Wünsche an die Jugend...

Diskussionen über Aspekt der neuapostolischen Soziallehre

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Holytux » 30.03.2010, 12:48

Ist ja Wahnsinn, Stellungnehmer... einfach großartig!

Manchmal weiß ich hier nicht, ob ich lachen oder kotzen soll.
Also, ich lache! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
"Man kann kein Vaterland haben, wenn man nicht auch mit seinen Spießbürgern und Nachtwächtern zu leben bereit ist."
Karl Rahner
Benutzeravatar
Holytux
 
Beiträge: 1616
Registriert: 01.08.2003, 10:12

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon heinrich » 30.03.2010, 13:03

mitbekommen, was mein damaliger Bez.-Ältester (später war er Apostel) in den Opferkasten getan hat.


Nun ja, werter Stellungnehmer,

wie war doch gleich eine der bekanntesten NAK-Thesen (leicht abgewandelt):

„Geben hilft ! Viel Geben (ver)hilft (zu) viel ?!“

Schmunzelnde Grüße :D
Heinrich
heinrich
 
Beiträge: 875
Registriert: 13.08.2007, 14:17
Wohnort: 279 m über dem Meer

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Bert » 30.03.2010, 13:30

Stellungnehmer,

ich unterstelle mal, dass die At der NAK von amtswegen die größten Befürworter des NAK-Opfergedankens sind. Bedenken?
Wenn nicht, dann rechne ich: die 4375 At (mit Lebensgef.) der NAK-NRW haben ein Gesamteinkommen pro Jahr von mindestens 157.500.000,00 Euro haben. 10 % davon sind 15,75 Mio Euro Opfer für die NAK. Das Gesamtopfer-Aufkommen der NAK-NRW beträgt 20 Mio.
Der Unterschied, nämlich 4,25 Mio Euro entfallen dann auf die anderen Mitglieder, die regelm. die GD besuchen: das sind in NRW schätzungsweise 50 % von 86.000 abzüglich At mit Frauen gleich 34250 Mitglieder.
Hälst du es für denkbar, dass die o.a. At mit Lebensgef, also rd, 20 % der Mitglieder rd. 79 % der Opfereinnahmen aufbringen? Was bedeuten würde, dass auf die 34250 Nicht-At, als 80 % der regelm. Kirchgänger, nur 21 % der Opfereinnahmen entfallen! :roll:

Ich halte das nicht für denkbar. Für mich steht fest: der durchschn. NAK-At opfert bei weitem nicht die 10 % v. Einkommen, wie ich bei obiger Rechnung unterstellt habe! Und daher halte ich meinen 'Spruch' von vorhin aufrecht. :wink: Wie überall auf der Welt wird auch in der NAK viel geredet, wenn der Tag lang ist. :motz:

Gruß
Bert
-------------------------------
Qui tacet, consentire videtur. - Wer schweigt, der scheint zuzustimmen.
Benutzeravatar
Bert
 
Beiträge: 7951
Registriert: 01.03.2003, 11:12

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon manfredo » 30.03.2010, 16:03

Stellungsnehmer schreibt:

Ich habe unbeabsichtigt mal mitbekommen, was mein damaliger Bez.-Ältester (später war er Apostel) in den Opferkasten getan hat. Da bin ich fast vom Hocker gefallen. Und das nicht, weil es so wenig war!



Jetzt ist er also Apostel, jetzt bekommt er es hundertfältig als Segen zurück, nicht wahr.
Stellungsnehmer das funktioniert, Gott läßt sich nichts schenken. :lol:

Stellungsnehmer, du hast dich selbst wieder übertroffen, prima Beispiel :)
manfredo
 
Beiträge: 933
Registriert: 05.03.2009, 22:59

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon reh » 30.03.2010, 16:33

Nunja, ich hörte auch von einem Apostel, der dem Herrn sagte, wenn ..... ich werde die Hälfte aller Einkünfte Dir opfern. und nun tut er es, wie er schrieb. Wenn ich mir allerdings vorstelle, ein Hartz IV-Empfänger würde das tun (die Hälfte), der könnte sicher nicht mehr existieren (zumindest nicht nach deutschen Preisen).
Gruß vom Reh

Bittet Gott mit Danken
(K. Müller-Osten, 1942)
Benutzeravatar
reh
 
Beiträge: 997
Registriert: 14.09.2008, 13:38

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon manfredo » 30.03.2010, 17:40

Da kommt mir noch eine Frage...

...wie machen es eigentlich diejenigen, die ihr Einkommen von der NAK beziehen. Opfern die davon "wie üblich", oder verzichten die einfach auf 10% ihres Gehaltes? Wäre eigentlich günstiger für sie... und der Kirche könnte es egal sein - na, ja das ist ja eher ein marginales Problem...

LG,
maijken


Bei dem Stammapostel, Bezirksapostel Apostel könnte ich mit gut vorstellen, das ihr Opferabzug pauschal im Gehalt schon einberechnet ist . Natürlich mit der dementsprechenden vorherigen Aufstockung. Wo sollen diese armen Leute auch opfern, in welchen Opferkasten, sieht doch dann jeder und nachher würde dann lustig das Apostelopfer gezählt werden.

Vorschlag von mir, Stellungsnehmer kannst du den ehemaligen Apostel Sepers anmailen und nachfragen, wie die Apostel es mit dem Opfer halten. Der gibt vielleicht gerne Auskunft. :lol:
manfredo
 
Beiträge: 933
Registriert: 05.03.2009, 22:59

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Peter B aus E » 30.03.2010, 20:19

Stellungnehmer hat geschrieben:
Bert hat geschrieben:Das ist wie bei den Hunden das Bellen. Die größten Befürworter des Opferns geben am Wenigsten. :roll:


Du hast den Durchblick, ja???
Ich habe unbeabsichtigt mal mitbekommen, was mein damaliger Bez.-Ältester (später war er Apostel) in den Opferkasten getan hat. Da bin ich fast vom Hocker gefallen. Und das nicht, weil es so wenig war!


Zumindest habe ich als Kind von meiner Mutti folgendes gelernt:

Die Rechte ( Hand) soll beim Opfern nicht wissen,was die Linke "tut". ( Es wäre eine geheime , Selbstdarstellungsfreie Gabe)
Sie sprach ebenfalls,die Amtsträger sind gehalten,sich abzuwenden.

Sagen wir also,Dein ehemaliger Bz.-Ältester und heutiger AP hat allen Grund,zu meiner Mom aufzuschauen und sich den einen oder anderen Verhaltenshinweis abzuholen.( Davon bin ich ehrlich überzeugt)
Mit Toleranz definiert man die Feigheit,jemand mal ordentlich die Meinung zu geigen ( Rainer Sarkasmus )
Peter B aus E
 
Beiträge: 1340
Registriert: 06.12.2008, 19:42

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Peter B aus E » 30.03.2010, 20:25

maijken hat geschrieben:Da kommt mir noch eine Frage...

...wie machen es eigentlich diejenigen, die ihr Einkommen von der NAK beziehen. Opfern die davon "wie üblich", oder verzichten die einfach auf 10% ihres Gehaltes? Wäre eigentlich günstiger für sie... und der Kirche könnte es egal sein - na, ja das ist ja eher ein marginales Problem... :cool:

LG,
maijken


Es wird nicht im vornherein abgezogen.
Die Darreichungsform zumindest ist unterschiedlich ,ebenfalls freiwillig. ( Natürlich Geldmittel- )
Das sollte dazu reichen.
Mit Toleranz definiert man die Feigheit,jemand mal ordentlich die Meinung zu geigen ( Rainer Sarkasmus )
Peter B aus E
 
Beiträge: 1340
Registriert: 06.12.2008, 19:42

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon manfredo » 31.03.2010, 06:26

Peter B. schreibt:

...wie machen es eigentlich diejenigen, die ihr Einkommen von der NAK beziehen. Opfern die davon "wie üblich", oder verzichten die einfach auf 10% ihres Gehaltes? Wäre eigentlich günstiger für sie... und der Kirche könnte es egal sein - na, ja das ist ja eher ein marginales Problem...

LG,
maijken


Es wird nicht im vornherein abgezogen.
Die Darreichungsform zumindest ist unterschiedlich ,ebenfalls freiwillig. ( Natürlich Geldmittel- )
Das sollte dazu reichen.




Lieber Peter B. maijken, schreibt von denjenigen die ein Gehalt von der NAK beziehen. Dazu gehören auch die Verwaltungsangstellten und die zählen nicht zum Kreis der Apostel. Die kriegen natürlich nichts im vornherein abgezogen. Wäre auch ein Unding.

Lass uns den Kreis einengen, sprechen wir nur von der Sondergruppe Apostel, das sind Angestellte der NAKI
Da lieber Peter kann ich mir nicht vorstellen, das sie gesondert jeder für sich geheim opfern. So geheim kann kein Apostel opfern, das es nicht auffallen würde. :x

Vielleicht trifft auf diese Sondergruppe der Direktabzug , puls vorheriger Aufstockung, doch zu.
manfredo
 
Beiträge: 933
Registriert: 05.03.2009, 22:59

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Biber » 31.03.2010, 12:23

Die Apostel opfern selbst. Es wird nicht von ihrem Gehalt abgezogen. Jedenfalls war das so zur Zeit von
BA Engelauf, der es zumindest so berichtete. Vor einigen Wochen habe ich selbst gesehen, dass ein
AP sich bemühte, so unauffällig wie möglich etwas in den Opferkasten zu legen.
Wäre das anders, bräuchte man sich über Segen, der mit dem Opfer verbunden ist, nicht zu unterhalten.
Allerdings: Sollte nicht auch einem AP in unserer Zeit zustehen, was anderen auch zusteht, nämlich sein finanzielles
Opfer per Banküberweisung zu tätigen?
Weiterhin sollten wir beim Thema Opfer nicht nur unseren Geldbeutel sehen.
Und bei allem Opfer zählt ja auch: Was ich mit der richtigen Einstellung mache, mache ich für mich selbst.
Das zählt auch für Apostel.
Unterstellungen sind hier meiner Meinung nach keine Basis für eine Diskussion.
Biber
 
Beiträge: 28
Registriert: 22.03.2010, 06:38
Wohnort: nrw

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Bert » 31.03.2010, 13:50

Vor einigen Wochen habe ich selbst gesehen, dass ein
AP sich bemühte, so unauffällig wie möglich etwas in den Opferkasten zu legen.


Vielleicht deshalb, weil es sich um ein kleines Scheinchen handelte? :lol:

Im Übrigen: wieso siehst du dahin? :roll:
-------------------------------
Qui tacet, consentire videtur. - Wer schweigt, der scheint zuzustimmen.
Benutzeravatar
Bert
 
Beiträge: 7951
Registriert: 01.03.2003, 11:12

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Biber » 01.04.2010, 06:23

--- Vielleicht deshalb, weil es sich um ein kleines Scheinchen handelte? ---

Womit wir wieder beim Unterstellen wären...

--- Im Übrigen: wieso siehst du dahin? ---

Es war Zufall. Irgendwo muss man ja hinsehen. Manchmal ist es doch auch gut so, wenn jemand irgendwo hinschaut.
Biber
 
Beiträge: 28
Registriert: 22.03.2010, 06:38
Wohnort: nrw

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon manfredo » 01.04.2010, 07:59

Warst du nachher beim Zählen der Apostelscheine auch dabei. :twisted:
manfredo
 
Beiträge: 933
Registriert: 05.03.2009, 22:59

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Biber » 01.04.2010, 08:38

manfredo

Und was würde das aussagen? Willst Du hochrechnen? Vielleicht legt da jemand einmal im Jahr etwas in den Opferkasten,
oder einmal im Monat, oder in jedem Gottesdienst.

Anstatt mir darüber den Kopf zu zerbrechen, würde ich lieber das ursprüngliche Thema beleben.
Gäbe es Wünsche an "die Jugend", die man äußern sollte / dürfte, ohne dass etwas falsch interpretiert werden könnte?
Würde es sich dabei ausschließlich um Wünsche allgemeiner Art (Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft ...) handeln, oder
dürften sie auch christlich (vielleicht durch eine Aufforderung, ein stete Gebetsverbindung zu Gott zu pflegen) oder
sogar NAK - mäßig ausgerichtet sein? Wird jeder Wunsch, gleich welcher Art, der zur letzten Gruppe gehört, als Druck oder
Anmaßend empfunden, oder habt Ihr Wünsche parat, die man jungen neuapostolischen Christen gegenüber äußern darf?

Die von maijken geäußerten Wünsche in Richung Jugendleiter waren schließlich auch beides - kritisch aber erforderlich.
Biber
 
Beiträge: 28
Registriert: 22.03.2010, 06:38
Wohnort: nrw

VorherigeNächste

Zurück zu Leben in der NAK



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast