Wünsche an die Jugend...

Diskussionen über Aspekt der neuapostolischen Soziallehre

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon manfredo » 29.03.2010, 21:52

Aber, wie auch immer, die kirche hat geldverpflichtungen, auch die rkk musste kirchen und kloster schließen aus geldmangel.


Die ev. kirche und die kath. Kirche haben Geldmangel sicherlich, sie nehmen auch nur ca. 9 % von der Lohnsteuer als Opfer ein, genannt Kirchensteuer. :D
Die NAK erwartet 10 % vom Bruttoeinkommen. Die Bemessungsgrenze , die Höhe Lohnsteuer kennt die NAK nicht.
Entweder Lackschuh oder Barfuss, ist die Devise. Je besser das Opfer um so mehr göttlicher Segen fließt, so lautet die Heilsbotschaft :motz:
Zuletzt geändert von manfredo am 29.03.2010, 22:13, insgesamt 1-mal geändert.
manfredo
 
Beiträge: 933
Registriert: 05.03.2009, 22:59

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Peter B aus E » 29.03.2010, 22:08

@ Manni,
Es ist aber freiwillig und nicht pfändbar.Damit bleibt es schon jedem selbst überlassen.

...und prüfet ,ob ich nicht Segen herabschütten werde die Fülle." Das ist wohl ein "Gottzitiertes " Versprechen,mit dem Gott zur Prüfung auffordert.
Mit Toleranz definiert man die Feigheit,jemand mal ordentlich die Meinung zu geigen ( Rainer Sarkasmus )
Peter B aus E
 
Beiträge: 1340
Registriert: 06.12.2008, 19:42

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon manfredo » 29.03.2010, 22:13

In der NAK wird vom jedem erwartet sein Scherflein abzugeben, auch vom Taschengeld der Kinder.


Eine Zusammenstellung wie es in den Grosskirchen läuft. Sollte jeder NAKler lesen, sollte ein Muss sein.


http://www.ekbo.de/serviceundkontakt/6741_6169.php
Zuletzt geändert von manfredo am 29.03.2010, 22:26, insgesamt 1-mal geändert.
manfredo
 
Beiträge: 933
Registriert: 05.03.2009, 22:59

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Peter B aus E » 29.03.2010, 22:23

@ Manni,
ja günstiger glaubt sichs in ner - wie Du sagst- Großkirche.
Geben mußt Du aber auch nichts in der NAK.

Ist natürlich eine Frage der Beeinflußbarkeit/ Gewissenskonflikt.
Wie ist es denn in den anderen apostolischen Gemeinschaften/Kirchen?
Mit Toleranz definiert man die Feigheit,jemand mal ordentlich die Meinung zu geigen ( Rainer Sarkasmus )
Peter B aus E
 
Beiträge: 1340
Registriert: 06.12.2008, 19:42

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon reh » 29.03.2010, 22:48

lieber Peter, genau, alles ist freiwillig, genau wie beim teller, der in vielen kirchen noch herumgereicht wird.
Lieber Manfredo, Kinder "müssen" opfern lernen, schon aus erzieherischen gründen.
Gruß vom Reh

Bittet Gott mit Danken
(K. Müller-Osten, 1942)
Benutzeravatar
reh
 
Beiträge: 997
Registriert: 14.09.2008, 13:38

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Püdi » 30.03.2010, 05:29

reh hat geschrieben:lieber Peter, genau, alles ist freiwillig, genau wie beim teller, der in vielen kirchen noch herumgereicht wird.
Lieber Manfredo, Kinder "müssen" opfern lernen, schon aus erzieherischen gründen.



Dann darfst du dich gerne bei meinen Eltern für meine fehlgeleitete Erziehung bedanken. Vom Taschengeld wird kein Opfer gegeben, da dies die Eltern bereits getan haben.
Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.
Benjamin Franklin
Püdi
 
Beiträge: 610
Registriert: 18.12.2009, 21:24

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Cleopatra » 30.03.2010, 05:50

Vielleicht ist das ja einigen noch nicht klar, aber:

Der „Zehnte“ war eine Abgabe, er hatte nichts mit Opfern zu tun. Auch die Begründung des Zehnten(...) zeigt unmissverständlich, dass der Zehnte
von Gott in keiner Weise mit Opfern, seien es Dankopfer, Schuld-oder Sühneopfer, in Verbindung
gebracht wurde. Mit der Zerstörung des Staatswesens Israel und der Zerstreuung des
Landes hörte auch für die Juden die Zehntpflicht auf. (soweit in seinen Ausführungen Bez.Ät. i.R. Preusse)

Für mich wäre ein Opfer eher eine Spende an Bedürftige. Die Abgabe ist lediglich zur Finanzierung der Kirche gedacht. So wie ein (in diesem Fall ein sehr stark überhöhter) Vereinsbeitrag. Gibt man nun den "Zehnten" (oder diesbezüglich auch mehr oder weniger) so hat man aber noch lange nichts geopfert....Man wird nur glauben gemacht, dass dies ein Opfer wäre.....


Warum sollten Kinder also einen eigenen "Vereinsbeitrag" leisten, den schon die Eltern erbracht haben?
LG, Cleo
Jedes Phänomen, das uns bewusst wird, ist stets eine Manifestation des Geistes. [Buddha Shakyamuni, Surangama Sutra, ca. 500 v. Chr.]
______________

"Du bist, was du denkst!"
______________

Namaste
Benutzeravatar
Cleopatra
 
Beiträge: 4513
Registriert: 14.07.2006, 12:03
Wohnort: am großen Fluß

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Biber » 30.03.2010, 09:07

Zum Thema Opfer meine ich, dass es in erster Linie auf die Einstellung des Opfernden ankommt.
Zieht ein Opfer aus Pflichtgefühl der Institution Kirche gegenüber Gottes Segen auf sich?
Andererseits hat eine Frau, die unsere Gottesdienste als "Gast" besuchte, auch nicht unrecht, als
sie auf die Bemerkung eines AT, sie brauche noch nichts in den Opferkasten zu legen, weil sie ja der Kirche nicht angehöre,
bemerkte: Draußen ist kalt, die Kirche ist geheizt. Draußen ist es dunkel, in der Kirche brennt Licht.
Das alles, und noch mehr, kostet Geld. Ich will meinen Teil dazu beitragen.

Ich dachte nur: Hut ab!!

Und da sich das Thema in erster Linie hier um "Jugend" drehte, meine ich auch, dass im Gespräch zum Thema Opfer auch diese Meinung
ein Argument sein kann und auch darf. Allerdings würde ich jedem Jugendlichen auch sagen wollen, dass die Höhe seines Opfers
eine ganz persönliche Sache ist.
Biber
 
Beiträge: 28
Registriert: 22.03.2010, 06:38
Wohnort: nrw

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Stellungnehmer » 30.03.2010, 11:30

Lieber Biber,

danke für Deinen Beitrag.

Mal abgesehen von Licht, Wärme und anderen Annehmlichkeiten, die leider in unserer materialistischen Welt nicht umsonst zu haben sind, kann man die Sache mit dem opfern auch so sehen: Jeder gibt das, was ihm/ihr "die Sache" (der Glaube, die Gemeinschaft) wert ist,

meint der
Stellungnehmer
Ich bin neuapostolisch - und das ist auch gut so!
Benutzeravatar
Stellungnehmer
 
Beiträge: 1792
Registriert: 17.05.2007, 13:20
Wohnort: NRW

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon maijken » 30.03.2010, 12:11

Stellungnehmer hat geschrieben: Jeder gibt das, was ihm/ihr "die Sache" (der Glaube, die Gemeinschaft) wert ist,


Das halte ich für einen ziemlich vernünftigen Ansatz. Schlag das doch mal der BAV vor! :mrgreen:

LG,
maijken
"In notwendigen Dingen die Einheit
in fraglichen Dingen die Freiheit
in allem die Liebe" (Augustinus)
Benutzeravatar
maijken
 
Beiträge: 434
Registriert: 13.03.2008, 21:29

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Bert » 30.03.2010, 12:20

Das ist wie bei den Hunden das Bellen. Die größten Befürworter des Opferns geben am Wenigsten. :roll:
-------------------------------
Qui tacet, consentire videtur. - Wer schweigt, der scheint zuzustimmen.
Benutzeravatar
Bert
 
Beiträge: 7951
Registriert: 01.03.2003, 11:12

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon reh » 30.03.2010, 12:28

ob nun zenter, abgabe, opfer oder spende, es sollte gerne gegeben werden.
Sind es nicht die baptisten, wo getrennt und off. zenter und opfer genommen wird?
Wenn ich in ein konzert gehe, wo hinterher ein teller hingehalten wird, gebe ich doch auch.
Gruß vom Reh

Bittet Gott mit Danken
(K. Müller-Osten, 1942)
Benutzeravatar
reh
 
Beiträge: 997
Registriert: 14.09.2008, 13:38

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon maijken » 30.03.2010, 12:33

Da kommt mir noch eine Frage...

...wie machen es eigentlich diejenigen, die ihr Einkommen von der NAK beziehen. Opfern die davon "wie üblich", oder verzichten die einfach auf 10% ihres Gehaltes? Wäre eigentlich günstiger für sie... und der Kirche könnte es egal sein - na, ja das ist ja eher ein marginales Problem... :cool:

LG,
maijken
"In notwendigen Dingen die Einheit
in fraglichen Dingen die Freiheit
in allem die Liebe" (Augustinus)
Benutzeravatar
maijken
 
Beiträge: 434
Registriert: 13.03.2008, 21:29

Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Stellungnehmer » 30.03.2010, 12:36

Bert hat geschrieben:Das ist wie bei den Hunden das Bellen. Die größten Befürworter des Opferns geben am Wenigsten. :roll:


Du hast den Durchblick, ja???
Ich habe unbeabsichtigt mal mitbekommen, was mein damaliger Bez.-Ältester (später war er Apostel) in den Opferkasten getan hat. Da bin ich fast vom Hocker gefallen. Und das nicht, weil es so wenig war!
Ich bin neuapostolisch - und das ist auch gut so!
Benutzeravatar
Stellungnehmer
 
Beiträge: 1792
Registriert: 17.05.2007, 13:20
Wohnort: NRW

VorherigeNächste

Zurück zu Leben in der NAK



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast