Blumenwiese

Praxistipps für die Kinder- und Jugendarbeit, Reflexion und Diskussion aller relevanten Themen

Beitragvon Liebesgruß » 17.03.2005, 08:21

Ich denke nicht, ich bin`s, denn es sollen ja nicht nur für Kinder und Jugendliche hier Themen stehen, sondern für die gesamte Gemeinde. Also auch Mittelalter und Senioren. Aus diesem Grund habe ich es verschoben.
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Beitragvon ich bin's » 17.03.2005, 11:55

Na gut :lol:
Wenn Gott die Menschen misst, legt er das Maßband ums Herz und nicht um den Kopf. (Irisch. Sprichwort)
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Beitragvon Liebesgruß » 17.03.2005, 12:00

Gemach! Auch panta rei hat sich für deinen Einwand ausgesprochen. Wir klären das zur Zeit ab. Wahrscheinlich schieben wir die Kinder- und Jugendartikel wieder zurück und eröffnen hier eine Rubrik für "Erwachsene". Wir melden uns. Das bedeutet aber nicht, dass im Moment nichts geshrieben werden kann. Es wäre schön, wenn diese/r thread/s schon jetzt mit Leben angefüllt werden.

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Beitragvon panta_rhei » 19.03.2005, 16:54

Hallo, Alle miteinander!

Wie Liebesgruß geschrieben hat, hier auf dieser Seite machen wir weiter mit den "Kinder-und Jugendlichen- Beiträgen.
Ich hoffe auf ganz viele Ideen, Erfahrungen, Geschichten.....

Mein Beitrag für Ostern ist ein Blühendes Kreuz
Diesen schönen Vorschlag fand ich in:
"Das große Werkbuch Religion",
...ist also nicht meine Idee :D
Es geht um das Kreuz als Symbol. Es steht für Tod, Leid aber auch für göttliche Kraft und Leben.

Dieses aus Ästen gestaltete Kreuz kann den Osterglauben visualisieren.
Wenn es ins Wasser gestellt wird, blüht es....

Material: knospende Äste, Bindfaden, Schnur oder Blumendraht,

- an einen stabilen knospenden Ast (...ist er senkrechte Balken) wird ein ungefähr dreiman so langer biegsamer dünner Ast in der Mitte mit Schnur oder Draht festgebunden, so dass eine Kreuzform entsteht
- die Enden des dünnes Astes (er ist der Querbalken!) werden vorsichtg zur Mitte zurück gebogen und mit Schnur entlang des Grundgerüstes festgebunden, so dass die Astenden ebenfalls Wasser aufsaugen können
- das so entstandene Kreuz wird in eine Vase gestellt


Das Festbinden kann etwas ein Gefummel sein und... Holunder- Äste brechen... :roll:
Weide ist besser.... :D

Bis bald und Euch eine gute Zeit!
panta rhei
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Beitragvon Liebesgruß » 21.03.2005, 10:10

Ihr Lieben,
in den letzten Tagen ging es in diesem thread und auch im gleichnamigen unter "Leben in der NAK" etwas durcheinander. Das lag daran, dass ich den thread in "Leben in ..." verschoben hatte. Der Grund war folgende Überlegung: Wer sucht unter Kinder und Jugendliche kreative Ideen und Gedanken für Erwachsene und Senioren? Wahscheinlich niemand. Aber nun kam panta_rei`s Gedanke, die Ideen für Kinder und Jugend doch in der "Blumenwiese" unter Kinder und Jugendliche zu lassen. Und noch einen neuen thread unter "Leben in der NAK" zu eröffnen. Und diesen dann mit den Ideen für Erwachsene und Senioren zu füllen.
Und Panta_rei hat recht. Das ist eine gute Idee. Wir haben dann beide überlegt, wie nennen wir diesen thread, um Verwechselungen auszuschließen. Unsere Überlegungen haben gebracht, dass wir den Namen "Blumenwiese" für die Kinder und Jugendliche beibehalten. Und dann unter der Rubrik "Kinder und Jugendliche". Und den thread für die Erwachsenen "wenn der Himmel die Erde berührt" nennen und diesen dann unter "Leben in der NAK" stellen. Also, noch einmal zusammengefasst. Ab jetzt haben wir zwei Ideen- und Kreativitätsthreads.

"Blumenwiese" unter: Kinder und Jugenliche
"Wenn der Himmel die Erde berührt"
unter: Leben in der NAK.

So, jetzt hoffen wir auf eine rege Beteiligung, damit alle etwas davon haben und damit es schön wird in den Gemeinden.

Liebe Grüße
panta_rei und Liebesgruß
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Beitragvon panta_rhei » 26.07.2005, 07:17

Hallo, alle miteinander,
ich denke, es wird Zeit, wieder einmal etwas für unsere Blumenwiese zu tun.....
Also heute eine Idee, die eigentlich nicht so ganz die meine ist... Anne, ich habe Deine wunderbare Idee aufgegriffen

Es soll ein Vorschlag sein, den Kindern mit Hilfe von Symbolen und Dingen, die sie "anfassen" können zu helfen, etwas "sichtbar, greifbar" zu machen.

Die Kinder bekommen jeder eine kleine Kerze, IHR Jesus-Licht.
Die stellten sie in die Mitte einer kleinen kugeligen, durchsichtigen Vase. (ein Teller oder ähnliches geht auch...)
Das Licht in der Mitte symbolisiert "Jesus ist in unserer Mitte"
Dann füllen die Kinder den Raum UM die Kerze aus mit duftenden, getrockneten Blumen und Kräutern, sie stehen für die schönen Dinge des Lebens.
Für das, was sie traurig macht, legen sie Tonscherben in die Vase.
Und eine Murmel kommt zwischen "das Schöne und das Traurige" für einen wundervollen Gedanken... :D ..., für den Gedanken, Jesus liebt mich sehr, für den Gedanken, an dem Jesus-Licht darf alles nahe sein, das Schöne und das Traurige oder das, was uns wütend macht... das Licht erwärmt Alles....
Wir haben gesprochen über das Schöne und das Traurige im Leben auch schon eines Kindes.

Meine liebe Anne, ich danke Dir für Deinen Impuls, wir hatten eine wunderbare Sonntagsschule :D

Einen herzlichen Gruß in die Runde
Was macht Ihr so mit den Kindern "in der Sommerpause"?

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Schöööööööööön

Beitragvon Protestant » 26.07.2005, 08:09

Liebe panta rhei,

vielen lieben Dank für diese "Gedanken", diese Anregungen.

Ahntest Du etwa, dass ich genau so etwas suche ...??? :lol:


Ganz liebe Grüße von Deinem
Protestanten

P.S.: ... oder hat Anne "gepetzt" :lol: :lol: :lol: :?:
Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst Euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!

(Galater 5.1)
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Beitragvon Liebesgruß » 26.07.2005, 08:27

Liebe Anne, liebe panta_rhei,
mein Herz hat gelächelt, als ich eure Ideen hier gelesen habe. Es ist schön, dass es euch gibt. Danke!

Liebegruß
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Beitragvon panta_rhei » 05.08.2005, 15:16

Einen herzlichen Gruß in die Runde.
Meine liebe Anne, hier wie versprochen für Dich :D und alle Anderen ein Vorschlag für ein ganz besonderes "Vaterunser" mit Kindern.
Das Vaterunser mit dem Körper beten

Imelda Huf hat eindrückliche, einfache Gebärden zum Vaterunser entwickelt.
(Quelle: "Religionspädagogische Praxis" 1982/3, S.63/64)


Vater unser im Himmel!..... beide Arme ellenbogenhoch erheben, Hände nach oben öffnen.

Geheiligt werde dein Name......Arme und Hände langsam nach oben führen

Dein Reich komme......Die Hände gehen weiter auseinander (im Kreis, wie eine Krone).

Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden
.....Der rechte Arm zeigt nach oben, der linke Arm zeigt nach unten.

Unser täglich Brot gib uns heute......Die Hände werden vor dem Körper wie eine Schale gehalten.

Und vergib uns unsere Schuld,.....Die linke Hand geht nach links, die rechte ebenfalls und deckt die linke zu.

wie wir vergeben unsern Schuldigern......Die rechte Hand legt sich auf die ausgestreckte Hand des rechten Nachbarn.

Und führe uns nicht in Versuchung,.....Die Arme werden nach vorne ausgestreckt und waagerecht überkreuzt.

sondern erlöse uns von dem Übel.....Die überkreuzten Arme werden nach oben geführt und plötzlich gelöst.

Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die
Herrlichkeit in Ewigkeit.
.....Jede/r fasst ihren/seinen Nachbarn an den erhobeben Händen, die sich langsam senken.

Amen.....Eine langsame, tiefe Verbeugung zur Kreismitte, zum Altar und voreinander (und füreinander) bildet den Abschluss.
----------------------------------------------------------------
Die Bewegungen sind letztlich nur Vorschläge, vielleicht finden die Kinder ganz eigene Gesten, die aus ihrem Inneren kommen.

So meine Anne, nun fühl´ Dich rein :D
Vielleicht kannst Du es dir ja vorstellen, mit Euren Kindern das Vaterunser auf diese aktive Weise zu empfinden.
Es kommt dem natürlichen Impuls der Kinder entgegen, sich zu bewegen, Dinge mit Gebärden und Bewegungen auszudrücken.
Und mir kommt so der Gedanke...
Wie mag sich ein solches Gebet anfühlen, wie wird es erlebt werden, wenn es eine ganze Gemeinde einmal auf diese Weise betet...?

Viele Grüße
panta rhei
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Beitragvon Anne » 06.08.2005, 11:25

Liebe panta rhei,

vielen Dank ! :D

Ich freue mich - auch über das, was hier vorher schon geschrieben wurde und was ich noch gar nicht gelesen hatte.

Die Bewegungen zum Gebet erinnern mich an die, die wir beim Singen mit den Kindern ohnehin oft machen bzw. gemacht haben, als viele von ihnen noch kleiner waren. Und du hast Recht - sie entstehen oft ganz von selbst, passend zum Text und der Stimmung.

Unser behindertes Mädchen greift sie besonders gerne auf und versinkt in ihnen manchmal regelrecht. Man muss sie dann schon Mal stubsen und daran erinnern, dass wir mittlerweile weiter singen ... :wink: :lol:.

Ich freue mich darauf, das Vater Unser / Unser Vater gerade mit ihr so auszudrücken und stelle mir vor, wie die Gemeinde wohl darauf reagiert, wenn sie (als unser Wirbelwind) es ihr vormacht ... ! :)

Und zu deiner Frage nach der Sommerpause: In der nächsten Woche machen wir ein Lagerfeuer. :D In unserem Garten. :shock:

Und übrigens: Die Idee mit dem Licht, die ja recht spontan war, werden wir umsetzen und wiederum für unser karitatives Vorhaben nutzen: Wie schon bei einigen anderen kleineren Aktionen werden wir für die Geschwister der Gemeinde solche Lichter vorbereiten, einen Text dazu formulieren und sie auf einem kleinen Tisch präsentieren. Wer möchte, kann dafür dann etwas in unseren Spendenkasten werfen, so bleiben wir (so gut wie möglich) bei unserer Devise:

*Ich schenk´ dir was von dem, was ich hab´* ...

...was ich kann - oder auch einen besonderen Gedanken. Das tut uns allen gut. :)

Liebe Grüße !

Anne
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Luk. 18,27

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Beitragvon Frettchen » 10.08.2005, 07:41

Hallo alle zusammen,

zu den von panta_rhei beschriebenen Arm-Bewegungen zum „Unser Vater“ ist mir ein Lied in den Sinn gekommen, das wir vergangenes Jahr mit unseren Kindern gelernt haben. Es ist ein einfaches Bewegungslied, das sogar die Kleinen gerne mitgesungen haben. Es heißt: „Wenn Du glücklich bist...“

Die Melodie geht auf das alte Volkslied: „Von den blauen Bergen kommen wir....“

Der Liedtext lautet:
1. Wenn Du glücklich bist, dann klatsche in die Hand,
wenn Du glücklich bist, dann klatsche in die Hand,
hat Dir Gott in Deinem Leben Deine Sünden schon vergeben,
wenn Du glücklich bist, dann klatsche in die Hand.

2. ... dann stampfe mit dem Fuß...
3. ... dann nicke mit dem Kopf...
4. ... dann rufe laut: AMEN...

Liebe Grüße in die Runde
Frettchen
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Beitragvon panta_rhei » 10.08.2005, 09:28

Hallo Frettchen,

Herzlich Willkommen im Forum :D

Und danke für diese Idee.
Ich kann mir vorstellen, dass vor allem die Kleinen dieses Lied sehr gern gesungen haben. Da müssen sie nicht ruhig stehen, sie können sich bewegen... :D , das begeistert sie immer.

Viele Grüße
panta rhei
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Beitragvon Uhu-Uli » 10.09.2005, 15:54

Hallo zusammen,

irgendwann einmal war ich auf der Suche, diese Geschichte von Christina Riecke nicht nur zu hören sondern lesen zu finden .. gerade bin ich drauf gestossen ...

Alles Liebe
Uli


Ist so die Himmelstür?

Es war mal wieder meine kleine Nichte Josra, die mir etwas aus Gottes Herz zeigte, das ich bisher nicht gesehen hatte. An einem Tag in Berlin trieb eine kleine Randbemerkung dieser Elfjährigen mir die Tränen in die Augen. Dabei war es ein einfacher Patentanten-Tag gewesen, wir hatten einen Einkaufsbummel durch große Kaufhäuser gemacht, waren Rolltreppe und Aufzug gefahren, hatten Hüte aufprobiert, ein Geschenk für eine Freundin gekauft, Josra in eine Parfümwolke von mindestens zehn Düften gehüllt und Kakao getrunken. Es war ein schöner, kalter Wintertag. Wir waren albern, schlenderten Hand in Hand, sangen, freuten uns auf die Wärme im nächsten Laden. Gerade wollten wir durch die Tür gehen, da stoppte Josra.
Sie kennen diese Glastüren, die sich automatisch öffnen sobald man in ihre Nähe kommt? Keine Klinke, die man drücken muss, man kann die Hände bequem in den Taschen lassen. Und ein Luftsog warmer Kaufhausluft kommt einem entgegen. Josra blieb stehen, ging zurück, kam näher, guckte fasziniert, wie sich die Tür öffnete und automatisch wieder schloss. Sie legte den Kopf schräg, guckte mich mit ihren Kinderaugen an und fragte: "Stellst du dir so die Himmelstür vor?"
Ich dachte erst mal spontan: "Nein, so habe ich sie mir eigentlich nie vorgestellt. Eher wie - na ja, wie in einem großen Dom, eine gewaltige Holztür, mit Griff, vielleicht mit Türklopfer. Eine Tür, die sich nur schwer öffnen lässt und dabei quietscht. Ein beeindruckendes Portal, vor dem ich mir ganz klein vorkomme ..." Ich merke: Was ich vor mir sehe ist eine Kirchentür, keine Himmelstür!
Und Josra tanzt vor der Tür und lacht und zeigt mir: "Wenn wir in den Himmel kommen, dann schwups ..." - sie wirft die Hände in die Luft und juchzt – "dann geht die Tür ganz wie von alleine auf und schon sind wir drin. Weil wir ja schon erwartet werden. Schwups!" Und sie nimmt meine Hand und zieht mich mit sich, die ich noch etwas verdattert draußen stehe. Rein ins Warme ...
Und wir sind drin im Kaufhaus. Das Bild beschäftigt mich und ich will gerade mit Josra weiter darüber reden, als sie noch einmal stehen bleibt, wie angewurzelt dies Mal, die tänzelnde Leichtigkeit wie weggeblasen, und sie sieht sich um und meint ganz leise: "Aber es soll keine Glastür sein! Wenn die Tür aus Glas ist, und du guckst zurück, dann siehst du die, die draußen bleiben!" Und ich knie mich neben sie und nehme sie in den Arm und verjage den Gedanken aufs erste mit einem Kuss. Wir haben beide Tränen in den Augen ...


http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/6064.html
Uhu-Uli
 

Beitragvon panta_rhei » 16.09.2005, 12:38

Liebe Uhu-Uli,

einen ganz herzlichen Dank für Deine besondere Geschichte!

Alles Liebe
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