„Schlechte“ Eltern – „gute“ Eltern

Praxistipps für die Kinder- und Jugendarbeit, Reflexion und Diskussion aller relevanten Themen

Beitragvon orig.gabi » 11.11.2005, 17:56

panta_rhei hat geschrieben:Mit meinem Beitrag spreche ich alle Eltern an, deren Kinder unregelmäßig oder vielleicht gar nicht mehr die Gottesdienste besuchen.
Ich kann nachfühlen, welche unterschiedlichen Gedanken; Ängste, Unsicherheiten oder Schuldgefühle Besitz ergreifen im Inneren.
panta rhei




Liebe panta rhei,

ich verstehe die Angst der Eltern sehr gut.
Obwohl ich schon lange erwachsen bin, sorgt sich meine Mutter noch und immer wieder um mein ewiges Seelenheil und um das der Enkel gleich dazu.

Ich bin ja nicht mehr, meine Kinder waren nie in der NAK.

Aber bei aller meiner Kritik an der Kirchenlehre, trotz aller Gründe, derentwegen ich sie verlassen habe, etwas Wunderbares von dort habe ich mitnehmen können, nämlich Gott und Jesus Christus kennen
und lieben gelernt haben zu dürfen.

Und das wiederum konnte ich weitergeben.

Hab` Vertrauen, das gelegte Fundament kann den Kindern niemand mehr nehmen.
Sie werden auf Gott zugehen, vielleicht nicht jetzt.
Aber dann, wenn ihre Zeit gekommen ist, weil ER sich in ihnen ahnen lässt, sie berührt.

Der Weg der Kinder ist immer ein anderer, als der der Eltern.
Und zu Gott führen viele Wege.
Man darf, ja man muss, Vertrauen haben.
Weil die Zwiesprache zwischen Gott und jedem Menschen so einzigartig ist.

lgg
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
1.Johannes, 4,16
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Beitragvon cello » 12.11.2005, 00:18

Ich manche es so, dass ich meine Hostie, nachdem ich sie gereicht bekommen habe, teile.
Eine Hälfte ist für mich und die andere nehme ich mit nach Hause.
Ohne besonderen Worte, einfach so, gebe ich sie weiter an unser Kind. Ich finde, es ist richtig, wenn es allein ist mit Gott, seinen Gedanken und dieser geteilten Hostie.


Liebe panta_rhei,

du bist - umwerfend -.

Bewundernde Grüße :wink:
cello
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus. (Marie von Ebner-Eschenbach)
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Beitragvon Pucki » 12.11.2005, 08:56

Liebe Panta_Rhei,

danke für Deinen Tip. Ich habe zwei Kinder, die es nicht immer schaffen, aus den Federn zu kommen. Wir haben vereinbart, ich wecke sie zeitig. Entweder sie stehen auf, oder nicht.
Na, manchmal klappt´s.
Aber die Verbindung ist sehr gut. Heute des nachts musste mein Jüngster mir unbedingt am Bett sagen, ich wurde natürlich wach, dass alles in Ordnung sei und er sei Freunde mitgebracht hätte. Sie würden jetzt Filme schauen und er hätte mich lieb.
Eine halbe Stunde später kam er wieder ´rein, um sich zu vergewissern, ob sie zu laut wären.
Ich fand´s rührend, obwohl er mich dauernd weckte.
Das zum Thema Zusammenhalt - Rücksicht - Aggression unter Jugendlichen. :wink:
Na, und falls er nicht mitkommt am Sonntag, dann werde ich ihm dieses Drittel Hostie geben.
Danke und liebe Grüße :wink:
Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen!
(Konfuzius)
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Beitragvon Pucki » 12.11.2005, 09:15

Hallo Ulrich,

ja, das wäre dann ein Problem. Aber einer ist
meistens ja dabei. Also bleibt´s beim halbieren. :lol:

Guten Morgen noch an alle :wink:
Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen!
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