Wünsche an die Jugend...

Diskussionen über Aspekt der neuapostolischen Soziallehre

Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Cleopatra » 26.03.2010, 12:02

Wünsche an die Jugend...

http://web28.rubens.dsi.net/java5/index ... &Itemid=78
etwas runterscrollen

Ich habe den Eindruck, dass sich die Anforderungen an Jugendliche nicht sehr viel verändert/verringert haben, wenn man es mit früher vergleicht. Alles wird nur seichter verpackt. Das Anforderungsprofil ist gewaltig.

Das wird eingefordert:

• GD Besuch
• Chorbeteiligung
• Beteilung Blumenschmuck
• Beteiligung Reinigungsgruppen

Unter Punkt 2 dann der altbekannte "Rat der Segensträger" der einzuholen ist. Wobei der Rat des AT mal wieder mit Gottes Rat gleichgesetzt wird. Sch.....wenn`s dann daneben geht. Der alte Sermon.

Unter Punkt 5:
"• Wenn nicht alles so läuft wie ihr es gerne haben
möchtet, dann gebt bitte nicht gleich auf. „Werft“ die
Dinge nicht beim kleinsten Widerstand hin, sondern
bleibt an der Sache Gottes dran."

(Ich kann auch an der Sache Gottes dran bleiben, wenn ich die Konfession wechsle - wird aber verschwiegen. Die NAK ist demnach alleine die Sache Gottes, wie schon immer)

Und selbstverständlich wird vorrausgesetzt, dass man in der Jugendgruppe seinen zukünftigen Ehepartner findet. (auch unter Punkt 5)


usw. usw. usw.

LG, Cleo
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Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Jeremia1975 » 26.03.2010, 13:23

"Kritisches Verhalten: Jugendliche sollen sich äußern
über das was ihnen gefällt und auch über das was
ihnen nicht gefällt (z.B. innerhalb der Gemeinde oder
des Bezirks) – ich kann mir vorstellen, dass dabei
manche Anregungen wären, die umgesetzt werden
können und zum Wohle aller dienen."

Soweit so gut, aber bitte...

"Dabei sollte
schon berücksichtigt werden, dass es „heilige“ Bereiche
gibt, die unangetastet bleiben müssen."


Super lustig.... :lol:
"Diese Idee des Alleinseligmachenden ist etwas, was man hinter sich lässt. Das relativiert manches und macht auch freier."
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Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon DerPropagandaminister » 26.03.2010, 13:37

@ Cleopatra

Als ich Ihren Beitrag las habe ich vorurteilsbehaftet gedacht: Da wird wieder aus einer Mücke ein Elefant gemacht!
Und dann habe ich den von Ihnen eingestellten Link gelesen und ich gestehe:
Ich bin zutiefst erschüttert und enttäuscht! So mancher Wunsch an die Jugend, der in dem von Ihnen gelinkten Beitrag erwähnt wird, ist einfach nur unerträglich!
Beschränken sich solche Rückständigkeiten auf den Süden? Sind das die Folgen der Saur´schen Gewaltherrschaft?
Die Arroganz und Überheblichkeit, die aus so manchem Wunsch spricht, ist dem Wesen Jesu so ähnlich wie das Wesen Adolf Hitlers mit Mutter Theresa!
In NRW erlebe ich solche Ungeheuerlichkeiten nicht, besser: nicht mehr! Oder habe ich schon im Unterbewußtsein das Talent entwickelt manchen Schwachsinn zu übersehen??
Alles in allem eine sehr ausgewogene Stellungnahme von Ihnen zu einem wirklich ärgerlichen Beitrag! Dafür meinen herzlichen Dank!
Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit. (Mahatma Gandhi)
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Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Püdi » 26.03.2010, 14:06

Upps......
Das haben meine müden Augen aber jetzt nicht wirklich gelesen? :shock:
Also ich mache ja in der Gemeinde eine Menge Sachen, aber freiwillig und nicht nach einem Punkteplan den ich abzuarbeiten und zu erfüllen habe.
Menschenskinder, die Formulierungen sind wirklich unter aller Kanone und ermutigen mich geradezu nichts zu machen.
Natürlich bringt man sich in eine Gemeinschaft ein, so macht mir das aber keinen Spaß.
Da würde ich mir als Jugendlicher eine andere Wortwahl wünschen, wenn ich einen solchen Zettel bekommen würde.


P.S. Auch wenn mir Unkrautjäten im Kirchengarten null Spaß macht, so mache ich es doch manchmal.
Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.
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Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon heinrich » 26.03.2010, 14:25

Menschenskinder, die Formulierungen sind…….


……aus NAK-Dokumenten der 50’er Jahre abgeschrieben ?????

Mutmassende Grüße aus dem windigen Süden,
Heinrich
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Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Cleopatra » 26.03.2010, 14:51

Tja, der Naki-Süden..........

Ich muß gestehen, dass ich sowas für Rheinland-Pfalz, ähnlich wie PM für NRW, im Jahre 2010 auschließen würde. Aber man weiß ja nie. Das ist wirklich wie vor Jahrzehnten. Ich denke aber, dass die Kirche da gegen Windmühlen redet. Die Jugend heute ist anders, als wir früher. Hoffe ich doch stark. Ich glaube, dass nicht einmal mehr der Stap. davon reden würde, dass menschlicher Seelsorge-Rat unbedingt von Gott kommt. Es spricht sich aber anscheinend nicht einmal rum, was es von "Oben" an Neuem gibt. Man macht (zumindest im Süden) weiter wie gehabt. Wer die Jugend so überladet muß sich nicht wundern......

LG, Cleo

PM, heute bekommt mein Kalender wieder ein Häckchen - wir waren einer Meinung. Wow. :lol: :wink:

Vielleicht sagt uns der Michl mal was dazu. Denn ich kann mich erinnern, dass er doch sehr löblich-progressiv von seiner Zeit im Naki-Süden berichtet hat. Sind die in der Heilbronner Gegend etwa konservativer geworden?
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Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Tatyana † » 26.03.2010, 15:43

Cleopatra hat geschrieben:PM, heute bekommt mein Kalender wieder ein Häckchen - wir waren einer Meinung. Wow. :lol: :wink:

Nicht den armen Kalender zerstückeln. Der kann doch nichts dafür.
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Bitten an Jugendleiter

Beitragvon Tina » 26.03.2010, 17:55

Gern kehre ich den Spieß einmal um und formuliere einige Bitten an Jugendleiter:

• Wenn Jugendliche kritische Fragen stellen, antwortet nicht mit Totschlagargumenten.
• Wenn Jugendliche geistliche Angebote einfordern, speist sie nicht ab mit Kaffee, Kuchen, Alkohol und Zigaretten.
• Wenn Jugendliche am Rande stehen, lasst sie nicht abstürzen.
• Wenn Jugendliche keine finanziellen Mittel haben, fordert sie nicht auf zu Diensten, die sie nicht leisten können.
• Wenn Jugendliche Freunde und Partner außerhalb der NAK finden, freut euch mit ihnen, denn innerhalb der NAK bleiben viele allein.
• Wenn Jugendliche anderer Prioritäten setzen als die von Euch eingeforderten, hinterfragt die Attraktivität Eurer Angebote.
• Wenn Jugendliche an manchen Aktivitäten nicht teilnehmen wollen, übt keinen Druck auf sie aus.
• Wenn Jugendliche sich in der Gemeinschaft des Jugendkreises nicht wohlfühlen, forscht, ob die Ursachen im Jugendkreis liegen.
• Wenn Jugendliche keinen engen Kontakt zu Euch suchen, drängt Euch nicht auf.
• Wenn Jugendliche sich komplett verweigern, fragt Euch, inwiefern auch Ihr dazu beigetragen habt.
• Wenn Jugendliche älter werden, werden sie Eure Sorge um sie verstehen und dankbar sein für verständnisvolle Begleitung.

Schwesterliche Grüße
Tina
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Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon exi » 26.03.2010, 18:04

das ist doch bitte bester NAK-Standard.....es gibt im Süden noch schlimmeres :mrgreen:
weis nicht was ihr habt..
Gruß vom Exi
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Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Franke » 26.03.2010, 19:02

@exi,

leider muss ich Dir äußerst bestürzt und sehr, sehr traurig zustimmen - es gibt im Süden tatsächlich noch schlimmeres :-(
Es hat oftmals den Eindruck, dass der Süden sich zu einer vom Rest der NAK isolierten Gruppierung entwickelt hat. Quasi ein Teil der
Schafherde Christi, der von ihren Hirten zwecks Bewahrung innerhalb der eingezäunten Weide nochmals hinter einem Elektrozaun gehalten wird.
Dabei sind die Hirten in der Lage, diesen eingeschränkten Lebensraum dergestalt zu vermitteln, dass fast alle der Überzeugung sind, durch dieses Opfer
erlangen sie ein besonderes Wohlwollen und einen besonderen Lohn bei Gott.

Gott sei dem SÜDEN gnädig - und besonders der Jugend :(

Mitfühlende und traurige Grüße vom
Franke
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Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon exi » 26.03.2010, 19:33

Franke ..keine Sorge, die Jugend weis sich zu helfen.....sie bleibt weg..direkt nach der Konfirmation ca.50-70%...einige werden erst etwas später selbstständig....
Gruß vom Exi
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Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Franke » 26.03.2010, 19:45

exi.....ja, ja, schon richtig. Nur manche sind anschließend so sehr verprellt, dass sie mit Kirche, gleich welcher Art, zunächst überhaupt nichts mehr am Hut haben wollen (...war schon so nach meiner Konfirmation der Fall bei einigen Mitkonfirmanden). Das ist ja das traurige daran.
Gleichwohl muss ich einräumen, dass die heutige Jugend alles in allem aufgeklärter ist und eher differenzieren kann. Gott sei´s gedankt!!!
LG Franke
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Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon exi » 26.03.2010, 20:02

ja nun,dass man nach der NAK zunächst mal von den Organisationen und Kirchen die Nase voll hat...ist doch klar..
es geht ja auch nicht darum einfach in ne andere Hülle zu schlüpfen..
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Re: Wünsche an die Jugend...

Beitragvon Franke » 26.03.2010, 20:27

Richtig, dass denk ich auch...........Gott schaut das Herz an, nicht die Hülle - oder den standesamtlichen Konfessionseintrag. :wink:

Gruß vom Franke
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