Wer überlebt eigentlich leichter?

Diskussionen über Aspekt der neuapostolischen Soziallehre

Wer überlebt eigentlich leichter?

Beitragvon reh » 30.04.2010, 00:03

Wer überlebt eigentlich leichter in der NAK?

Die kindlich und blind gläubigen mit den "Scheuklappen"
oder
die Hinterfragenden und Querdenker?

Wenn ich an die früheren und heutigen Amtsniederlegungen und Kirchen-Austritte nachdenke, ist für mich klar:
ohne Kampf kein Sieg!
Gruß vom Reh

Bittet Gott mit Danken
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Re: Wer überlebt eigentlich leichter?

Beitragvon Zwischenruf » 30.04.2010, 05:30

Meine - oft bestätigte - Erfahrung: In der NAK lebt der am leichtesten, der sie nicht ganz ernst nimmt. Wer sie ernst nimmt, verzweifelt oft an ihr.

Z.
Auch und gerade in dem , was uns aufgrund unserer tiefsten Glaubensüberzeugung voneinander unterscheidet, müssen wir uns gegenseitig respektieren und lieben. (Papst Benedikt XVI.)
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Re: Wer überlebt eigentlich leichter?

Beitragvon Westfale » 30.04.2010, 05:46

Ach, liebes Rehlein, welche schweren Gedanken?
Leichter (über-)lebt es sich ohne. (Der kurze Zwischenruf sagt es auch.)
Vor Jahrzehnten habe ich einem Jugendlichen geraten, es nicht so genau zu nehmen. Der war schockiert.
Wer nicht jedes Wort auf die Goldwaage legt, hat die größte Chance zum Überleben. Es geht oft nicht darum, die Staubkörnchen beim Löffeln der Suppe zu ignorieren, sondern die Goldkörnchen in einer Menge Abraum zu finden.
War das jetzt zu hart? fragt der
Westfale mit Grüßen für einen sonnigen Tag.
Zuletzt geändert von Westfale am 30.04.2010, 14:23, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wer überlebt eigentlich leichter?

Beitragvon Reverend » 30.04.2010, 06:22

...
Zuletzt geändert von Reverend am 11.07.2011, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.
1 Joh 4,2: Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist von Gott
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Re: Wer überlebt eigentlich leichter?

Beitragvon Tatyana † » 30.04.2010, 07:21

Reverend hat geschrieben:Überleben werden die, die Fragen stellen, die in Frage stellen... Auch sich selbst.

Aber nicht zwangsläufig in der NAK. Vielleicht als Christen...

Auch die "Chaoten" sind ja nicht in Afrika geblieben, sondern haben die Welt bevölkert-sie waren einfach zu neugierig, um an einen Ort gefesselt zu bleiben :wink: .
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Re: Wer überlebt eigentlich leichter?

Beitragvon Arnie » 30.04.2010, 07:49

Guten Morgen Reh,

tolles Thema. :wink:
Mit Sicherheit werden es die leichter haben welche sich nicht ständig mit gegensätzlichen Aussagen beschäftigen. Hier mal ein gutes Beispiel welches auch einige Fragen aufwirft.

"Ich strebe ein unverkrampftes Verhältnis zu anderen christlichen Gemeinschaften an und zwar auf der Basis gegenseitigen Respekts. Dazu müssen wir als Kirche auf die anderen Kirchen zugehen und mit ihnen reden. Es ist immer wichtig, miteinander zu reden. Das ist wichtig in den Gemeinden, in den Bezirken und das ist auch wichtig über den Rahmen der Kirche hinaus, um Missverständnisse abzubauen, um ein Vertrauensverhältnis zu gewinnen. Unsere Glaubensgrundlagen werden dadurch nicht berührt und auch gar nicht in Frage gestellt. Es geht um Gespräche, um Gedankenaustausch mit anderen.
Dieser Grund führt dazu, dass wir uns dem Gedanken der Ökumene nicht verschließen. Wir betonen das Gemeinsame und nicht so sehr das Trennende."

Stammapostel Dr. Wilhelm Leber, 23.10.2005, Castrop-Rauxel



„Es gilt heute, und ganz besonders heute, das Profil seines Glaubens zu bewahren.
Wir leben in einer Zeit der Beliebigkeit. Da könnte sich vielleicht mal der Eindruck einstellen: Wenn ich mal nicht in die neuapostolische Kirche gehen kann, dann gehe ich eben in eine andere Kirche, das ist auch ein Gotteshaus. Ihr Lieben, so beliebig ist Glauben nicht „Heiligung heißt, sein Leben nach göttlichen Geboten zu orientieren, sich nicht eine eigene Sünden-Theorie aufzubauen, sich nicht eine eigene Glaubenslehre im Schoße der neuapostolischen Kirche zu bauen“.


Bap. Brinkmann 24. Januar 2010 in Gelesenkirchen-Bismarck.

Wer hier nicht ins schleudern kommt ist wirklich "gut".
Will man Kinder haben die alles über sich ergehen lassen ohne mal kritisch zu hinterfragen?

Ich hoffe nur das sich unsere Kl endlich mal , im Einsein ! , deutlich positioniert , dann weiß jedes mündige Mitglied Bescheid.

LG A. :wink:
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Re: Wer überlebt eigentlich leichter?

Beitragvon Westfale » 30.04.2010, 08:17

Guten Morgen, Arnie,
ein kurzer Einschub vom Arbeitsplatz:
Auf den 5.5. darf man in NRW gespannt sein, schon gar nach dem MRS Mai.
Einen sonnigen Resttag vom
Westfalen.
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Re: Wer überlebt eigentlich leichter?

Beitragvon Arnie » 30.04.2010, 08:50

Moin Westfale,
mich wundert nur das die besagten Gedanken von Bruder Brinkmann in einem Wochengottesdienst verarbeitet werden sollen , da hören doch sowieso nur die Linientreuen zu.

Dir ein schönes Wochenende und nette Grüße :wink:

A.
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Re: Wer überlebt eigentlich leichter?

Beitragvon Sonia » 30.04.2010, 09:42

die besagten Gedanken von Bruder Brinkmann in einem Wochengottesdienst verarbeitet werden sollen , da hören doch sowieso nur die Linientreuen zu.


Ich nenne das eine umsichtige Planung :wink:
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Re: Wer überlebt eigentlich leichter?

Beitragvon reh » 30.04.2010, 09:58

naja, insgesamt gesehen geht es doch auch um das neue Mai-Plakat:

Gott ... bringt mir Klarkeit.


Auch von mir beste Wünsche für einen sonnigen Start in den Mai!
Gruß vom Reh

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Re: Wer überlebt eigentlich leichter?

Beitragvon Arnie » 30.04.2010, 10:28

Sonia hat geschrieben:
die besagten Gedanken von Bruder Brinkmann in einem Wochengottesdienst verarbeitet werden sollen , da hören doch sowieso nur die Linientreuen zu.


Ich nenne das eine umsichtige Planung :wink:



Inwiefern?
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Re: Wer überlebt eigentlich leichter?

Beitragvon DerPropagandaminister » 30.04.2010, 10:49

Dass kirchliche Würdenträger sich gegenseitig manchmal widersprechen dürfte in jeder Kirche zu finden sein. Mit diesem Argument kommt man nicht wirklich weiter.
Glauben schließt nicht aus, dass man selbst denkt. Und ich bin überzeugt davon, dass die, die selbst denken solche Widersprüche auch entsprechend einordnen.

Ich glaube, dass in fast allen christlichen Kirchen versucht wird, dem hl. Geist Raum zu lassen und ihn wirken zu lassen. Ich weiß aber auch, dass in fast allen christlichen Kirchen, und dazu gehört auch die NAK, menschliche Meinungen und menschliche Schwächen immer wieder die Lehre verunreinigen.

Getreu dem alten Kalauer: "Gott ist ok, aber mit seinem Bodenpersonal ist es oft schwierig!"

Für mich "überlebt" man in einer Kirche nur dann, wenn die Besuche der Gottesdienste/Messen einem etwas bringen, wenn man das Gefühl hat, dass das Erlebte ein Gewinn ist. Das kann sein wenn man kindlich und mit Scheuklappen glaubt, das kann auch sein wenn man kritisch zuhört und nachdenkt, das kann in kalten Wintern sogar sein, wenn man die gesamte Handlung verschläft aber sich in der Kirche etwas aufwärmen kann.

Wenn manche Gottesdienstteilnehmer nach einer eher grenzwertigen Predigt die Kirche mit dem Seufzer: "Hach, war das heute wieder schön!" verlassen und sie das ehrlich denken, dann hat ihnen der Besuch etwas gebracht. Warum sollte ich das be- oder verurteilen?
Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit. (Mahatma Gandhi)
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Re: Wer überlebt eigentlich leichter?

Beitragvon Arnie » 30.04.2010, 11:26

Pm,
ständige Widersprüche schaffen Distanz , gerade auf dieser Ebene.
Aber oft werden sie nicht bemerkt weil Gottesdienste evtl. zur Routine geworden sind......Möglich ?
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Re: Wer überlebt eigentlich leichter?

Beitragvon Westfale » 30.04.2010, 11:37

Ach, ja,
zur Überlebenstechnik gehört der Sinn dafür, zu filtern, welche vonamtswegen gesprochnen Worte sind das pure Wort Gottes, welche spiegeln vielleicht gut gemeinte eigene Ansichten wider oder lassen Eigen- oder Gruppeninteressen durchscheinen?
Vivat, der
Westfale.
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