probleme. Und wenn dann so "ein Jugens Ding", "die eh immer nur meckert, man kann ihr gar nichts recht machen" (mal ehrlich: so sehen doch viele "erwachsenen" die Jugend) dann den Mund aufmacht,.....Ich glaube, die Reaktionen kann man sich vorstellen.<br><br>Wie ist es sonst so in Deinem Bezirk. Begnügt sich die restliche Jugend mit dem Angebot oder wollen mehr mehr?<br><br>Grüße<br>Christian
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Beitragvon peter » 05.08.2004, 04:19

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