Glaubensbekenntnis Art. 10

Diskussionen über Aspekte der neuapostolischen Glaubenslehre

Re: Glaubensbekenntnis Art. 10

Beitragvon Peter B aus E » 12.06.2010, 17:48

@ mausje,

zuerst halte ich fest,Dein Beitrag bezieht sich nicht auf den meinigen. Wie auch umgekehrt.

Allerdings findet sich bei Dir ein interessanter Aspekt:

Ein Soldat im Auslandeinsatz- ist dort freiwillig. Zumindest ein Deutscher Soldat.
Soldaten im Grundwehrdienst gehen nicht in einen Auslandseinsatz( Bosnien, Afgahnistan, Kongo...) .Es sind Zeitsoldaten im Waffensinne.
Quasi normale Söldner.
Auch wenn es einige gern anders darstellen,jeder der als Söldner in einen Auslandseinsatz abbefohlen wird, muß zum " Töten" bereit sein. Und auch dazu ,sein eigenes Leben zu geben. Sei es provilaktisch,oder zum Selbstschutz.

Wer also den Berufswunsch besitzt,muß in der jeweiligen Situation selbst entscheiden,was geht über einen Befehl hinaus, bzw.über meine Vorstellungen als Söldner.
Das bringt wohl die individuelle Situation , kein Freispruchsversuch aus dem Heimatland. In dem viele den Krieg von Haus aus " Scheuen" und jedes " Killen" -freiwillig oder unfreiwillig -einfach Pauschal verurteilen. ( Es gibt nun mal keine Söldner mit Friedensanspruch im Arbeitsvertrag)
Mit Toleranz definiert man die Feigheit,jemand mal ordentlich die Meinung zu geigen ( Rainer Sarkasmus )
Peter B aus E
 
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Re: Glaubensbekenntnis Art. 10

Beitragvon Püdi » 12.06.2010, 18:23

Mausje hat geschrieben:Gottes Gesetze - Gottes Gebote
10 Gebote - Gottes Gesetze, das meine ich.
Warum soll ich aufpassen, was ich formuliere?

Liebe Mausje,
So heißt der Glaubensartikel:
"Ich glaube, dass ich der weltlichen Obrigkeit zum Gehorsam verpflichtet bin, soweit nicht göttliche Gesetze dem entgegenstehen."
Es heißt hier nicht Gebote, sondern Gesetze. Ergo kann es sich nicht um die 10 Gebote handeln.


Mose hätte es sonst nicht explizit erwähnen müssen, wie man bei 5 Mo 30,16 nachlesen kann, wenn es diesen Unterschied nicht gäbe.

Wenn du gehorchst den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete, dass du den HERRN, deinen Gott, liebst und wandelst in seinen Wegen und seine Gebote, Gesetze und Rechte* hältst, so wirst du leben und dich mehren, und der HERR, dein Gott, wird dich segnen in dem Lande, in das du ziehst, es einzunehmen.

... und die Jünger hätten nicht fragen müssen "Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?" (Mt 22,36)
... und auch Paulus hätte nicht schreiben müssen "So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut." (Röm 7,12)

LG Püdi

Für mich war es doch die Frage - wie ist das mit dem göttlichen und auch weltlichen Gebot: Du sollst nicht töten?
Da war meine Frage lediglich:
Macht Gott da Ausnahmen, wie der Staat, der Soldaten töten läßt und die Gesetze des Mordes dort nicht gelten.
Das war eine Frage und kein Vorwurf an Berufsgruppen. Das es sich manchmal gerade für Soldaten im Auslandeinsatz nicht zu vermeiden ist - ist wohl jedem klar. Und würde ich nicht verurteilen, wenn es zum eigenen Schutz gilt.
Bitte genauer lesen.
Wenn man verspricht den Gesetzen zu gehorchen, wenn sie nicht den göttlichen wiedersprechen - muß die Frage erlaubt sein: Was ist mit Ausnahmen - für z.B. Soldaten. Da gibt es ja das göttliche Gebot: Du sollst nicht töten.
Genau das war meine Frage! Nicht mehr und vor allem keine Vorurteile.
Wenn man will, kann man es natürlich gerne falsch auslegen - aber nur das war gemeint Püdi und alle.

Mit übertreiben meine ich, was ist so schlimm an diesem Glaubensartikel?
Ich gehorche weltlichen Gesetzen und lebe nach den Werten des Glaubens. Das beißt sich nicht.
Ich gehorche dem Staat nicht in jeder Kleinigkeit, aber in den Gesetzen - genau wie ich mich nach Gottes Geboten richte.
Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.
Benjamin Franklin
Püdi
 
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